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	<title>Kommentare zu: Das Internet wird unsere Gesellschaft ver&#228;ndern</title>
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	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
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		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-/#comment-1621</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:53:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Thomas,

ich freue mich schon, dass wir uns in knapp drei Wochen pers&#246;nlich kennen lernen und bedanke mich f&#252;r die Zeit, die Du und Herr Ostertag in Eure langen Antwortposts gesteckt haben.

Das ist eines der Dinge, die ich an diesem Blog wirklich mag, Menschen nehmen sich Zeit f&#252;r Antworten!

Ich glaube auch, es gibt aus Sicht des Menschen immer gute Gr&#252;nde f&#252;r egal was er tut (wie ich aus Gespr&#228;chen mit einem Therapeuten weiss, gilt das sogar f&#252;r P&#228;dophile, Serienm&#246;rder usw.).
Was ich noch einmal &#252;berdenken w&#252;rde ist, dass ein direkter Nutzen notwendig ist. Picasso w&#228;re so nie zur Meisterschaft gekommen, Edison h&#228;tte wohl die Gl&#252;hbirne nicht erfunden und ich h&#228;tte nicht studiert ...

Ich bin vollkommen dabei, &#228;ndern tut/ wird es sich und die neuen Technologien haben/ werden ein ger&#252;ttelt Mass Anteil daran (haben).

Mir f&#228;llt als Weltanschauungspunkt eine andere Unterscheidung ein, wie die von Prof. Kruse in Bewohner, Beobachter, Imigranten, Natives usw. und vielleicht erkl&#228;rt das besser meine Skepsis ob der Ver&#228;nderungsf&#228;higkeit von Unternehmen durch die neuen Technologien und M&#246;glichkeiten.

Vorweg, ich glaube, beide Weltanschauungen funktionieren und in beiden werden die neuen Technologien/ Werkzeuge eine gewichtige Rolle spielen. Doch die Welt, die dabei heraus kommt ist eine sehr verschiedene.

Weiterhin vorweg, ich habe den Gedanken erst seit ein paar Wochen in Entwicklung, weshalb er vermutlich einigermassen unsortiert und schwer verst&#228;ndlich r&#252;ber kommt. Bitte helft mir durch Nachfragen in der Pr&#228;zisierung.

In Vorbereitung auf unser Treffen am 27. &#252;berlege ich mir, was ist alles &quot;sowohl als auch&quot; und was ist &quot;entweder oder&quot;. Beispiel:
Hierarchie als Teil der Strukturierung ist ein sowohl als auch, die Auspr&#228;gung mag unterschiedlich stark sein und die Hierarchie an sich verschieden definiert, doch dass es eine soziale &#252;ber-Unterordnung geben wird, steht f&#252;r mich ausser Zweifel.
Wenn das so ist, was sind dann entweder oder?
Beispiel: Vertrauen
These: Sobald ich an einer Stelle in einer Organisation, Gemeinschaft oder auch Gesellschaft einen systematischen Misstrauensmechanismus, wie etwa eine &#252;berwachbarkeitsklausel im Arbeitsvertrag, einbaue, habe ich eine Misstrauenskultur und keine Vertrauenskultur mehr. Stimmt die These, ist Vertrauen &quot;entweder oder&quot;.

Worauf ich hinaus will ist folgende These:
Ich kann mich als Gemeinschaft, Unternehmen, Volk, V&#246;lkergemeinschaft etc. zum Menschen hin/ zur Person hin orientieren, mit all den St&#228;rken und Schw&#228;chen, die uns auszeichnen ODER ich kann mich zur Sache, zu Prozessen, Produkten, Procederen, Verfahren etc. hin orientieren mit all den St&#228;rken und Schw&#228;chen, die daraus entstehen.
Ergeben tut sich daraus eine Vor- und Nachstellung. Orientiere ich mich zum Menschen hin, dienen die Dinge dem Menschen. Orientiere ich mich zu den Sachen. Dienen die Menschen den Dingen.

Was bedeutet das?
Beispiel aus dem Leben. Zum Menschen hin orientiert = dm Drogeriemarktfilliale; zu den Sachen hin orientiert = Schleckerfilliale.

Was bedeutet das weiterhin?
These:
Eine zur Sache hin orientierten Gesellschaft stellt den m&#246;glichen Erfolg des Einzelnen in den Fordergrund. Die anderen funktionieren im Sinne des Einzelnen und der, der bereit ist dieser einzelne zu sein, hat Anspruch auf das gr&#246;sste St&#252;ck vom Kuchen.
Sch&#246;n daran ist, dass jeder Mensch diese(r) Einzelne sein darf/ kann. Das Potential f&#252;r jeden Einzelnen ist unglaublich. Allerdings ist es auch ein wenig wie Lotto spielen. Der maximale Einzelgewinn hat eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit einzutreten. Macht aber nix, denn es gibt sie ja dennoch!

These:
Eine zum Menschen hin orientierte Gesellschaft kennt diese Helden, die herausragenden Einzelpersonen nicht mehr. Das Minimum sind Gruppen, die nicht einmal wirklich klein sein k&#246;nnen. Daf&#252;r kennt sie kollektiven Erfolg, Massenintelligenz usw.
In dieser Gesellschaft kann ein(e) Einzelne(r) nur dann h&#246;chstes Einkommen (z.B. Herr Ackermann) erzielen, wenn er eine z&#252;ndende Idee (z.B. Bill Gates) hat. Wahnsinnseinkommen aufgrund der Position macht in dieser Gesellschaft keinen Sinn.

