Intuition im Projektgeschäft: Kann das funktionieren?

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Der Begriff der Intuition hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Warum? Weil die Welt komplexer, die Informationsdichte sehr viel größer und die Geschwindigkeit, mit der sich Situationen ändern, schneller geworden ist – um nur einige Gründe zu nennen. Entscheidungsträger, Manager aber auch Privatpersonen müssen vermehrt ihrer Intuition vertrauen. Nein, falsch: Sie sind gut beraten, wenn sie dies tun.

Dr. Andreas Zeuch zählt im Forschungsfeld „Intuition“ zu den führenden Experten im deutschsprachigen Raum. Kürzlich hat er das Buch „Feel it! So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen“ veröffentlicht. Es gibt viele Gründe, warum dieses Buch lesenswert ist, gerade auch für Menschen mit Verantwortung im Projektgeschäft. Einen der Gründe möchte ich mit dieser Grafik aus dem Buch (S. 31) beschreiben:

Die Menge der zu verarbeitenden Informationen ist in vielen Bereichen sehr groß – dies gilt insbesondere auch für Projekte. Nun ist es ein Trugschluss, dass die Qualität von Entscheidungen mit zunehmender Informationsmenge oder -dichte zunimmt. Ab einem bestimmten Punkt nimmt sie wieder ab, dies zeigen auch eine Reihe wissenschaftlicher Studien. Zeuch nennt das die „Mehr ist besser“-Lüge.

Heißt das, dass wir uns in komplexen Situationen nur noch auf unsere Intuition verlassen sollten? Nein.

Heißt das, dass Fakten in Entscheidungsprozessen nichts mehr wert sind? Nein.

Heißt das, dass intuitiv getroffene Entscheidungen grundsätzlich die besseren sind? Nein!

Auf diese und viele weitere Fragen werden sie in Andreas Buch fundierte und vor allem praktikable Antworten finden. Denn der Umgang mit Nichtwissen, wie er auch schreibt, sollte als professionelle Fähigkeit verstanden und entwickelt werden. Diese Fähigkeit wird in verschiedensten beruflichen und auch privaten Situationen unseres Lebens mehr oder weniger wichtig sein. Klar ist aber, dass deren Bedeutung weiter zunehmen wird.

Verweisen möchte ich noch auf einige Rezensionen und Buchbeschreibungen, die in den letzten Wochen erschienen sind (denn Andreas Zeuch und sein Verlag haben offensichtlich die Werbetrommel ganz schön erfolgreich gerührt):

Fazit: Dieses Buch sollten Sie lesen.

20 Gedanken zu „Intuition im Projektgeschäft: Kann das funktionieren?

  1. Thomas Menk

    Lieber Stefan,
    schöner Artikel, gutes Buch von A. Zeuch, jedoch deine Antworten auf deine Suggestiv-Fragen am Ende muss ich einmal leicht korrigieren bzw. ergänzen 😉

    Heißt das, dass wir uns in komplexen Situationen nur noch auf unsere Intuition verlassen sollten?
    Da unser Verstand komplexe Situationen kaum erfassen kann, wäre die Intuition sicherlich der bessere Weg.

    Heißt das, dass Fakten in Entscheidungsprozessen nichts mehr wert sind? Nein. Fakten sind nach wie vor wichtig, sonst bräuchten wir ja auch keinen Verstand 😉

    Heißt das, dass intuitiv getroffene Entscheidungen grundsätzlich die besseren sind? Im Verhältnis Zeit zur Qualität sicherlich ja, hinzukommt noch das es keine Entscheidung ohne Intuition gibt 🙂

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  2. Eberhard Huber

    Das war bei mir heute auch schon Thema 😉

    Ergänzend vielleicht … ich denke, dass es 100% rationale Sachentscheidungen nicht gibt. Selbst in rational dominierten Entscheidungen spielt Intuition eine (ggf. kleine) Rolle. Umgekehrt gibt es Situationen in denen es förderlich ist stärker auf die Intuition zu setzen.

    Eine der wichtigsten Aussagen in Andreas Buch ist für mich, dass es schädlich ist so zu tun als gäbe es keine Intuition und mit aller Macht einer Pseudo-Rationalität zu huldigen.

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  3. Gebhard Borck

    @Jan … ich finde das Zitat nur teilweise treffend, doch genau der Grund warum es nur teilweise zutrifft ist eine der Absoluten Qualitäten von Feel it!.
    Andreas Zeuch argumentiert schlüssig, dass Business, Management und Entscheidung im Zusammenhang mit Intuition bisher zu stark auf Erfahrungswissen und Lernerfahrung fokussiert.
    Er zeigt an guten Beispielen auf, dass der Anfänger, der sich für eine bestimmte Situation oder sogar noch nie an der Grenze der Überforderung bewegt hat und dennoch höchst wertvolle Intuitive Entscheidungen treffen und Beiträge liefern kann.

