<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Komplexe Probleme l&#246;sen</title>
	<atom:link href="http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/</link>
	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 08:47:59 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Projektmanagement neu denken. Weniger Technik &#8211; mehr Hausverstand.</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-1/#comment-2035</link>
		<dc:creator>Projektmanagement neu denken. Weniger Technik &#8211; mehr Hausverstand.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 16:52:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-2035</guid>
		<description>[...] sind komplexe, soziotechnische Systeme. Trotzdem werden sie in der Praxis immer noch häufig wie komplizierte, technische Systeme [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sind komplexe, soziotechnische Systeme. Trotzdem werden sie in der Praxis immer noch häufig wie komplizierte, technische Systeme [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hartmut</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-1/#comment-1335</link>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:38:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1335</guid>
		<description>Hallo Stefan,


sch&#246;n, dass ich den Artikel noch in meinem ungelesenen RSS-Feeds entdeckt habe.
Sehr spannend!

Konkret w&#228;re es f&#252;r mich interessant zu erfahren, ob dir eine Software bekannt ist, welche zumindestens die (gem&#228;&#223; Probst-Skizze) komplizierten Probleme abdeckt. Dabei suche ich etwas, wo grunds&#228;tzlich beliebige, statische Probleme definieren und die einzelnen L&#246;sungsstr&#228;nge dargestellen und gewichten kann (L&#246;sungskompetenz, Kosten, etc.).

Anwendungszweck w&#228;re z.B. eine Differentialdiagnostik-Datenbank, welche verhindern soll, dass m&#246;gliche andere &quot;L&#246;sungs-&quot; Optionen &#252;bersehen werden.


Kennst du sowas?
W&#252;rde mich freuen, wenn du hier f&#252;r mich einen Tipp h&#228;ttest.


--
Viele Gr&#252;&#223;e,

Hartmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>sch&ouml;n, dass ich den Artikel noch in meinem ungelesenen RSS-Feeds entdeckt habe.<br />
Sehr spannend!</p>
<p>Konkret w&auml;re es f&uuml;r mich interessant zu erfahren, ob dir eine Software bekannt ist, welche zumindestens die (gem&auml;&szlig; Probst-Skizze) komplizierten Probleme abdeckt. Dabei suche ich etwas, wo grunds&auml;tzlich beliebige, statische Probleme definieren und die einzelnen L&ouml;sungsstr&auml;nge dargestellen und gewichten kann (L&ouml;sungskompetenz, Kosten, etc.).</p>
<p>Anwendungszweck w&auml;re z.B. eine Differentialdiagnostik-Datenbank, welche verhindern soll, dass m&ouml;gliche andere &#8220;L&ouml;sungs-&#8221; Optionen &uuml;bersehen werden.</p>
<p>Kennst du sowas?<br />
W&uuml;rde mich freuen, wenn du hier f&uuml;r mich einen Tipp h&auml;ttest.</p>
<p>&#8211;<br />
Viele Gr&uuml;&szlig;e,</p>
<p>Hartmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-/#comment-1334</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:39:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1334</guid>
		<description>PS:
In keiner Weise will ich sagen, dass Deine Systematik nicht funktioniert. Ich glabue sie funktioniert und habe sie sogar schon selbst angewandt ;o)!

Ich will nur deutlich machen, dass sie keine gute L&#246;sungsstrategie im Umgang mit Komplexit&#228;t ist!

Warum ist sie keine gute? Weil es eben bessere gibt. N&#228;mlich welche, die eben mit Komplexit&#228;t umgehen und sie nicht in Kompliziertheit transferieren!

Gru&#223;
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS:<br />
In keiner Weise will ich sagen, dass Deine Systematik nicht funktioniert. Ich glabue sie funktioniert und habe sie sogar schon selbst angewandt ;o)!</p>
<p>Ich will nur deutlich machen, dass sie keine gute L&ouml;sungsstrategie im Umgang mit Komplexit&auml;t ist!</p>
<p>Warum ist sie keine gute? Weil es eben bessere gibt. N&auml;mlich welche, die eben mit Komplexit&auml;t umgehen und sie nicht in Kompliziertheit transferieren!</p>
<p>Gru&szlig;<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-/#comment-1326</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:36:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1326</guid>
		<description>Hallo Stefan,
jetzt hatte ich Zeit, mir das Video von unserem geliebten Herrn Kruse anzuschauen und finde darin prompt, dass Deien Strategie doch eher schlecht ist ...

Unter Strategie 4 erl&#228;utert Dr. Kruse das Vereinfachen als Umgang mit Komplexit&#228;t und sagt gleich darauf, dass das eine denkbar schlechte Strategie ist, weil sie das System kompliziert macht und die Wahrnehmung der Komplexit&#228;t zerst&#246;rt.

