<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare für PROJEKTMANAGEMENT BLOG</title>
	<atom:link href="http://pm-blog.com/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pm-blog.com</link>
	<description>Projekte - Management - Innovation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 18:02:21 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22878</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 18:02:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22878</guid>
		<description>Hallo Gebhard,

ich würde das mit der Profesionalität gar nicht so hoch hängen. Das Umproffessionelle ist meistens noch viel schlimmer - anstatt viel Text gibt es einen Cartoon zum Thema ;-)

http://www.pentaeder.de/projekte/2012/02/06/projekt-cartoon-professionelles-pm/

LG Eberhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gebhard,</p>
<p>ich würde das mit der Profesionalität gar nicht so hoch hängen. Das Umproffessionelle ist meistens noch viel schlimmer &#8211; anstatt viel Text gibt es einen Cartoon zum Thema <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/02/06/projekt-cartoon-professionelles-pm/" rel="nofollow">http://www.pentaeder.de/projekte/2012/02/06/projekt-cartoon-professionelles-pm/</a></p>
<p>LG Eberhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Design und (Projekt)Management &#8211; und was beide &quot;Welten&quot; voneinander lernen k&#246;nnen&#8230; von boris</title>
		<link>http://pm-blog.com/2009/03/04/design-und-projektmanagement-und-was-beide-welten-voneinander-lernen-konnen/comment-page-1/#comment-22877</link>
		<dc:creator>boris</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:32:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=1784#comment-22877</guid>
		<description>Hi, kurze Frage: gibt es die Slideshare-Präsi noch irgendwo??? Beste Grüße &amp; 1000 Dank vorab! LG,

Boris</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, kurze Frage: gibt es die Slideshare-Präsi noch irgendwo??? Beste Grüße &amp; 1000 Dank vorab! LG,</p>
<p>Boris</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22876</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:59:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22876</guid>
		<description>Guten Morgen Herr Bachbauer,

wenn es darum geht, Talente zu entdecken und zu fördern, kann ich aus eigener Erfahrung folgendes sagen:
Nach mehr als 15 Jahren Engagement in der Jugendarbeit der Pfadfinder, die sich genau diesen Wunsch zum Ziel ihrer Pädagogik gemacht haben, bin ich mir sicher: JEDE(R) hat Talente und Fähigkeiten in einer Kombination, die sie/ ihn einzigartig und wertvoll für andere machen.

Was häufig fehlt ist die Freiheit, den eigenen Wünschen in der Erfüllung dieser Talente und Fähigkeiten nachzugehen und die Einsicht, dass alles Talent in Konsequenz vergeudet ist, wenn es nur dazu dient, damit den eigenen Nutzen zu befriedigen.

Beide Mängel bedürfen meines Erachtens, im Gegensatz zu den allgemeinen Forderungen die ich höre nach mehr Bildung und Verantwortlichkeit, mehr Toleranz und (fremd-) kulturelle Erfahrungen.

Auch hierzu zwei Textstellen aus Affenmärchen, die das verdeutlichen:
- &lt;a href=&quot;http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/08/08/identitat_ist-zur-integration-von-menschen-ungeeignet-1/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Toleranz und Identität&lt;/a&gt;
- &lt;a href=&quot;http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/07/29/alle-sind-chef-1/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;(fremd-)kulturelle Erfahrungen&lt;/a&gt;

Grüße
Gebhard Borck</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Herr Bachbauer,</p>
<p>wenn es darum geht, Talente zu entdecken und zu fördern, kann ich aus eigener Erfahrung folgendes sagen:<br />
Nach mehr als 15 Jahren Engagement in der Jugendarbeit der Pfadfinder, die sich genau diesen Wunsch zum Ziel ihrer Pädagogik gemacht haben, bin ich mir sicher: JEDE(R) hat Talente und Fähigkeiten in einer Kombination, die sie/ ihn einzigartig und wertvoll für andere machen.</p>
<p>Was häufig fehlt ist die Freiheit, den eigenen Wünschen in der Erfüllung dieser Talente und Fähigkeiten nachzugehen und die Einsicht, dass alles Talent in Konsequenz vergeudet ist, wenn es nur dazu dient, damit den eigenen Nutzen zu befriedigen.</p>
<p>Beide Mängel bedürfen meines Erachtens, im Gegensatz zu den allgemeinen Forderungen die ich höre nach mehr Bildung und Verantwortlichkeit, mehr Toleranz und (fremd-) kulturelle Erfahrungen.</p>
<p>Auch hierzu zwei Textstellen aus Affenmärchen, die das verdeutlichen:<br />
- <a href="http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/08/08/identitat_ist-zur-integration-von-menschen-ungeeignet-1/" rel="nofollow">Toleranz und Identität</a><br />
- <a href="http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/07/29/alle-sind-chef-1/" rel="nofollow">(fremd-)kulturelle Erfahrungen</a></p>
<p>Grüße<br />
Gebhard Borck</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Günter S. Bachbauer</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22875</link>
		<dc:creator>Günter S. Bachbauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:37:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22875</guid>
		<description>Guten Morgen Hr. Hagen,


danke für Ihre Antwort! Offensichtlich gab es hier wirklich ein Missverständnis :-).

