Hierarchien vs. Netze
Geschrieben von S. Hagen am 30. November, 2008
Hierarchien sind in unserem Kulturkreis (und somit in unserem Denken und Handeln) tief verwurzelt. Wir kennen Hierarchien aus unserer Schulzeit, aus der Ausbildung und natürlich aus den Unternehmen, in denen wir tagtäglich arbeiten.
Dabei ist sich die Organisationstheorie einig, dass die reine Form der funktionalen Linienorganisation à la Frederick W. Taylor oder Henri Fayol keine zeitgemäße Organisationsform mehr darstellt. Netzwerkartige und flexible Organisationsformen nehmen kontinuierlich an Bedeutung zu – damit auch Organisationsansätze wie Prozessmanagement und Projektmanagement.
Die folgende Präsentation von Helge Fahrnberger zeigt diesen Trend auf interessante und wirklich witzige Art und Weise:
Ich meine: Der Trend zu Netzwerken ist unbestritten, unaufhaltsam und auch gut. Trotzdem sollten wir uns auch hin und wieder auf die Stärken und Vorteile klarer und eindeutiger Ordnungssysteme – wie es auch Linienorganisationen sind – zurück besinnen. Denn gerade in dynamischen und teilweise chaotischen Zeiten benötigen Menschen auch klare Strukturen, Spielregen und Orientierungen.
Die Mischung macht’s. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch!
Siehe hierzu auch:
Es lebe hoch, das Kästchendenken









3. Dezember 2008: