Management und Führung der nächsten Generation
Geschrieben von admin am 14. September, 2009
aum ein Beitrag hat in den letzten Jahren auf diesem Blog eine intensivere Diskussion ausgelöst als ”Was ist Management?”. Und kaum ein Beitrag hat mich mehr zum Nachdenken angeregt.
Ich habe mich in dem Beitrag (wie in früheren Beiträgen auch schon) offen als Befürworter einer modernen, integrierten und ganzheitlichen Managementlehre “ge-outet”. Meine Haltung und mein Verständnis zu diesem Thema wurde einerseits durch meine persönlichen Erfahrungen der letzten knapp 20 Jahre geprägt, und andererseits durch (einstige?) “Vor-Denker” wie Peter F. Drucker, Tom Peters, Michael Hammer, Gary Hamel oder auch die Beiträge im Kontext der “St. Galler Managementlehre” von Ulrich, Krieg, Malik, Gomez, Probst, Rüegg-Stürm, Schwaninger etc.
Zu meinem persönlichen Erfahrungshintergrund möchte ich ergänzen, dass ich in meinen Jugendjahren über 10 Jahre hinweg intensiv im elterlichen Textilbetrieb mitgearbeitet habe. Diese “unternehmerischen” Erfahrungen haben mich auch auf meinem späteren Weg geprägt. Im Kontext meines Verständnisses von “Management” haben sie dazu beigetragen, dass ich diesen Begriff mit der unternehmerisch geprägten, werteorientierten Führung, Koordination und Gestaltung von Organisationen verbinde. Gutes, effektives und menschenwürdiges Management ist folglich für mich etwas Positives. Und dafür trete ich ein.
Trotzdem hat der kritische Diskurs (insbesondere mit dem von mir hochgeschätzten Kollegen Gebhard Borck) in meinem Kopf viele Fragen aufgeworfen. Wie u.a.:
- Ist Management tot?
- Muss der Managementbegriff eliminiert werden?
- Wenn ja, welche schlüssigen Alternativkonzepte gibt es?
- Brauchen Organisationen überhaupt etwas wie “Management”? Oder können sie sich selbst managen?
- Liegen die “Management-Gurus” der letzten Jahre und Jahrzehnte mit ihren Konzepten vollkommen daneben?
- Muss Management (oder sein Nachfolger) wirklich völlig neu gedacht und konzipiert werden?










14. September 2009: