Komplexität ist ein Hauptproblem unserer Gesellschaft (und auch ein Hauptproblem im Management)

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Auch wenn ich dafür von einigen Berufskollegen und Freunden immer wieder kritisiert werde: Ich bin ein bekennender Anhänger der Theorien und Ansätze von Prof. Dr. Fredmund Malik. Von Malik, der übrigens so wie ich aus Lustenau stammt, kommt u.a. auch folgendes Zitat:

Richtiges Management ist Management von Komplexität!

Bei diesem Thema lehnt er sich auch immer wieder an den „Management-Guru“ Peter F. Drucker an, der einst sagte:

There will be no

7 Gedanken zu „Komplexität ist ein Hauptproblem unserer Gesellschaft (und auch ein Hauptproblem im Management)

  1. Stephan List

    Einstein sagte: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“
    Die Folie oben ist m.E. bei weitem zu einfach. Natürlich sind die Regeln für das Management eben _nicht_ überall gleich. Mich wundert, dass derlei Schlichtheiten aus dem Fundus eines Malik-Vertreters kommen.
    Die Regeln für das Management sind nicht nur nicht gleich, sondern teilweise sogar unbekannt und ändern sich ständig. Komplex halt.

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  2. SH

    @Stephan: Du hast natürlich recht, dass einige (viele) von Maliks „Weisheiten“ auf den ersten Blick zu trivial wirken. Natürlich gibt es im Management (und auch im Leben) kaum Situationen oder Probleme, die sich 1:1 gleichen – und dadurch gibt es auch keine einfachen und allgemein gültigen Methoden, Rezepte, Vorgehensweisen oder Regeln.

    Aber auf diesem Dilemma baut wohl so ziemlich die gesamte Managementliteratur auf.

    Trotzdem (oder gerade deswegen) machen für mich AUCH einfache und vermeintlich trivialisierende Prinzipien und Werkzeuge Sinn. Denn sie geben einem in der unendlich vielfältigen und komplexen Welt einer Führungskraft einige grundsätzliche Orientierungsleitlinien vor.

    Ich finde, dass es der Mix ausmacht. Mal was „leicht Verdauliches“ und dann wieder etwas schwerere (und tiefgründigere) Kost.

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  3. Christian Holst

    Malik gibt ja keine konkreten Verhaltensanweisungen, bei denen natürlich das von Stephan genannte Problem auftauchen würde. Maliks Management-Prinzipien sind ein oder zwei Abstraktionslevel höher angesiedelt und deswegen situativ und kulturell unabhängig anwendbar.

    Das Zitat von Drucker hingegen finde ich höchst fragwürdig, denn es impliziert, dass Geld, Ressourcen und Kunden unendlich sein müssten.

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  4. Nik Ostertag

    Ich bin sehr einverstanden mit Martin Eberl. Ja, ich liebe sie auch alle diese Merksätze und Zitate, die mir helfen mich immer wieder mal anders zu orientieren. Das Problem dabei ist, dass ein Sprichwort bald zu diesem, bald zu jenem Kontext passt und dann eben wieder gar nicht! In bestimmten Fällen gilt es Komplexität zu reduzieren, damit die Dinge behandelbar werden, in anderen gerade umgekehrt das Sichtfenster möglichst gross zu machen, damit man „viel sieht“ (alles leider nie), und in wieder anderen eine bestimmte, konkrete Aussage festzunageln.

    Nik Ostertag

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