Archiv für den Monat: Dezember 2014

Beyond Project Management – Was bleibt übrig?

Beim diesjährigen PM Camp Dornbirn haben wir das Motto „Beyond Project Management. Was kommt danach?“ proklamiert. Einige Wochen sind nun vergangen. Deshalb möchte ich kurz öffentlich reflektieren, was für mich persönlich von der Diskussion übrig geblieben ist.

Zuerst aber folgendes: Was wollten wir mit der Motto NICHT bezwecken?

  • Wir wollten keine weiteren Schattenkämpfe (klassisch vs. agil; Projektmanagement vs. ???) hervor rufen.
  • Wir wollten nicht das Ende des Projektmanagements beschwören oder einläuten (so, wie es u.a. zwei österreichische Kolleg/innen tun, nämlich Dr. Radatz und W. Hanisch).
  • Wir wollten keine Meta-Diskussion führen (was aber – das gebe ich zu – nur zum Teil gelungen ist).

Trotzdem fand und finde ich das Thema spannend und relevant. Nach dem PM Camp übrigens noch umso mehr. Warum?

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Management Y – Organisation und Zusammenarbeit in einer komplexen Welt.

In meiner Wahrnehmung hat sich die Welt in den vergangenen 5 Jahren noch einmal spürbar schneller beschleunigt. Immer noch mehr Informationen und e-Mails, die täglich bearbeitet werden sollen. Noch mehr Projekte, die parallel voran getrieben werden. Noch mehr Angebote und Leistungen, von denen wir uns gegenseitig überzeugen wollen.

Die Diskrepanz zwischen externen und internen Ansprüchen und der Wirklichkeit wird immer größer – in vielen Organisationen (und Projekten) wird der Druck immer größer. Das muss und wird (!) ein Ende haben. Ob wir es wollen, oder nicht.

Ich zähle jedoch NICHT zu jenen Menschen, die sich in Schreckensszenarien oder Opferrollen suhlen. Insgesamt bin ich sehr optimistisch, dass wir uns als Menschen, als Organisationen und als ganze Gesellschaften an die Umfeldbedingungen der „Vernetzen Welt“ anpassen werden.

Denn: Es wird immer deutlicher, dass wir kein Erkenntnisproblem haben. Wir haben ein Umsetzungsproblem, und das können (und werden) wir lösen.

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