Buchtipps zum Wochenende

Die heutigen Buchtipps bestehen aus jenen Büchern, die mich aktuell beschäftigen. Ich habe sie teilweise noch nicht gänzlich durchgearbeitet, kann aber jetzt schon sagen, dass die Inhalte die eine oder andere “Explosion” in meinem Kopf (und teilweise auch im Bauch) ausgelöst haben :-)

Führung / Management / Systemlehre

  • Kambiz Poostchi (2006): Spuren der Zukunft. Bei Kambiz Poostchi habe ich im vergangenen Jahr eine umfangreiche systemische Ausbildung gemacht. Das hat meine Wahrnehmung und mein Verständnis sozialer Systeme nachhaltig verändert. Seine Systemlehre bringt Bekanntes in einen neuen, greifbaren und überaus logischen Kontext. Zudem ist sein systemischer Ansatz aber in vielen Teilen auch revolutionär und genau das, was wir in der heutigen Zeit brauchen. Zugegebenermaßen ist das Buch an manchen Stellen nicht ganz einfach zu lesen. Um die Inhalte wirklich zu verstehen, empfiehlt sich, eine Ausbildung bei Hr. Poostchi.
  • Mihaliy Csikszentmihalyi (2012): Flow im Beruf. Das “Funktionieren” oder “Gelingen” sozialer Systeme hängt für mich unmittelbar mit dem (guten, alten) Flow-Prinzip von Mihaliy Csikszentmihalyi zusammen. Wenn wir die Blockaden, die den (Lebens-/Organisations-/Prozess-)Fluss häufig behindern, lösen können, geht es leichter, die Ergebnisse sind schlagartig wesentlich besser, und wir haben gleichzeitig noch mehr Freude daran.
  • Alexander Groth (2010): Führungsstark in alle Richtungen. Eines der besten Bücher zum Thema Führung, das ich in letzter Zeit in die Hände bekommen habe. Alexander Groth geht schwerpunktmäßig auch auf die Problematik der Führungskräfte mittlerer Ebene ein. Pragmatisch, konkret und gut fundiert – was will man mehr?
  • Tom Peters (2011): The little BIG Things – 163 Wege zur Spitzenleistung. Bereits seine Bücher “Auf der Suche nach Spitzenleistungen” und “Re-Imagine” habe ich förmlich inhaliert. In “The little BIG Things” bricht er seine Erkenntnisse und Überzeugungen in 163 Empfehlungen herunter. Einzeln betrachtet mag der eine oder andere Punkt trivial erscheinen – in der Gesamtbetrachtung machen die Punkte aber absolut Sinn. Besonders hervorzuheben finde ich Tom Peters emotionale Sprache (die sicher auch nicht jedermann’s Sache ist) und die Art und Weise, wie die Inhalte / Texte aufbereitet sind.

Design / Design Thinking / Webdesign / Storytelling

Vorbemerkung: Warum beschäftige ich mich mit Design-Themen (im weitesten Sinne)? Weil in den letzten Jahren die Überzeugung in mir gereift ist, dass auch Veränderungsprozesse in Organisationen und in Projekten gestaltet werden müssen – strukturell, prozessual, inhaltlich und sogar optisch.

  • Mark Stickdorn (u.a.) (2011): This is service design thinking. Auszug aus dem Buch (S. 29): “Service design is an interdisciplinary approach that combines different methods and tools […]. It is a new way of thinking as opposed to a new sstand-alone academic discipline. Service design is an evolving approach […]”. Kaufen! ;-)
  • Vitaly Friedman (u.a.) (2012): The Smashing Book #3+1/3 | Redesign The Web. Dieses Buch ist zugegebenermaßen für Projektmanager/innen, Führungskräfte, Berater/innen oder Unternehmer/innen nur indirekt relevant. Für all jene, die sich aber intensiv mit den Entwicklungen des “neuen Internets” beschäftigen, sind die Publikationen des Smashing Magazine eine tolle Inspirationsquelle.U.a. wird der Storytelling-Ansatz auf Webdesign umgelegt – spannend.
  • Albert Heiser (2009): Das Drehbuch zum Drehbuch. In einer Welt der Informations- und Reizüberflutung brauchen Menschen mehr denn je spannende Geschichten, um ihre Aufmerksamkeit überhaupt einem Thema zu widmen. Dies ist natürlich insbesondere für Marketing- und Kommunikationsverantwortliche wichtig, aber auch Führungskräfte und Berater/innen sollten die Grundprinzipien des Storytellings kennen.

PS: Ich habe mir erlaubt, Amazon Affiliate Links zu verwenden.

Ein Gedanke zu „Buchtipps zum Wochenende

  1. Holger Zimmermann

    Danke für die Tipps! Vor allem Csikszentmihalyi finde ich einen sehr wertvollen Autor, wenn es um Projekte geht. Das gilt für das Thema Führung und Teamentwicklung ebenso, wie für den Anspruch an die kreative Leistung. Gerade in “Kreativität” (http://www.projektmensch.com/empfehlung.php?id=360894656X) finden sich viele Hinweise, wie das soziale System “Projekt” gestaltet werden kann, um eine höhere kreative Leistung zu erreichen. Ich bin der Meinung, dass viele Projektteams in diesem Punkt hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. “Wie kann man Projektteams zu einer höheren kreativen Leistung bringen und damit auch zu mehr ‘Unternehmertum’?” ist eine Frage, die mich sehr beschäftigt (siehe auch http://bit.ly/rnR07M).

    Mit den besten Grüßen
    Holger

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