Wie wird unsere Arbeitswelt in Zukunft aussehen?

Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn0

Wirklich gesicherte Antworten auf diese Frage hat niemand. Aber gewisse Entwicklungen zeichnen sich bereits jetzt ab. Bereits die vergangenen 15-20 Jahre waren von bislang kaum vorstellbaren Veränderungen geprägt. Aber das Tempo des Wandels wird weiter zunehmen, ob wir wollen, oder nicht.

Brilliante Präsentation!


Projektmanagement wird von vielen als DAS Instrument der Zukunft betrachtet, um „Change“ zu bewältigen und Innovationen hervorzubringen. Mir persönlich erscheint Projektmanagement – zumindest das, was die breite Masse aktuell darunter versteht – angesichts dieser Themen wesentlich zu trivial zu sein. Was meine ich damit?

Ich glaube, dass die meisten Projektmanagement-Theorien und Ansätze auf relativ stabilen Rahmenbedingungen und Grundannahmen aufbauen. Überspitzt formuliert: Eine Aufgabenstellung wird analysiert, daraus werden Ziele und Aufgaben abgeleitet, diese werden in eine Struktur und Reihenfolge gebracht und schlussendlich abgearbeitet.

Eines ist für mich sicher: So (trivial) werden die hochkomplexen Problemstellungen der Gegenwart und Zukunft nicht lösbar sein.

PS: Ich empfehle, die Präsentation via Slideshare herunter zu laden (ist als PDF-File verfügbar). Denn im Acrobat Reader kann man die Inhalte einfacher betrachten.

10 Gedanken zu „Wie wird unsere Arbeitswelt in Zukunft aussehen?

  1. Eric Schreyer

    Hallo, Herr Hagen,

    Sie haben vollkommen recht. Bedingungen und Grundannahmen ändern sich ständig; auch für das Projektmanagement.

    Die ständig zunehmende Vernetzung macht es unmöglich, ein Projekt als isoliert und sauber von seiner Umwelt abgegrenzt zu betrachten.

    Somit ist auch das Denken in Prozessen überholt.

    Möglicherweise sind radikale Änderungen nötig. Am Anfang könnte ein neuer Begriff für etwas stehen, was heute das seit vielen Jahren so bezeichnete „Projekt-Management“ ausmacht. Ein anderes Wort für „Projekt“ würde sicher zu einem Umdenken führen.

    Schönes Wochenende!

    Eric Schreyer

    Antworten
  2. Nicolas Kübler

    Eric,

    kannst du mir erklären, warum du das Denken in Prozessen überholt findest? Jeden Tag sehe ich Menschen, die noch sehr funktional denken und eben gar nicht Prozess-orientiert.

    Meine Annhame ist, dass du aufgrund vorheriger Posts hier die Systemtheorie ansprichst.
    Zwar kann ich verstehen, dass gerade die Systemtheorie dieses Konzept wieder auf den Kopf stellt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir einfach den Schritt überspringen können. Wenn meine Beobachtungen richtig sind, dann sind viele Unternehmen eher noch Funktions-orientiert und nicht Prozess-orientiert.

    Vielleicht ist meine Annahme falsch, wer wäre dann der Nachfolger aus deiner Sicht?

    Antworten
  3. Pingback: Die Zukunft der Arbeit

  4. Michael

    Hallo Hr. Hagen,

    Zum Thema Flacher Globus, Veränderung der Arbeitsbedingungen, Herausforderungen im Zuge der Globalisierung kann ich das buch von Herrn Thomas Friedman „The World is flat: A brief history of the 21st century“ empfehlen.

    Er handelt diese Themen mit dem Begriff Globalisierung 3.0 sehr interessant ab.

    mfg,

    Michael

    Antworten
    1. Eric Schreyer

      Hallo Michael,

      „The World is Flat“ war 2005 ein sehr lesenswerter „Weckruf“ für diejenigen, denen es bis dahin nicht klar war, dass jeder Mensch, der Zugang zum Internet hat, Träger der Globalisierung ist (davor waren es große Konzerne und Staaten; Kolumbus machte für Spanien den Anfang).

      Heute haben wir die Situation, dass vielfältig vernetzte Unternehmen (GM, Quelle, aber auch so mancher Mittelständler) es nicht mehr schaffen, sich selbst zu verstehen; d.h. jahrelange Verlustwirtschaft zu beenden und wieder rentabel zu werden.

      Ebenso mangelt es an einem grundlegenden Verständnis der existenziell wichtigen Finanzmärkte sowie der Banken.

      Darauf, welche Methoden geeignet sind, unsere flache Welt verstehen zu können, gibt Friedman leider keine Antworten.

      Beste Grüße
      Eric

      Antworten
  5. Michael

    Hallo Eric,

    Danke für deinen Kommentar und stimme dir vollkommen zu.
    Könntest du eventuell noch andere Literatur zu diesem Thema empfehlen?

    Vielen Dank

    mfg
    Michael

    Antworten
    1. Eric Schreyer

      Hallo Michael,

      der Klassiker ist

      Frederic Vester: Die Kunst vernetzt zu denken, Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität,
      Deutsche Verlags – Anstalt.

      Beste Grüße
      Eric

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.