Was die Vielfalt der Talente angeht, bin ich bei Ihnen. Ich glaube es ist für die meisten Menschen einfach sehr schwer überhaupt die erst einmal die *eigenen* Talente zu finden. Es heißt zwar immer, dass *jeder* über Talente verfügt aber die muss man erst mal finden - zuerst bei sich und dann bei anderen. Das muss definitiv besser werden.

&quot;Hier bin ich davon überzeugt, dass immer noch eine dramatische VERNICHTUNG von menschlichen Talenten in den verschiedenen sozialen Systemen passiert.&quot; Ich stimme Ihnen auch hier zu aber meiner Erfahrung nach verlassen sich viele (nicht alle!) darauf, dass es schon &quot;irgendwer anderer&quot; richten wird. Insgesamt kann man aber weder positiv noch negativ verallgemeinern.

Die Frage, die ich mir eigentliche stelle ist, ob wir in einer Gesellschaft leben, die überhaupt eine Förderung von Talenten wünscht oder ob es nicht eher gewünscht wird, dass man möglichst wenig &quot;aneckt&quot;? Wenn ich mir ansehe, wie Menschen mit eigenem Willen/Ideen behandelt werden, dann stimmt mich das doch eher nachdenklich. 


lg
Günter S. Bachbauer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Hr. Hagen,</p>
<p>danke für Ihre Antwort! Offensichtlich gab es hier wirklich ein Missverständnis <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Was die Vielfalt der Talente angeht, bin ich bei Ihnen. Ich glaube es ist für die meisten Menschen einfach sehr schwer überhaupt die erst einmal die *eigenen* Talente zu finden. Es heißt zwar immer, dass *jeder* über Talente verfügt aber die muss man erst mal finden &#8211; zuerst bei sich und dann bei anderen. Das muss definitiv besser werden.</p>
<p>&#8220;Hier bin ich davon überzeugt, dass immer noch eine dramatische VERNICHTUNG von menschlichen Talenten in den verschiedenen sozialen Systemen passiert.&#8221; Ich stimme Ihnen auch hier zu aber meiner Erfahrung nach verlassen sich viele (nicht alle!) darauf, dass es schon &#8220;irgendwer anderer&#8221; richten wird. Insgesamt kann man aber weder positiv noch negativ verallgemeinern.</p>
<p>Die Frage, die ich mir eigentliche stelle ist, ob wir in einer Gesellschaft leben, die überhaupt eine Förderung von Talenten wünscht oder ob es nicht eher gewünscht wird, dass man möglichst wenig &#8220;aneckt&#8221;? Wenn ich mir ansehe, wie Menschen mit eigenem Willen/Ideen behandelt werden, dann stimmt mich das doch eher nachdenklich. </p>
<p>lg<br />
Günter S. Bachbauer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Gebhard Borck</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22874</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22874</guid>
		<description>Hallo Kommentatoren, hallo Stefan!

Ich freue mich, dass das Thema &lt;em&gt;überlebt&lt;/em&gt; hat!

Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare aus denen ich folgende heraus greifen möchte, um den Gedanken weiter zu entwickeln:

1. Eberhard hat geschrieben:
&quot;Zumindest in Deutschland wird in der Forschung noch dilettantischer agiert als in Projekten. Im Sport hingegen wird professioneller agiert – das liegt aber daran, dass mit erfolgreichen Sportlern schnell und viel Geld verdient wird. Die Aussicht auf Profit treibt die Verbände Talentsuche und Förderung zu betreiben – Spitzenleistung an sich ist kein Wert. Sobald eine Sportart aus dem medialen Fokus fällt sinkt das monetäre Potential und damit auch die Professionalität rapide.&quot;
Alles, was ich dazu in den letzen Tagen im Netz recherchieren konnte deutet darauf hin: Diese Aussage stimmt. 
Das würde bedeuten: Auch im Spitzensport oder in der Wissenschaft reden wir von einigen wenigen Leuchttürmen, die eben im medialen Fokus stehen und deshalb unsere Aufmerksamkeit genießen. In der Masse (im Schnitt sozusagen) sind diese Bereiche nicht exzellenter oder weniger exzellent als die Protagonisten der Wirtschaft/ des Projektmanagements.
Eine Frage, die sich mir bei meiner Recherche gestellt hat war: Ist wirtschaftliche Exzellenz nicht zu einem Gutteil die Fähigkeit, andere überdurchschnittlich blenden zu können?

