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Management und Führung der nächsten Generation

Geschrieben von S. Hagen am 3. September, 2009


In den letzten Wochen ist auf dem PM Blog eine intensive und überaus spannende Diskussion zur Frage “Was ist Management?” entbrannt. In vielen Punkten waren wir uns einig, in anderen nicht. Nun bin ich wieder mal über ein Video von Prof. Dr. Kruse gestolpert, in dem er viele Aspekte auch unserer Diskussion anspricht. Er verwendet die Begrifflichkeiten Old School und New School Führung.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YTY8JKHjufY]

Ein meines Erachtens zentraler Aspekt: Führung und Management nach “der alten Schule” ist nicht tot. Aber “neue Führung”, die wesentlich auch durch Sinnkoppelung ŕ la Gebhard Borck geprägt ist, wird stark an Bedeutung zunehmen.

Nachtrag:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=I1tajdaWBvI]

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Ein Kommentar zum Thema
“Management und Führung der nächsten Generation”

Gebhard Borck
3. September 2009:

Hallo Stefan,

wo Du auch immer diese Sachen herzauberst …

Herzlichen Glückwunsch zum Auffinden dieses Videos. Es war so gestopft von Erkenntnissen, dass ich mir gleich eine Mindmap dazu angelegt habe.
Das kann man hier runter laden, wenn es Interesse gibt:
als Max-MMAP-Datei: http://is.gd/2PqxUührung.mmap
als PDF-Datei: http://short.to/p3gdührung_Old_New_School_Kruse.pdf

Führung und Management nach „der alten Schule“ ist nicht tot.

So wie Herr Kruse das sagt, stimme ich dem zu. Alledings habe ich einen Denkanstoß dazu:
Laut ihm geht es in der Old School um Optimierung, um Stabilität, um Steuerung und Regelung.
Was wäre, wenn es uns gelänge die Organisation so aufzubauen, dass diese “Funktionen” in der Aufbauorganisation selbst inhärent wärend und es dafür keine explizit benannten Personen mehr bräuchte?
Kann sich das jemand vorstellen?
Wäre das ein Schritt in die richtige Richtung?
Und wenn ja, wie müsste das aussehen. Vor allem im Hinblick auf das Resultat dessen, was Herr Kruse anspricht. Hier wird das Geld verdient.

Aber „neue Führung“, die wesentlich auch durch Sinnkoppelung geprägt ist, wird stark an Bedeutung zunehmen.

Vielen Dank für die Blumen!
Hierzu sagt Herr Kruse im Video so etwas wie: Eine neue Fähigkeit der Führung, neben dem Coaching ist die Fähigkeit Sinn zu stiften.

Und hier möchte ich gerne wieder zum Denken anregen.
Ist es, wenn man einmal etwas ausführlicher darüber nachdenkt, möglich, dass ein Mensch einem anderen Menschen Sinn stiftet?
Wenn ja, was braucht es dazu?
Wenn nein, was braucht es dann, das nicht Sinn stifent ist und wie muss man sich dafür verhalten?

Ich bin gespannt wie es hier im Blog mit dem Thema Führung weiter geht und freue mich darauf und auf unser Treffen in Ludwigsburg!

Gruß
Gebhard