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	<title>Kommentare zu: Kultur&#228;nderung in Organisationen ist eine hohe Kunst</title>
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	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
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		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1781</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:49:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber da wir st&#228;ndig dazu lernen, k&#246;nnte es da nicht auch sein, dass man durch das Aufkl&#228;ren &#252;ber bereits eingetretene Ver&#228;nderungen wiederum die Kultur beeinflusst?&lt;/blockquote&gt;

Klar, durch alles, was wir tun beeinflussen wir unsere Kultur. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass die Kultur eben indirekt beeinflusst wird und nicht direkt bestimmbar/ ver&#228;nderbar ist.
Die Kultur bleibt immer das Spiegelbild oder der wahre Schatten der Realit&#228;t.
Gehe ich z.B. in einen Leitbildprozess und entwickle ein tolles Leitbild, dann sagt mir die Beobachtung der Kultur, ob das Leitbild auch gelebt wird oder Makulatur bleibt.
Mit Sicherheit will jeder Leitbildprozess aktiv in die Kultur eingreifen. Ob es gelingt, zeigt die nachgelagerte Recherche zur Kultur. Meistens bleibt die Kultur sehr &#228;hnlich (was auch der Beitrag von Stefan unterstreicht) und die gro&#223;e direkte Beeinflussung der Kultur bleibt aus.

Es ist eben ein Irrglaube, von dem wir uns verabschieden sollten, dass wir Kultur direkt bestimmen k&#246;nnen.
Beeinflussen werden wir sie jeden Tag aufs Neue ...

Gruss
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber da wir st&auml;ndig dazu lernen, k&ouml;nnte es da nicht auch sein, dass man durch das Aufkl&auml;ren &uuml;ber bereits eingetretene Ver&auml;nderungen wiederum die Kultur beeinflusst?</p></blockquote>
<p>Klar, durch alles, was wir tun beeinflussen wir unsere Kultur. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass die Kultur eben indirekt beeinflusst wird und nicht direkt bestimmbar/ ver&auml;nderbar ist.<br />
Die Kultur bleibt immer das Spiegelbild oder der wahre Schatten der Realit&auml;t.<br />
Gehe ich z.B. in einen Leitbildprozess und entwickle ein tolles Leitbild, dann sagt mir die Beobachtung der Kultur, ob das Leitbild auch gelebt wird oder Makulatur bleibt.<br />
Mit Sicherheit will jeder Leitbildprozess aktiv in die Kultur eingreifen. Ob es gelingt, zeigt die nachgelagerte Recherche zur Kultur. Meistens bleibt die Kultur sehr &auml;hnlich (was auch der Beitrag von Stefan unterstreicht) und die gro&szlig;e direkte Beeinflussung der Kultur bleibt aus.</p>
<p>Es ist eben ein Irrglaube, von dem wir uns verabschieden sollten, dass wir Kultur direkt bestimmen k&ouml;nnen.<br />
Beeinflussen werden wir sie jeden Tag aufs Neue &#8230;</p>
<p>Gruss<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: normaler_b&#252;rger</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1780</link>
		<dc:creator>normaler_b&#252;rger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:24:27 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Kultur ist das Spiegelbild der Wirklichkeit. An der Kultur kann ich nur erkennen, ob sich etwas ge&#228;ndert hat, die Kultur direkt zu &#228;ndern geht nicht!&#039;

