Aufwands- und Kostenschätzung

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pronect017.jpgEin wichtiger Planungsschritt während der Initiierung und Planung von Projekten ist die Aufwands- und Kostenschätzung (Bereich Kostenziele im magischen Dreieck). Eric Verzuh, ein amerikanischer PM-Experte und Buchautor, geht sehr pragmatisch und praxisnah auf das Thema ein.

Verzuh (2005) definiert folgende „goldenen Regeln“ der Aufwands- und Kostenschätzung (estimating):

– die richtigen Leute in die Schätzung involvieren (Erfahrung, direkt beteiligt)
– wenn möglich Erfahrungswerte und Datenmaterial aus vorherigen Projekten oder anderen Quellen heranziehen (falls diese verfügbar sind)
– Die Schätzung darf nicht verhandelt werden – lediglich das magische Dreieck! (Qualität – Kosten – Zeit)


Detaillierungsgrade einer Schätzung:
a) Grobschätzung ohne konkrete Erfahrungswerte (top-down)
b) Grobschätzung mit Erfahrungswerten (top-down)
c) detaillierte Schätzung (bottom-up)
Schätzungen in mehreren Zyklen konkretisieren und verfeinern („estimating cycles“) –> top-down Grobschätzung, bottom-up Detailschätzung, top-down Überprüfung …

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“ – diese Weisheit trifft in puncto Aufwands- und Kostenschätzung besonders zu. Klar ist, dass eine Schätzung nie zu 100 % korrekt sein kann. Entscheidend ist aber, die Kosten und den notwendigen Arbeitsaufwend näherungsweise schon im Vorfeld zu ermitteln.

Am Schluss noch ein persönlicher Tipp: Projektteams planen in der Regel viel zu optimistisch. Achten Sie als ProjektleiterIn darauf, dass auch Puffer in die Schätzung eingebaut werden.

Ihr Stefan Hagen

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