Neulich auf Twitter:

RT @jurgenappelo: Who Makes a Good Management Role Model? (by Geoffrey Lowney)

 

Kunden in Innovationsprojekte involvieren

Geschrieben von S. Hagen am 12. Januar, 2009


gesunde_fuesseChristian Skokan, seines Zeichens E-Media Beauftragter bei der Bauerfeind AG, hat mich auf ein aktuelles Innovationsprojekt in seinem Unternehmen aufmerksam gemacht. Auf der Internetplattform meine-fuesse-bei-der-arbeit.de werden Ideen für gesündere Füße von der “Internet-Community” eingeholt:

“Sag uns, wie es Deinen Füßen geht. Wir möchten, dass sie ab sofort gut gelaunt sind! Du kannst selbst entscheidend dazu beitragen, denn wir suchen Deine Idee. Schreib uns auf, wie man Deiner Meinung nach mit Pflege, Hilfsmitteln, Schuhen oder anderen Produkten zu mehr Fußgesundheit beiträgt und skizziere uns einen Lösungsweg. Wir freuen uns auf Deine Idee!”

Ideenmanagement im Rahmen von Innovationsprojekten nach dem Crowdsourcing-Prinzip ist zwar nicht neu, aber dieses Beispiel finde ich wirklich gut und innovativ umgesetzt. Bei openinnovators.de finden Sie übrigens eine schöne Übersicht über aktuelle Projekte (meist Ideenwettbewerbe) verschiedener Unternehmen dieser Art.

Ich denke, dass die Einbeziehung von Kunden, Lieferanten oder anderer Anspruchsgruppen in Innovationsprojekte in vielen Bereichen Standard werden sollte. Denn Innovation (oder Projektentwicklung) ist meines Erachtens in vielen Unternehmen noch wesentlich zu “innen-gerichtet” und “ingenieurs-getrieben”.

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Blogplay

 

5 Kommentare zum Thema
“Kunden in Innovationsprojekte involvieren”

Morjo
12. Januar 2009:

Interessanter Ansatz, um an neue Ideen zu gelangen. Vielen Dank für die Info!

Zur Info: mir ist noch aufgefallen, dass der Link zur Bauerfeind AG fehlerhaft ist :)

Viele Grüße
Morjo

SH
12. Januar 2009:

Danke für den Hinweis! Link ist korrigiert.

dominik
13. Juni 2009:

klingt prinzipiell logisch, hier jedoch meine meinung zum thema “innen-gerichtet” und “ingenieurs-getrieben”: letzteres kann ich nicht nachvollziehen, da:

a) das produktmanagement üblicherweise im verantwortungsbereich des marketing beheimatet ist und

b) der ingenieur unweigerlich an seine grenzen stösst wenn sich die anforderungen des lastenhefts technisch nicht mit den vorgegebenen HK realisieren lassen (vgl. das gap modell und die hauptaufgaben eines ingenieurs).

schöne grüsse

Stefan Hagen
14. Juni 2009:

ad a) In der Praxis ist es aber auch so, dass nach wie vor die Techniker die meiste Macht in Innovationsprojekten haben.

ad b) Mag sein, dass das so ist. Umso mehr ist ein Umdenken nötig.

Ich wollte übrigens nicht die Techniker und Ingenieure da draußen beleidigen! Ich habe höchsten Respekt vor dieser Berufsgruppe und auch vor dem, was sie leisten.

Mir geht es lediglich darum, dass Innovation in Unternehmen breiter und interdisziplinärer angegangen wird. Jeder, der beispielsweise die Bücher von Förster&Kreuz gelesen hat, wird wissen, was ich meine:

Alles, außer gewöhnlich: Provokative Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter

Spuren statt Staub: Wie Wirtschaft Sinn macht

dominik
14. Juni 2009:

genau, also braucht´s veränderung hinsichtlich ideengenerierung und vielleicht so etwas wie ein commom mindset, damit der techniker andere ernst nimmt und umgekehrt – unternehmenskultur?!

hoffentlich lesen also viele förster&kreuz damit sich was bewegt!

(auch wenn ich selbst *shame on me* die bücher nicht gelesen habe)