Den ersten Teil w&#252;rde ich so unterstreichen. Aber da wir st&#228;ndig dazu lernen, k&#246;nnte es da nicht auch sein, dass man durch das Aufkl&#228;ren &#252;ber bereits eingetretene Ver&#228;nderungen wiederum die Kultur beeinflusst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Kultur ist das Spiegelbild der Wirklichkeit. An der Kultur kann ich nur erkennen, ob sich etwas ge&auml;ndert hat, die Kultur direkt zu &auml;ndern geht nicht!&#8217;</p>
<p>Den ersten Teil w&uuml;rde ich so unterstreichen. Aber da wir st&auml;ndig dazu lernen, k&ouml;nnte es da nicht auch sein, dass man durch das Aufkl&auml;ren &uuml;ber bereits eingetretene Ver&auml;nderungen wiederum die Kultur beeinflusst?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1603</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:56:01 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: der nachhaltige kulturelle Change kommt - wenn &#252;berhaupt - ein halbes Jahr nach Ende des Change Projekts (nach der Bew&#228;hrungsfrist)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: der nachhaltige kulturelle Change kommt &#8211; wenn &uuml;berhaupt &#8211; ein halbes Jahr nach Ende des Change Projekts (nach der Bew&auml;hrungsfrist)</p>
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		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1602</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:35:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2377#comment-1602</guid>
		<description>Ich versuche mal eine Antwort. Prozesse und Tools sind Handlungen und damit gewisserma&#223;en auch Teil der Kultur. Kultur hat verschiedene Ebenen: Symbole, Rituale, Helden, Normen, Werte, Grundannahmen (siehe Zwiebelmodell). Je tiefer man kommt desto schwieriger  werden &#196;nderungen. Ein neues Logo (Symbol) ist schnell eingef&#252;hrt. Normen, die das Handeln bestimmen &#228;ndern sich langsamer. Prozesse und Tools liegen eher dazwischen auf der Ritual-Ebene. Ein Change-Impuls sollte m.E. auf diese Ebenen und ihre Reihenfolge R&#252;cksicht nehmen. Mit einer lautstarken Proklamation der Kultur&#228;nderung &quot;Wir sind jetzt alle kundenorientiert&quot; (Werte) ist es eben nicht getan. Der Change braucht sichtbare Zeichen (Symbole), neue Rituale (Tools und Prozesse) und neue Helden. Neue Helden entstehen aber nicht durch Demontage der alten sondern durch Bew&#228;hrung der neuen. Diese Bew&#228;hrungsfrist d.h. die Zeit in der die &quot;neuen F&#252;hrungskr&#228;fte&quot; die neue Kultur erfolgreich vorleben ist dann der kritische Faktor. Wenn neue Helden geboren sind, wird der Change stabil.

viele Gr&#252;&#223;e Eberhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versuche mal eine Antwort. Prozesse und Tools sind Handlungen und damit gewisserma&szlig;en auch Teil der Kultur. Kultur hat verschiedene Ebenen: Symbole, Rituale, Helden, Normen, Werte, Grundannahmen (siehe Zwiebelmodell). Je tiefer man kommt desto schwieriger  werden &Auml;nderungen. Ein neues Logo (Symbol) ist schnell eingef&uuml;hrt. Normen, die das Handeln bestimmen &auml;ndern sich langsamer. Prozesse und Tools liegen eher dazwischen auf der Ritual-Ebene. Ein Change-Impuls sollte m.E. auf diese Ebenen und ihre Reihenfolge R&uuml;cksicht nehmen. Mit einer lautstarken Proklamation der Kultur&auml;nderung &#8220;Wir sind jetzt alle kundenorientiert&#8221; (Werte) ist es eben nicht getan. Der Change braucht sichtbare Zeichen (Symbole), neue Rituale (Tools und Prozesse) und neue Helden. Neue Helden entstehen aber nicht durch Demontage der alten sondern durch Bew&auml;hrung der neuen. Diese Bew&auml;hrungsfrist d.h. die Zeit in der die &#8220;neuen F&uuml;hrungskr&auml;fte&#8221; die neue Kultur erfolgreich vorleben ist dann der kritische Faktor. Wenn neue Helden geboren sind, wird der Change stabil.</p>
<p>viele Gr&uuml;&szlig;e Eberhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1601</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:02:45 +0000</pubDate>
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		<description>Eine f&#252;r mich spannende Frage in die Runde:

Wen mann Change m&#246;chte, was kommt dann zuerst:
- der Kulturwandel oder
- die Ver&#228;nderung von Prozessen/ Tools usw.

Oder anders, wann in Change-Projekten kommt der kulturelle Change, am Anfang oder am Ende?

Bin gespannt, ob da jemand darauf antwortet!

Gru&#223;
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine f&uuml;r mich spannende Frage in die Runde:</p>
<p>Wen mann Change m&ouml;chte, was kommt dann zuerst:<br />
- der Kulturwandel oder<br />
- die Ver&auml;nderung von Prozessen/ Tools usw.</p>
<p>Oder anders, wann in Change-Projekten kommt der kulturelle Change, am Anfang oder am Ende?</p>
<p>Bin gespannt, ob da jemand darauf antwortet!</p>
<p>Gru&szlig;<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-1/#comment-1600</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:05:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2377#comment-1600</guid>
		<description>Hallo zusammen,

das Thema Kultur besch&#228;ftigt mich auch schon eine Weile

http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/14/von-der-kulturzwiebel-zu-den-kulturdimensionen/

