Das 5. PM Camp in Dornbirn ist Geschichte. Was ich bislang gelernt habe…

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Vor genau einer Woche fand das bereits 5. PM Camp in Dornbirn unter dem Motto „Muster brechen“ statt. Für uns Initiatoren kam das 5-jährige Jubiläum durchaus einem kleinen Meilenstein gleich. Umso gespannter waren wir im Vorfeld, wie es dieses Jahr ablaufen würde.

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© Stephan List, 2015

Vorab: Ich glaube, dass das diesjährige PM Camp unser bislang bestes war. Das beste Camp im Sinne unseres Leitbildes:

Das PM Camp bringt Menschen auf Augenhöhe zusammen, um von- und miteinander zu lernen und gemeinsam die Zukunft im Projektmanagement zu gestalten.

Rückblick

Als 2009 die Idee zu einem Projektmanagement Barcamp entstand, war die Resonanz in der PM Community gleich sehr positiv. Daraufhin habe ich einige PM Kolleg/innen kontaktiert, ob sie die Idee gemeinsam konkretisieren und realisieren möchten. Gesagt – getan.

An einem nebligen Samstag Morgen trafen sich Konni Hietmann, Jens Hoffmann, Marcus Raitner, Eberhard Huber und ich in den Räumlichkeiten von Roland Dürre (InterFace AG), um das Leitbild für das PM Camp gemeinsam zu skizzieren.

Dieses Leitbild wurde in der Zwischenzeit mit den verschiedenen Orga-Teams des PM Camps weiter entwickelt – der Kern ist aber derselbe geblieben: Austausch auf Augenhöhe. Von- und miteinander lernen.

Jede/r, der/die schon einmal auf eine PM Camp war, kann selbst beurteilen, ob die Vision von 2011 auf unseren Veranstaltungen spür- und erlebbar wird.

Aus meiner persönlichen Sichtweise sind wir der Kernidee des PM Camps bis heute treu geblieben. Der Samen von 2011 hat mittlerweile in 10 PM Camp Standorten in ganz Europa Wurzeln geschlagen. Das freut uns ganz besonders.

Wo steht die PM Camp Bewegung heute?

In diesem Jahr haben knapp 700 Teilgeber/innen an PM Camps in ganz Europa teilgenommen. Erstmalig fand auch ein PM Camp im Nicht-DACH-Raum statt, nämlich in Barcelona.

Was dies nun bedeutet oder bewirkt, kann und will ich nicht beurteilen. Ich kann nur aus meiner ganz persönlichen Perspektive reflektieren, was das PM Camp bei und in mir bewirkt hat:

  • Noch nie in meinem Leben habe ich eine ähnlich vertrauensvolle, verlässlische und produktive Teamarbeit erlebt. DANKE an dieser Stelle an Konni, Eileen, Jens, Eberhard, Roland und Marcus und alle PM Kolleg/innen der anderen Orga-Teams!!!
  • Das PM Camp war und ist ein grandioses Lernfeld für „The Art of Hosting“ und Co-Creation.
  • Ich habe erlebt, welche Energie und Nachhaltigkeit entstehen kann, wenn sich die virtuelle und die analoge Welt treffen.
  • Ich durfte auf den PM Camps grandiose, inspirierende, offene und im wahrsten Sinne des Wortes lebendige Menschen kennen lernen. Dafür bin ich unendlich dankbar.
  • Durch die Gastgeber-Funktion habe ich gelernt, länger und besser zu beobachten und nicht sofort zu bewerten. Mehr noch. Häufig setze ich meine persönlichen Bewertungen aus und beobachte nur noch. Ich bilde mir ein, dass ich so mehr des wirklich Wesentlichen aufnehmen kann.
  • Zudem konnte ich durch die PM Camps das gemeinsame Ergründen der wirklich wesentlichen Fragen erproben. Mittlerweile kann ich es aushalten (es macht mir sogar Spaß), wenn dies von manchen Kolleg/innen als „unnötiges Philosophieren“ abgetan wird. Erst diese Resonanz hat mir gezeigt, wie wichtig für mich persönlich das tiefere Hinterfragen der Themen ist.

Insgesamt zählen die PM Camps zum Bedeutsamsten, was ich bislang im beruflichen Kontext erleben durfte. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Das wirklich Entscheidende ist Tatsache, dass sich auf PM Camps tolle, einzigartige und in höchstem Maße vielfältige Menschen treffen, die sich TROTZDEM auf Augenhöhe austauschen, gemeinsam feiern und sich von Zeit zu Zeit auch gehörig auf die Nerven gehen („konstruktives Streiten“). Genau darauf kommt es an, wenn wir kollaborativ eine gute Zukunft und ein gutes Leben gestalten wollen.

Ausblick

Es bleibt spannend 😉 Und ich freue mich drauf…

4 Gedanken zu „Das 5. PM Camp in Dornbirn ist Geschichte. Was ich bislang gelernt habe…

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