2.0 Technologien sind &quot;sowohl als auch&quot;. Sie funktioneren in beiden Gesellschaften und bringen kulturellen Wandel in beiden Gesellschaften.
Weil sie, meiner Ansicht nach, &quot;sowohl als auch&quot; sind, bringen sie nicht zwingend den, wie ich es aus unseren Diskussionen heraus h&#246;re, Wandel zur Gesellschaft, die sich auf den Menschen ausrichtet.

Und darin ist meine Skepsis begr&#252;ndet.
Ich glaube sehr daran, dass sich die Gesellschaft noch nie schneller ver&#228;ndert hat, als sie das im Moment tut (allerdings glaube ich auch, dass haben alle Menschen immer von ihrer Zeit angenommen) und ich bin fest davon &#252;berzeugt, dass die neuen Technologien einen starken Einfluss auf unsere Kultur haben werden.
Dass wir uns dadurch zwangsl&#228;ufig auch uns selbst und unserem Menschsein n&#228;hern, dass ist es, woran ich Zweifel hege.

Gr&#252;sse
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas,</p>
<p>ich freue mich schon, dass wir uns in knapp drei Wochen pers&ouml;nlich kennen lernen und bedanke mich f&uuml;r die Zeit, die Du und Herr Ostertag in Eure langen Antwortposts gesteckt haben.</p>
<p>Das ist eines der Dinge, die ich an diesem Blog wirklich mag, Menschen nehmen sich Zeit f&uuml;r Antworten!</p>
<p>Ich glaube auch, es gibt aus Sicht des Menschen immer gute Gr&uuml;nde f&uuml;r egal was er tut (wie ich aus Gespr&auml;chen mit einem Therapeuten weiss, gilt das sogar f&uuml;r P&auml;dophile, Serienm&ouml;rder usw.).<br />
Was ich noch einmal &uuml;berdenken w&uuml;rde ist, dass ein direkter Nutzen notwendig ist. Picasso w&auml;re so nie zur Meisterschaft gekommen, Edison h&auml;tte wohl die Gl&uuml;hbirne nicht erfunden und ich h&auml;tte nicht studiert &#8230;</p>
<p>Ich bin vollkommen dabei, &auml;ndern tut/ wird es sich und die neuen Technologien haben/ werden ein ger&uuml;ttelt Mass Anteil daran (haben).</p>
<p>Mir f&auml;llt als Weltanschauungspunkt eine andere Unterscheidung ein, wie die von Prof. Kruse in Bewohner, Beobachter, Imigranten, Natives usw. und vielleicht erkl&auml;rt das besser meine Skepsis ob der Ver&auml;nderungsf&auml;higkeit von Unternehmen durch die neuen Technologien und M&ouml;glichkeiten.</p>
<p>Vorweg, ich glaube, beide Weltanschauungen funktionieren und in beiden werden die neuen Technologien/ Werkzeuge eine gewichtige Rolle spielen. Doch die Welt, die dabei heraus kommt ist eine sehr verschiedene.</p>
<p>Weiterhin vorweg, ich habe den Gedanken erst seit ein paar Wochen in Entwicklung, weshalb er vermutlich einigermassen unsortiert und schwer verst&auml;ndlich r&uuml;ber kommt. Bitte helft mir durch Nachfragen in der Pr&auml;zisierung.</p>
<p>In Vorbereitung auf unser Treffen am 27. &uuml;berlege ich mir, was ist alles &#8220;sowohl als auch&#8221; und was ist &#8220;entweder oder&#8221;. Beispiel:<br />
Hierarchie als Teil der Strukturierung ist ein sowohl als auch, die Auspr&auml;gung mag unterschiedlich stark sein und die Hierarchie an sich verschieden definiert, doch dass es eine soziale &uuml;ber-Unterordnung geben wird, steht f&uuml;r mich ausser Zweifel.<br />
Wenn das so ist, was sind dann entweder oder?<br />
Beispiel: Vertrauen<br />
These: Sobald ich an einer Stelle in einer Organisation, Gemeinschaft oder auch Gesellschaft einen systematischen Misstrauensmechanismus, wie etwa eine &uuml;berwachbarkeitsklausel im Arbeitsvertrag, einbaue, habe ich eine Misstrauenskultur und keine Vertrauenskultur mehr. Stimmt die These, ist Vertrauen &#8220;entweder oder&#8221;.</p>
<p>Worauf ich hinaus will ist folgende These:<br />
Ich kann mich als Gemeinschaft, Unternehmen, Volk, V&ouml;lkergemeinschaft etc. zum Menschen hin/ zur Person hin orientieren, mit all den St&auml;rken und Schw&auml;chen, die uns auszeichnen ODER ich kann mich zur Sache, zu Prozessen, Produkten, Procederen, Verfahren etc. hin orientieren mit all den St&auml;rken und Schw&auml;chen, die daraus entstehen.<br />
Ergeben tut sich daraus eine Vor- und Nachstellung. Orientiere ich mich zum Menschen hin, dienen die Dinge dem Menschen. Orientiere ich mich zu den Sachen. Dienen die Menschen den Dingen.</p>
<p>Was bedeutet das?<br />
Beispiel aus dem Leben. Zum Menschen hin orientiert = dm Drogeriemarktfilliale; zu den Sachen hin orientiert = Schleckerfilliale.</p>
<p>Was bedeutet das weiterhin?<br />
These:<br />
Eine zur Sache hin orientierten Gesellschaft stellt den m&ouml;glichen Erfolg des Einzelnen in den Fordergrund. Die anderen funktionieren im Sinne des Einzelnen und der, der bereit ist dieser einzelne zu sein, hat Anspruch auf das gr&ouml;sste St&uuml;ck vom Kuchen.<br />
Sch&ouml;n daran ist, dass jeder Mensch diese(r) Einzelne sein darf/ kann. Das Potential f&uuml;r jeden Einzelnen ist unglaublich. Allerdings ist es auch ein wenig wie Lotto spielen. Der maximale Einzelgewinn hat eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit einzutreten. Macht aber nix, denn es gibt sie ja dennoch!</p>
<p>These:<br />
Eine zum Menschen hin orientierte Gesellschaft kennt diese Helden, die herausragenden Einzelpersonen nicht mehr. Das Minimum sind Gruppen, die nicht einmal wirklich klein sein k&ouml;nnen. Daf&uuml;r kennt sie kollektiven Erfolg, Massenintelligenz usw.<br />
In dieser Gesellschaft kann ein(e) Einzelne(r) nur dann h&ouml;chstes Einkommen (z.B. Herr Ackermann) erzielen, wenn er eine z&uuml;ndende Idee (z.B. Bill Gates) hat. Wahnsinnseinkommen aufgrund der Position macht in dieser Gesellschaft keinen Sinn.</p>
<p>2.0 Technologien sind &#8220;sowohl als auch&#8221;. Sie funktioneren in beiden Gesellschaften und bringen kulturellen Wandel in beiden Gesellschaften.<br />
Weil sie, meiner Ansicht nach, &#8220;sowohl als auch&#8221; sind, bringen sie nicht zwingend den, wie ich es aus unseren Diskussionen heraus h&ouml;re, Wandel zur Gesellschaft, die sich auf den Menschen ausrichtet.</p>
<p>Und darin ist meine Skepsis begr&uuml;ndet.<br />
Ich glaube sehr daran, dass sich die Gesellschaft noch nie schneller ver&auml;ndert hat, als sie das im Moment tut (allerdings glaube ich auch, dass haben alle Menschen immer von ihrer Zeit angenommen) und ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass die neuen Technologien einen starken Einfluss auf unsere Kultur haben werden.<br />
Dass wir uns dadurch zwangsl&auml;ufig auch uns selbst und unserem Menschsein n&auml;hern, dass ist es, woran ich Zweifel hege.</p>
<p>Gr&uuml;sse<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas B&#228;ro</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-/#comment-1620</link>
		<dc:creator>Thomas B&#228;ro</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 22:58:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2393#comment-1620</guid>
		<description>Hallo Gebhard,

