Prozessorientierung im Projektmanagement
Geschrieben von S. Hagen am 25. September, 2008
Ein prozessorientiertes Verständnis von Projektmanagement ist mittlerweile anerkannter “State-of-the-Art”. Generell können wir zwischen
- sequenziellen und
- iterativen (sprich rollierenden) Prozessmodellen
unterscheiden.
Sequenzielle Prozessmodelle (wie z.B. Stage-Gate) haben den zentralen Vorteil, dass Sie eine klare und stabile Struktur ins Projekt bringen, insbesondere durch messbare Meilensteine (Gates, Stop-or-Go-Punkte etc.). Diese Vorgehensmodelle haben sich gerade in der Produktentwicklung und im Innovationsbereich bewährt.
Iterative Prozessmodelle kommen häufig in “agilen PM-Ansätzen” vor (insbesondere in der Softwareentwicklung). Sie wiederum haben den Vorteil, dass sie rasches und gezieltes (Re)Agieren ermöglichen, dies ist gerade in hochkomplexen und schwer planbaren Projekten von Vorteil.
Bei den Schröder Consultants habe ich ein interessantes Prozess-/Vorgehensmodell gefunden, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
Das Prozessmodell hat eindeutig einen sequenziellen und somit statischen Charakter. In dieser oder ähnlicher Form findet man solche Modelle in vielen Unternehmen. Ich finde, das ist auch gut so, denn als Orientierung und stabilisierendes Instrument eignen sich diese Modelle alle mal. Die Projektmanager/innen jedoch sollten sich bewusst sein, dass innerhalb dieser statischen Modelle idR viele Iterationen ablaufen (z.B. initiating, planning, executing, controlling, closing).










26. September 2008: