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	<title>Kommentare zu: Einheitlicher PM Prozess als Aufh&#228;nger f&#252;r ein unternehmensweites Projektmanagement</title>
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	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
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		<title>Von: Holger Zimmermann</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-631</link>
		<dc:creator>Holger Zimmermann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 16:57:56 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag zusammen,

ich kann nur unterstreichen, dass ein &quot;iterativ-rollierendes Prozessmodell&quot; erst bei h&#246;herer Reife Sinn macht. Ich habe schon erlebt, wie sich ein paar Leute damit und darin verstrickt haben.

Aus meiner Sicht liegt der wesentliche Vorteil eines gemeinsamen (einfachen) Prozess-Modells bei seiner Einf&#252;hrung darin, dass sich ein Projektteam das Verhandeln zur Frage, wie man nun das Projekt denn angehen soll, ein St&#252;ck weit sparen kann. Au&#223;erdem wird die Anzahl von sp&#228;teren &#220;berraschungen in Form von unerf&#252;llten Erwartungen betr&#228;chtlich reduziert.

Mit den besten Gr&#252;&#223;en
Holger Zimmermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag zusammen,</p>
<p>ich kann nur unterstreichen, dass ein &#8220;iterativ-rollierendes Prozessmodell&#8221; erst bei h&ouml;herer Reife Sinn macht. Ich habe schon erlebt, wie sich ein paar Leute damit und darin verstrickt haben.</p>
<p>Aus meiner Sicht liegt der wesentliche Vorteil eines gemeinsamen (einfachen) Prozess-Modells bei seiner Einf&uuml;hrung darin, dass sich ein Projektteam das Verhandeln zur Frage, wie man nun das Projekt denn angehen soll, ein St&uuml;ck weit sparen kann. Au&szlig;erdem wird die Anzahl von sp&auml;teren &Uuml;berraschungen in Form von unerf&uuml;llten Erwartungen betr&auml;chtlich reduziert.</p>
<p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br />
Holger Zimmermann</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-626</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 21:32:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1022#comment-626</guid>
		<description>Man lernt immer dazu, vorallem, wenn es um Projekte geht :)

Unter &quot;Reifegrad&quot; h&#228;tte ich in diesem Zusammenhang, Reifegrade wie die des CMM bzw. CMMI verstanden...
...und so etwas braucht sowohl Entwicklung, wie auch Zeit.

@Felix: Ich stimme Deiner Aussage ebenfalls zu, unter eben einem anderen Gesichtspunkt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man lernt immer dazu, vorallem, wenn es um Projekte geht <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unter &#8220;Reifegrad&#8221; h&auml;tte ich in diesem Zusammenhang, Reifegrade wie die des CMM bzw. CMMI verstanden&#8230;<br />
&#8230;und so etwas braucht sowohl Entwicklung, wie auch Zeit.</p>
<p>@Felix: Ich stimme Deiner Aussage ebenfalls zu, unter eben einem anderen Gesichtspunkt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SH</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-625</link>
		<dc:creator>SH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 10:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Felix: Ich bin voll und ganz Deiner Meinung - in allen Punkten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Felix: Ich bin voll und ganz Deiner Meinung &#8211; in allen Punkten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix R&#252;ssel</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-627</link>
		<dc:creator>Felix R&#252;ssel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 06:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1022#comment-627</guid>
		<description>@Stefan:
Ich bin der Meinung, dass auch schon bei kleineren Projekten ein zyklisches Vorgehen Sinn macht. Dieses sollte jedoch evtl. nicht explizit in dem PM-Prozess visualisiert werden, da dann viele neue Detailfragen gekl&#228;rt werden m&#252;ssen.

Konkret: In der Phase &quot;Durchf&#252;hrung &amp; Implementierung&quot; kann ich mir sehr sch&#246;n eine Umsetzung mit Scrum und mehreren Sprints vorstellen. Einige Arbeitspakete/Stories k&#246;nnen auch in den Phasen davor (Absch&#228;tzungen, Setup) und danach (&#220;bergabe, Stabilisierungen) in Scrum-Teams wandern.

@Bernd:
Meine Erfahrungen sagen mir, dass eine Organisation die Projekte durchf&#252;hrt grunds&#228;tzlich einen &#252;bergeordneten PM-Prozess haben sollte.

Hat sie diesen nicht, so m&#252;ssen viele Dinge immer wieder neu im Projektkontext diskutiert werden. Viele (unangenehme) Entscheidungen werden auf die Projektbeteiligten abgeschoben, die ohne entsprechenden Rahmen in der gleichen Situation sehr unterschiedlich entscheiden.

Der PM-Prozess sollte jedoch nur als Rahmen dienen und kann auch bewusst &#252;bergangen werden. In diesem Fall muss jedoch klar sein, wer hierf&#252;r die Verantwortung tr&#228;gt.

