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	<title>Kommentare zu: Anforderungsmanagement in IT Projekten</title>
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	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
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		<title>Von: S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-6961</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 20:27:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-6961</guid>
		<description>Hallo Hr. Bungert,

ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Einheitliche Bilder und dadurch ein gemeinsames Verständnis zu schaffen ist eine hohe Kunst, die aber auch im Anforderungsmanagement von großer Wichtigkeit ist.

In meiner Praxis haben sich in diesem Zusammenhang Methoden wie User Stories, Mindmapping oder der Consideo Modeler bewährt.

Beste Grüße, S. Hagen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr. Bungert,</p>
<p>ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Einheitliche Bilder und dadurch ein gemeinsames Verständnis zu schaffen ist eine hohe Kunst, die aber auch im Anforderungsmanagement von großer Wichtigkeit ist.</p>
<p>In meiner Praxis haben sich in diesem Zusammenhang Methoden wie User Stories, Mindmapping oder der Consideo Modeler bewährt.</p>
<p>Beste Grüße, S. Hagen</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Andreas Bungert</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-6955</link>
		<dc:creator>Andreas Bungert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:06:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-6955</guid>
		<description>Hallo Herr Addor und Herr Hagen,

dieser Thread ist jetzt zwar schon fast zwei Jahre alt, aber immer noch aktuell. Ich möchte ihn gerne nochum einen Punkt ergänzen, der mir sehr wichtig ist. Vor dem Management der Anforderungen müssen diese erst einmal entwickelt werden. Entwickeln heisst, sie aus einem oder mehreren Köpfen herauszubekommen und so zu formulieren, dass alle das gleiche verstehen.

Bei einem Haus oder einem mechanischen Bauteil ist das noch verhältnismäßig einfach. Man kann sowas ja anschauen und jeder sieht dann dasselbe. Aber wer hat schon mal eine Applikation gesehen? Oder einen Geschäftsprozess? Die Abhängigkeitenund Zusammenhänge sind extrem komplex und und jenachdem auf welcher Ebene man dies betrachtet sieht man komplett unterschiedliche Strukturen.

In der Phase der Anforderungsentwicklung ein einheitliches Bild für alle Beteiligten zu schaffen halte ich für eine der großen Herausforderungen für ein erfolgreiches Projekt. Viele Methoden griefen hier zu kurz und lassen den Projektleiter alleine. Er macht dann das, was in solchen Fällen immer am betsen ist: die Theorien sein lassen und sich auf den gesunden Menschenverstand verlassen.

Viele Grüße, Andreas Bungert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Addor und Herr Hagen,</p>
<p>dieser Thread ist jetzt zwar schon fast zwei Jahre alt, aber immer noch aktuell. Ich möchte ihn gerne nochum einen Punkt ergänzen, der mir sehr wichtig ist. Vor dem Management der Anforderungen müssen diese erst einmal entwickelt werden. Entwickeln heisst, sie aus einem oder mehreren Köpfen herauszubekommen und so zu formulieren, dass alle das gleiche verstehen.</p>
<p>Bei einem Haus oder einem mechanischen Bauteil ist das noch verhältnismäßig einfach. Man kann sowas ja anschauen und jeder sieht dann dasselbe. Aber wer hat schon mal eine Applikation gesehen? Oder einen Geschäftsprozess? Die Abhängigkeitenund Zusammenhänge sind extrem komplex und und jenachdem auf welcher Ebene man dies betrachtet sieht man komplett unterschiedliche Strukturen.</p>
<p>In der Phase der Anforderungsentwicklung ein einheitliches Bild für alle Beteiligten zu schaffen halte ich für eine der großen Herausforderungen für ein erfolgreiches Projekt. Viele Methoden griefen hier zu kurz und lassen den Projektleiter alleine. Er macht dann das, was in solchen Fällen immer am betsen ist: die Theorien sein lassen und sich auf den gesunden Menschenverstand verlassen.</p>
<p>Viele Grüße, Andreas Bungert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-569</link>
		<dc:creator>Stefan Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:18:03 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Peter Addor,

den Fehler habe ich korrigiert. &#196;nderungen sind nur durch den Administrator (sprich mich) m&#246;glich.

Was die anderen Punkte angeht, stimme ich Ihnen nat&#252;rlich zu. Eine Methodik kann nat&#252;rlich niemals das Nach- und Durchdenken ersetzen.

Wie Sie schreiben: Auf den Mix kommt es an!