In einer Organisation werden sich naturgem&#228;&#223; Individuen versammeln, die weitgehend kompatible individuelle Kulturen mitbringen. Die Menschen werden sich gegenseitig best&#228;rken und die Kultur der Organisation verfestigt sich ganz automatisch. Spannend wird es in der Tat, wenn sich die Kultur &#228;ndern soll. Ein Austausch von Menschen (wichtigen Kulturtr&#228;gern) &#228;ndert nicht sofort die Kultur, weil die Verbliebenen, die Rituale und Verhaltensmuster der &quot;alten Kultur&quot; immer noch leben. Im besten Falle passen sich die &quot;neuen Kulturtr&#228;ger&quot; und die alten langsam aneinander an ... ergo wird eine Kultur&#228;nderung immer ordentlich Zeit brauchen - in der Regel mehr als man sich w&#252;nschen w&#252;rde

viele Gr&#252;&#223;e Eberhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>das Thema Kultur besch&auml;ftigt mich auch schon eine Weile</p>
<p><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/14/von-der-kulturzwiebel-zu-den-kulturdimensionen/" rel="nofollow">http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/14/von-der-kulturzwiebel-zu-den-kulturdimensionen/</a></p>
<p>In einer Organisation werden sich naturgem&auml;&szlig; Individuen versammeln, die weitgehend kompatible individuelle Kulturen mitbringen. Die Menschen werden sich gegenseitig best&auml;rken und die Kultur der Organisation verfestigt sich ganz automatisch. Spannend wird es in der Tat, wenn sich die Kultur &auml;ndern soll. Ein Austausch von Menschen (wichtigen Kulturtr&auml;gern) &auml;ndert nicht sofort die Kultur, weil die Verbliebenen, die Rituale und Verhaltensmuster der &#8220;alten Kultur&#8221; immer noch leben. Im besten Falle passen sich die &#8220;neuen Kulturtr&auml;ger&#8221; und die alten langsam aneinander an &#8230; ergo wird eine Kultur&auml;nderung immer ordentlich Zeit brauchen &#8211; in der Regel mehr als man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde</p>
<p>viele Gr&uuml;&szlig;e Eberhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1599</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 18:58:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2377#comment-1599</guid>
		<description>@Gebhard: Eine Kultur auf Gedeih und Verderb zu erhalten ist tats&#228;chlich starrsinnig, tr&#228;gt und gef&#228;hrlich.

Ich pers&#246;nlich h&#246;re aus dem kurzen Video-Mitschnitt aber nicht heraus, dass Kruse dies mit diesem Beispiel propagieren m&#246;chte. Allerdings finde ich seine Beschreibung von &quot;Kultur&quot; durchaus spannend.

Wir sind uns nat&#252;rlich v&#246;llig einig, dass sich auch Kulturen weiter entwickeln m&#252;ssen.

Gr&#252;&#223;e, Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gebhard: Eine Kultur auf Gedeih und Verderb zu erhalten ist tats&auml;chlich starrsinnig, tr&auml;gt und gef&auml;hrlich.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich h&ouml;re aus dem kurzen Video-Mitschnitt aber nicht heraus, dass Kruse dies mit diesem Beispiel propagieren m&ouml;chte. Allerdings finde ich seine Beschreibung von &#8220;Kultur&#8221; durchaus spannend.</p>
<p>Wir sind uns nat&uuml;rlich v&ouml;llig einig, dass sich auch Kulturen weiter entwickeln m&uuml;ssen.</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e, Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1598</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:28:19 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; seine Beschreibung von „Kultur“, die auch noch da ist, wenn die Mitglieder der Organisation – die ja eigentlich die Tr&auml;ger/innen der Kultur sein m&uuml;ssten – sukzessive ausgetauscht werden. &Uuml;bersummative Intelligenz – hochspannend.</p></blockquote>
<p>Ob ich das &uuml;bersummative Intelligenz nennen w&uuml;rde?<br />
Das Beispiel, das Kruse erz&auml;hlt ist eher &uuml;bersummativer Starrsinn, denn Intelligenz.</p>
<p>Intelligent ist es, die eigene Kultur f&uuml;r eine bessere &uuml;berwinden zu k&ouml;nnen. Sie auf Gedeih und Verderb zu erhalten, selbst wenn man die Individuen austauscht ist doch eher tr&auml;ge und gef&auml;hrlich, findest Du nicht?</p>
<p>Gru&szlig;<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1597</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 16:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2377#comment-1597</guid>
		<description>Hallo Stephan und Gebhard,

also ich interpretiere Kruses Aussagen auch &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; so, dass er von Kybernetik 1. Ordnung spricht. Er weist meines Erachtens mehrfach darauf hin, dass eben diese &quot;aktiven Versuche&quot;, das System respektive die Unternehmenskultur zu ver&#228;ndern, nicht funktionieren.

Mir gef&#228;llt insbesondere seine Beschreibung von &quot;Kultur&quot;, die auch noch da ist, wenn die Mitglieder der Organisation - die ja eigentlich die Tr&#228;ger/innen der Kultur sein m&#252;ssten - sukzessive ausgetauscht werden. &#220;bersummative Intelligenz - hochspannend.

Ich freue mich &#252;ber die erneut angeregte und anregende Diskussion!