2. Eberhard und Stefan sind sich darüber einig, dass wir ein professionelleres Projektmanagement gut gebrauchen könnten. Ich habe dazu mal &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Profi&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;in WIkipedia&lt;/a&gt; nachgeschaut, wie Professionalität so umschrieben wird. Man liest dort:
&quot;Im Allgemeinen erwartet man von einem Profi eine formale Qualifikation und eine höhere Leistung als von einem Amateur.
Einem Profi werden professionelle Eigenschaften zugesprochen. Die Vorstellungen von Professionalität gehen im Allgemeinen mehr oder weniger weit über festgeschriebene berufliche Anforderungen hinaus: Es wird ein erhöhtes Maß an Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, eine besondere Problemlösungskompetenz und eine ausgeprägte professionelle Distanz von einer Person erwartet, wenn sie – unabhängig von der Tatsache, dass sie über ihre Tätigkeit Einkünfte bezieht – als „Profi“ bezeichnet wird. Es bezeichnet auch eine Rollenerwartung. Dabei bezeichnet der Begriff solche Fähigkeiten, Kenntnisse oder Verhaltensweisen, die man in Bezug auf die Ausübung oder Durchführung einer Tätigkeit von einer Person (einem „Profi“) erwarten könnte, für die diese Tätigkeit den Schwerpunkt der beruflichen Arbeit bildet:
die Fachkenntnis einer Fachkraft (in Abgrenzung zum Laientum oder auch zur umgangssprachlichen Verwendung des Begriffs Dilettant) und daraus folgend das Wissen um die Konsequenzen des eigenen beruflichen Handelns (&quot;Ein Profi weiß, was er tut.&quot;) sowie die Fähigkeit zur Ablehnung von Aufgaben, die aufgrund der eigenen Fähigkeiten nicht mit ausreichender Qualität bearbeitet werden können (Kenntnis der eigenen Fähigkeiten und Grenzen)
das Können (beispielsweise das professionelle Spiel eines Musikers)
die Ausführung einer Tätigkeit durch Personen, die für diese eine zertifizierte Ausbildung nachweisen können.&quot;
All dies zielt - und hier stimme ich einer eher passiv vorgetragenen These von Eberhard zu - auf Gewinnerzielung, ja vermutlich mehrheitlich -maximierung ab. Das wir das wirklich brauchen, sehe ich eher kritisch und in einem klaren Widerspruch zu der anderen stark vorgetragenen These: Es geht darum individuelle Talente zu entdecken und zu fördern.
Meine Fragen an der Stelle sind: 
Wozu soll mehr Professionalität im PM dienen? 
Hilft mehr Professionalität im PM uns dabei, bessere Menschen zu werden?
Diese Fragen sind keineswegs als ketzerisch zu verstehen und wirklich, wirklich ernst gemeint!

Meine These: Um Talente erkennen und fördern zu könen und um bessere Menschen zu werden brauchen wir Unterdurschnittlichkeit und Toleranz für Abweichungen, wir brauchen Raum für Anfängerfehler und -im Vergleich zur Professionalität nach Wikipedia- &lt;em&gt;Dummheit&lt;/em&gt;. 
Streben nach Exzellenz und Überdurchschnittlichkeit sollte nach dieser Vorstellung ein von innen kommendes Wollen ein persönlicher Wunsch sich selbst zu erfüllen sein (gerade so wie vermutlich bei den Realschulsitzenbleibern, die später doch noch was geworden sind), dem Raum zur Entfaltung gegeben wird. Es sollte demnach keine gesellschaftliche Vorgabe oder Erwartung sein.
In &lt;a href=&quot;http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/08/22/sinnkopplung-ist-unternehmerisch-anstrebenswert-1/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diesem Abschnitt von Affenmärchen&lt;/a&gt; befasse ich mich ausführlicher mit dem Widerspruch zwischen Professionalität und Menschlichkeit.

3. Beißt sich hier nicht die Katze in den Schwanz?
Wenn wir - was für mich in diesem Beitrag anklingt - über (Massen-)Ausbildung und Wissensvermittlung das heutige Niveau des Projektmanagements zu einer - nach heutigen Maßstäben - breiten Exzellenz erhöhen, wird es dann nicht so sein, dass es wieder ein paar wenige Noch-Exzellentere geben wird und eine Masse an Durchschnittlichen, die im Vergleich zu diesen Wenigen erneut wie Dilettanten aussehen?
Ist das nicht schlicht das Gesetz der gauß&#039;schen Glockenkurve?
Und wäre es da nicht sinnvoller, sich dieser Glockenkurve erst gar nicht zu unterwerfen, wenn wir wahrhaftig Talente erkennen und fördern wollen?
Und wie steht es mit den Menschen, die zwar für eine Sache (beispielsweise Projektmanagement) ein Talent haben aber etwas ganz anderes (wie etwa Lyrik) machen wollen?
Ich komme also zurück zu der Frage: Was sind unsere Ziele, wenn wir Projektmanagement professionalisieren wollen?