Gr&#252;&#223;e, Stefan Hagen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Peter Addor,</p>
<p>den Fehler habe ich korrigiert. &Auml;nderungen sind nur durch den Administrator (sprich mich) m&ouml;glich.</p>
<p>Was die anderen Punkte angeht, stimme ich Ihnen nat&uuml;rlich zu. Eine Methodik kann nat&uuml;rlich niemals das Nach- und Durchdenken ersetzen.</p>
<p>Wie Sie schreiben: Auf den Mix kommt es an!</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e, Stefan Hagen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Addor</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-570</link>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-570</guid>
		<description>Kann man Kommentare nicht editieren? Nat&#252;rlich muss es heissen: &quot;...und weder Sie, Herr SH, noch das PMI wollen wahrscheinlich diese Methode f&#246;rdern&quot;.

Bitte verstehen Sie mich richtig: Methoden erachte ich als sehr n&#252;tzlich und Trial and Error ist wirklich nur mit Vorsicht einzusetzen. Der moderne PM muss eben wissensbasiert an die Probleme heran gehen und Systemisches Denken, TRial and Error und Methodik im genau richtigen Mix anwenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man Kommentare nicht editieren? Nat&uuml;rlich muss es heissen: &#8220;&#8230;und weder Sie, Herr SH, noch das PMI wollen wahrscheinlich diese Methode f&ouml;rdern&#8221;.</p>
<p>Bitte verstehen Sie mich richtig: Methoden erachte ich als sehr n&uuml;tzlich und Trial and Error ist wirklich nur mit Vorsicht einzusetzen. Der moderne PM muss eben wissensbasiert an die Probleme heran gehen und Systemisches Denken, TRial and Error und Methodik im genau richtigen Mix anwenden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Addor</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-574</link>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:08:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-574</guid>
		<description>Aufgepasst mit Methodologien! PM Ans&#228;tze und Methodismus k&#246;nnen die Wahrnehmung (z.B. von drohenden Risiken) einengen und so die Achtsamkeit einschr&#228;nken. Auf alle F&#228;lle bringen sie Vereinfachungen mit sich und verhindern (zeitraubendes) Nachdenken &#252;ber das M&#246;gliche. Mehr Denken, weniger Methoden!

Dietrich D&#246;rner sieht &quot;Versuch und Irrtum&quot; als letzten Ausweg. Nat&#252;rlich ist &quot;Versuch und Irrtum&quot; f&#252;r den verantwortungsvollen Projektmanager ein rotes Tuch, und weder Sie, Herr SH, noch das PMI wollen wahrscheinlich diese Methode f&#246;rdern. Da aber Spezifikationen nie vollst&#228;ndig sein k&#246;nnen, kommt kein Projekt g&#228;nzlich ohne &quot;Versuch und Irrtum&quot; aus. Es hat auch Vorteile. D&#246;rner schreibt: Probehandeln kann </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgepasst mit Methodologien! PM Ans&auml;tze und Methodismus k&ouml;nnen die Wahrnehmung (z.B. von drohenden Risiken) einengen und so die Achtsamkeit einschr&auml;nken. Auf alle F&auml;lle bringen sie Vereinfachungen mit sich und verhindern (zeitraubendes) Nachdenken &uuml;ber das M&ouml;gliche. Mehr Denken, weniger Methoden!</p>
<p>Dietrich D&ouml;rner sieht &#8220;Versuch und Irrtum&#8221; als letzten Ausweg. Nat&uuml;rlich ist &#8220;Versuch und Irrtum&#8221; f&uuml;r den verantwortungsvollen Projektmanager ein rotes Tuch, und weder Sie, Herr SH, noch das PMI wollen wahrscheinlich diese Methode f&ouml;rdern. Da aber Spezifikationen nie vollst&auml;ndig sein k&ouml;nnen, kommt kein Projekt g&auml;nzlich ohne &#8220;Versuch und Irrtum&#8221; aus. Es hat auch Vorteile. D&ouml;rner schreibt: Probehandeln kann</p>
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	<item>
		<title>Von: SH</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-573</link>
		<dc:creator>SH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:53:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-573</guid>
		<description>Hallo Hr. Addor, vielen Dank f&#252;r diesen tollen Kommentar.

Ich finde, die praktischen Herausforderungen, die Sie beschreiben, sind ein weiterer Grund, warum agile PM Ans&#228;tze und Methodologien (wie SCRUM etc.) in der Praxis immer wichtiger werden - nicht nur in der Softwareentwicklung.

