Komplexe Systeme modellieren und simulieren: CONSIDEO MODELER
Geschrieben von S. Hagen am 14. November, 2008
Auf Dr. Stephan Lists Blog “Interessante Zeiten” habe ich kürzlich einen Link zu einer Software entdeckt, nach der ich schon lange Zeit gesucht hatte. Nämlich eine Software zur Modellierung und Simulation komplexer Systeme: CONSIDEO MODELER. Und das allerbeste daran ist: Es gibt eine (abgespeckte) Version zum kostenlosen Download! (übrigens für PC und Mac)
Beispielmodell eines neu zu planenden Projekts:
Warum systemisches Denken in Projekten? Ganz klar: Projekte sind (wie bereits mehrfach erwähnt) komplexe Systeme. Und die professionelle Bearbeitung derartiger Systeme mit Methoden und Denkweisen der Systemtheorie, des vernetzten und systemischen Denkens erfordert auch entsprechend systemische Darstellungsformen.
Lesen Sie hierzu auch: Prof. Dr. Günther Ossimitz: Systemisches Denken braucht systemische Darstellungsformen (kostenloses PDF)
Zurück zum Consideo Modeler: Natürlich habe ich sofort etwas herum experimentiert. Mein erster Eindruck: GENIAL! Ich war natürlich nicht schüchtern und habe den Hersteller gleich nach einer kostenlosen “Presse-Lizenz” gefragt, damit ich auch die Vollversion ausgiebig testen kann. Die Testergebnisse werde ich hier dann natürlich demnächst veröffentlichen.
Soviel schon vorweg: Aktuell ist die Software zum Einführungspreis von EUR 250 (netto) erhältlich. Ein absolutes Schnäppchen, denn vergleichbare Tools zur Darstellung, Modellierung und Simulation komplexer Systeme kosten ein Vielfaches. Jetzt zugreifen!
PS: Produkt- und Kaufempfehlungen auf dem PM-Blog.com erfolgen stets auf der Basis meiner persönlichen Meinung. Ich habe zu keinem Zeitpunkt dafür irgendwelche Prämien oder Honorare kassiert – und werde dies auch zukünftig nicht tun!
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15. November 2008:
Hallo Herr Hagen,
vielen Dank zunächst für die vielen Tipps!
Ich habe die kostenlose Version mal getestet. Meiner Menng nach “geht sie nicht weit genug”.
Auf der Website des Instituts für Systemische IT (http://www.systemische-it.de/) findet man folgende Aussage:
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Systemisches Denken heißt, die Teile in ihrem komplexen Wechselspiel zueinander zu betrachten. Welche Veränderungen bringt es an all den anderen Stellen mit sich, wenn sich an einem Teil lokal etwas ändert?
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Wenn die Anzahl der Einzeilteile, die Miteinander in Verbindung stehen, schon jenseits der menschlichen Auffassungsgabe ist, wird man nur schwer Ihre Verbindungen einzeln anlegen wollen
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Einen interessanten Ansatz bietet hier meiner Meinung nach ein Tool, dass sich eine DSM als Steuerung zunutze macht und die Einzelteile möglichst automatisiert “einlesen” kann.
*Leider ist mir kein solches Tool, dass man käuflich erwerben kann, bekannt*
Die Grundlagen einer DSM (Design Structure Matrix) findet man im IAW:
http://www.iaw.rwth-aachen.de/index.php?article_id=174&clang=0
Allen ein schönes Wochenende!
Bernd