Wollen Projektmanager einfach weniger Stress in Ihren Projekten haben?
Das kann ich gut nachvollziehen und würde es mir auch ab und an mal wünschen. Damit wäre allerdings auch ca. 50% meines Einkommens zumindest gefährdet ;).
Wollen wir besser, schneller, effizienter und vor allem profitabler unseren Planeten zu einem Ort machen, an dem die Menschheit nicht mehr überleben kann?
Das zumindest ist es, was ich heute mehrheitlich sehe. Wer hat schon die ernsthafte Möglichkeit (geschweige denn das Wollen oder auch nur das Recht), die wahre Sinnhaftigkeit von Projekten, die sie/ er managed, zu hinterfragen?
Wollen wir uns dabei helfen, bessere Menschen zu werden?
Wäre schön, sehe ich allerdings nicht ... ;).

Fazit:
Vielen Dank Stefan, dass Du das Thema aufgebracht hast. Je länger ich im Kontext der mir bekannten Welt -also nur einem marginalen Teil der Wirklichkeit- darüber nachdenke, umso klarer wird mir: Nein, ich wünsche mir keine verstärkte überdurchschnittliche Exzellenz und Professionalität im Projektmanagement. Zumindest nicht, bevor die mir bekannte Welt eine Katarsis mit einem selbstkritischen Reflexionsprozess durchlaufen hat ;)!