&lt;blockquote&gt;Du steigst ein als Idealist und dann wirst Du vom Deutschen Bundestag sozialisiert und nach 5 Jahren bist Du genau der Abgeordnete, gegen den Du vor 5 Jahren angetreten bist.&lt;/blockquote&gt;

Nach meiner Auffassung gibt es wahrscheinlich gute Gr&#252;nde, warum viele Menschen auf dem Weg durch die Hierachien so werden, wie sie am Ende sind. Selbst Hausbesetzer und Steinewerfer haben sich auf dem Weg durch die Institutionen ver&#228;ndert. Offensichtlich gibt es also gute Gr&#252;nde f&#252;r die Ver&#228;nderung.

Dies hat aber auch eine Erkenntnis zur Folge:

Menschen k&#246;nnen sich und ihren Stil ver&#228;ndern. So verr&#252;ckt wie es vielleicht gleich klingen mag. Wenn Menschen sich ver&#228;ndern k&#246;nnen, dann kann dies grunds&#228;tzlich in jede Richtung geschehen.

Wesentlich ist dabei, dass die Ver&#228;nderung dem einzelnen Menschen, von dem sie ausgeht, etwas bringt. Es muss ein direkter Nutzen f&#252;r diesen Menschen entstehen. Dann wird er bereit sein, den Aufwand (die Kosten) f&#252;r die Ver&#228;nderung zu tragen.

Dar&#252;berhinaus gibt es noch einen zweiten Aspekt: Unternehmen haben sich doch schon oft ver&#228;ndert und auf technologische Trends reagiert. Ich bin schon zu jung daf&#252;r und kann mich daher kaum noch an eine Zeit erinnern, in der elektronische Kommunikation im Allgemeinen und e-Mails im Speziellen nicht verwendet wurden. Vielleicht gab es auch Zeiten, in denen Mitarbeiterzeitungen noch nicht so in Mode waren, wie heute. Sie sind inzwischen selbstverst&#228;ndlich. Vielleicht noch ein letztes Beispiel: Das Management meiner Firma veranstaltet regelm&#228;&#223;ig Kamingespr&#228;che mit seinen Sachbearbeitern. War soetwas schon immer &#252;blich?