Beispiel: Der Vertrieb setzt die Durchf&#252;hrung eines (unrealistischen) Projektes durch weil es &quot;strategisch&quot; ist obwohl die Kennzahlen und Analysen dagegen sprechen. Typischerweise hat ohne Dokumentation der Entscheidungsfindung dann irgendwann der PM den schwarzen Peter und der Vertrieb akquiriert bereits das n&#228;chste Todesmarschprojekt.

Sehr wichtig ist jedoch, dass der Detaillierungsgrad der Vorgaben stimmt. Ohne richtiges Augenma&#223; wird ein nicht passender PM-Prozess nie gelebt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan:<br />
Ich bin der Meinung, dass auch schon bei kleineren Projekten ein zyklisches Vorgehen Sinn macht. Dieses sollte jedoch evtl. nicht explizit in dem PM-Prozess visualisiert werden, da dann viele neue Detailfragen gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Konkret: In der Phase &#8220;Durchf&uuml;hrung &amp; Implementierung&#8221; kann ich mir sehr sch&ouml;n eine Umsetzung mit Scrum und mehreren Sprints vorstellen. Einige Arbeitspakete/Stories k&ouml;nnen auch in den Phasen davor (Absch&auml;tzungen, Setup) und danach (&Uuml;bergabe, Stabilisierungen) in Scrum-Teams wandern.</p>
<p>@Bernd:<br />
Meine Erfahrungen sagen mir, dass eine Organisation die Projekte durchf&uuml;hrt grunds&auml;tzlich einen &uuml;bergeordneten PM-Prozess haben sollte.</p>
<p>Hat sie diesen nicht, so m&uuml;ssen viele Dinge immer wieder neu im Projektkontext diskutiert werden. Viele (unangenehme) Entscheidungen werden auf die Projektbeteiligten abgeschoben, die ohne entsprechenden Rahmen in der gleichen Situation sehr unterschiedlich entscheiden.</p>
<p>Der PM-Prozess sollte jedoch nur als Rahmen dienen und kann auch bewusst &uuml;bergangen werden. In diesem Fall muss jedoch klar sein, wer hierf&uuml;r die Verantwortung tr&auml;gt.</p>
<p>Beispiel: Der Vertrieb setzt die Durchf&uuml;hrung eines (unrealistischen) Projektes durch weil es &#8220;strategisch&#8221; ist obwohl die Kennzahlen und Analysen dagegen sprechen. Typischerweise hat ohne Dokumentation der Entscheidungsfindung dann irgendwann der PM den schwarzen Peter und der Vertrieb akquiriert bereits das n&auml;chste Todesmarschprojekt.</p>
<p>Sehr wichtig ist jedoch, dass der Detaillierungsgrad der Vorgaben stimmt. Ohne richtiges Augenma&szlig; wird ein nicht passender PM-Prozess nie gelebt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-628</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 16:26:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1022#comment-628</guid>
		<description>Ich finde diese Diskussion sehr Interessant.

Da es sich um Erfahrungswerte handelt, trag ich mal einen Link aus dem agilen Projektmanagement bei:

http://www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/9002?CFID=20393105&amp;CFTOKEN=4790536

Auf Seite 2 des Links &#228;u&#223;ert sich Herr Schneck aus dem Healthcare :)

Meiner Meinung nach sind es vorallem langwierige Projekte, die (wenn &#252;berhaupt) einen &#252;bergeordneten Projektmanagement-Prozess ben&#246;tigen und ich kann mir vorstellen, dass sich mit der Zeit auch ein Reifegradwachstum (wenn man diesen &quot;vorantreibt&quot;) ergibt.

Ab wann man in solchen Projekten zB rollierend vorgeht, bleibt aber offen und h&#228;ngt unter Anderem mit den gestellten Anforderungen / wechselnden Zielen zusammen.

