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Projektauftrag – Vorlage zum kostenlosen Download

Geschrieben von S. Hagen am 11. Februar, 2010


Wie heißt es doch so schön? Der Erfolg eines Projekts wird wesentlich bereits am Beginn bestimmt. Je klarer der Rahmen eines Projekts am Beginn abgesteckt wird, umso höher ist die Chance auf eine erfolgreiche Durchführung. Und trotzdem wird dieses recht einfache Prinzip in der Praxis nur allzu selten angewendet.

Aus diesem Anlass habe ich wieder mal ein kleines Projektauftrags-Formular entworfen, welches Ihr gerne frei verwenden und adaptieren könnt:

Das Formular basiert übrigens auf den 7 W-Fragen und der BOSCARD Methode.

PS: Über Rückmeldungen und Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

 

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11 Kommentare zum Thema
“Projektauftrag – Vorlage zum kostenlosen Download”

Martin
12. Februar 2010:

Perfekt, mir fällt nichts auf, was fehlt oder zu viel wäre! Bzw., von Projekt zu Projekt könnte man natürlich Zeilen auslassen aber ich finde das klar und sauber strukturiert – danke!

Martin

S. Hagen
12. Februar 2010:

Freut mich, wenn die Vorlage für Euch brauchbar ist.

Anregungen für weitere Templates? Bin grad so gut in Schuss… ;-)

Grüße, Stefan

Bernd
12. Februar 2010:

Seit einigen Jahren gibt es bei uns eine Liste der Projekte in der ua diese (wichtigen) Punkte / Fragen “beantwortet” werden. Sie ist sogar mit Links ausgestattet zu weiterführenden Dokumenten. -> EINE RICHTIG GUTE SACHE!!

______________________________________________________

Auf die Frage nach weiteren Vorlagen möchte ich zunächst eine Geschichte aus dem OpenLoops – Blog zitieren:

Zitat:
“Mal angenommen, ich möchte ein Schloss bauen. Ein richtig großes: mit Bibliothek im Turm, einem Ballsaal, Weinkeller, Schlossgraben (natürlich mit Krokodilen), Zugbrücke, jede Menge Schlafzimmer, Unterkünfte für die Bediensteten, geheimen Zimmern und und und. Die Vision ist klar, doch wie zerlege ich diese in geeignete Häppchen für meine Iterationen?

Eine Möglichkeit wäre nun, systematisch wie folgt vorzugehen: Zunächst einmal brauchen wir natürlich eine Baugrube, dann den Kellerboden, die Kellerwände, die Decke, die Wände vom Erdgeschoss und so fort, bis letztendlich der Wetterhahn auf der Turmspitze sitzt. Geht man so vor, wird das Schloss hoffentlich irgendwann fertig. Das Problem dabei ist jedoch, dass ich erst sehr spät anfangen kann, es zu nutzen.

Eine andere – und meiner Meinung nach bessere – Möglichkeit ist, die Ziele, die ich erreichen will, in der Vordergrund zu stellen. Ich möchte das Schloss um darin zu schlafen, zu wohnen, Feste zu feiern usw. Nun stelle ich das wichtigste Ziel in den Vordergrund, z.B. darin zu schlafen ohne nass zu werden. Dafür brauche ich nicht unbedingt das ganze Schloss, eine einfache Hütte tut es auch, sie braucht nicht einmal Fenster zu haben. Danach nehme ich das nächste Ziel in Angriff und suche auch dafür die einfachste akzeptable Lösung. Gehe ich so vor, mag es sein, dass mein Schloss am Ende anders aussieht, als ich anfangs dachte. Aber es wird ganz genau das sein, was ich brauche. Und ich kann es von Anfang an nutzen”

Zitatende
________________________________________________________

Wenn man für ein Projekt den Weg 2 wählt, stellt man dann einen Projektantrag für jede “Iteration” oder gibt es für eine solche Vorgehensweise eine spezielle Vorlage?

Wann hört man mit dem “Schloßbauen” auf? (Insbesondere, wenn es von den Beteiligten noch weitere “Wünsche” gibt, geben wird -> die man allerdings noch nicht kennt / kennen kann)

Bisher habe ich zB bei den Iterationen immer über “Optimierungsvorschläge” “verhandelt”. Eine Vereinfachung wär schon eine sehr gute Sache :)

Wie schon so oft geschrieben: Toller Blog! *Gratuliere*

Bernd

Docster
13. Februar 2010:

Hallo Stefan,

wiedermal eine gut erarbeitete Vorlage.

Was mir fehlt:
- Projektstarttermin/-ereignis
- Projektendtermin/-ereignis
Könnte man ggfls. aber auch innerhalb der Teilziele formulieren.
- Hauptaufgaben/-Phasen

Was ich streichen würde:
- Ergebnisse
Zwischen PL und Auftraggeber abgestimmte Lieferobjekte würde ich als Vorgehensziele im Bereich der Teil- resp. Nebenziele formulieren.

viele Grüße

S. Hagen
13. Februar 2010:

@Docster: Danke für Dein Feedback.

Projektstarttermin bzw. -endtermin war mit “Geplanter Beginn” und “Geplantes Ende” gemeint (unter “Projektdauer”).

Start- und Endereignis – stimmt, könnte man noch rein nehmen.

Hauptaufgaben und Projektphasen: Die Projektphasen entstehen aus meiner Sicht durch die Definition von Meilensteinen. Könnte man aber ggf. auch noch mit rein nehmen.

Die Ergebnisse finde ich wichtig. In der Vorlage war’s so gemeint, dass pro Teilziel 3-5 messbare Ergebnisse (= Lieferobjekte, Messgrößen) definiert werden.

Mein Vorschlag: Ich werde vorerst keine Änderungen am Formular vornehmen. Es steht aber natürlich jedem frei, das Formular runter zu laden und nach belieben zu ergänzen oder zu verändern!

Grüße, Stefan

[...] Hagen vom PM-BLOG hat vor kurzem einen Blogbeitrag zum Thema Projektauftrag [...]

[...] E-Mail. Für das Basis-Briefing eignet sich die Vorgehensweise nach der BOSCARD-Methode. Eine gute Vorlage finden Sie z. B. auf Stefan Hagens [...]

[...] Projektauftrag – Vorlage zum kostenlosen Download [...]

majalchen
1. April 2011:

Ich grüße dich.
Bin in einer verflixten Situation. Arbeite als WBL in einem Seniorenheim und soll im Rahmen einer Ausbildung zur WBL ein Projekt starten. Ich weis nicht so recht, wo ich anfangen soll. Mehrere Vorschläge wurden durch meine Pflegedienstleitung nicht angenommen. Kannst du mir eventuell helfen?

Jürgen
24. Januar 2012:

Hallo Stefan,

guter Überblick, vielen Dank.
Zu den Risiken würde ich noch die Chancen dazu nehmen.
Eventuell könnte man noch die wichtigsten Stakeholder aufführen.

Viele Grüße

Jürgen





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