Wenn ich den Eingangstext richtig verstanden habe geht es um guten Strategien/ Systematiken im Umgang mit Komplexit&#228;t/ komplexen Problemstellungen. Bin ich da noch richtig unterwegs?

Meine Kritik an der von Dir vorgestellen Systematik ist, dass sie nicht geeignet ist, um mit dieser Aufgabnstellung gut umzugehen. Herr Kruse hat mich best&#228;tigt, in dem er &#252;bertragen sagt:
Deine Systematik macht das Problem kompliziert und verhindert damit den weiteren Umgang mit ihm als komplexes Problem. Die von Dir vorgestellte Systematik macht aus einem komplexen Problem ein kompliziertes Problem (das best&#228;tigt sich auch sehr schnell, wenn man einmal so ein Hebel-Wirkungs-Diagramm aufgezeichnet hat, da hat man n&#228;mlich kein komplexes Problem mehr vor sich, sondern ein kompliziertes und damit k&#246;nnen wir ja nachgewiesenerma&#223;en gut umgehen).

Herr Kruse empfiehlt als Strategie 5 Intuition. Allerdings nennt er auch einige Rahmenparameter, die enzuhalten sind. Damit und mit meinem Wissen/ meiner Erfahrung konkretisiere ich noch einmal eine Strategie im Umgang mit komplexen Problemen.

a) Rahmenbedingungen:
1. Komplexit&#228;t nicht zu Kompliziertheit machen.
2. Intuition akzeptieren und nutzen
3. Emotionale Intelligenz akzeptieren und nutzen.
4. M&#246;glichst viele einbeziehen, um Intuition abzusichern

b) Vorgehen/ Systematik:
1. Formulierung von so vielen L&#246;sungsvarianten wie m&#246;glich.
2. Wettbewerb der L&#246;sungsvarianten auf Basis der Intuition der Vielen.
3. Radikale Eliminierung von Alternativen bis auf zwei bis max. vier Alternativen
4. Entscheidungsmarkt/ Entscheidungslotterie f&#252;r die &quot;beste&quot; Alternative.
5. a) Einzelentscheid (nach dem Prinzip des konsultativen Einzelentscheids) auf Basis der Bewertung durch die Vielen. Umsetzung auf Basis dieses Einzelentscheids.
5. b) Umsetzung der besten, vielleicht der besten zwei Alternativen.

Gru&#223;
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,<br />
jetzt hatte ich Zeit, mir das Video von unserem geliebten Herrn Kruse anzuschauen und finde darin prompt, dass Deien Strategie doch eher schlecht ist &#8230;</p>
<p>Unter Strategie 4 erl&auml;utert Dr. Kruse das Vereinfachen als Umgang mit Komplexit&auml;t und sagt gleich darauf, dass das eine denkbar schlechte Strategie ist, weil sie das System kompliziert macht und die Wahrnehmung der Komplexit&auml;t zerst&ouml;rt.</p>
<p>Wenn ich den Eingangstext richtig verstanden habe geht es um guten Strategien/ Systematiken im Umgang mit Komplexit&auml;t/ komplexen Problemstellungen. Bin ich da noch richtig unterwegs?</p>
<p>Meine Kritik an der von Dir vorgestellen Systematik ist, dass sie nicht geeignet ist, um mit dieser Aufgabnstellung gut umzugehen. Herr Kruse hat mich best&auml;tigt, in dem er &uuml;bertragen sagt:<br />
Deine Systematik macht das Problem kompliziert und verhindert damit den weiteren Umgang mit ihm als komplexes Problem. Die von Dir vorgestellte Systematik macht aus einem komplexen Problem ein kompliziertes Problem (das best&auml;tigt sich auch sehr schnell, wenn man einmal so ein Hebel-Wirkungs-Diagramm aufgezeichnet hat, da hat man n&auml;mlich kein komplexes Problem mehr vor sich, sondern ein kompliziertes und damit k&ouml;nnen wir ja nachgewiesenerma&szlig;en gut umgehen).</p>
<p>Herr Kruse empfiehlt als Strategie 5 Intuition. Allerdings nennt er auch einige Rahmenparameter, die enzuhalten sind. Damit und mit meinem Wissen/ meiner Erfahrung konkretisiere ich noch einmal eine Strategie im Umgang mit komplexen Problemen.</p>
<p>a) Rahmenbedingungen:<br />
1. Komplexit&auml;t nicht zu Kompliziertheit machen.<br />
2. Intuition akzeptieren und nutzen<br />
3. Emotionale Intelligenz akzeptieren und nutzen.<br />
4. M&ouml;glichst viele einbeziehen, um Intuition abzusichern</p>
<p>b) Vorgehen/ Systematik:<br />
1. Formulierung von so vielen L&ouml;sungsvarianten wie m&ouml;glich.<br />
2. Wettbewerb der L&ouml;sungsvarianten auf Basis der Intuition der Vielen.<br />
3. Radikale Eliminierung von Alternativen bis auf zwei bis max. vier Alternativen<br />
4. Entscheidungsmarkt/ Entscheidungslotterie f&uuml;r die &#8220;beste&#8221; Alternative.<br />
5. a) Einzelentscheid (nach dem Prinzip des konsultativen Einzelentscheids) auf Basis der Bewertung durch die Vielen. Umsetzung auf Basis dieses Einzelentscheids.<br />
5. b) Umsetzung der besten, vielleicht der besten zwei Alternativen.</p>
<p>Gru&szlig;<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-1/#comment-1333</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 16:48:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1333</guid>
		<description>Hallo zusammen,