LG, Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stephan und Gebhard,</p>
<p>also ich interpretiere Kruses Aussagen auch <i>nicht</i> so, dass er von Kybernetik 1. Ordnung spricht. Er weist meines Erachtens mehrfach darauf hin, dass eben diese &#8220;aktiven Versuche&#8221;, das System respektive die Unternehmenskultur zu ver&auml;ndern, nicht funktionieren.</p>
<p>Mir gef&auml;llt insbesondere seine Beschreibung von &#8220;Kultur&#8221;, die auch noch da ist, wenn die Mitglieder der Organisation &#8211; die ja eigentlich die Tr&auml;ger/innen der Kultur sein m&uuml;ssten &#8211; sukzessive ausgetauscht werden. &Uuml;bersummative Intelligenz &#8211; hochspannend.</p>
<p>Ich freue mich &uuml;ber die erneut angeregte und anregende Diskussion!</p>
<p>LG, Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/01/kultur_und_fuehrun/comment-page-/#comment-1596</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:29:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2377#comment-1596</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Ich wei&#223; nicht recht. Das h&#246;rt sich nach Kybernetik 1. Ordnung an. Einer, der wei&#223;, wo es langgeht, schraubt von au&#223;en an den Stellhebeln eines Systems herum, bis es passt.&lt;/blockquote&gt;

Spannend, ich h&#246;re genau das nicht heraus.
Vielmehr beschreibt er hier die Kunst der Quadratur des Kreises.
Damit ich zu einer neuen Kultur kommen kann, m&#252;ssen sich die &#228;ndern, die in der geltenden Kultur die meiste Macht haben und sie m&#252;ssen sich so &#228;ndern, dass sie einen Gutteil ihrer Macht aufgeben.

Erst wenn ich das aus der Kultur (nicht aus den K&#246;pfen der Individuen) heraus habe, hat die Kultur eine Chance anders zu werden.

Erg&#228;nzend dazu f&#228;llt mir eine Debatte ein, die ich seit ca. zweieinhalb Jahren immer wieder f&#252;hre.
Die Debatte, ob man Kultur gesteuert ver&#228;ndern kann.

Meine Thesse:
Kultur ist das Spiegelbild der Wirklichkeit. An der Kultur kann ich nur erkennen, ob sich etwas ge&#228;ndert hat, die Kultur direkt zu &#228;ndern geht nicht!
Will hei&#223;en, erst muss ich mich grunds&#228;tzlich anders anziehen und eine andere Haltung einnehmen, bevor sich mein Spiegelbild ver&#228;ndern kann. Gelingt mir das nicht, kann ich an so viel Ver&#228;nderung glauben, wie ich will, mein Spiegelbild wird mir immer noch den selben tranig, eigenwillig arroganten Gebhard zeigen, wie vor f&#252;nf Jahren.

Gru&#223;
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich wei&szlig; nicht recht. Das h&ouml;rt sich nach Kybernetik 1. Ordnung an. Einer, der wei&szlig;, wo es langgeht, schraubt von au&szlig;en an den Stellhebeln eines Systems herum, bis es passt.</p></blockquote>
<p>Spannend, ich h&ouml;re genau das nicht heraus.<br />
Vielmehr beschreibt er hier die Kunst der Quadratur des Kreises.<br />
Damit ich zu einer neuen Kultur kommen kann, m&uuml;ssen sich die &auml;ndern, die in der geltenden Kultur die meiste Macht haben und sie m&uuml;ssen sich so &auml;ndern, dass sie einen Gutteil ihrer Macht aufgeben.</p>
<p>Erst wenn ich das aus der Kultur (nicht aus den K&ouml;pfen der Individuen) heraus habe, hat die Kultur eine Chance anders zu werden.</p>
<p>Erg&auml;nzend dazu f&auml;llt mir eine Debatte ein, die ich seit ca. zweieinhalb Jahren immer wieder f&uuml;hre.<br />
Die Debatte, ob man Kultur gesteuert ver&auml;ndern kann.</p>
<p>Meine Thesse:<br />
Kultur ist das Spiegelbild der Wirklichkeit. An der Kultur kann ich nur erkennen, ob sich etwas ge&auml;ndert hat, die Kultur direkt zu &auml;ndern geht nicht!<br />
Will hei&szlig;en, erst muss ich mich grunds&auml;tzlich anders anziehen und eine andere Haltung einnehmen, bevor sich mein Spiegelbild ver&auml;ndern kann. Gelingt mir das nicht, kann ich an so viel Ver&auml;nderung glauben, wie ich will, mein Spiegelbild wird mir immer noch den selben tranig, eigenwillig arroganten Gebhard zeigen, wie vor f&uuml;nf Jahren.</p>
<p>Gru&szlig;<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
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