    Anfängergeist, wie Andreas das nennt, ist eben immer gültig. Es kommt vielmehr darauf an ein Selbstreflektierter, geistig offener und Möglichkeitsräume suchender Mensch zu sein, denn auf Grenzerfahrungen oder überhaupt langjährige Erfahrungen. Welche Risiken in diesem Glaubenssatz von Kruse stecken beschreibt Andreas übrigens auch, in seinem Buch!

    Gruß
    Gebhard

    Antworten
  4. Gerald Mitterer

    Danke für den Artikel und die Links, scheint ein interessantes Buch zu sein. Da fällt mir der folgende Spruch dazu ein: „Nachdenken ist ein Zeichen mangelnder Intelligenz.“ 😉

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  5. Michael W. Dietrich

    Ich empfehle, vor der Ausgabe von Geld für das Buch zunächst mal Zeuchs kostenlosen Podcast anzuhören.

    Wenn einem dann klar ist, dass Zeuch skrupellos, quasireligiöse Manipulationstechniken wie NLP einzusetzen bereit ist und man gelernt hat, sich vor dieser Art der Manipulation zu schützen und von Ihr zu Emanzipieren, dann, ja dann kann einem Zeuchs Gerede über Intuition tatsächlich etwas bringen, wenn es auch nicht neu ist. Schließlich erzählen Projetmanagementtrainer seit Jahrzehnten, dass die besten Projektmanager jene sind, die sich eine gute Portion gesunden Menschenverstandes erhalten haben.

    Nichts anderes als „gesunder Menschenverstand“ ist m.E. die Materie, der Zeuch nicht nur hier in seinem Buch in Form des Buzzword-Begriffes „Intuition“ des Kaisers neue Kleider anlegt.

    Antworten
  6. Andreas Zeuch

    Hi Stefan,

    dank Dir für die positive Rezension. Freut mich, dass das Buch bei Dir einen so wichtigen Eindruck hinterlassen hat.

    @Jan: Peter Kruse ist ja schön und gut, aber er begeht dieselbe Reduktion wie fast alle anderen Wissenschaftler, die sich zur Zeit zu Intuition äußern: Sie verkürzen Intuition auf Erfahrungswissen. Genau diesen Irrtum mache ich in meinem Buch transparent. Denn Intuition basiert auch – wie wir seit rund 40 Jahren empirisch wissenschaftlich basiert zeigen können – auf unbewusster Wahrnehmung und Informationsverarbeitung.

    Anders lässt sich die erfolgreiche Intuition von Berufsanfängern, Unternehmensgründern und und Menschen, die neue Märkte erfinden, nicht erklären. Der Witz in diesen Situationen besteht ja darin, das qua Definition keine ausreichenden Informationen vorliegen. Und bei junge Unternehmensgründern auch keine „lange Lernerfahrung am Rande der Überforderung“. Klingt toll, wie so oft bei Kruse, ist aber nur eine Seite der Wahrheit.

    Mehr zum Paradigma der unbewussten Wahrnehmung und Informationsverarbeitung gibts in meinem integral.blog in diesem Beitrag: http://www.psychophysik.com/integral-blog/?p=505

    Und wieviel es zur Erklärung der Intuition noch zu sagen gibt, findet Ihr hier:
    http://www.psychophysik.com/integral-blog/?cat=92

    Good night, and good luck
    Andreas

    Antworten
  7. Andreas Zeuch

    Lieber Herr Dietrich,

    vielleicht können wir hier eine seriöse Diskussion führen. Hier mein Versuch dazu:

    1. Wie kommen Sie darauf, dass ich „skrupellos, quasireligiöse Manipulationstechniken wie NLP einzusetzen bereit“ sei?

    2. Kennen Sie folgenden NLP-kritischen Artikel von mir: Zeuch, A. (1998): Perspektivenwechsel: Ein NLP-Anwender antwortet. Musiktherapeutische Umschau, 19(2): 125-128

    3. Wie kommen Sie dazu, NLP verallgemeinernd als „quasireligiöse Manipulationstechnik“ zu beschreiben?

    4. Wieso ist „gesunder Menschenverstand“ dasselbe wie Intuition?

    Das mal so zum Einstieg. Bin gespannt auf Ihre Antworten.

    Antworten
  8. Gebhard Borck

    @ Herr Dietrich

    „Gesunder Menschenverstand“, „Comon Sense“ oder wie Stefan das so schön „Hausverstand“ genannt hat ist leider eine höchst subjektive Geschichte.