hat jetzt doch ein wenig gedauert. Ich m&#246;chte nur noch ein paar Gedanken hinzuf&#252;gen. Meiner Erfahrung nach zeichnet sich Komplexit&#228;t auch dadurch aus, dass man die relevanten Parameter nicht vollst&#228;ndig erfassen kann. Auch die Abh&#228;ngigkeiten der Parameter unter einander sind nicht immer bekannt. Der unvollst&#228;ndige Parametersatz und die teilweise unbekannten Kopplungen erlauben letztendlich nur N&#228;herungsl&#246;sungen zur Beschreibung der Systeme. Ein Schmankerl am Rande ist, dass wirklich komplexe Systeme auch chaotisches Verhalten aufweisen k&#246;nnen.

Mit der Vorbemerkung im Hinterkopf w&#252;rde ich das &quot;Vereinfachen&quot; und &quot;Verstehen&quot; so interpretieren dass eine Auswahl von unabh&#228;ngigen Parameter identifiziert wird, die gro&#223;en Einfluss auf das Systemverhalten haben.

Eine (probeweise) Systemver&#228;nderung mittels dieser ausgew&#228;hlten Parameter zeigt dann sehr schnell ob die Auswahl der Parameter gut war. Aus dem Systemverhalten l&#228;sst sich dann ggf. die Auswahl verfeinern und ein neues Modell des Systems aufstellen ... das w&#228;re dann die iterative L&#246;sungssuche. War die erste Auswahl schlecht, kann das System relativ schnell ins chaotische Verhalten abgleiten ... das w&#228;re vielleicht der &quot;Schuss nach hinten&quot; den Gebhard erw&#228;hnt. Die auf diese Weise ermittelte L&#246;sung ist dann aber aufgrund der echten Komplexit&#228;t immer noch eine N&#228;herungsl&#246;sung.

Was die cross-functional Teams angeht bin ich mir nicht sicher. Bei der kreativen Sammlung von Einflussgr&#246;&#223;en sind sie sicher hilfreich, bei der Bewertung und Auswahl d.h. bei der Ermittlung der ersten Iteration muss das Team schon sehr konfliktfrei arbeiten k&#246;nnen, sonst besteht die Gefahr, dass die &quot;falschen&quot; Vereinfachungen gew&#228;hlt werden.