Wir schauen heute auf die Erungenschaften der Vergangenheit und nehmen diese als selbstverst&#228;ndlich hin. Dann schauen wir uns den letzen Stand der Technik und manchmal sogar den letzten Stand von Wissenschaft und Forschung an und lamentieren &#252;ber die R&#252;ckst&#228;ndigkeit von Firmen oder anderen Gruppen. Dabei vernachl&#228;ssigen wir aber bewusst die Ver&#228;nderungen, die diese Gruppen bereits durchgemacht haben. Unternehmen werden sich aber weiterhin ver&#228;ndern. Und irgendwann werden Dinge, deren Abwesenheit wir heute bem&#228;ngeln, selbstverst&#228;ndlich sein. Nur dann werden wir wiederum neue Technologien und Trends haben, gegen die die modernen Firmen dann wieder alt aussehen.

Insofern glaube ich schon, dass sich auch Unternehmen &#228;ndern und damit anpassen werden. Aber eben nur dann, wenn es f&#252;r diese Gebilde n&#252;tzlich ist.

Vielleicht geschieht das ohne twitter, weil unternehmerische Gr&#252;nde gegen twitter sprechen. Daf&#252;r werden vielleicht andere Werkzeuge eingesetzt. Ich habe letztens einen Blog eines Autombilherstellers ausfindig gemacht (http://blog.daimler.de/); ebenso eine Website, bei der ein Hersteller kleine Videoclips zeigt (http://www.mercedes-benz.tv/).

Nehmen wir einen anderen Hersteller. Der hat das Design eines seiner Fahrzeuge weltweit von der Web-Community mitentscheiden lassen (http://tinyurl.com/ycyvc9z). W&#228;re das vor 20 Jahren denkbar gewesen?

&lt;blockquote&gt;Die zahlreichen Design-Entw&#252;rfe und Zuschriften der User zeigen den Fiat-Strategen, auf welche Details viele potenzielle Kunden besonderen Wert legen. Das k&#246;nnte sich am Ende als cleverer Schachzug erweisen: Statt nach dem Motto &quot;Fri&#223; oder Stirb&quot; ein fertiges Konzept zu pr&#228;sentieren, k&#246;nnen die Italiener auf das Feedback reagieren und am Konzept des 500 noch etwas feilen.

Ver&#228;nderungen werden stattfinden. Aber sie werden ihre Zeit brauchen. Davon bin ich &#252;berzeugt.

