Projekt- und Wissensmanagement in einer zunehmend komplexen Wirtschaftswelt.

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Im Auftrag von Comindware wurde kürzlich ein Paper mit dem Titel „Projekt- und Wissensmanagement im Wandel“ erstellt. Die darin dokumentierten Erkenntnisse sind größtenteils nicht neu. Trotzdem kann davon ausgegangen werden, dass diese Trends in weiten Teilen der (Projekt)Wirtschaft noch nicht angekommen sind.

Projekt-Wissensmanagement

Kernergebnisse des Papers sind u.a.: 

  • Gute Kommunikation und Kollaboration im Team ist ein zentraler Erfolgsfaktor in Projekten.
  • Ergänzend (!) zur direkten, persönlichen Kommunikation nehmen moderne IT-Lösungen (Wikis, Groupware…) an Bedeutung zu. Denn die großen Informationsmengen können ohne entsprechende Tools nicht mehr effizient bewältigt werden.
  • Unternehmen müssen sich vermehrt auch mit externen Partnern und Stakeholdern intensiv abstimmen, um in Projekten erfolgreich zu sein.
  • Moderne Tools zur Unterstützung des Projektmanagements müssen vor allem die Zusammenarbeit und den Informationsfluss im Team erleichtern. Neben klassischen PM Funktionalitäten ist vermehrt der Austausch von Wissen von Bedeutung.
  • Der Nutzungsgrad von PM Software ist größtenteils noch nicht befriedigend.
  • Zitat aus der Studie (S. 13/14): „Stetig steigende Informationsmengen, ineffiziente Teamarbeit, unkoordinierte Prozesse, uneinheitliche Versionen von Dokumenten, intransparente Vorgänge, falsche Prioritäten und Fehlentscheidungen aufgrund mangelnder zielgerichteter Informationen sowie permanenter Zeitdruck führen zu erheblichen Einbußen in der Effizienz von Mitarbeitern in Unternehmen, so auch im deutschen Mittelstand.“

Dem ist (fast) nichts mehr hinzu zu fügen.

Nur noch folgendes: Mir geht es mittlerweile schon mächtig auf den Keks (sorry für die Formulierung), von Social-Media-Skeptikern erklärt zu bekommen, dass durch Projekt- und Collaboarations-Tools die persönliche Kommunikation doch NIEMALS ersetzt werden könne. Ich kann es nicht mehr hören! Denn das bestreitet doch niemand.

Aber: Die digitale Transformation führt uns mitten in eine vernetzte Wirtschaft und Gesellschaft. Wer das nicht wahr haben will, wird – vor allem in technologie- und wissensgetriebenen Branchen – schon sehr bald ein großes Problem bekommen (wenn es nicht ohnehin schon Realität ist).

Skeptikern empfehle ich, mal ein bisschen Zeit mit Videos von Prof. Peter Kruse zu verbringen. Ihn halte ich für einen der wichtigsten, deutschsprachigen Experten zu diesem Thema.

Fazit: Die Zukunft ist analog UND digital. Je früher wir das akzeptieren, umso rascher und effektiver können wir lernen, mit dem Wandel umzugehen.

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