viele Gr&#252;&#223;e Eberhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>hat jetzt doch ein wenig gedauert. Ich m&ouml;chte nur noch ein paar Gedanken hinzuf&uuml;gen. Meiner Erfahrung nach zeichnet sich Komplexit&auml;t auch dadurch aus, dass man die relevanten Parameter nicht vollst&auml;ndig erfassen kann. Auch die Abh&auml;ngigkeiten der Parameter unter einander sind nicht immer bekannt. Der unvollst&auml;ndige Parametersatz und die teilweise unbekannten Kopplungen erlauben letztendlich nur N&auml;herungsl&ouml;sungen zur Beschreibung der Systeme. Ein Schmankerl am Rande ist, dass wirklich komplexe Systeme auch chaotisches Verhalten aufweisen k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit der Vorbemerkung im Hinterkopf w&uuml;rde ich das &#8220;Vereinfachen&#8221; und &#8220;Verstehen&#8221; so interpretieren dass eine Auswahl von unabh&auml;ngigen Parameter identifiziert wird, die gro&szlig;en Einfluss auf das Systemverhalten haben.</p>
<p>Eine (probeweise) Systemver&auml;nderung mittels dieser ausgew&auml;hlten Parameter zeigt dann sehr schnell ob die Auswahl der Parameter gut war. Aus dem Systemverhalten l&auml;sst sich dann ggf. die Auswahl verfeinern und ein neues Modell des Systems aufstellen &#8230; das w&auml;re dann die iterative L&ouml;sungssuche. War die erste Auswahl schlecht, kann das System relativ schnell ins chaotische Verhalten abgleiten &#8230; das w&auml;re vielleicht der &#8220;Schuss nach hinten&#8221; den Gebhard erw&auml;hnt. Die auf diese Weise ermittelte L&ouml;sung ist dann aber aufgrund der echten Komplexit&auml;t immer noch eine N&auml;herungsl&ouml;sung.</p>
<p>Was die cross-functional Teams angeht bin ich mir nicht sicher. Bei der kreativen Sammlung von Einflussgr&ouml;&szlig;en sind sie sicher hilfreich, bei der Bewertung und Auswahl d.h. bei der Ermittlung der ersten Iteration muss das Team schon sehr konfliktfrei arbeiten k&ouml;nnen, sonst besteht die Gefahr, dass die &#8220;falschen&#8221; Vereinfachungen gew&auml;hlt werden.</p>
<p>viele Gr&uuml;&szlig;e Eberhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schlossBlog &#187; #215 Komplexit&#228;t</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-1/#comment-1332</link>
		<dc:creator>schlossBlog &#187; #215 Komplexit&#228;t</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:49:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1332</guid>
		<description>[...] Hagen widmet sich in einem lesenswerten Beitrag der Frage, wie man komplexe Probleme l&#246;sen kann und tritt dabei eine nicht minder spannende Diskussion in den Kommentaren los. Die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hagen widmet sich in einem lesenswerten Beitrag der Frage, wie man komplexe Probleme l&ouml;sen kann und tritt dabei eine nicht minder spannende Diskussion in den Kommentaren los. Die [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-/#comment-1331</link>
		<dc:creator>Stefan Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:48:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1331</guid>
		<description>Hi Gebhard,

ufff, Deine Ausf&#252;hrungen sind immer &quot;starker Tobak&quot;, die in der Beantwortung und Stellungnahme ein bisschen &quot;Hirnschmalz&quot; verlangen. :-)

ad. 1. Totschlagargument: So wollte ich diesen Punkt eigentlich nicht verstanden wissen. Ich lege in meinem Blog den Schwerpunkt auf Praxiserfahrungen (die nat&#252;rlich immer in meinem pers&#246;nlichen Kontext entstanden sind). Keineswegs wollte ich irgend eine wissenschaftliche Reliabilit&#228;t dieses Modells suggerieren. Insofern vertraue ich auf den kritischen Geist meiner Leserinnen und Leser, die sehr genau wissen, welche Impulse f&#252;r sie eine praktische Relevanz haben und welche nicht.

ad 2. Deine Bedenken bzgl. des Ausblendens von Komplexit&#228;t sind im Kern nat&#252;rlich v&#246;llig berechtigt. Ich denke, Du beziehst Dich hier auch ein St&#252;ck weit auf Ashby&#039;s &quot;Law of Requisite Variety&quot;. Es stimmt nat&#252;rlich, dass L&#246;sungen dieselbe Variet&#228;t aufweisen m&#252;ssen wie die zu Grunde liegenden komplexe Probleme. Auf der anderen Seite stelle ich eben auch fest, dass wir komplexe Situationen von Zeit zu Zeit auch vereinfachen m&#252;ssen, um sie &#252;berhaupt bearbeitbar, handhabbar oder auch kommunizierbar machen zu k&#246;nnen.

Ich finde, dass eine sinnvolle Kombination verschiedener Herangehensweisen in der Praxis den gr&#246;&#223;ten Erfolg verspricht. Der geniale Prof. Kruse bringt die verschiedenen Strategien in diesem Video sehr gut auf den Punkt (verstehen, vereinfachen, Intuition):
http://pm-blog.com/2008/11/14/komplexitatsmanagement-als-zentrale-erfolgsstrategie-in-projekten/

ad 3. Ob diese &quot;Unterstellung&quot;, wie Du es selbst bezeichnest, nun stimmt oder nicht, kann ich selbst nicht beurteilen. Ich kann nur soviel sagen: Bislang habe ich bei der Anwendung der Methode immer versucht, ein m&#246;glichst breites Bild des komplexen Systems zu erlangen.

ad 4. OK, der Begriff &quot;Cross-Functional Team&quot; ist missverst&#228;ndlich. Ich werde ihn zuk&#252;nftig nicht mehr verwenden.

