Archiv für den Monat: April 2009

10 goldene Regeln für den Projekterfolg

Im letzten Beitrag habe ich auf einen Artikel von Fr. Ulrike Wikner verwiesen. Dies hat mich dazu bewegt, ein bisschen auf Fr. Wikners Webseite zu stöbern. Hier habe ich ein interessantes, knackiges und praxisorientiertes PDF gefunden, das Euch interessieren dürfte:

10 goldene Regeln für den Projekterfolg

Besonders gut gefällt mir auch dieses Zitat auf ihrer Seite:

strukturiertes_arbeiten_pm

Dem ist nichts hinzu zu fügen…

Projektmeetings durch Moderation effizient gestalten!

gute_moderation_mittelstandEin wesentlicher Grund, warum viele Menschen der Arbeits- und Organisationsform Projektmanagement so skeptisch gegenüber stehen, sind die endlosen und ineffizient abgehaltenen Projektmeetings.

Ulrike Wikner von KSE hat zu diesem Thema beim Perspektive Mittelstand einen interessanten und sehr praxisorientierten Artikel verfasst: „Projektmanagement: Gute Moderation als Basis für den Projekterfolg„.

Sie identifiziert u.a. folgende Gründe, warum Meetings in der Praxis häufig so ineffizient sind:

  • Einladungen sind ungenau oder nichtssagend.
  • Die Tagesordnung ist schlecht strukturiert oder überfrachtet.
  • Es kommt kein echter Dialog zwischen den Teilnehmern zustande.
  • Teilnehmer, die sich während der Besprechung passiv verhielten, identifizieren sich nicht mit den Besprechungsergebnissen.
  • Entscheidungen werden behindert oder noch schlimmer: Es werden gar keine Entscheidungen getroffen.
  • Entscheidungen werden nicht oder mit erheblichem Zeitverzug dokumentiert, keiner weiß mehr so genau, worum es eigentlich ging.

Kostenloses Tool zum Erstellen von Projektstrukturplänen (PSP)

musterprojektMein Wiener Kollege Dietmar Schoder bietet seit kurzem ein kostenloses PSP-Tool zum Download an. Leider gibt’s das Tool nur für die Windows-User unter uns.

Wenn Ihr Lust habt, das Tool zu testen, würde ich mich über Testberichte via Kommentar freuen!

Sinnvolle Symbiose zwischen agilen und klassischen PM Methoden

Für fortschrittliche und zukunftsorientierte (Projekt)Manager/innen ist eines klar: Klassische Methoden und Ansätze müssen sinnvoll mit modernen Vorgehensweisen kombiniert werden. Nur so können die meisten komplexen Aufgabenstellungen bewältigt werden.

Jens Hoffmann von Hoffmann Consulting bringt diese Philosophie brilliant auf den Punkt: Weiterlesen

Das Management des Projektmanagements

Mein Wiener Kollege Jan Poczynek ist systemischer Projektmanagement- und Organisationsberater. Ich schätze ihn sehr – wahrscheinlich darum, weil wir in vielen Dingen gleich „ticken“ und uns mit ähnlichen Themen beschäftigen.

Kürzlich hat Jan eine sehr interessante Präsentation zum Thema „Das Management des Projektmanagements“ (Teil 1) veröffentlicht.


Mein „Learning“ aus den Slides:

  • Früher war Projektmanagement primär eine Arbeitsmethode, heute ist Projektmanagement auch eine relevante Organisationsform.
  • Nicht nur Projekte sondern auch Projektportfolios (= Multiprojektmanagement oder Projektportfoliomanagement) müssen gemanagt werden.
  • Die Aufgabe des übergeordneten Managements von Projekten obliegt gleichermaßen Projektmanagern wie auch dem General Management des Unternehmens.
  • Projekte erhöhen die innere Komplexität von Organisationen (und „verbiegen“ das Organisationsdesign – wie es Jan bezeichnet).
  • Fazit: Damit Projektmanagement in Organisationen effektiv und effizient funktionieren kann, müssen einerseits die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, andererseits die beteiligten Personen (insb. Projektmanager und Manager) noch besser zusammen arbeiten.

In den Folien von Jan stecken noch einige weitere interessante Aspekte, über die man lang und breit philosophieren könnte. Lasst Euch einfach davon inspirieren und holt Euch das raus, was für Euch relevant und wertvoll ist.

PS: Die Inhalte der Präsentation gibt’s auch als kurzen Artikel zum Herunterladen.

Blogparade bei Andreas Heilwagen

Hallo Stefan,

heute morgen haben wir die erste Blogparade auf dem PJMB-Blog gestartet. Anlass ist das Interview mit Ingolf Speer von DHL im PM Podcast (pm-podcast.de). Dort haben wir die Lessons Learned beim Bau dieses 300-Millionen-Projekts diskutiert. Ungewöhnlich für dieses Projekt war, dass es pünktlich, günstiger und mit Qualität über Plan abgeschlossen wurde. Letztes Jahr hat es zudem den Projekt Management Excellence Award der GPM gewonnen.

Das Ziel der Blogparade ist, Kurzartikel zum Thema Lessons Learned in Projekten zu sammeln und zu veröffentlichen. Mitmachen kann man durch ein eigenes Blogposting (incl. Trackback / Pingback), Kommentar im PJMB Blog oder für weniger blog-affine Leser durch Mail an info@pjmb.de bis zum 11.05.2009.

Zu gewinnen gibt es ein Set von Moo Minicards für den 1. Platz und Rabatt-Gutscheine für den 2. und 3. Platz.

Ich würde mich freuen, wenn Du einen Beitrag schreiben würdest oder einen Hinweis zur Blog-Parade in Deinem Blog veröffentlichst.

Vielen Dank,

Andreas

Klar mache ich das, Andreas 🙂

Blogs als Kommunikationstools in Projekten

blog_pm_listVia Twitter habe ich heute früh schon von Dr. Stephan List erfahren, dass er zum Thema „Weblogs für das Projektmanagement“ geschrieben hat. Hierbei verweist er auf einen Beitrag von Tim Ducket, der über die „10 ways to use blogs for managing projects“ geschrieben hat. Diese sind:

  1. Weblogs helfen bei der Kommunikation mit den Stakeholdern des Projekts
  2. reduzieren den Papierverbrauch
  3. dienen als Projektlogbuch für aufkommende Themen
  4. helfen beim Sammeln von Einzelinformationen
  5. machen den Projektfortschritt bekannt
  6. reduzieren die E-Mail-Flut
  7. erfassen die Anforderungen
  8. dienen zur Verbreitung von Screenshots (nur für IT-Projekte)
  9. halten die Mitglieder des Projektmanagementteams auf dem laufenden
  10. bieten einen automatioschen Kontrollpfad

Mit den Punkten 2, 5, 7 und 8 kann ich nicht sooo viel anfangen.

Klar ist jedoch: Blogs oder auch andere Web 2.0 Tools wie Wikis können die Projektkommunikation entscheidend unterstützen. Allerdings sollten wir unterscheiden zwischen dem „testweisen“ Ausprobieren solcher Tools für einzelne Projekte und einer längerfristigen Implementierung solcher Tools für alle Projekte in einer Organisation. Letzteres erfordert nämlich eine saubere Vorbereitung, Konzeption und Umsetzung.