Komplexitätsmanagement als zentrale Erfolgsstrategie in Projekten

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Projekte sind komplexe Systeme. Komplexe Systeme verfügen über viele Elemente oder Variablen, die ihre Verbindungen gleichzeitig dynamisch verändern.

Komplexe System zu planen, zu steuern und schlussendlich zu beherrschen (wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von „beherrschen“ sprechen darf) ist eine große Herausforderung für einen Projektmanager und sein Team. Ich meine, dass Wissen über Systemtheorie, Komplexität und Managementkybernetik zur Grundausstattung eines jeden Projektmanagers gehören sollte. Zumindest ab einer gewissen Projektgröße und Komplexität.

Wie aber reagieren Menschen überhaupt auf Komplexität? Der geniale Prof. Dr. Kruse beschreibt in diesem Zusammenhang 5 typische Verhaltensmuster:

Und, erkennen Sie Ihr eigenes Verhalten teilweise wieder? 🙂 Also ich schon…

Was mir an Prof. Kruse besonders gefällt: Er kommentiert und beschreibt Themen mit großer intellektueller Schärfe und trotzdem sehr verständlich und praxisnah.

Hier noch einige Buchtipps zu den Themen Systemtheorie, systemisches Management und Managementkybernetik:

David J. Krieger: Einführung in die allgemeine Systemtheorie (Schnäppchen für EUR 3,90)

Fredmund Malik: Strategie des Managements komplexer Systeme

Fritz B. Simon: Einführung in die systemische Organisationstheorie

Fritz B. Simon: Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus

3 Gedanken zu „Komplexitätsmanagement als zentrale Erfolgsstrategie in Projekten

  1. Joerg

    Hallo,

    irgendwie spannend, dass das buch von Lynch und Kordis „Delphinstrategien“ kaum unter „management in komplexen“ systemen reflektiert, oder gar genannt wird 😉

    guter beitrag, danke

    herzlich Jörg P./Köln

    Antworten
  2. Peter Addor

    Interessanter Beitrag von Herrn Kruse. Und wie recht er mit der Einschätzung des Gehirns hat. Aber er verteufelt mir ein bisschen zu sehr die Strategie „Trial and error“, die letztendlich dasselbe wie seine Intuitionsstrategie ist.
    Eigentlich heisst die Strategie ja nur „Trial“. Die Ergebnisse können sein „Error“ oder „Success“. In beiden Fällen muss ich Lessons Learned machen. Die Strategie sollte also besser als „Trial and learn“ bezeichnet werden. Kruse muss seine Intuition auch täglich in Krisen updaten, das ha er deutlich gesagt. Die Intuition, die ich gestern in einer Krise geschärft habe, taugt heute nichts mehr. Also muss ich heute wieder in eine Krise geraten. Was ist das anderes als „Trial and learn“ via „Error and Success“?

    Antworten

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