Ein kleines Zwischenfazit meinerseits: Deine kritische Haltung zu diesem (sehr verk&#252;rzten) Blogbeitrag macht mir nat&#252;rlich klar, dass vermeintlich einfache und reduzierte Vorgehensmodelle und L&#246;sungsans&#228;tze in der Praxis wohl zum Scheitern verurteilt sind. Nat&#252;rlich kann man sich jahrelang mit systemtheoretischen Prinzipien, Ans&#228;tzen und Methoden besch&#228;ftigen, und man wird in der Realit&#228;t trotzdem von Zeit zu Zeit &#252;berfordert sein. Denn DIE wirklich beste Methode um Umgang mit komplexen Problemen gibt es nicht.

Schlussendlich kann wohl immer nur der Mensch mit seinen F&#228;higkeiten oder auch mit seinen Unzul&#228;nglichkeiten komplexe Probleme einigerma&#223;en &quot;in den Griff bekommen&quot; (gef&#228;hrliche Formulierung) oder eben auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Gebhard,</p>
<p>ufff, Deine Ausf&uuml;hrungen sind immer &#8220;starker Tobak&#8221;, die in der Beantwortung und Stellungnahme ein bisschen &#8220;Hirnschmalz&#8221; verlangen. <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ad. 1. Totschlagargument: So wollte ich diesen Punkt eigentlich nicht verstanden wissen. Ich lege in meinem Blog den Schwerpunkt auf Praxiserfahrungen (die nat&uuml;rlich immer in meinem pers&ouml;nlichen Kontext entstanden sind). Keineswegs wollte ich irgend eine wissenschaftliche Reliabilit&auml;t dieses Modells suggerieren. Insofern vertraue ich auf den kritischen Geist meiner Leserinnen und Leser, die sehr genau wissen, welche Impulse f&uuml;r sie eine praktische Relevanz haben und welche nicht.</p>
<p>ad 2. Deine Bedenken bzgl. des Ausblendens von Komplexit&auml;t sind im Kern nat&uuml;rlich v&ouml;llig berechtigt. Ich denke, Du beziehst Dich hier auch ein St&uuml;ck weit auf Ashby&#8217;s &#8220;Law of Requisite Variety&#8221;. Es stimmt nat&uuml;rlich, dass L&ouml;sungen dieselbe Variet&auml;t aufweisen m&uuml;ssen wie die zu Grunde liegenden komplexe Probleme. Auf der anderen Seite stelle ich eben auch fest, dass wir komplexe Situationen von Zeit zu Zeit auch vereinfachen m&uuml;ssen, um sie &uuml;berhaupt bearbeitbar, handhabbar oder auch kommunizierbar machen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Ich finde, dass eine sinnvolle Kombination verschiedener Herangehensweisen in der Praxis den gr&ouml;&szlig;ten Erfolg verspricht. Der geniale Prof. Kruse bringt die verschiedenen Strategien in diesem Video sehr gut auf den Punkt (verstehen, vereinfachen, Intuition):<br />
<a href="http://pm-blog.com/2008/11/14/komplexitatsmanagement-als-zentrale-erfolgsstrategie-in-projekten/" rel="nofollow">http://pm-blog.com/2008/11/14/komplexitatsmanagement-als-zentrale-erfolgsstrategie-in-projekten/</a></p>
<p>ad 3. Ob diese &#8220;Unterstellung&#8221;, wie Du es selbst bezeichnest, nun stimmt oder nicht, kann ich selbst nicht beurteilen. Ich kann nur soviel sagen: Bislang habe ich bei der Anwendung der Methode immer versucht, ein m&ouml;glichst breites Bild des komplexen Systems zu erlangen.</p>
<p>ad 4. OK, der Begriff &#8220;Cross-Functional Team&#8221; ist missverst&auml;ndlich. Ich werde ihn zuk&uuml;nftig nicht mehr verwenden.</p>
<p>Ein kleines Zwischenfazit meinerseits: Deine kritische Haltung zu diesem (sehr verk&uuml;rzten) Blogbeitrag macht mir nat&uuml;rlich klar, dass vermeintlich einfache und reduzierte Vorgehensmodelle und L&ouml;sungsans&auml;tze in der Praxis wohl zum Scheitern verurteilt sind. Nat&uuml;rlich kann man sich jahrelang mit systemtheoretischen Prinzipien, Ans&auml;tzen und Methoden besch&auml;ftigen, und man wird in der Realit&auml;t trotzdem von Zeit zu Zeit &uuml;berfordert sein. Denn DIE wirklich beste Methode um Umgang mit komplexen Problemen gibt es nicht.</p>
<p>Schlussendlich kann wohl immer nur der Mensch mit seinen F&auml;higkeiten oder auch mit seinen Unzul&auml;nglichkeiten komplexe Probleme einigerma&szlig;en &#8220;in den Griff bekommen&#8221; (gef&auml;hrliche Formulierung) oder eben auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-/#comment-1330</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:30:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1330</guid>
		<description>Hallo Stefan,

na dann, frohes Dialogisieren!

