Alte und neue Führungs- und Managementkultur

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Der Bregenzerwälder Mundartdichter Gerhard Wölfle (1848-1904) hat folgenden Ausspruch geprägt:

Meor ehrod das Ault und grüozod das Nü …

Das, was die Bregenzerwälder so charmant in ihrem Dialekt ausdrücken, bedeutet auf Hochdeutsch:

Wir ehren das Alte und begrüßen das Neue„.

Dieser Satz hat es mir immer schon angetan, denn ich finde, dass er viel Wahrheit beinhaltet. Interessant ist auch, dass das, was um die Jahrhundertwende schon galt, nun aktueller denn je erscheint.

Nach dieser Maxime sollten wir auch unser Führungs- und Managementverständnis weiter entwickeln. Es gibt viele gute Prinzipien, Methoden und Verhaltensweisen der „alten Schule“, die auch heute noch wichtig und relevant sind. Auf der anderen Seite sollten Führungskräfte aber auch offen für Neues sein. Denn wenn Entwicklung in den Führungsetagen schon nicht funktioniert, WIE SOLL SIE DENN DANN BEI DEN MITARBEITER/INNEN FUNKTIONIEREN?

Der geniale Prof. Dr. Kruse bringt diesen Aspekt in zweieinhalb Minuten wieder mal genau auf den Punkt. Dieser kurze Ausschnitt ist gespickt mit so vielen relevanten Infos und Aussagen, dass Ihr ihn vielleicht zweimal anschauen müsst:

Und nicht vergessen: Gute Projektmanager/innen sind in erster Linie gute Manager/innen und Führungskräfte.

4 Gedanken zu „Alte und neue Führungs- und Managementkultur

  1. Eberhard Huber

    Danke für den Hinweis, wirklich auf den Punkt gebracht. Der gute Manager sollte die genannten Fähigkeiten haben, quasi ein „Meister der Balance“ sein. Im konkreten Projekt geht es um die instabile Seite, in der „Linie“ um die Stabilität und der Projektmanager steht im Spannungsfeld.

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  2. SH

    Tja, in der Theorie sind die Probleme und Herausforderungen schon lange gelöst. Nur leider ist’s in der Praxis halt unendlich viel schwieriger. Umso mehr müssen wir die Menschen dazu bringen, ihr persönliches Entwicklungspotenzial voll zu nützen. Ohne dabei aber zu vergessen, dass wir alle nur bis zu einem gewissen Maß ständige Veränderungen ertragen können.

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  3. Pingback: Die acht Regeln für völligen Stillstand | ArmerKater.de

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