Unternehmensorganisation – quo vadis?

Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn0

ruderer.jpgIst Ihr Unternehmen gut organisiert? Wenn Sie diese Frage mit „ja“ beantworten können, kann man Ihnen nur herzlich gratulieren. Oder aber arbeiten Sie in einem der (vielen) Unternehmen, in denen die Organisation von Zeit zu Zeit hakt?

Die Anforderungen an Unternehmen und deren Mitarbeiter sind heutzutage enorm. Einerseits geht es darum, ständig wiederkehrende Routineaufgaben möglichst rasch und fehlerfrei abzuwickeln (=Funktionen, Prozesse). Andererseits sind aber immer mehr Aufgaben eben nicht mehr Routine, sondern vielmehr komplex, neuartig, riskant (=Projekte).

Um all diese Anforderungen perfekt zu erfüllen, muss die Unternehmensorganisation skalierbar sein. Das bedeutet, dass sowohl routinemäßige als auch einzigartige Aufgabenstellungen effizient und effektiv bewältigt werden können. Drei zentrale Konzepte, die in der modernen Unternehmensorganisation unverzichtbar sind (bzw. sein sollten):

1) Qualitätsmanagement: Unternehmensweit gelebtes Qualitätsmanagement macht Spitzenleistungen möglich.
2) Prozessmanagement: Managementprozesse, Kernprozesse und Supportprozesse sollten in jedem Unternehmen definiert sein. Nur so kann man den Kunden und seine Bedürfnisse ins Zentrum stellen.
3) Projektmanagement: Komplexe, neuartige und riskante Aufgaben benötigen eine flexible und auf klare Ziele ausgerichtete Organisationsform. Projektmanagement ist diese Organisationsform.

Selbstverständlich gibt es eine Fülle weiterer Ansätze, Konzepte und Theorien, die für Unternehmen und deren Organisation wichtig und relevant sind. Und natürlich überschneiden sich Qualitäts-, Prozess- und Projektmanagement inhaltlich in diversen Bereichen. Und trotzdem oder gerade deswegen sollten diese drei Organisations- und Managementansätze in modernen Unternehmen nachhaltig implementiert sein und tatsächlich auch gelebt werden.

Und gelebt werden heißt, dass qualitäts-, prozess- und projektorientiertes Denken und Handeln als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Dies wiederum kann nur dann erreicht werden, wenn das Management diese Haltung vorlebt, laufend kommuniziert und einfordert. Und das nicht nur für einige Wochen, sondern über Jahre hinweg und mit einer großen Beharrlichkeit.

Ihr Stefan Hagen

Ein Gedanke zu „Unternehmensorganisation – quo vadis?

  1. Christian Brenner

    Ich habe zwei Jahre in einem Startup gearbeitet, das mittlerweile nicht mehr existiert. Warum existiert es nicht mehr? Ich glaube, ein Hauptgrund war die mangelhafte Organisation des Unternehmens. Obwohl wir nur ein kleines Team waren, wurden viele Prozesse nie zur Routine. Strukturen wurden kaum oder nie festgelegt. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir überlegt, einen Lehrgang in „Unternehmensorganisation“ zu machen (wie hier angeboten: http://www.oic-academy.ch/lehrgaenge/unternehmensorganisation/ ). Können Sie solche Ausbildungen empfehlen, oder welche Tipps können Sie geben, wenn man beruflich in diese Richtung gehen möchte?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.