Projekte erfolgreich initiieren, planen und steuern

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Es gibt einen sehr pragmatischen und gleichermaßen wirkungsvollen Weg, um (Klein)Projekte sauber zu initiieren, zu planen und zu steuern: Die 7 W-Fragen des Projektmanagements.

Diese 7 einfachen Fragen beinhalten alle wesentlichen Projektbereiche, die geplant und √ľberwacht werden m√ľssen:

  • Wo stehen wir? –> Ausgangs-/Problemsituation, Anforderungen, Kontext, Idee…
  • Warum macht das Projekt Sinn? –> Strategische Bedeutung, Nutzen, Wirtschaftlichkeit…
  • Was soll konkret erreicht werden? –> messbare Ziele und Inhalte, Nicht-Ziele/Inhalte
  • Wer ist involviert? –> Projektorganisation, Anspruchsgruppen…
  • Wie k√∂nnen wir die Ziele erreichen? –> Projektstruktur(plan), Aufgabenstruktur…
  • Bis wann? –> Meilensteine, Terminplanung…
  • Wieviel kostet das Projekt? –> personelle, finanzielle und sachliche Ressourcen, Projektbudget…
Download (PDF):

Ich gebe zu, dass ich √ľber dieses Thema schon mehrfach gebloggt habe. Der Grund, warum ich es immer wieder tue ist die Tatsache, dass ich in der Praxis regelm√§√üig feststelle, dass Projekte zu einem guten Teil genau an der mangelhaften Beantwortung dieser einfachen Fragen scheitern.

Dieses Mindmap können Sie als einfachen Leitfaden verwenden, um die zentralen Fragestellungen in Projekten ausreichend und vor allem GEMEINSAM (Kunde, Auftraggeber/in, Projektleiter/in, Projektteam, weitere Anspruchsgruppen) zu planen.

7 W-Fragen (mmap-Datei)

4 Gedanken zu „Projekte erfolgreich initiieren, planen und steuern

  1. Peter Addor

    Ja, gute Fragen, aber keine davon l√§sst sich so einfach beantworten. Immerhin diskutieren Experten seit √ľber 60 Jahren m√∂gliche Antworten exakt dieser Fragen. An der Forschungswerkstatt der GPM, die vor 3 Wochen in Berlin stattfand, haben wir u.a. die Frage nach dem Sinn zwei Tage lang diskutiert, ohne zu einem abschliessenden Ergebnis gekommen zu sein.
    Und die Frage nach dem Ziel ist mitunter sogar unm√∂glich zu beantworten. Das Ziel ist oft erst dann klar, wenn das Projekt abgeschlossen ist. W√§hrend der Projektabwicklung lernen wir und ver√§ndern dadurch unsere Zielvorstellungen laufend. Nat√ľrlich macht das den meisten Projektleuten Angst. Daher verdr√§ngen sie es und fordern f√§lschlicherweise Zieldefinitionen. Das ist m.E. sogar einer der Hauptstolpersteine in einem Projekt, dass wir uns zu fr√ľh und zu konkret auf Ziele einschiessen!

    Antworten
  2. S. Hagen Beitragsautor

    @Peter: Wir sind uns einig, dass die Fragen niemals eindeutig und abschlie√üend beantwortet werden k√∂nnen. So war’s aber auch nicht gemeint.

    Ich denke, dass wir in vielen Projekten ein Planungsmanko haben – selten erlebe ich es umgekehrt. Mit Planungsmanko meine ich aber nicht notwendigerweise „mehr Pl√§ne“ sondern vor allem bessere und intelligentere Projektplanung.

    Antworten
  3. Pingback: Projektplanung: ein paar Fragen, um Ihnen den Start zu erleichtern « Das Kulturmanagement Blog

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