Zu Deinen Punkten

1. Totschlagargument: Bei mir funktioniert es aber! Darauf kann ich ja gar nichts mehr antworten, denn das w&#252;rde bedeuten, wir rollen jetzt Deine Erfahrungen auf und schauen nach inwiefern Deine Bewertung des nachweislichen Erfolgs einem &quot;Langzeittest&quot; standhalten.
Da m&#252;ssten wir dann kl&#228;ren, ob es sich wirklich um komplexe Problemstellungen gehandelt hat, ob sie lokaler oder zentraler Natur waren, ob sie nicht doch irgendwo anders mehrere neue Probleme ausgel&#246;st haben usw. Ausserdem m&#252;sste man meine Vorgehensweise f&#252;r die selbe Problemstellung anwenden und dann schauen, wo die bessere L&#246;sung heraus kommt. Alles Dinge der Unm&#246;glichkeit und damit kein wirkliches Argument in der Sache, finde ich.

2: Die Anwendung der L&#246;sungssystematik ist alles andere als kompliziert.
Das wollte ich auch gar nicht zum Ausdruck bringen, wenn es so zu verstehen ist, nehme ich das hiermit zur&#252;ck. Was hinterfragen wollte, ist nicht die Anwendbarkeit, sondern vielmehr die N&#252;tzlichkeit/ Sinnhaftigkeit der Systematik in Anwendung auf komplexe Probleme. Was diese Systematik macht ist das, was wir als Menschen aus unserer Natur heraus tun: Wir blenden Komplexit&#228;t aus! Das ist etwas ganz anderes als &quot;Vereinfachen&quot;. Komplexit&#228;t kann nicht vereinfacht werden. Es k&#246;nnen nur Aspekte der Komplexit&#228;t ausgeblendet werden. Die Komplexit&#228;t an sich, ver&#228;ndert sich durch den Vorgang des Ausblendens nicht.
Wann ist Komplexit&#228;t ausblenden eine gute Strategie?
Z.B., wenn zu viele Ger&#228;usche auf einmal auf einen eindringen. Dann ist es gut, Teile dieser Komplexit&#228;t auszublenden, sonst wird man autistisch und blendet gleich ganze Realit&#228;ten aus.
Wann ist Komplexit&#228;t ausblenden eine schlechte Strategie?
Wenn man das relative leise Rollger&#228;usch des ungebremst herannahenden LKWs mit dem eingeschlafenen Fahrer im Trubel der Stimmen auf der Strasse ausblendet und am Ende &#252;berfahren wird.
Da ist es gut, dass wir viele unterschiedliche Wahrnehmunssysteme haben, die ihre Erkenntnisse zu jedem Zeitpunkt aggregieren und dann sind da noch die anderen Menschen, die hektisch von der Strasse springen usw. w&#252;rden wir diese Faktoren aus &quot;Vereinfachungsgr&#252;nden&quot; ausblenden, st&#228;nden unsere Chancen schlecht.
Was ich anzweifeln m&#246;chte ist nicht, dass Deine Systematik funktioniert oder kompliziert ist. Meine Zweifel liegen darin, ob es eine gute Systematik ist, um komplexe Probleme zu l&#246;sen und ob es mit Enscheidungsm&#228;rkten etc. nicht viel bessere Vorgehensweisen gibt, um mit Komplexit&#228;t umzugehen.

3. Der Widerspruch ist, dass Dein Modell sich um Systemzentrum und Peripherie, um lokal und zentral keine Gedanken macht. Ich w&#252;rde unterstellen, dass in Deiner Systematik die Gefahr innewohnt nur im lokalen Subsystem zu arbeiten, anstatt sich das Systemzentrum, das nicht zwingend gleichzusetzen ist mit dem Organisationszentrum, bewusst zu machen.

4. Mein Verst&#228;ndnis von Cross-Functional-Teams ist, dass sie sich aus Personen von verschiedenen Funktionsbereichen zusammen setzen. Und da ich die Sinnhaftigkeit von funktionaler Trennung in Aufbauorganisationen grunds&#228;tzlich als nicht mehr zeitgem&#228;ss erachte, deutet ein Cross-Functional-Team bereits im Namen auf einen Systemmissstand hin, der einen n&#252;tzlichen Umgang mit Komplexit&#228;t praktisch von Beginn an ausschliesst.
Dass eine heterogene Gruppe besser geeeignet ist, als eine Einzelperson, um komplexe Problemstellungen zu beleuchten, analysieren, disktieren und zu hinterfragen steht ausser Zweifel. Genau das regt ja Surowieki in seinem Buch als Systematik im Umgang mit Komplexit&#228;t an! Hier sind wir also absolut derselben Meinung ;o)!

