Richtige Entscheidungen treffen

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Quelle: www.4managers.de

Wirksam führen heißt Entscheidungen treffen. Oftmals ist es aber sehr schwierig, den richtigen Weg klar zu sehen. Gerade in Projekten sind unsichere, riskante Entscheidungen an der Tagesordnung. Welche Methoden und Vorgehensweisen können helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Auf den hervorragenden Plattformen zeitzuleben.de und 4managers.de bin ich auf diese Zusammenstellung von Methoden zur Entscheidungsfindung gestoßen:

  1. Methoden zur intuitiven Entscheidungsfindung: Intuition und Bauchgefühl sind gerade bei wichtigen, schwierigen und riskanten Entscheidungen / Projekten von großer Bedeutung. Insbesondere in der Kombination rationaler Entscheidungsgrundlagen (Zahlen, Daten, Fakten) und der Intuition erfahrener Mitarbeiter/innen und Experten liegt ein riesiges Potenzial, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  2. CAF (Consider All Facts) von Edward de Bono: Hier sammeln und dokumentieren Sie sämtliche Fakten, Punkte und Ideen, die mit der Entscheidung zu tun haben könnten. Methoden wie Brainstorming oder (computergestütztes) MindMapping eigenen sich hierzu sehr gut. Frei nach dem Motto: Das Verständnis des Problem führt zur Lösung.
  3. PMI (Plus Minus Interesting) von Edward de Bono: Die PMI Methode eignet sich zur detaillierten Überprüfung möglicher Lösungswege. Hierbei werden im Team für jeweils 2-3 Minuten alle positiven und negativen Auswirkungen von Lösungswegen / Entscheidungen / Szenarien gesammelt. Offene Punkte und Fragen werden in der Kategorie „interesting“ gesammelt.
  4. Entscheidungsmatrix: Eine der am häufigsten angewendeten Techniken. Zuerst legen Sie Kriterien fest, die zur Bewertung von Lösungswegen wesentlich sind (z.B. Kosten, Akzeptanz, Aufwand…). Bei Bedarf können Sie diese Kriterien auch noch gewichten (10 %, 5 %, 20 %…). Dann werden die verschiedenen Lösungswege nach diesen Kriterien bewertet (z.B. 1 – 5). Die höchste Punktezahl gewinnt. Übrigens, zur durchführung dieser Methode eignet sich MS Excel hervorragend.
  5. Szenario-Analyse: Eine meiner Lieblingsmethoden. Sie versuchen, möglichst bildhaft zu beschreiben, wie sich verschiedene Lösungen in der zukunft auswirken könnten. Die Szenario-Analyse ist eher den intuiditven, qualitativen Methoden zuzuordnen, wobei Sie die Szenarien natürlich auch mit Daten und Fakten hinterlegen können (z.B. normal / best / worst case Berechnungen).
  6. Visionäre Kegel: Ähnlich der Szenario-Analyse, jedoch in der Regel noch eine Spur qualitativer. Gerade auch in Kombination mit quantitativen Methoden sehr empfehlenswert.

Viel Spaß beim Entscheiden!

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