Gr&#252;&#223;e in die Schweiz!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr. Addor, vielen Dank f&uuml;r diesen tollen Kommentar.</p>
<p>Ich finde, die praktischen Herausforderungen, die Sie beschreiben, sind ein weiterer Grund, warum agile PM Ans&auml;tze und Methodologien (wie SCRUM etc.) in der Praxis immer wichtiger werden &#8211; nicht nur in der Softwareentwicklung.</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e in die Schweiz!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Addor</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-572</link>
		<dc:creator>Peter Addor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:45:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-572</guid>
		<description>Es geht hier in erster Linie um Entwicklungsprojekte, wenn von Programmieren die Rede ist. Die meisten IT-Projekte sind aber Integrationen und Migrationen (hoffentlich auch). Diese gehorchen etwas anderer Regeln, als Entwicklungsprojekte. Es gibt drei Best&#228;nde, die einander beeinflussen - Work in Progress, relevantes Wissen und Issuelist. W&#228;hrend der Arbeit am Projektgegensatand nimmt das Wissen zu, was dazu f&#252;hrt, dass die Anforderungen und Ziele konkretisiert werden werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Issuelist, die wiederum zu neuer Arbeit f&#252;hrt.
Fischhoff et al zeigten bereits 1978, dass es unm&#246;glich ist, Anforderungen und Ziele so zu formulieren, dass von Anfang an klar ist, was erreicht werden soll. Man zeigte Testpersonen schematische Zeichnungen vom Innern von Autos und fragte nach dem Grad der Vollst&#228;ndigkeit. Kriterium war, ob ein Auto, das so gebaut war, wie auf der Zeichnung dargestellt, starten k&#246;nnte. Die Testpersonen hatten die Aufgabe, die Zeichnungen zu vervollst&#228;ndigen, falls das Auto so nicht starten k&#246;nnte. Niemand war in der Lage, die Aufgabe zu 100% zu l&#246;sen. Viele merkten es nicht einmal, wenn sogar Hauptbestandteile fehlten, wie Einspritzung oder Treibstoff.
Das zeigt, wie schwierig es ist, aus dem Nichts heraus eine Spezifikation zu schreiben. Sei es das Verfassen eines Pflichtenheftes oder das Erstellen einer Installationsanleitung, immer werden wahrscheinlich wichtige Details vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht hier in erster Linie um Entwicklungsprojekte, wenn von Programmieren die Rede ist. Die meisten IT-Projekte sind aber Integrationen und Migrationen (hoffentlich auch). Diese gehorchen etwas anderer Regeln, als Entwicklungsprojekte. Es gibt drei Best&auml;nde, die einander beeinflussen &#8211; Work in Progress, relevantes Wissen und Issuelist. W&auml;hrend der Arbeit am Projektgegensatand nimmt das Wissen zu, was dazu f&uuml;hrt, dass die Anforderungen und Ziele konkretisiert werden werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Issuelist, die wiederum zu neuer Arbeit f&uuml;hrt.<br />
Fischhoff et al zeigten bereits 1978, dass es unm&ouml;glich ist, Anforderungen und Ziele so zu formulieren, dass von Anfang an klar ist, was erreicht werden soll. Man zeigte Testpersonen schematische Zeichnungen vom Innern von Autos und fragte nach dem Grad der Vollst&auml;ndigkeit. Kriterium war, ob ein Auto, das so gebaut war, wie auf der Zeichnung dargestellt, starten k&ouml;nnte. Die Testpersonen hatten die Aufgabe, die Zeichnungen zu vervollst&auml;ndigen, falls das Auto so nicht starten k&ouml;nnte. Niemand war in der Lage, die Aufgabe zu 100% zu l&ouml;sen. Viele merkten es nicht einmal, wenn sogar Hauptbestandteile fehlten, wie Einspritzung oder Treibstoff.<br />
Das zeigt, wie schwierig es ist, aus dem Nichts heraus eine Spezifikation zu schreiben. Sei es das Verfassen eines Pflichtenheftes oder das Erstellen einer Installationsanleitung, immer werden wahrscheinlich wichtige Details vergessen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: risikomanagerin</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/07/08/anforderungsmanagement-in-it-projekten/comment-page-1/#comment-571</link>
		<dc:creator>risikomanagerin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 17:17:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=881#comment-571</guid>
		<description>Ich hab&#039;s ja immer schon gewusst ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab&#8217;s ja immer schon gewusst <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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