Die alte und die neue Welt
Geschrieben von S. Hagen am 13. April, 2009
Am vergangenen Freitag habe ich Roland Dürre getroffen, Gründer und Vorstandsvorsitzender der InterFace AG. Roland gehört zu jenen Menschen, die bei anderen tiefe Eindrücke hinterlassen können. So auch bei mir. Dass mich Roland dann im IF-Blog als “PM Papst” bezeichnet hat, ist zwar maßlos übertrieben, es zeigt aber, wie groß unser gegenseitiger Respekt ist.
Roland hat mehrfach die Formulierung “alte und neue Welt” verwendet. Das hat mich auch noch nach unserem Gespräch beschäftigt.
Denn in diesem Gespräch ist es für mich wieder sowas von klar geworden, dass es genau diese persönlichen Begegnungen mit erfahrenen und gestandenen Unternehmern wie Roland sind, die einen (wie mich) wirklich weiter bringen.
Und im Kern hat sich für mich genau das bestätigt, was ich wohl intuitiv am Freitag früh (vor dem Treffen mit Roland) im letzten Blogpost geschrieben hatte: “Wir ehren das Alte und begrüßen das Neue.” Darum geht’s – gerade in Zeiten großer Veränderungen. Wir brauchen einen neuen Diskurs der “neuen und der alten Welt”. Aber nicht auf der Ebene von Fachbüchern und theoretischen Abhandlungen, sondern auf der Ebene von Menschen.
Das ist keine “Rocket Science”, schon klar. Trotzdem Gerade deswegen wollte ich den Gedanken nochmal loswerden und verstärken.
P.S.: Dass dieser gegenseitige Lernprozess auch im Projektmanagement stattfinden muss, hat übrigens nun endlich auch das PMI erkannt: A Conversation on Agile Long Overdue
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14. April 2009:
Auch die Herren Oestereich und Weiss haben dies schon mal erkannt:
“Sowohl agile Verfahren als auch traditionelle Verfahren sind Sammlungen bewährter Techniken und Erkenntnisse im Kontext spezifischer Werte.” …wobei Werte immer nur “auf der Ebene von Menschen” (siehe oben) relevant werden.
Sie führen fort:
“Weder der Vorgehensmodell-Hardliner noch der naive oder puristische Agilist sind hier hilfreich.”
Ein Zufall, dass ich es gerade parallel zum Blog gelesen habe!