Viele Gr&#252;&#223;e,
Thomas

--
Wenn Unternehmen twittern: http://tinyurl.com/osywfv</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gebhard,</p>
<blockquote><p>Du steigst ein als Idealist und dann wirst Du vom Deutschen Bundestag sozialisiert und nach 5 Jahren bist Du genau der Abgeordnete, gegen den Du vor 5 Jahren angetreten bist.</p></blockquote>
<p>Nach meiner Auffassung gibt es wahrscheinlich gute Gr&uuml;nde, warum viele Menschen auf dem Weg durch die Hierachien so werden, wie sie am Ende sind. Selbst Hausbesetzer und Steinewerfer haben sich auf dem Weg durch die Institutionen ver&auml;ndert. Offensichtlich gibt es also gute Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ver&auml;nderung.</p>
<p>Dies hat aber auch eine Erkenntnis zur Folge:</p>
<p>Menschen k&ouml;nnen sich und ihren Stil ver&auml;ndern. So verr&uuml;ckt wie es vielleicht gleich klingen mag. Wenn Menschen sich ver&auml;ndern k&ouml;nnen, dann kann dies grunds&auml;tzlich in jede Richtung geschehen.</p>
<p>Wesentlich ist dabei, dass die Ver&auml;nderung dem einzelnen Menschen, von dem sie ausgeht, etwas bringt. Es muss ein direkter Nutzen f&uuml;r diesen Menschen entstehen. Dann wird er bereit sein, den Aufwand (die Kosten) f&uuml;r die Ver&auml;nderung zu tragen.</p>
<p>Dar&uuml;berhinaus gibt es noch einen zweiten Aspekt: Unternehmen haben sich doch schon oft ver&auml;ndert und auf technologische Trends reagiert. Ich bin schon zu jung daf&uuml;r und kann mich daher kaum noch an eine Zeit erinnern, in der elektronische Kommunikation im Allgemeinen und e-Mails im Speziellen nicht verwendet wurden. Vielleicht gab es auch Zeiten, in denen Mitarbeiterzeitungen noch nicht so in Mode waren, wie heute. Sie sind inzwischen selbstverst&auml;ndlich. Vielleicht noch ein letztes Beispiel: Das Management meiner Firma veranstaltet regelm&auml;&szlig;ig Kamingespr&auml;che mit seinen Sachbearbeitern. War soetwas schon immer &uuml;blich?</p>
<p>Wir schauen heute auf die Erungenschaften der Vergangenheit und nehmen diese als selbstverst&auml;ndlich hin. Dann schauen wir uns den letzen Stand der Technik und manchmal sogar den letzten Stand von Wissenschaft und Forschung an und lamentieren &uuml;ber die R&uuml;ckst&auml;ndigkeit von Firmen oder anderen Gruppen. Dabei vernachl&auml;ssigen wir aber bewusst die Ver&auml;nderungen, die diese Gruppen bereits durchgemacht haben. Unternehmen werden sich aber weiterhin ver&auml;ndern. Und irgendwann werden Dinge, deren Abwesenheit wir heute bem&auml;ngeln, selbstverst&auml;ndlich sein. Nur dann werden wir wiederum neue Technologien und Trends haben, gegen die die modernen Firmen dann wieder alt aussehen.</p>
<p>Insofern glaube ich schon, dass sich auch Unternehmen &auml;ndern und damit anpassen werden. Aber eben nur dann, wenn es f&uuml;r diese Gebilde n&uuml;tzlich ist.</p>
<p>Vielleicht geschieht das ohne twitter, weil unternehmerische Gr&uuml;nde gegen twitter sprechen. Daf&uuml;r werden vielleicht andere Werkzeuge eingesetzt. Ich habe letztens einen Blog eines Autombilherstellers ausfindig gemacht (<a href="http://blog.daimler.de/" rel="nofollow">http://blog.daimler.de/</a>); ebenso eine Website, bei der ein Hersteller kleine Videoclips zeigt (<a href="http://www.mercedes-benz.tv/" rel="nofollow">http://www.mercedes-benz.tv/</a>).</p>
<p>Nehmen wir einen anderen Hersteller. Der hat das Design eines seiner Fahrzeuge weltweit von der Web-Community mitentscheiden lassen (<a href="http://tinyurl.com/ycyvc9z" rel="nofollow">http://tinyurl.com/ycyvc9z</a>). W&auml;re das vor 20 Jahren denkbar gewesen?</p>
<blockquote><p>Die zahlreichen Design-Entw&uuml;rfe und Zuschriften der User zeigen den Fiat-Strategen, auf welche Details viele potenzielle Kunden besonderen Wert legen. Das k&ouml;nnte sich am Ende als cleverer Schachzug erweisen: Statt nach dem Motto &#8220;Fri&szlig; oder Stirb&#8221; ein fertiges Konzept zu pr&auml;sentieren, k&ouml;nnen die Italiener auf das Feedback reagieren und am Konzept des 500 noch etwas feilen.</p>
<p>Ver&auml;nderungen werden stattfinden. Aber sie werden ihre Zeit brauchen. Davon bin ich &uuml;berzeugt.</p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br />
Thomas</p>
<p>&#8211;<br />
Wenn Unternehmen twittern: <a href="http://tinyurl.com/osywfv" rel="nofollow">http://tinyurl.com/osywfv</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne &#38; Norbert Hayduk &#187; Revolution 2.0 </title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-1/#comment-1619</link>
		<dc:creator>Susanne &#38; Norbert Hayduk &#187; Revolution 2.0 </dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:49:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2393#comment-1619</guid>
		<description>[...] Vortrag mit dem oben genannten Titel, von Prof. Dr. Kruse habe ich bei Projektmanagement Blog gefunden. Viele fundierte Fakten zum Thema Internet und Social Media. Der Vortrag dauert ca. 35 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Vortrag mit dem oben genannten Titel, von Prof. Dr. Kruse habe ich bei Projektmanagement Blog gefunden. Viele fundierte Fakten zum Thema Internet und Social Media. Der Vortrag dauert ca. 35 [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nik Ostertag</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-1/#comment-1618</link>
		<dc:creator>Nik Ostertag</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:02:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2393#comment-1618</guid>
		<description>Aber nat&#252;rlich ver&#228;ndert sich&#039;s.

Wenn ein Glaubenskrieg losbricht, wie hier in der Schweiz geschehen, dar&#252;ber, ob Angestellte der &#246;ffentlichen Institutionen Facebook nutzen d&#252;rfen - ob das der Arbeit abtr&#228;glich sei oder nicht -, wenn unsere Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen sich auf Nachhilfe-Seiten einloggen, um sich interaktiv bei ihren Projekten unterst&#252;tzen lassen, wenn ich bestimmte Ordner mit meiner Gesch&#228;ftsleitung synchron halte und wir gemeinsam an Texten schreiben, wenn ich nun &quot;aktuelles&quot; auf unserer Homepage einfach mal kurz in meine Vernetzung schicken kann, wenn die Wasserversorgung von London automatisiert von einem Ort in Indien aus gesteuert wird und die Klimaanlagen grosser Gesch&#228;ftsh&#228;user in Singapur von einem kleinen Dorf am Z&#252;richsee aus, wenn Wahlen entscheidend von &quot;Online&quot; mitbestimmt werden, wenn, wenn, wenn.

Was heisst denn schon Web 2.0? Es geht doch darum, dass einfach immer mehr alles mit allem verbunden wird und alle Verbundenen beteiligt aktiv mit dabei sind.

Ich bin &#252;berzeugt davon, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, die wir noch &#252;berhaupt nicht begriffen haben: allein die nun allm&#228;hlich anlaufende kommerziell relevant werdende Nanotechnologie hat ein unvollstellbares Potential.

Ich habe das Privileg, dass ich als &quot;&#228;lterer Herr&quot; und Digital Immigrant t&#228;glich mit Digital Natives zu tun habe (Nerds also). Was ich von ihnen lerne ist, dass ich trotz lebenslangem Lernen die Dinge immer noch so tue und vor allem in Strukturen denke, wie sie es sich schlicht nicht vorstellen k&#246;nnen und nie vorgestellt haben.

