Selbst- und Fremdbild annähern
Geschrieben von S. Hagen am 30. Juli, 2007
In der österreichischen Wirtschaftszeitung “DerStandard” vom 28./29. Juli 2007 findet sich ein Artikel von Gina Köppl (Consultant bei Deloitte Wentner Havranek) mit dem Titel “Selbst- und Fremdbild annähern”.
Fr. Köppl führt dabei aus, wie wichtig die Annäherung von Selbst- und Fremdbild für die persönliche (Karriere)Entwicklung ist. Ich denke, dass sie damit einen wirklich essenziellen Punkt trifft.
Als modernes Instrument hierzu skizziert sie das “Multi Source Feedback”. Dabei geht es darum, von Personen, mit denen man tagtäglich zusammen arbeitet, Feedback zu erhalten. (Hieß das früher nicht 360° Feedback?
)
Um den Nutzen aus dem Feedback ziehen zu können, sollen laut Gina Köppl folgende Punkte beachtet werden:
- Offenheit und Transparenz im Prozess: Klarheit in Bezug auf die Zielsetzung
- Verhaltensorientierte, unternehmensspezifische Fragebogen-Items: Verknüpfung der Verhaltensweisen mit den Anforderungen, die an Sie gestellt werden
- Reflexion der Erkenntnisse mit einem Feedback-Coach
- Entwicklungs- und Unterstützungsangebote des Unternehmens
Ich persönlich halte das systematische, durch die Personalentwicklung geplante und “flächendeckende” Feedback-Geben und Nehmen für kritisch. Viel sinnvoller finde ich, sich gezielt und in einer entspannten Atmosphäre (z.B. beim Feierabendbierchen) von einem/einer Kollegen/in Feedback einzuholen.
HIER finden Sie einen interessanten Artikel zur Feedback-Methode von Werner Stangl.










30. Juli 2007: