Posted by: SH | Juni 19, 2008

Tipp: PM-Check für Marketingprojekte

In dem PDF sind einige interessante Infos und Anregungen für Marketingverantwortliche und Projektmanager/innen im Marketing- und Eventbereich enthalten:

PM-Check für Marketing

Hier ein Auszug:

Interessanter Artikel in der 

MindMapping ist eine Methode, die ich so ziemlich täglich einsetze. Wofür?

  • zum Selbstmanagement - Was steht an?
  • zur Sitzungsmoderation - Komplexe Themen im Team ausarbeiten
  • zur Sitzungsdokumenation - Besprechungen lückenlos dokumentieren
  • zum Komplexitätsmanagement - komplexe Probleme und Sachverhalte bis in die Tiefe abbilden, diskutieren und Lösungen finden
  • zum Projektmanagement - Kontextanalysen, Anforderungsanalyse, Lasten-/Pflichtenhefte, Zielepläne, Projektstrukturpläne etc. etc.

.

Natürlich gibt es noch Dutzende weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.

Experten unterscheiden häufig zwischen MindMapping (mit Farbstiften und Papier) und Business Mapping (mit einer Software). Ich persönlich bevorzuge Business Mapping, da’s einfach schneller geht, die Äste flexibel “verschiebbar” und erweiterbar sind und das MindMap sofort elektronisch gespeichert ist (und dadurch einfach weiter gegeben werden kann). Aber natürlich hat auch die “traditionelle” Variante mit Filzstiften und Papier seine Vorzüge - insbesondere in kreativen Prozessen. Aber schlussendlich ist es wie sehr häufig im Leben: Sie müssen die Technik einfach selbst ausprobieren und feststellen, welche Anwendung für Sie am besten passt.

(Bilderquelle: Creaffective.de)

Business Mapping / MindMapping Software:

  • MindManager von Mindjet - der Marktführer, den ich schon jahrelang im Einsatz habe
  • FreeMind - kostenlose Open-Source-Variante, ganz brauchbar
  • NovaMind - insbesondere bei Mac-Usern beliebt

.

Weitere Informationen:

Posted by: SH | Juni 16, 2008

Risiken = Chancen ODER Gefahren

Ich habe diesen Artikel aus 2007 nochmals etwas überarbeitet:

risiko_chance.jpg

Richard von Weizsäcker, ehemaliger Bundespräsident, sagte einmal:

“Wir sollten von den Chinesen lernen - die haben das gleiche Schriftzeichen für Krise und Chance.”

Nicht nur in diesem Punkt können wir von der asiatischen und buddhistischen Kultur lernen. Denn hier wurde ein Risiko immer schon als negative Gefahr und positive Chance verstanden.

Und auch auf Wikipedia wird der Risikobegriff auf ähnliche Art und Weise definiert:

“Ein Risiko ist die kalkulierte Prognose eines möglichen Schadens bzw. Verlustes im negativen Fall (Gefahr) oder eines möglichen Nutzens bzw. Gewinns im positiven Fall (Chance).”

Und was bedeutet das für die Projektleiter-Praxis? Wir sollten in Projekten (und auch anderswo) immer ein kombiniertes Chancen- und Risikomanagement betreiben. Denn Risiken sind in der Regel nichts anderes als Unsicherheiten (= uncertainty), die wie ein Pendel in beide Richtungen ausschlagen können.

Hier noch einige ergänzende Infos und Links:

Posted by: SH | Juni 15, 2008

Projektmanagement für New Media

Letzte Woche durfte ich im Rahmen des New Media Campus der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ein Seminar mit dem Titel “Projektmanagement für New Media” leiten. Hier einige Impressionen und Gedanken dazu:

1) Die Seminarräume im MACE Conference in Unterföhring waren top - wirklich inspirierend.

2) Gerade im Medienbereich tut sich seit einigen Jahren enorm viel. Agiles und pragmatisches Projektmanagement (à la 7 W-Fragen) kann hier ein entscheidender Faktor sein, um schnell, effektiv und nachhaltig Innovationen am Markt zu platzieren (oder auch innovative New Media Business zu aquirieren).