Jede neue Technologie wird zun&#228;chst dazu benutzt, das was gemacht wird, anders gemacht wird: schneller, einfacher, und mit einigen Verbesserungen. Das Potential der neuen Technolgie, einen paradigmatischen Wechsel zu bewirken, wird erst nach einger Zeit erkannt und genutzt.

Und ich bleibe dabei: diese Jugendlichen werden eines Tages (wann ist eine sehr berechtigte Frage) in grossen und kleinen Firmen Entscheidungen dar&#252;ber treffen, wie es nun gemacht wird und bis dahin werden dann andere die Nerds sein, von denen man nicht so recht weiss, wie ernst mann sie nehmen soll. Und was werden wir dann meinen, wenn wir von &quot;Firmen&quot; und &quot;Unternehmen&quot; sprechen?

Vermutlich wird auch dann in den Stiefeln der Vorg&#228;nger weitergemacht, aber die Richtung in die gegangen wird, ist eine andere. Dass Macht, wenn man sie denn hat, das Verhalten pr&#228;gt, das ist gewiss wahr, aber die Druckverh&#228;ltnisse &#228;ndern sich doch sehr starkt. In meinem eigenen Bereich, Bildung mit besonderen Jugendlichen, ist das so. Wer nicht bereit ist zu einer gewissen Transparenz, zur Ver&#246;ffentlich von Information, ger&#228;t sehr schnell unter Druck. Vergleiche ich die Informationsfreigabe der &#246;ffentlichen Verwaltung heute mit jener vor 5 Jahren, dann ist das &#252;berdeutlich.

Es ist sicher so, dass grosse Unternehmen und die &#246;ffentliche Verwaltung nur sehr langsam von der Ver&#228;nderung erfasst werden (und das ist auch gut so - nicht alles was neu m&#246;glich ist, muss auch gleich gemacht werden, Gott bewahre), aber die Ver&#228;nderung findet statt. 10 Jahre zur&#252;ckschauen und dann 10 Jahre in die Zukunft zu denken versuchen. Hat irgendwer &quot;Ver&#228;nderung&quot; gesagt?

Aber nat&#252;rlich ver&#228;ndert sich&#039;s. Wenn wir nur w&#252;ssten wie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber nat&uuml;rlich ver&auml;ndert sich&#8217;s.</p>
<p>Wenn ein Glaubenskrieg losbricht, wie hier in der Schweiz geschehen, dar&uuml;ber, ob Angestellte der &ouml;ffentlichen Institutionen Facebook nutzen d&uuml;rfen &#8211; ob das der Arbeit abtr&auml;glich sei oder nicht -, wenn unsere Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen sich auf Nachhilfe-Seiten einloggen, um sich interaktiv bei ihren Projekten unterst&uuml;tzen lassen, wenn ich bestimmte Ordner mit meiner Gesch&auml;ftsleitung synchron halte und wir gemeinsam an Texten schreiben, wenn ich nun &#8220;aktuelles&#8221; auf unserer Homepage einfach mal kurz in meine Vernetzung schicken kann, wenn die Wasserversorgung von London automatisiert von einem Ort in Indien aus gesteuert wird und die Klimaanlagen grosser Gesch&auml;ftsh&auml;user in Singapur von einem kleinen Dorf am Z&uuml;richsee aus, wenn Wahlen entscheidend von &#8220;Online&#8221; mitbestimmt werden, wenn, wenn, wenn.</p>
<p>Was heisst denn schon Web 2.0? Es geht doch darum, dass einfach immer mehr alles mit allem verbunden wird und alle Verbundenen beteiligt aktiv mit dabei sind.</p>
<p>Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, die wir noch &uuml;berhaupt nicht begriffen haben: allein die nun allm&auml;hlich anlaufende kommerziell relevant werdende Nanotechnologie hat ein unvollstellbares Potential.</p>
<p>Ich habe das Privileg, dass ich als &#8220;&auml;lterer Herr&#8221; und Digital Immigrant t&auml;glich mit Digital Natives zu tun habe (Nerds also). Was ich von ihnen lerne ist, dass ich trotz lebenslangem Lernen die Dinge immer noch so tue und vor allem in Strukturen denke, wie sie es sich schlicht nicht vorstellen k&ouml;nnen und nie vorgestellt haben.</p>
<p>Jede neue Technologie wird zun&auml;chst dazu benutzt, das was gemacht wird, anders gemacht wird: schneller, einfacher, und mit einigen Verbesserungen. Das Potential der neuen Technolgie, einen paradigmatischen Wechsel zu bewirken, wird erst nach einger Zeit erkannt und genutzt.</p>
<p>Und ich bleibe dabei: diese Jugendlichen werden eines Tages (wann ist eine sehr berechtigte Frage) in grossen und kleinen Firmen Entscheidungen dar&uuml;ber treffen, wie es nun gemacht wird und bis dahin werden dann andere die Nerds sein, von denen man nicht so recht weiss, wie ernst mann sie nehmen soll. Und was werden wir dann meinen, wenn wir von &#8220;Firmen&#8221; und &#8220;Unternehmen&#8221; sprechen?</p>
<p>Vermutlich wird auch dann in den Stiefeln der Vorg&auml;nger weitergemacht, aber die Richtung in die gegangen wird, ist eine andere. Dass Macht, wenn man sie denn hat, das Verhalten pr&auml;gt, das ist gewiss wahr, aber die Druckverh&auml;ltnisse &auml;ndern sich doch sehr starkt. In meinem eigenen Bereich, Bildung mit besonderen Jugendlichen, ist das so. Wer nicht bereit ist zu einer gewissen Transparenz, zur Ver&ouml;ffentlich von Information, ger&auml;t sehr schnell unter Druck. Vergleiche ich die Informationsfreigabe der &ouml;ffentlichen Verwaltung heute mit jener vor 5 Jahren, dann ist das &uuml;berdeutlich.</p>
<p>Es ist sicher so, dass grosse Unternehmen und die &ouml;ffentliche Verwaltung nur sehr langsam von der Ver&auml;nderung erfasst werden (und das ist auch gut so &#8211; nicht alles was neu m&ouml;glich ist, muss auch gleich gemacht werden, Gott bewahre), aber die Ver&auml;nderung findet statt. 10 Jahre zur&uuml;ckschauen und dann 10 Jahre in die Zukunft zu denken versuchen. Hat irgendwer &#8220;Ver&auml;nderung&#8221; gesagt?</p>
<p>Aber nat&uuml;rlich ver&auml;ndert sich&#8217;s. Wenn wir nur w&uuml;ssten wie!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Professor Peter Kruse &#252;ber die Revolution 2.0 - Netzlogbuch</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-1/#comment-1617</link>
		<dc:creator>Professor Peter Kruse &#252;ber die Revolution 2.0 - Netzlogbuch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:49:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Gefunden im Projektmanagement Blog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gefunden im Projektmanagement Blog [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-/#comment-1616</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:17:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ein Teil dieser Menschen wird in ca. 10-15 Jahren in den Schaltzentralen der Firmen angekommen sein. Diese Menschen werden Rollen wie </description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Teil dieser Menschen wird in ca. 10-15 Jahren in den Schaltzentralen der Firmen angekommen sein. Diese Menschen werden Rollen wie</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Wiechmann</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-1/#comment-1615</link>
		<dc:creator>Robert Wiechmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:17:56 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Stefan,