Gruß
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kommentatoren, hallo Stefan!</p>
<p>Ich freue mich, dass das Thema <em>überlebt</em> hat!</p>
<p>Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare aus denen ich folgende heraus greifen möchte, um den Gedanken weiter zu entwickeln:</p>
<p>1. Eberhard hat geschrieben:<br />
&#8220;Zumindest in Deutschland wird in der Forschung noch dilettantischer agiert als in Projekten. Im Sport hingegen wird professioneller agiert – das liegt aber daran, dass mit erfolgreichen Sportlern schnell und viel Geld verdient wird. Die Aussicht auf Profit treibt die Verbände Talentsuche und Förderung zu betreiben – Spitzenleistung an sich ist kein Wert. Sobald eine Sportart aus dem medialen Fokus fällt sinkt das monetäre Potential und damit auch die Professionalität rapide.&#8221;<br />
Alles, was ich dazu in den letzen Tagen im Netz recherchieren konnte deutet darauf hin: Diese Aussage stimmt.<br />
Das würde bedeuten: Auch im Spitzensport oder in der Wissenschaft reden wir von einigen wenigen Leuchttürmen, die eben im medialen Fokus stehen und deshalb unsere Aufmerksamkeit genießen. In der Masse (im Schnitt sozusagen) sind diese Bereiche nicht exzellenter oder weniger exzellent als die Protagonisten der Wirtschaft/ des Projektmanagements.<br />
Eine Frage, die sich mir bei meiner Recherche gestellt hat war: Ist wirtschaftliche Exzellenz nicht zu einem Gutteil die Fähigkeit, andere überdurchschnittlich blenden zu können?</p>
<p>2. Eberhard und Stefan sind sich darüber einig, dass wir ein professionelleres Projektmanagement gut gebrauchen könnten. Ich habe dazu mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Profi" rel="nofollow">in WIkipedia</a> nachgeschaut, wie Professionalität so umschrieben wird. Man liest dort:<br />
&#8220;Im Allgemeinen erwartet man von einem Profi eine formale Qualifikation und eine höhere Leistung als von einem Amateur.<br />
Einem Profi werden professionelle Eigenschaften zugesprochen. Die Vorstellungen von Professionalität gehen im Allgemeinen mehr oder weniger weit über festgeschriebene berufliche Anforderungen hinaus: Es wird ein erhöhtes Maß an Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, eine besondere Problemlösungskompetenz und eine ausgeprägte professionelle Distanz von einer Person erwartet, wenn sie – unabhängig von der Tatsache, dass sie über ihre Tätigkeit Einkünfte bezieht – als „Profi“ bezeichnet wird. Es bezeichnet auch eine Rollenerwartung. Dabei bezeichnet der Begriff solche Fähigkeiten, Kenntnisse oder Verhaltensweisen, die man in Bezug auf die Ausübung oder Durchführung einer Tätigkeit von einer Person (einem „Profi“) erwarten könnte, für die diese Tätigkeit den Schwerpunkt der beruflichen Arbeit bildet:<br />
die Fachkenntnis einer Fachkraft (in Abgrenzung zum Laientum oder auch zur umgangssprachlichen Verwendung des Begriffs Dilettant) und daraus folgend das Wissen um die Konsequenzen des eigenen beruflichen Handelns (&#8220;Ein Profi weiß, was er tut.&#8221;) sowie die Fähigkeit zur Ablehnung von Aufgaben, die aufgrund der eigenen Fähigkeiten nicht mit ausreichender Qualität bearbeitet werden können (Kenntnis der eigenen Fähigkeiten und Grenzen)<br />
das Können (beispielsweise das professionelle Spiel eines Musikers)<br />
die Ausführung einer Tätigkeit durch Personen, die für diese eine zertifizierte Ausbildung nachweisen können.&#8221;<br />
All dies zielt &#8211; und hier stimme ich einer eher passiv vorgetragenen These von Eberhard zu &#8211; auf Gewinnerzielung, ja vermutlich mehrheitlich -maximierung ab. Das wir das wirklich brauchen, sehe ich eher kritisch und in einem klaren Widerspruch zu der anderen stark vorgetragenen These: Es geht darum individuelle Talente zu entdecken und zu fördern.<br />
Meine Fragen an der Stelle sind:<br />
Wozu soll mehr Professionalität im PM dienen?<br />
Hilft mehr Professionalität im PM uns dabei, bessere Menschen zu werden?<br />
Diese Fragen sind keineswegs als ketzerisch zu verstehen und wirklich, wirklich ernst gemeint!</p>
<p>Meine These: Um Talente erkennen und fördern zu könen und um bessere Menschen zu werden brauchen wir Unterdurschnittlichkeit und Toleranz für Abweichungen, wir brauchen Raum für Anfängerfehler und -im Vergleich zur Professionalität nach Wikipedia- <em>Dummheit</em>.<br />
Streben nach Exzellenz und Überdurchschnittlichkeit sollte nach dieser Vorstellung ein von innen kommendes Wollen ein persönlicher Wunsch sich selbst zu erfüllen sein (gerade so wie vermutlich bei den Realschulsitzenbleibern, die später doch noch was geworden sind), dem Raum zur Entfaltung gegeben wird. Es sollte demnach keine gesellschaftliche Vorgabe oder Erwartung sein.<br />
In <a href="http://affenmaerchen.wordpress.com/2011/08/22/sinnkopplung-ist-unternehmerisch-anstrebenswert-1/" rel="nofollow">diesem Abschnitt von Affenmärchen</a> befasse ich mich ausführlicher mit dem Widerspruch zwischen Professionalität und Menschlichkeit.</p>
<p>3. Beißt sich hier nicht die Katze in den Schwanz?<br />
Wenn wir &#8211; was für mich in diesem Beitrag anklingt &#8211; über (Massen-)Ausbildung und Wissensvermittlung das heutige Niveau des Projektmanagements zu einer &#8211; nach heutigen Maßstäben &#8211; breiten Exzellenz erhöhen, wird es dann nicht so sein, dass es wieder ein paar wenige Noch-Exzellentere geben wird und eine Masse an Durchschnittlichen, die im Vergleich zu diesen Wenigen erneut wie Dilettanten aussehen?<br />
Ist das nicht schlicht das Gesetz der gauß&#8217;schen Glockenkurve?<br />
Und wäre es da nicht sinnvoller, sich dieser Glockenkurve erst gar nicht zu unterwerfen, wenn wir wahrhaftig Talente erkennen und fördern wollen?<br />
Und wie steht es mit den Menschen, die zwar für eine Sache (beispielsweise Projektmanagement) ein Talent haben aber etwas ganz anderes (wie etwa Lyrik) machen wollen?<br />
Ich komme also zurück zu der Frage: Was sind unsere Ziele, wenn wir Projektmanagement professionalisieren wollen?</p>
<p>Wollen Projektmanager einfach weniger Stress in Ihren Projekten haben?<br />
Das kann ich gut nachvollziehen und würde es mir auch ab und an mal wünschen. Damit wäre allerdings auch ca. 50% meines Einkommens zumindest gefährdet <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
Wollen wir besser, schneller, effizienter und vor allem profitabler unseren Planeten zu einem Ort machen, an dem die Menschheit nicht mehr überleben kann?<br />
Das zumindest ist es, was ich heute mehrheitlich sehe. Wer hat schon die ernsthafte Möglichkeit (geschweige denn das Wollen oder auch nur das Recht), die wahre Sinnhaftigkeit von Projekten, die sie/ er managed, zu hinterfragen?<br />
Wollen wir uns dabei helfen, bessere Menschen zu werden?<br />
Wäre schön, sehe ich allerdings nicht &#8230; <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Fazit:<br />
Vielen Dank Stefan, dass Du das Thema aufgebracht hast. Je länger ich im Kontext der mir bekannten Welt -also nur einem marginalen Teil der Wirklichkeit- darüber nachdenke, umso klarer wird mir: Nein, ich wünsche mir keine verstärkte überdurchschnittliche Exzellenz und Professionalität im Projektmanagement. Zumindest nicht, bevor die mir bekannte Welt eine Katarsis mit einem selbstkritischen Reflexionsprozess durchlaufen hat <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> !</p>
<p>Gruß<br />
Gebhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Professionalität im Projektmanagement von S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/08/professionalitat-im-projektmanagement/comment-page-1/#comment-22873</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:36:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4260#comment-22873</guid>
		<description>Eine kleine Ergänzung: Natürlich kann Management vom Sport etwas lernen. Beispielhaft ein kurzes Video mit der Ski-Legende Marc Giradelli (der übrigens so wie ich aus Lustenau, AUT, stammt ;-) ):

http://www.youtube.com/watch?v=E8Zzcc4CjI0&amp;feature=colike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Ergänzung: Natürlich kann Management vom Sport etwas lernen. Beispielhaft ein kurzes Video mit der Ski-Legende Marc Giradelli (der übrigens so wie ich aus Lustenau, AUT, stammt <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=E8Zzcc4CjI0&#038;feature=colike" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=E8Zzcc4CjI0&#038;feature=colike</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22872</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:23:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22872</guid>
		<description>Hallo Hr. Bachbauer,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

Offensichtlich wurde mein Vergleich mit dem Spitzensport missverstanden. Mir ging es um das Verständnis und Bewusstsein von Professionalität. SELBSTVERSTÄNDLICH sind die Berufe (Sportler/innen vs. Führungskräfte bzw. (Projekt)Manager/innen) &lt;strong&gt;inhaltlich nicht vergleichbar&lt;/strong&gt;.