    So war es etwa in der Hochkultur der Römer eine Normalität Lustknaben zu haben und es war, nach allem, was zu dieser Eigenart der Hochkultur bekannt ist, „Gesunder Menschenverstand“: Je jünger und je mehr, desto besser, sprich wohlhabender war der jeweilige Eigentümer.

    Intuition kann, und das wird es von Andreas Zeuch auch, wesentlich präziser gefasst werden, als „Gesunder Menschenverstand“, dieser Begriff ist so präzise fassbar wie der sagenumwogene Pudding an die Wand genagelt werden kann.

    Das soll keine Lobhudelei auf die Intuition werden, es ist nur mein Gedanke zu der recht abwegigen Idee, „Gesunder Menschenverstand“ könnte mit Intuition oder irgend einer These in Andreas Zeuchs Buch gleichgesetzt werden.

    Gruss

    Antworten
  9. S. Hagen Beitragsautor

    Ich freue mich, dass auf meinem Blog wieder mal eine interessante Diskussion geführt wird.

    @Hr. Dietrich: Keine Ahnung, welche Laus Ihnen über die Leber gelaufen ist. Aber ich kann bei Andreas Zeuch keinerlei skrupellose oder quasireligiöse Manipulationstechniken erkennen.

    Und: Wenn Sie Intuition mit gesundem Menschenverstand gleichsetzen (bzw. verwechseln), dann sollten Sie das Buch von Andreas erst recht lesen!

    Das „sagt“ sogar Wikipedia 😉 (http://de.wikipedia.org/wiki/Hausverstand)

    „Der gesunde Menschenverstand lässt sich als eine Form natürlicher Urteilskraft betrachten. Da er auf Basis von Begriffen urteilt, handelt es sich bei ihm jedoch weder um ein Gefühl noch um Intuition.“

    @Gebhard: Ist nicht jeder Begriff am Ende „subjektiv“? Denn unsere Wahrnehmung der Welt ist immer eine konstruierte Wirklichkeit.

    Natürlich kann man versuchen, Begriffe durch Bedeutungen und Erklärungen klarer abzugrenzen, trotzdem werden bestimmte Begriffe bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Bilder und Emotionen auslösen. Dies gilt wohl in besonderem Maße für die Intuition!

    Antworten
  10. Michael W. Dietrich

    Ich muss mich natürlich zunächst einmal entschuldigen. Ich habe den Podcast von Herrn Zeuch verfolgt. Dabei habe ich festgestellt, dass er mit NLP-Methoden arbeitet und offenbar auch eine entsprechende Ausbildung hat. Ob er NLP-Techniken allerdings skrupellos einsetzt, wie von mir behauptet, oder aber eben doch Skrupel dabei verspürt, kann ich nicht beurteilen.

    Ich habe auch an keiner Stelle gesagt, dass gesunder Menschenverstand und Intuition wie Wikipedia sie definiert das selbe seien. Ich habe lediglich geschrieben, dass Intuition, so wie Herr Zeuch sie in seinem Podcast beschreibt nichts Neues ist, im Vergleich mit der alten Erkenntnis guter Projektmanager über gesunden Menschenverstand.

    Angesichts dieser beiden Tatsachen empfahl ich, vormKauf und Lektüre des hier schwärmerisch und ohne jede Kritik angepriesenen Buches, zunächst einmal ein paar Folgen des kostenlosen Podcasts anzuhören. Ich denke dieser ist wirklich eine gute Entscheidungshilfe, wenn man beurteilen möchte, ob man mehr von Zeuch lesen will oder eben nicht.

    Es ist interessant, dass die hier versammelte Zeuch-Fangemeinde und wohl auch Herr Zeuch selber diesen Rat offenbar nicht gerne liest. Wäre der Zeuch-Podcast eine Empfehlung für sein Buch könnte man doch meinen Ratschlag, diesen als Entscheidungshilfe zuerst zu hören vorbehaltlos unterstützen.

    Merke: Die Inhalte der Kritik an den Kritikern sagt meist mehr über das Sujet der Kritiker, als aus deren Kritik alleine ersichtlich wäre.

    Antworten
  11. S. Hagen Beitragsautor

    @Hr. Dietrich: Ob Andreas Zeuch NLP Methoden einsetzt, soll er am besten selbst beantworten 😉

    Für mich ist die Art und Weise, wie Zeuch das Thema Intuition aufarbeitet und präsentiert definitiv weit weg von dem, was ICH bislang zu dem Thema gehört oder gelesen habe. Natürlich stützt er sich hierbei auch auf bestehendes Wissen (siehe Erklärungsmodelle http://www.psychophysik.com/integral-blog/?cat=92 auf dem Blog oder im Buch ab S. 154f), und das ist gut so! Allerdings kombiniert er diese „gute Theorie“ mit praktischen Empfehlungen und Aspekten.

