Träger der Innovation ist immer der Mensch
Geschrieben von S. Hagen am 27. August, 2007




“Die Innovationskraft eines Unternehmens ist kein Glücksfall, sondern Ergebnis gezielten Managements. Eine Schlüsselfunktion haben dabei die Mitarbeiter. Das ergab eine Vergleichsstudie, die vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien im Rahmen des Projektes „Top 100“ durchgeführt wurde.”
(Quelle)
Hier gibt’s die Pressemeldung zur Innovationsstudie im PDF-Format: innovationsmanagement_studie2007.pdf
Die Key-Findings der Studie:
- Träger der Innovation ist immer der Mensch
- Innovation ist kein Glücksfall, sondern Ergebnis gezielten (Innovations)Managements
- eine konsequente Innovationsstrategie zahlt sich aus – innovative Unternehmen sind weitaus erfolgreicher
- ausgezeichnete Innovatoren investieren mehr Zeit und Geld in die Aktivierung der Unternehmenspotenzials – sprich in die Menschen
- 78 % der innovativen Unternehmen haben ein institutionalisiertes Anreizsystem, um kreative und unkonventionelle Vorschläge von Mitarbeiter/innen zu fördern
- die gezielte Ausbildung der Mitarbeiter/innen ist ein zentraler Faktor
- Freiräume sind wichtig, um unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern
- 94 % der Top 100 Unternehmen verfügen über ein systematisches Markt- und Technologiemonitoring
- praktisch alle Innovationsführer (nämlich 99 %) gehen Innovationsprojekte mit einer detaillierten Ideenprüfung, einer Wirtschaftlichkeitsanalyse und einem Konzepttest an (= systematisches Projekt- und Programmmanagement)
- 87 % der Top-Innovatoren leisten sich eine Innovationsabteilung
- 70 % der Top-Innovatoren arbeiten mit Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen
- jedes fünfte Unternehmen öffnet seinen Innovationsprozess sogar für Wettbewerber, Kooperationen mit Kunden und Lieferanten zählen ohnehin zum Standardrepertoire (= Open Innovation)
- Open Innovation ist in mittelständischen Unternehmen noch weitgehend unbekannt
- der spätere Innovationserfolg entscheidet sich wesentlich in den frühen Projektphasen, hier müssen potenzielle Risiken identifiziert, bewertet und minimiert werden
Die Ergebnisse sind nicht wirklich überraschend, doch in dieser Deutlichkeit und Signifikanz für mich doch sehr bemerkenswert. Da bleibt zu hoffen, dass sich unsere “Unternehmenskapitäne” und Top-Manager die Ergebnisse auch zu Herzen nehmen!
Link-Tipp zum Thema: Portal zur Produktinnovation der ETH Zürich