Bei h&#228;ufigen &quot;Umplanungen&quot;, weil sich zB die Rahmenbedingungen &#228;ndern, wird man mit klassichen Mitteln wohl eher ein Projekt beenden und ein Neues starten, statt ein bestehendes Projekt flexibel &quot;umzulenken&quot;....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde diese Diskussion sehr Interessant.</p>
<p>Da es sich um Erfahrungswerte handelt, trag ich mal einen Link aus dem agilen Projektmanagement bei:</p>
<p><a href="http://www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/9002?CFID=20393105&amp;CFTOKEN=4790536" rel="nofollow">http://www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/9002?CFID=20393105&amp;CFTOKEN=4790536</a></p>
<p>Auf Seite 2 des Links &auml;u&szlig;ert sich Herr Schneck aus dem Healthcare <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meiner Meinung nach sind es vorallem langwierige Projekte, die (wenn &uuml;berhaupt) einen &uuml;bergeordneten Projektmanagement-Prozess ben&ouml;tigen und ich kann mir vorstellen, dass sich mit der Zeit auch ein Reifegradwachstum (wenn man diesen &#8220;vorantreibt&#8221;) ergibt.</p>
<p>Ab wann man in solchen Projekten zB rollierend vorgeht, bleibt aber offen und h&auml;ngt unter Anderem mit den gestellten Anforderungen / wechselnden Zielen zusammen.</p>
<p>Bei h&auml;ufigen &#8220;Umplanungen&#8221;, weil sich zB die Rahmenbedingungen &auml;ndern, wird man mit klassichen Mitteln wohl eher ein Projekt beenden und ein Neues starten, statt ein bestehendes Projekt flexibel &#8220;umzulenken&#8221;&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: SH</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-629</link>
		<dc:creator>SH</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 16:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1022#comment-629</guid>
		<description>@Jens: Danke f&#252;r die interessante Frage.

Nein, Quellen habe ich daf&#252;r keine. Die These basiert auf praktischen Erfahrungswerten.

a) Du hast aber sicher recht, dass die Branche und die jeweilige Projektart im Wesentlichen bestimmen sollte, welcher PM Prozess und damit auch welche PM Methodologie zur Anwendung kommt.

b) Gerade im Software- und IT-Projektmanagement sind agile, iterative PM Prozesse und Vorgehensweisen state-of-the-art.

c) Meine These, dass sequentielle PM Prozessmodelle (wie das obige) einfacher anzuwenden sind als iterativ-dynamische Modelle, kommt daher, dass sequenzielle Modelle eher &quot;checklisten-artig&quot; abgearbeitet werden k&#246;nnen (erst 1 dann 2 dann 3...). Das stellt in der Praxis eine Vereinfachung dar und ist deshalb einfacher (wenn auch nicht immer richtiger).

d) Wenn ein solches Prozessmodell mal wirklich angewendet und gelebt wird, ist der Schritt zu einer iterativ-dynamischen - auch agilen - PM Methodik ein kleiner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens: Danke f&uuml;r die interessante Frage.</p>
<p>Nein, Quellen habe ich daf&uuml;r keine. Die These basiert auf praktischen Erfahrungswerten.</p>
<p>a) Du hast aber sicher recht, dass die Branche und die jeweilige Projektart im Wesentlichen bestimmen sollte, welcher PM Prozess und damit auch welche PM Methodologie zur Anwendung kommt.</p>
<p>b) Gerade im Software- und IT-Projektmanagement sind agile, iterative PM Prozesse und Vorgehensweisen state-of-the-art.</p>
<p>c) Meine These, dass sequentielle PM Prozessmodelle (wie das obige) einfacher anzuwenden sind als iterativ-dynamische Modelle, kommt daher, dass sequenzielle Modelle eher &#8220;checklisten-artig&#8221; abgearbeitet werden k&ouml;nnen (erst 1 dann 2 dann 3&#8230;). Das stellt in der Praxis eine Vereinfachung dar und ist deshalb einfacher (wenn auch nicht immer richtiger).</p>
<p>d) Wenn ein solches Prozessmodell mal wirklich angewendet und gelebt wird, ist der Schritt zu einer iterativ-dynamischen &#8211; auch agilen &#8211; PM Methodik ein kleiner.</p>
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		<title>Von: Jens Schauder</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/08/12/pm_prozess_aufhanger/comment-page-1/#comment-630</link>
		<dc:creator>Jens Schauder</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 15:35:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1022#comment-630</guid>
		<description>Du schreibst:

Die Erfahrung zeigt aber, dass ein derartiges, iterativ-rollierendes Prozessmodell h&#228;ufig erst in einer sp&#228;teren Implementierungsphase (oder in einem h&#246;heren PM Reifegrad) Sinn macht.

Gibt es da auch Quellen zu?
Ich w&#252;rde intuitiv n&#228;mlich viel eher einen Zusammenhang mit der Branche/Art des Projektes erwarten, als mit dem Reifegrad oder Implementierungsphase des Prozesses</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst:</p>
<p>Die Erfahrung zeigt aber, dass ein derartiges, iterativ-rollierendes Prozessmodell h&auml;ufig erst in einer sp&auml;teren Implementierungsphase (oder in einem h&ouml;heren PM Reifegrad) Sinn macht.</p>
<p>Gibt es da auch Quellen zu?<br />
Ich w&uuml;rde intuitiv n&auml;mlich viel eher einen Zusammenhang mit der Branche/Art des Projektes erwarten, als mit dem Reifegrad oder Implementierungsphase des Prozesses</p>
]]></content:encoded>
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