Sicher ist, dass nichts sicher sein wird.

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Was wird die Zukunft bringen? Niemand kann es wissen, denn die Zukunft wird erst geschrieben. Aber eines ist sicher: Die Zeiten der Stabilität, Sicherheit und Planbarkeit sind vorbei. Alles wird schneller, dynamischer, komplexer und damit auch vielfach riskanter.

Die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte werden enorm sein. Sie werden eine weitaus intensivere Kollaboration von Staatengemeinschaften, Volkswirtschaften, Organisationen und Einzelpersonen erfordern. „Kollaborative Kompetenz“ wird ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Ob man nun Projektmanagement, Teamorganisation, Selbstorganisation oder wie auch immer dazu sagen möchte: Wir müssen die Art und Weise, wie wir unterschiedliche Kompetenzen und Standpunkte zu sinnvollen Lösungen zusammenführen (sprich organisieren), wesentlich optimieren. Entsprechend muss auch Projektmanagement neu gedacht, teilweise neu erfunden werden. Agile Vorgehensweisen, Systemtheorie und Kybernetik oder auch virtuelle Netzwerke sind erst der Anfang.

Dr. Ian Goldin gibt uns in seinem hervorragenden TED-Vortrag „Navigating our global future“ eine Ahnung, was auf uns zukommen könnte:

7 Gedanken zu „Sicher ist, dass nichts sicher sein wird.

  1. Roland

    Lieber Stefan,
    Deiner (vorsichtigen) Bewertung stimme ich absolut zu. Die von Dir formulierten Anforderungen für zukünftiges Handeln unterstreiche ich. Ich möchte nur noch eine kleine Ergänzung wagen:
    Die Bereitschaft zum individuellen Verzicht und zur Übernahme von (nicht nur gesellschaftlicher) Verantwortung wird die wichtigste Voraussetzung für eine menschenwürdige Zukunft sein.
    Nur dann können wir eigenes und fremdes personales Leben eher mehren denn mindern. Das wiederum halte ich für die zentrale Voraussetzung einer freien Gesellschaft, die es dem einzelnen Individuem ermöglicht, in vernünftigen sozialen Systemen zufrieden und „glücklich“ zu leben.
    So lasst uns die vermeintlichen Gewissheiten, die uns täglich als selbstverständliche Botschaft serviert werden, kritisch hinterfragen und lieber an einem neuen Gesellschaftsentwurf arbeiten. Den vermisse ich als größten Defizit unserer sozialen und politischen Entwicklung!
    Danke und beste Grüsse!

    Antworten
  2. Pingback: IF-Blog » Blog Archiv » “Kommentar an Stefan!” oder “Die Zukunft?”

  3. Pingback: Sicher ist nur die Unsicherheit | Projektmanagement: Definitionen, Einführungen und Vorlagen

  4. Eric Schreyer

    Sehr geehrter Herr Hagen,

    mit kausalem Denken kann man die Probleme unserer vernetzten Welt nicht mehr lösen. Die Kausalität ist aufgehoben! Jetzt ist strukturales Denken gefragt. Man muss sich erneut mit den Erkenntnissen der Systemtheorie befassen.

    Beste Grüße
    Eric Schreyer

    Antworten
  5. Pingback: “Wir müssen die Art und Weise, wie wir unterschiedliche Kompetenzen und Standpunkte…” | PROJEKT-LOG

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