als Erg&#228;nzung und visuellen Unterstreichung der Aussagen von Dr. Kruse hier ein Link, den ich sehr passend finde:  http://www.personalizemedia.com/the-count/

Beste Gr&#252;&#223;e,
Robert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>als Erg&auml;nzung und visuellen Unterstreichung der Aussagen von Dr. Kruse hier ein Link, den ich sehr passend finde:  <a href="http://www.personalizemedia.com/the-count/" rel="nofollow">http://www.personalizemedia.com/the-count/</a></p>
<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br />
Robert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas B&#228;ro</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-1/#comment-1614</link>
		<dc:creator>Thomas B&#228;ro</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:01:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Verweis auf den Beitrag von Dr. Kruse. Dass das Thema der Kommunikation in Unternehmen nicht von ihm thematisiert wurde, halte ich f&#252;r nicht so schlimm.

Ich glaube, dass wir gerade eine gesellschaftliche Ver&#228;nderung erleben. Menschen &#228;ndern ihr Kommunikationsverhalten. Auf einer der letzten Folien waren dies Menschen von ca. 30 Jahren (im Maximum der Kurve der Residents und Visitors). Ein Teil dieser Menschen wird in ca. 10-15 Jahren in den Schaltzentralen der Firmen angekommen sein. Diese Menschen werden Rollen wie </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&uuml;r den Verweis auf den Beitrag von Dr. Kruse. Dass das Thema der Kommunikation in Unternehmen nicht von ihm thematisiert wurde, halte ich f&uuml;r nicht so schlimm.</p>
<p>Ich glaube, dass wir gerade eine gesellschaftliche Ver&auml;nderung erleben. Menschen &auml;ndern ihr Kommunikationsverhalten. Auf einer der letzten Folien waren dies Menschen von ca. 30 Jahren (im Maximum der Kurve der Residents und Visitors). Ein Teil dieser Menschen wird in ca. 10-15 Jahren in den Schaltzentralen der Firmen angekommen sein. Diese Menschen werden Rollen wie</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-/#comment-1613</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 05:53:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Auch die interne Kommunikation wird in weiterer Folge immer weiter durch Web 2.0 bestimmt sein, dies wiederum wird (auch) kulturver&#228;ndernd wirken.&lt;/blockquote&gt;

Ich stimme zu, dass die Kommunikation durch die Technologie bestimmt sein wird. Reicht das aus, um &#252;ber ein Jahrhundert g&#252;ltige Verhaltensparadigmen wie gezielte Informationszur&#252;ckhaltung/ -manipulation, Nutzung von Information als Druckmittel, pers&#246;nlicher Werttreiber, Schuldbeweis- und -entlastungskommunikation etc. aufzul&#246;sen?
Da sagt meine Erfahrung, dass es in der Rolle des Angestellten doch mehr Beobachter als wirkliche Bewohner des Web 2.0 gibt.

Wie gesagt, zur Meinungsbildung und -mache kommen die Technologien bestimmt bereits in 2010 an. Was dar&#252;ber hinaus passiert ist zu hoffen und doch sagt Kruse an anderer Stelle ja selbst &quot;Man kann die Individuen austauschen - Mitarbeiter 1.0 gegen Digital Natives - und doch bleibt die Kultur die selbe.