    Es war nicht meine Intention, die Lektüre hier schwärmerisch anzupreisen. Allerdings liegt es beim Bloggen in der Natur der Sache, dass man (in dem Fall ich) seine subjektive Meinung kundtut. Und im vorliegenden Fall halte ich das Buch für eine hervorragende Investition, deshalb habe ich es auch empfohlen.

    Letzter Gedanke: Ich finde nicht, dass die „Zeuch-Fangemeinde“, wie Sie sie bezeichnen, hier unangemessen auf Ihre Kritik reagiert hat. Vielmehr war wohl eher Ihre Kritik von einer unzulässigen Schärfe geprägt („skrupellos, quasireligiös“). Da ist es nur normal, dass Sie damit auch eine etwas emotional geführte Diskussion ankurbeln.

    Als Betreiber dieses Blogs freue ich mich übrigens über hitzig geführte Diskussionen. Denn das macht die Sache umso spannender. 🙂

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  14. Tilman Meynig

    Wenn das richtig ist, dass Herr Zeuch Intuition als eine Fähigkeit zum Umgang mit Nichtwissen beschreibt, was mir der beschriebene Aufbau und Inhalt seines neuen Buches nahelegt, dann ringt mir diese Definition ob ihrer guten Anwendungsmöglichkeiten Respekt ab. Ob diese Definition nun mit NLP gesättigt ist oder nicht, halte ich für vernachlässigenswert (und daraus einen Vorwurf zu konstruieren könnte auf eine quasireligiöse Unsicherheit überhöhter Bewertung der tatsächlichen Einflussnahme in alltäglicher wie außeralltägliocher Kommunikation hinweisen).
    Insofern scheint dieses Buch eher an den Verstand zu appellieren, seine Begrenztheit zu akzeptieren, als die Intuition anzuregen, neue Einsichten über bestimmte Aspekte z.B. des Projektmanagement zu gewinnen 🙂 Ist das richtig?

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  15. Kai Neumann

    Hmm, nur noch mal ergänzend: Intuition kommt auch bei Herrn Zeuch nicht aus dem Nichts. Die Frage ist nur, wo kommt sie her, wenn Erfahrungsschätze – bewusst oder unbewusst – nicht vorhanden sind? Können wir uns darauf einigen, dass es talentierte Menschen gibt, die unbewusst von schon sehr wenigen Erfahrungsschätzen abstrahieren können, wofür andere vielleicht jahrelange Erfahrungen aus möglichst vielen ähnlichen Situationen benötigen? Ich hatte mich ja schon mehrfach dazu geäußert, dass Ursache-Wirkungsmodellierung Intuition aufgreift und auch sehr schnell erweitern kann.
    Können wir außerdem sagen, dass – vielleicht nicht bei Herrn Zeuch – manche Preisung von Intuition dann doch wieder vergisst, woher Intuition kommt, bzw. Intuition mit Zufall verwechselt? Beispiel 1 der Unternehmensgründer ohne Erfahrung, der auf das richtige Pferd setzt. Wer sagt, dass die Emotion hierzu ein Gefühl für die Erfolgsaussichten und nicht ein gesteigertes Interesse seinen Wünschen nachzugehen ist? Beispiel 2 die Wettervorhersage der nächsten 4 Wochen, die nicht intuitiv erfolgen kann und nur Recht hat, wenn es der Zufall will, und die nur als überlegen dargestellt wird, da Computervorhersagen hier auch an ihre Grenzen stoßen.
    Hype und Diskussion um Intuitive Intelligenz sind für mich eine Gratwanderung. Einerseits nutzen viel zu viele Menschen den Verweis auf das Potential der Intuition dazu, sich mit Entscheidungsunterstützungswerkzeugen nicht weiter zu beschäftigen und auch den Austausch mit anderen zu vernachlässigen. Andererseits sollten wir bei der Verwendung von Entscheidungsunterstützungswerkzeugen die Intuition nicht ausklammern – und auch nicht den gesunden Menschenverstand.
    Vor kurzem wurde eine Bundesministerin in den Nachrichten gezeigt, wie sie sagte „ich habe bei diesem Gesetz ein gutes Gefühl. Ich bin mir ziemlich sicher, dass …..“. Mal abgesehen von dem „ich“ und dem „ziemlich“ bestürzte mich der auch im weiteren offenbare Verzicht darauf, Kosten und Nutzen in irgendeiner Weise analysiert zu haben.
    Vielleicht entspringt die Verlängerung der Atomlaufzeiten ja auch einem Bauchgefühl. Nun, wer weiss…..

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