Simplify your Projects – oder doch nicht?

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Quelle: Malik Management Zentrum St. Gallen

(Wirklich) Komplexe Probleme können nicht ausschließlich mit Einfachheit und Reduktion gelöst werden. Diese Theorie basiert im Wesentlichen auf Ashby’s Gesetz (The Law of Requisite Variety) aus dem Jahr 1956:

The larger the variety of actions available to a control system, the larger the variety of perturbations it is able to compensate.

Entsprechend möchte ich heute auch mal das Motto dieses Blogs “Simplify your Projects” kritisch reflektieren:

  • Ich glaube fest daran, dass einfache, pragmatische Lösungen in vielen Situationen die besten sind – auch in Projekten.
  • Gerade auch Projekte sollten mit einfachen, verständlichen Methoden, einer gesunden Portion Hausverstand und einer entsprechenden Aktivitäts- und Lösungsorientierung angegangen werden.
  • Je komplexer und größer Projekte aber werden, umso differenzierter muss auch die Problemlösung und damit verbunden die angewendete Methodik werden.
  • Komplexitätsreduktion (Keep it simple.) und Komplexitätsaufbau (“Only variety can destroy variety“.) schließen sich gegenseitig aber nicht aus. Im Gegenteil. Es sind zwei Strategien zum Komplexitätsmanagement, die sich in Projekten auch abwechseln können.

Wie so häufig im Leben: Nicht entweder – oder, sondern sowohl – als auch!

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