Bzgl. Ihrer Skepsis in puncto &quot;Gleichmacherei&quot; bin ich deutlich anderer Meinung. Es ist Fakt, dass unsere Gesellschaft wesentlich zu wenig Wert auf die &lt;strong&gt;Vielfalt der menschlichen Talente&lt;/strong&gt; und deren Förderung legt. Das beginnt im Elternhaus und setzt sich im Bildungssystem und in sämtlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systemen fort. 

Der Schluss, dass ausgezeichnete Persönlichkeiten nicht durch ein Bildungssystem aufgehalten werden konnten, mag partiell stimmen. Doch der Denkfehler liegt meines Erachtens darin, dass vermutet wird, dies würde &lt;strong&gt;immer&lt;/strong&gt; so funktionieren. Hier bin ich davon überzeugt, dass immer noch eine &lt;strong&gt;dramatische VERNICHTUNG von menschlichen Talenten&lt;/strong&gt; in den verschiedenen sozialen Systemen passiert.

Spezialisierung: Auch hier bin ich anderer Meinung. Es ist doch absolut unbestritten, dass alle Kinder wichtige Basisfähigkeiten (schreiben, rechnen, soziale Fähigkeiten...) im Bildungssystem erlernen müssen. Bei der Förderung von Talenten geht es vielmehr darum, auf dieser GRUNDLAGE Menschen in jenen Themen dort Raum für Entwicklung zu geben, in denen sie besondere Leidenschaft entwickeln.

Der letzte Absatz Ihres Kommentars zeigt mir klar, dass wir uns missverstanden haben. Denn:

- Natürlich bin auch ich für die Elimination demotivierender Faktoren.
- Selbstverständlich heißt das Fördern von Talenten eben genau NICHT, dass Menschen durch Incentives motiviert werden oder zu Spezialist/innen künstlich hochgezüchtet werden.

Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass der Vergleich zum Spitzensport lediglich vor dem Gesichtspunkt der &lt;strong&gt;Professionalität&lt;/strong&gt; gemeint war. Nicht mehr, und nicht weniger.

Viele Grüße!

Stefan Hagen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr. Bachbauer,</p>
<p>vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.</p>
<p>Offensichtlich wurde mein Vergleich mit dem Spitzensport missverstanden. Mir ging es um das Verständnis und Bewusstsein von Professionalität. SELBSTVERSTÄNDLICH sind die Berufe (Sportler/innen vs. Führungskräfte bzw. (Projekt)Manager/innen) <strong>inhaltlich nicht vergleichbar</strong>.</p>
<p>Bzgl. Ihrer Skepsis in puncto &#8220;Gleichmacherei&#8221; bin ich deutlich anderer Meinung. Es ist Fakt, dass unsere Gesellschaft wesentlich zu wenig Wert auf die <strong>Vielfalt der menschlichen Talente</strong> und deren Förderung legt. Das beginnt im Elternhaus und setzt sich im Bildungssystem und in sämtlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systemen fort. </p>
<p>Der Schluss, dass ausgezeichnete Persönlichkeiten nicht durch ein Bildungssystem aufgehalten werden konnten, mag partiell stimmen. Doch der Denkfehler liegt meines Erachtens darin, dass vermutet wird, dies würde <strong>immer</strong> so funktionieren. Hier bin ich davon überzeugt, dass immer noch eine <strong>dramatische VERNICHTUNG von menschlichen Talenten</strong> in den verschiedenen sozialen Systemen passiert.</p>
<p>Spezialisierung: Auch hier bin ich anderer Meinung. Es ist doch absolut unbestritten, dass alle Kinder wichtige Basisfähigkeiten (schreiben, rechnen, soziale Fähigkeiten&#8230;) im Bildungssystem erlernen müssen. Bei der Förderung von Talenten geht es vielmehr darum, auf dieser GRUNDLAGE Menschen in jenen Themen dort Raum für Entwicklung zu geben, in denen sie besondere Leidenschaft entwickeln.</p>
<p>Der letzte Absatz Ihres Kommentars zeigt mir klar, dass wir uns missverstanden haben. Denn:</p>
<p>- Natürlich bin auch ich für die Elimination demotivierender Faktoren.<br />
- Selbstverständlich heißt das Fördern von Talenten eben genau NICHT, dass Menschen durch Incentives motiviert werden oder zu Spezialist/innen künstlich hochgezüchtet werden.</p>
<p>Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass der Vergleich zum Spitzensport lediglich vor dem Gesichtspunkt der <strong>Professionalität</strong> gemeint war. Nicht mehr, und nicht weniger.</p>
<p>Viele Grüße!</p>
<p>Stefan Hagen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Professionalität im Projektmanagement von S. Hagen</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/08/professionalitat-im-projektmanagement/comment-page-1/#comment-22871</link>
		<dc:creator>S. Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:04:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4260#comment-22871</guid>
		<description>@Hr. Fischer: Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

