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	<title>Kommentare zu: Projektzielsetzung: Eine Frage des Erfolgs</title>
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	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
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		<title>Von: Bernhard Schlo&#223;</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/11/02/projektzielsetzung-eine-frage-des-erfolgs/comment-page-1/#comment-775</link>
		<dc:creator>Bernhard Schlo&#223;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 09:51:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1342#comment-775</guid>
		<description>Je klarer die Zielsetzung, umso besser. Aber es gibt auch Grenzen: mitunter &#252;bersteigt die Komplexit&#228;t eines Projekts die M&#246;glichkeit einer exakten Zielbeschreibung. Klar k&#246;nnte man jetzt in einem Vorprojekt erst einmal die Anforderungen ausarbeiten und ein Konzept entwickeln - aber machen wir uns nichts vor, soweit kommt es dann meist gar nicht. Viele Projekte w&#252;rden gar nicht erst angefasst. Das mag in dem einen oder anderen Fall vielleicht auch besser sein, aber Gro&#223;vorhaben w&#252;rden an dieser H&#252;rde fast immer scheitern.
Einen weiteren Grenzfall sehe ich in agilen Vorgehensweisen. Diese setzen eine gro&#223;e Vertrauensbasis der beteiligten Parteien voraus, denn das Moving Target ist hier systemimanent.
Die im Kommentar von Eberhard Huber (siehe bei Stefan Hagen) angesprochenen impliziten Zielsetzungen sind ein Kapitel f&#252;r sich. Nat&#252;rlich lassen sich Projekte auch politisch missbrauchen. Implizite Zielsetzungen m&#252;ssen aber gar nichts ehrr&#252;hriges an sich haben - dennoch ist es eine Krux mit ihnen. Wir werden sie fast immer vorfinden, denn kein Projekt ist aus einem Selbstzweck geboren. Lautet der Projektauftrag eine bestimmte Software einzuf&#252;hren, so ist das hinreichend konkret, aber die Software f&#252;r sich stellt keinen Selbstzweck dar, sondern ist nur Mittel zum Zweck.
Last but not least fehlt noch die zeitliche Dimension. Was der klare Projektauftrag von heute morgen noch wert ist, steht h&#228;ufig in den Sternen. Auch wenn wir unser Projekt noch so &quot;erfolgreich&quot; ins Ziel bringen, erfolgt die Bewertung dann erst ex post, m&#246;glicherweise unter v&#246;llig anderen Vorzeichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Je klarer die Zielsetzung, umso besser. Aber es gibt auch Grenzen: mitunter &uuml;bersteigt die Komplexit&auml;t eines Projekts die M&ouml;glichkeit einer exakten Zielbeschreibung. Klar k&ouml;nnte man jetzt in einem Vorprojekt erst einmal die Anforderungen ausarbeiten und ein Konzept entwickeln &#8211; aber machen wir uns nichts vor, soweit kommt es dann meist gar nicht. Viele Projekte w&uuml;rden gar nicht erst angefasst. Das mag in dem einen oder anderen Fall vielleicht auch besser sein, aber Gro&szlig;vorhaben w&uuml;rden an dieser H&uuml;rde fast immer scheitern.<br />
Einen weiteren Grenzfall sehe ich in agilen Vorgehensweisen. Diese setzen eine gro&szlig;e Vertrauensbasis der beteiligten Parteien voraus, denn das Moving Target ist hier systemimanent.<br />
Die im Kommentar von Eberhard Huber (siehe bei Stefan Hagen) angesprochenen impliziten Zielsetzungen sind ein Kapitel f&uuml;r sich. Nat&uuml;rlich lassen sich Projekte auch politisch missbrauchen. Implizite Zielsetzungen m&uuml;ssen aber gar nichts ehrr&uuml;hriges an sich haben &#8211; dennoch ist es eine Krux mit ihnen. Wir werden sie fast immer vorfinden, denn kein Projekt ist aus einem Selbstzweck geboren. Lautet der Projektauftrag eine bestimmte Software einzuf&uuml;hren, so ist das hinreichend konkret, aber die Software f&uuml;r sich stellt keinen Selbstzweck dar, sondern ist nur Mittel zum Zweck.<br />
Last but not least fehlt noch die zeitliche Dimension. Was der klare Projektauftrag von heute morgen noch wert ist, steht h&auml;ufig in den Sternen. Auch wenn wir unser Projekt noch so &#8220;erfolgreich&#8221; ins Ziel bringen, erfolgt die Bewertung dann erst ex post, m&ouml;glicherweise unter v&ouml;llig anderen Vorzeichen.</p>
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		<title>Von: schlossBlog &#187; #112 Zielsetzung und Projekterfolg</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/11/02/projektzielsetzung-eine-frage-des-erfolgs/comment-page-1/#comment-776</link>
		<dc:creator>schlossBlog &#187; #112 Zielsetzung und Projekterfolg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 09:51:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Und wieder philosophiert Stefan Hagen: Diesmal &#252;ber die Bedeutung der Zielsetzung f&#252;r den Projekterfolg. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Und wieder philosophiert Stefan Hagen: Diesmal &uuml;ber die Bedeutung der Zielsetzung f&uuml;r den Projekterfolg. [...]</p>
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		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2008/11/02/projektzielsetzung-eine-frage-des-erfolgs/comment-page-1/#comment-777</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 16:30:23 +0000</pubDate>
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		<description>Beobachtungen aus meiner Praxis haben mich tdazu gebracht zwischen expliziten und impliziten Zielen zu unterscheiden. Die impliziten werden oft nicht offen genannt und sind gelegentlich im Widerspruch zu den expliziten Zielen. Die impliziten Ziele werden oft durch trittbrettfahrende Abteilungen ins Projekt eingebracht. Ein typisches Beispiel: Einf&#252;hrung einer neuen Software soll zus&#228;tzlich neben den fachlichen Aspekten eine Umorganisation der IT bef&#246;rdern ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beobachtungen aus meiner Praxis haben mich tdazu gebracht zwischen expliziten und impliziten Zielen zu unterscheiden. Die impliziten werden oft nicht offen genannt und sind gelegentlich im Widerspruch zu den expliziten Zielen. Die impliziten Ziele werden oft durch trittbrettfahrende Abteilungen ins Projekt eingebracht. Ein typisches Beispiel: Einf&uuml;hrung einer neuen Software soll zus&auml;tzlich neben den fachlichen Aspekten eine Umorganisation der IT bef&ouml;rdern &#8230;</p>
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