Strategieprojekte: Business Modelling als effektive Methode einsetzen
Geschrieben von S. Hagen am 8. August, 2010
Häufig werden strategische Planungsprozesse als Projekte organisiert. Expert/innen aus verschiedenen Unternehmensbereichen analysieren, beraten und planen gemeinsam die zukünftige Strategie des Unternehmens. Allerdings haben sich die Notwendigkeiten und Anforderungen in der strategischen Unternehmensplanung in den letzten Jahren stark verändert. Immer kürzere Planungszyklen, hohe Wettbewerbs- und Innovationsdynamik oder auch verstärkter Einfluss der neuen Medien auf Kommunikations- und Vertriebsstrategien sind Entwicklungen, denen sich Unternehmen stellen müssen.
Alex Osterwalder hat vor einiger Zeit die Business Modelling Methode entwickelt. Aus meiner Sicht ist die Methode eine der wichtigsten Errungenschaften zur Unterstützung strategischer Planungsprozesse. Hier eine aktuelle Präsentation:
Meine Empfehlung: Bevor Sie das nächste Strategieprojekt in Ihrem Unternehmen starten, sollten Sie das Buch von Alex Osterwalder lesen.
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9. August 2010:
hallo Stefan,
lass mich dazu eine these in den blog-raum stellen:
“strategie entwicklung sollte am besten kein projekt sein!”
ja klar: oft werden unternehmen nach vielen jahren der intuitiven entwicklung überrascht. es hat sich großer strategischer handlungsbedarf ‘aufgestaut’ – ein projekt wird gestartet.
…oder ein top-management team kapselt sich in den strategischen entwicklungen so gekonnt vom rest der organisation ab, dass es von aussen als ‘projekt’ beobachtet und beschrieben wird.
das ist besser als gar keine strategische entwicklung, nur wenn man das thema weiter denkt, finde ich den wichtigsten anspruch, den der UMSETZUNG. das wird nur gelingen, wenn es zu einer verbreiteten strategischen fähigkeit und denkweise bei sehr vielen mitarbeitern kommt. teile davon werden natürlich projekte sein.
leider haben viele unternehmen großartige konzepte, strategie papiere und hochglanz poster produziert – teilweise mit sehr teuren beratungsbudgets – und es setzt dann aber NIEMAND etwas davon um.
==> die mir bisher am effektivsten scheinende form das zu vermeiden, sind systemtheoretisch geleitete ansätze, die das unternehmen ‘als ganzes’ in den fokus nehmen und eine ‘strategiefähigkeit’ als “organizational capability” aufbauen.
sunshine!
Jan A. Poczynek
Buchtipp: Nagel, Wimmer (2009), Systemische Strategieentwicklung
http://www.amazon.de/Systemische-Strategieentwicklung-Modelle-Instrumente-Entscheider/dp/3791028715/ref=pd_bxgy_b_img_b