Ich bin sehr optimistisch, dass der Wandel in Unternehmen, in Organisationen und auch in den Gesellschaften gelingen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hr. Fischer: Die Hoffnung stirbt zuletzt <img src='http://pm-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich bin sehr optimistisch, dass der Wandel in Unternehmen, in Organisationen und auch in den Gesellschaften gelingen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Günter S. Bachbauer</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22870</link>
		<dc:creator>Günter S. Bachbauer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:42:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22870</guid>
		<description>S.g. Hr. Hagen,

der Vergleich von PM und Spitzensport ist IMHO nicht direkt möglich. Projekte sind für mich deutlich komplexer, als dies einzelne Sportarten sein können. Natürlich würde jeder Formel 1 Ingenieur widersprechen aber was ich hier meine ist die soziologische Komplexität eines (neuen) Teams, das temporär beschränkt Höchstleistungen bringen soll. 
Ein weiterer ganz wichtiger Unterschied ist, dass Erfolg im Leistungssport viel einfacher und eindeutiger messbar ist. Es gibt genau einen Sieger und er/sie hat als einziges &quot;Nichtziel&quot; nicht Zweiter zu werden.
Diese beinharte Differenzierung ist im PM deutlich schwieriger, weil sich der Erfolg/Misserfolg eines Projektes meistens nicht an nur einem Faktor ablesen lässt. 

Das Thema &quot;Gleichmacherei&quot; halte ich persönlich für eine deutlich übertriebene Hysterie mancher selbsternannter Bildungsexperten. Die Förderung von Talenten sollte immer noch den Eltern obliegen. Selbstverständlich ist ein bildungstechnischer Grundstock notwendig, um in der heutigen Gesellschaft zu bestehen. Ausgezeichnete (exzellente) Persönlichkeiten ließen sich aber nie durch Fehler im Bildungssystem aufhalten. Logischerweise gehören Talente gefördert aber nicht in einem ideologischen Sinn. Wie ganz richtig angeführt, ist &quot;Talent&quot; zweitrangig. Ich denke, dass vor allem in der individuellen Freude an der kontinuierlichen, persönlichen Verbesserung der Grundstock für Exzellenz liegt z.B. Einstein WOLLTE Physiker werden, da brauchte es keine Förderung von extern.

Es hilft niemanden weiter, wenn sich (im Extremfall) bereits Kinder spezialisieren respektive Talente übertrieben stark betont werden. Dann haben wir ein Heer von &quot;Fachidioten&quot;, die es nicht schaffen über ihren Tellerrand hinaus zu blicken. Was auf jeden Fall diskussionswürdig ist, sind die Inhalte dieser universellen Bildung/Ausbildung. 
Es gibt Dinge, die im Jahr 2012 einfach nicht mehr zeitgemäß sind. In diesem Sinne halte ich es für sinnvoller obsolete (demotivierende) Inhalte zu entfernen und stattdessen sinnvolles, weil allgemein anwendbares, Wissen zu vermitteln. Ähnlich wie bei Projektteammitgliedern, und hier schließt sich der Kreis, sind Kinder durch den Wegfall von demotivierenden Inhalten (und Lehrern...) intrinsisch motiviert und müssen nicht durch eine herbeigeredete Talenteförderung/Incentives motiviert werden.