Viele Gr&#252;sse
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>na dann, frohes Dialogisieren!</p>
<p>Zu Deinen Punkten</p>
<p>1. Totschlagargument: Bei mir funktioniert es aber! Darauf kann ich ja gar nichts mehr antworten, denn das w&uuml;rde bedeuten, wir rollen jetzt Deine Erfahrungen auf und schauen nach inwiefern Deine Bewertung des nachweislichen Erfolgs einem &#8220;Langzeittest&#8221; standhalten.<br />
Da m&uuml;ssten wir dann kl&auml;ren, ob es sich wirklich um komplexe Problemstellungen gehandelt hat, ob sie lokaler oder zentraler Natur waren, ob sie nicht doch irgendwo anders mehrere neue Probleme ausgel&ouml;st haben usw. Ausserdem m&uuml;sste man meine Vorgehensweise f&uuml;r die selbe Problemstellung anwenden und dann schauen, wo die bessere L&ouml;sung heraus kommt. Alles Dinge der Unm&ouml;glichkeit und damit kein wirkliches Argument in der Sache, finde ich.</p>
<p>2: Die Anwendung der L&ouml;sungssystematik ist alles andere als kompliziert.<br />
Das wollte ich auch gar nicht zum Ausdruck bringen, wenn es so zu verstehen ist, nehme ich das hiermit zur&uuml;ck. Was hinterfragen wollte, ist nicht die Anwendbarkeit, sondern vielmehr die N&uuml;tzlichkeit/ Sinnhaftigkeit der Systematik in Anwendung auf komplexe Probleme. Was diese Systematik macht ist das, was wir als Menschen aus unserer Natur heraus tun: Wir blenden Komplexit&auml;t aus! Das ist etwas ganz anderes als &#8220;Vereinfachen&#8221;. Komplexit&auml;t kann nicht vereinfacht werden. Es k&ouml;nnen nur Aspekte der Komplexit&auml;t ausgeblendet werden. Die Komplexit&auml;t an sich, ver&auml;ndert sich durch den Vorgang des Ausblendens nicht.<br />
Wann ist Komplexit&auml;t ausblenden eine gute Strategie?<br />
Z.B., wenn zu viele Ger&auml;usche auf einmal auf einen eindringen. Dann ist es gut, Teile dieser Komplexit&auml;t auszublenden, sonst wird man autistisch und blendet gleich ganze Realit&auml;ten aus.<br />
Wann ist Komplexit&auml;t ausblenden eine schlechte Strategie?<br />
Wenn man das relative leise Rollger&auml;usch des ungebremst herannahenden LKWs mit dem eingeschlafenen Fahrer im Trubel der Stimmen auf der Strasse ausblendet und am Ende &uuml;berfahren wird.<br />
Da ist es gut, dass wir viele unterschiedliche Wahrnehmunssysteme haben, die ihre Erkenntnisse zu jedem Zeitpunkt aggregieren und dann sind da noch die anderen Menschen, die hektisch von der Strasse springen usw. w&uuml;rden wir diese Faktoren aus &#8220;Vereinfachungsgr&uuml;nden&#8221; ausblenden, st&auml;nden unsere Chancen schlecht.<br />
Was ich anzweifeln m&ouml;chte ist nicht, dass Deine Systematik funktioniert oder kompliziert ist. Meine Zweifel liegen darin, ob es eine gute Systematik ist, um komplexe Probleme zu l&ouml;sen und ob es mit Enscheidungsm&auml;rkten etc. nicht viel bessere Vorgehensweisen gibt, um mit Komplexit&auml;t umzugehen.</p>
<p>3. Der Widerspruch ist, dass Dein Modell sich um Systemzentrum und Peripherie, um lokal und zentral keine Gedanken macht. Ich w&uuml;rde unterstellen, dass in Deiner Systematik die Gefahr innewohnt nur im lokalen Subsystem zu arbeiten, anstatt sich das Systemzentrum, das nicht zwingend gleichzusetzen ist mit dem Organisationszentrum, bewusst zu machen.</p>
<p>4. Mein Verst&auml;ndnis von Cross-Functional-Teams ist, dass sie sich aus Personen von verschiedenen Funktionsbereichen zusammen setzen. Und da ich die Sinnhaftigkeit von funktionaler Trennung in Aufbauorganisationen grunds&auml;tzlich als nicht mehr zeitgem&auml;ss erachte, deutet ein Cross-Functional-Team bereits im Namen auf einen Systemmissstand hin, der einen n&uuml;tzlichen Umgang mit Komplexit&auml;t praktisch von Beginn an ausschliesst.<br />
Dass eine heterogene Gruppe besser geeeignet ist, als eine Einzelperson, um komplexe Problemstellungen zu beleuchten, analysieren, disktieren und zu hinterfragen steht ausser Zweifel. Genau das regt ja Surowieki in seinem Buch als Systematik im Umgang mit Komplexit&auml;t an! Hier sind wir also absolut derselben Meinung ;o)!</p>
<p>Viele Gr&uuml;sse<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-1/#comment-1329</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 20:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1329</guid>
		<description>spannende Diskussion - ich k&#252;ndige schon mal meinen Beitrag f&#252;r morgen an, heute ruft schon die Matratze ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>spannende Diskussion &#8211; ich k&uuml;ndige schon mal meinen Beitrag f&uuml;r morgen an, heute ruft schon die Matratze <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/07/27/komplexe-probleme-losen/comment-page-/#comment-1328</link>
		<dc:creator>Stefan Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2142#comment-1328</guid>
		<description>Lieber Gebhard,