Ich kenne ein bisschen die Internas in einem der Vorreiter-Unternehmen der Enterprise 2.0 Unternehmen und weiss, dass dort Themen wie inidividuelle Leistungsmessung, leistungsabh&#228;ngiges Einkommen, quantitative Zielvorgagen usw. nach wie vor die Steuerungsmechanismen des Unternehmen sind, auch wenn in der Kommunikation Twitter, Blogs, Social Networks und so weiter genutzt werden.
Es gibt einen Unterschied zwischen Aussehen und Gesundheit und bisher ist Web 2.0 in Unternehmen mehr Schminke und Optik, denn wirkliche Gesundung oder?

Ob daf&#252;r 5 Jahre ausreichen?

Wie gesagt lasst uns am 27. November hierzu ein Zeichen setzen. Ich freue mich, wenn das nach vorne geht!

Gruss
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch die interne Kommunikation wird in weiterer Folge immer weiter durch Web 2.0 bestimmt sein, dies wiederum wird (auch) kulturver&auml;ndernd wirken.</p></blockquote>
<p>Ich stimme zu, dass die Kommunikation durch die Technologie bestimmt sein wird. Reicht das aus, um &uuml;ber ein Jahrhundert g&uuml;ltige Verhaltensparadigmen wie gezielte Informationszur&uuml;ckhaltung/ -manipulation, Nutzung von Information als Druckmittel, pers&ouml;nlicher Werttreiber, Schuldbeweis- und -entlastungskommunikation etc. aufzul&ouml;sen?<br />
Da sagt meine Erfahrung, dass es in der Rolle des Angestellten doch mehr Beobachter als wirkliche Bewohner des Web 2.0 gibt.</p>
<p>Wie gesagt, zur Meinungsbildung und -mache kommen die Technologien bestimmt bereits in 2010 an. Was dar&uuml;ber hinaus passiert ist zu hoffen und doch sagt Kruse an anderer Stelle ja selbst &#8220;Man kann die Individuen austauschen &#8211; Mitarbeiter 1.0 gegen Digital Natives &#8211; und doch bleibt die Kultur die selbe.</p>
<p>Ich kenne ein bisschen die Internas in einem der Vorreiter-Unternehmen der Enterprise 2.0 Unternehmen und weiss, dass dort Themen wie inidividuelle Leistungsmessung, leistungsabh&auml;ngiges Einkommen, quantitative Zielvorgagen usw. nach wie vor die Steuerungsmechanismen des Unternehmen sind, auch wenn in der Kommunikation Twitter, Blogs, Social Networks und so weiter genutzt werden.<br />
Es gibt einen Unterschied zwischen Aussehen und Gesundheit und bisher ist Web 2.0 in Unternehmen mehr Schminke und Optik, denn wirkliche Gesundung oder?</p>
<p>Ob daf&uuml;r 5 Jahre ausreichen?</p>
<p>Wie gesagt lasst uns am 27. November hierzu ein Zeichen setzen. Ich freue mich, wenn das nach vorne geht!</p>
<p>Gruss<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/11/05/das-internet-wird-unsere-gesellschaft-verandern/comment-page-/#comment-1612</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:29:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=2393#comment-1612</guid>
		<description>Hallo Gebhard,

Du hast sicher recht, dass die &quot;2.0 Wave&quot; in Unternehmen noch nicht richtig angekommen ist. Dass auch das passieren wird, halte ich nur f&#252;r eine Frage der Zeit (max. 5 Jahre).

Jener unternehmerische Bereich, der aber zwangsl&#228;ufig am schnellsten erfasst werden wird, ist meines Erachtens der Marketing- und Kommunikationsbereich (im weitesten Sinne). Auch die interne Kommunikation wird in weiterer Folge immer weiter durch Web 2.0 bestimmt sein, dies wiederum wird (auch) kulturver&#228;ndernd wirken.

Weitere These: Das &quot;Web&quot; wird mittelfristig auch dazu f&#252;hren, dass Unternehmensstrukturen &quot;web-m&#228;&#223;iger&quot; (sprich netzwerkartig) wahrgenommen und folglich auch gestaltet werden.

Aber... Wer wei&#223; es schon? Wir werden es sehen.

Gr&#252;&#223;e, Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gebhard,</p>
<p>Du hast sicher recht, dass die &#8220;2.0 Wave&#8221; in Unternehmen noch nicht richtig angekommen ist. Dass auch das passieren wird, halte ich nur f&uuml;r eine Frage der Zeit (max. 5 Jahre).</p>
<p>Jener unternehmerische Bereich, der aber zwangsl&auml;ufig am schnellsten erfasst werden wird, ist meines Erachtens der Marketing- und Kommunikationsbereich (im weitesten Sinne). Auch die interne Kommunikation wird in weiterer Folge immer weiter durch Web 2.0 bestimmt sein, dies wiederum wird (auch) kulturver&auml;ndernd wirken.</p>
<p>Weitere These: Das &#8220;Web&#8221; wird mittelfristig auch dazu f&uuml;hren, dass Unternehmensstrukturen &#8220;web-m&auml;&szlig;iger&#8221; (sprich netzwerkartig) wahrgenommen und folglich auch gestaltet werden.</p>
<p>Aber&#8230; Wer wei&szlig; es schon? Wir werden es sehen.</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e, Stefan</p>
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