lg
Günter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>S.g. Hr. Hagen,</p>
<p>der Vergleich von PM und Spitzensport ist IMHO nicht direkt möglich. Projekte sind für mich deutlich komplexer, als dies einzelne Sportarten sein können. Natürlich würde jeder Formel 1 Ingenieur widersprechen aber was ich hier meine ist die soziologische Komplexität eines (neuen) Teams, das temporär beschränkt Höchstleistungen bringen soll.<br />
Ein weiterer ganz wichtiger Unterschied ist, dass Erfolg im Leistungssport viel einfacher und eindeutiger messbar ist. Es gibt genau einen Sieger und er/sie hat als einziges &#8220;Nichtziel&#8221; nicht Zweiter zu werden.<br />
Diese beinharte Differenzierung ist im PM deutlich schwieriger, weil sich der Erfolg/Misserfolg eines Projektes meistens nicht an nur einem Faktor ablesen lässt. </p>
<p>Das Thema &#8220;Gleichmacherei&#8221; halte ich persönlich für eine deutlich übertriebene Hysterie mancher selbsternannter Bildungsexperten. Die Förderung von Talenten sollte immer noch den Eltern obliegen. Selbstverständlich ist ein bildungstechnischer Grundstock notwendig, um in der heutigen Gesellschaft zu bestehen. Ausgezeichnete (exzellente) Persönlichkeiten ließen sich aber nie durch Fehler im Bildungssystem aufhalten. Logischerweise gehören Talente gefördert aber nicht in einem ideologischen Sinn. Wie ganz richtig angeführt, ist &#8220;Talent&#8221; zweitrangig. Ich denke, dass vor allem in der individuellen Freude an der kontinuierlichen, persönlichen Verbesserung der Grundstock für Exzellenz liegt z.B. Einstein WOLLTE Physiker werden, da brauchte es keine Förderung von extern.</p>
<p>Es hilft niemanden weiter, wenn sich (im Extremfall) bereits Kinder spezialisieren respektive Talente übertrieben stark betont werden. Dann haben wir ein Heer von &#8220;Fachidioten&#8221;, die es nicht schaffen über ihren Tellerrand hinaus zu blicken. Was auf jeden Fall diskussionswürdig ist, sind die Inhalte dieser universellen Bildung/Ausbildung.<br />
Es gibt Dinge, die im Jahr 2012 einfach nicht mehr zeitgemäß sind. In diesem Sinne halte ich es für sinnvoller obsolete (demotivierende) Inhalte zu entfernen und stattdessen sinnvolles, weil allgemein anwendbares, Wissen zu vermitteln. Ähnlich wie bei Projektteammitgliedern, und hier schließt sich der Kreis, sind Kinder durch den Wegfall von demotivierenden Inhalten (und Lehrern&#8230;) intrinsisch motiviert und müssen nicht durch eine herbeigeredete Talenteförderung/Incentives motiviert werden.</p>
<p>lg<br />
Günter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Durchschnittlichkeit ist OUT! von Eberhard Huber</title>
		<link>http://pm-blog.com/2012/01/31/durchschnittlichkeit-ist-out/comment-page-1/#comment-22868</link>
		<dc:creator>Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 06:03:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://pm-blog.com/?p=4336#comment-22868</guid>
		<description>Hallo Stefan,

den Wunsch nach mehr Professionalität und mehr guten Leistungen im Projektmanagement teile ich uneingeschränkt. Gute Leistungen in Projekten haben aber auch sehr viel mit Talent zu tun. Talente aufzuspüren und dann gezielt zu fördern - genau das kann das Schul- und Bildungssystem (zumindest das deutsche) zur Zeit nicht leisten. Kosten- und Zeitdruck in den Schulen führen dazu, dass nur alle, die irgendwie aus der Norm fallen untergehen.

Die zentrale Frage in der Aus- und Weiterbildung ist für mich wie können möglichst viele Menschen ihre Talente finden und dann auch entfalten. Wenn das gelänge gäbe es ganz nebenher auch mehr gute &quot;Projektmenschen&quot;.

Zu Deiner fettgedruckten Frage / Aussage habe ich eine bittere Antwort. Zumindest in Deutschland wird in der Forschung noch dilettantischer agiert als in Projekten. Im Sport hingegen wird professioneller agiert - das liegt aber daran, dass mit erfolgreichen Sportlern schnell und viel Geld verdient wird. Die Aussicht auf Profit treibt die Verbände Talentsuche und Förderung zu betreiben - Spitzenleistung an sich ist kein Wert. Sobald eine Sportart aus dem medialen Fokus fällt sinkt das monetäre Potential und damit auch die Professionalität rapide.

LG Eberhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>den Wunsch nach mehr Professionalität und mehr guten Leistungen im Projektmanagement teile ich uneingeschränkt. Gute Leistungen in Projekten haben aber auch sehr viel mit Talent zu tun. Talente aufzuspüren und dann gezielt zu fördern &#8211; genau das kann das Schul- und Bildungssystem (zumindest das deutsche) zur Zeit nicht leisten. Kosten- und Zeitdruck in den Schulen führen dazu, dass nur alle, die irgendwie aus der Norm fallen untergehen.</p>
<p>Die zentrale Frage in der Aus- und Weiterbildung ist für mich wie können möglichst viele Menschen ihre Talente finden und dann auch entfalten. Wenn das gelänge gäbe es ganz nebenher auch mehr gute &#8220;Projektmenschen&#8221;.</p>
<p>Zu Deiner fettgedruckten Frage / Aussage habe ich eine bittere Antwort. Zumindest in Deutschland wird in der Forschung noch dilettantischer agiert als in Projekten. Im Sport hingegen wird professioneller agiert &#8211; das liegt aber daran, dass mit erfolgreichen Sportlern schnell und viel Geld verdient wird. Die Aussicht auf Profit treibt die Verbände Talentsuche und Förderung zu betreiben &#8211; Spitzenleistung an sich ist kein Wert. Sobald eine Sportart aus dem medialen Fokus fällt sinkt das monetäre Potential und damit auch die Professionalität rapide.</p>
<p>LG Eberhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