in bestimmten Punkten teile ich Deine Meinung, in anderen allerdings nicht. Fangen wir mit letzterem an:

- Ich bin nat&#252;rlich sehr wohl davon &#252;berzeugt, dass in der skizzierten Vorgehensweise Potenzial zum effektiven Umgang mit komplexen Problemstellungen steckt. Warum? Weil sich genau diese Vorgehensweise in meiner pers&#246;nlichen Praxis absolut bew&#228;hrt hat. Nachweislich.
- Die Anwendung dieser L&#246;sungssystematik (verstehen, vereinfachen, ver&#228;ndern) ist in der Praxis alles andere als kompliziert. Genau das Gegenteil ist der Fall. Sie ist sehr systematisch und vor allem verst&#228;ndlich und nachvollziehbar f&#252;r meine Kunden.
- Die Luhmann&#039;schen und Baecker&#039;schen Ideen lassen sich nach meinem Verst&#228;ndnis mit dem obigen Modell gut verbinden. Einen wirklichen Widerspruch kann ich nicht feststellen.
- Mein Verst&#228;ndnis von Cross-Functional Teams ist, dass diese aus organisationsinternen und auch -externen Personen zusammen gesetzt werden kann. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn komplexe Problemstellungen in solchen heterogenen Teams beleuchtet, analysiert, diskutiert und hinterfragt werden.

Nun zu den Punkten, in denen wir derselben Meinung sind:

- Alles, was Du zwischen 1. und 4. geschrieben hast.

Es lebe der kritisch-konstruktive Dialog ;-)

Viele Gr&#252;&#223;e, Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Gebhard,</p>
<p>in bestimmten Punkten teile ich Deine Meinung, in anderen allerdings nicht. Fangen wir mit letzterem an:</p>
<p>- Ich bin nat&uuml;rlich sehr wohl davon &uuml;berzeugt, dass in der skizzierten Vorgehensweise Potenzial zum effektiven Umgang mit komplexen Problemstellungen steckt. Warum? Weil sich genau diese Vorgehensweise in meiner pers&ouml;nlichen Praxis absolut bew&auml;hrt hat. Nachweislich.<br />
- Die Anwendung dieser L&ouml;sungssystematik (verstehen, vereinfachen, ver&auml;ndern) ist in der Praxis alles andere als kompliziert. Genau das Gegenteil ist der Fall. Sie ist sehr systematisch und vor allem verst&auml;ndlich und nachvollziehbar f&uuml;r meine Kunden.<br />
- Die Luhmann&#8217;schen und Baecker&#8217;schen Ideen lassen sich nach meinem Verst&auml;ndnis mit dem obigen Modell gut verbinden. Einen wirklichen Widerspruch kann ich nicht feststellen.<br />
- Mein Verst&auml;ndnis von Cross-Functional Teams ist, dass diese aus organisationsinternen und auch -externen Personen zusammen gesetzt werden kann. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn komplexe Problemstellungen in solchen heterogenen Teams beleuchtet, analysiert, diskutiert und hinterfragt werden.</p>
<p>Nun zu den Punkten, in denen wir derselben Meinung sind:</p>
<p>- Alles, was Du zwischen 1. und 4. geschrieben hast.</p>
<p>Es lebe der kritisch-konstruktive Dialog <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e, Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