3) Erfolgreiche New Media Projekte vereinen Kreativität, innovatives Marketing, state-of-the-art Technologie, außergewöhnliches Design und vor allem auch Herz, Spirit, Feuer und Emotionen. Die Teams und Unternehmen, die sich wirklich trauen, Regeln zu brechen, ständig Neues auszuprobieren und gegebenenfalls auch erfolgreiche Businesses ohne Tabus zu transformieren, werden die Gewinner von morgen sein.

Tom Alby, PMP, von PM-Blog.de hat kürzlich 10 Regeln für den Projekterfolg veröffentlicht. Einige wirklich gute Punkte, wie ich finde.

Die Krux an solchen Key-Success-Factor-Weisheiten ist halt immer, dass die Punkte in der Theorie ohnehin völlig klar sind, in der Praxis aber häufig nur mir viel Disziplin, Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit umzusetzen sind. Aber genau diese Fähigkeiten benötigt ein Projektmanager eben, um Projekte und Projektteams zum Erfolg zu führen.

Auch ich habe mich hier schon mehrfach versucht, meine persönlichen Erfahrungswerte in Bezug auf erfolgreiches Projektmanagement zu sammeln:

Warum Projekte scheitern - oder eben auch nicht

10 Prinzipien für erfolgreiches Projektmanagement

Projekt Leit(d)faden

Projekte einfach erfolgreich managen

Mann kann’s aber vielleicht auch in einem Satz sagen: SCHALTEN SIE IHREN HAUSVERSTAND EIN (und erziehen Sie Ihre Auftraggeber, Teammitglieder, Kunden, Lieferanten etc., dass Sie dies auch tun). Denn erfolgreiches Projektmanagement ist eigentlich gar nicht soooo schwer. Das können Sie an den immer wieder genannten Erfolgsprinzipien erkennen.

Simplify your Projects!

Posted by: SH | Juni 10, 2008

Beispiel: Balkenplan (Gantt-Chart) in MS Excel

Christian Lämmerer hat uns dankenswerterweise ein Beispiel eines Balkenplanes zur Verfügung gestellt, welches er in MS Excel 2003 erstellt hat. Die Monate in der y-Achse sind im Feld “Benutzerdefiniert” formatiert. Das Format ist TT:MM.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 Beispiel Balkenplan in MS Excel

Super wäre, wenn Sie Ihre Erfahrungswerte mit der Zeitplanung in MS Excel hier mit der PM Community teilen könnten.

Posted by: SH | Juni 9, 2008

Das Projekt EURO 2008

(Bilderquelle: UEFA)

Nun hat die EM 2008 endlich begonnen. Ich als Österreicher (mit Schweizer Mutter) freue mich natürlich ganz besonders darüber, dass die EM erstmalig in der Alpenrepublik - gemeinsam mit den Eidgenossen - ausgetragen wird. Weniger erfreulich waren freilich die unglücklichen Auftaktniederlagen der Österreicher und Schweizer - aber das steht hier nicht zur Diskussion :-)

Das Projekt “EURO 2008″ war und ist zweifels ohne ein sehr anspruchsvolles und organisationsintensives Vorhaben. Zum generellen organisatorischen Rahmen habe ich auf Wikipedia einige interessante Infos gefunden:

Verantwortlich für die Gesamtorganisation der Fußball-Europameisterschaft 2008 ist die Euro 2008 SA, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der UEFA mit Hauptsitz in Nyon sowie Turnierdirektionen in Wien und Bern. Das höchste Gremium der am 17. Dezember 2004 gegründeten Aktiengesellschaft ist der Verwaltungsrat, der sich aus Vertretern der UEFA sowie der beiden Gastgeberverbände zusammensetzt. Präsident des neun Mitglieder umfassenden Verwaltungsrates der Euro 2008 SA war bis Ende 2006 der SFV-Präsident Ralph Zloczower. Anschließend übernahm Friedrich Stickler, der Präsident des ÖFB, die Funktion.

Für die operative Führung der Euro 2008 SA ist die Geschäftsleitung um den Schweizer Martin Kallen verantwortlich. Zudem haben die Schweiz und Österreich je einen Turnierdirektor: Christian Schmölzer (Österreich) und Christian Mutschler (Schweiz), die für die Organisation des Turniers verantwortlich sind. Beide Verbände unterschrieben im November in Wien ein Rahmenabkommen, im Januar 2005 kam der neu gegründete Verwaltungsrat der Euro 2008 erstmals zusammen. Das Turnier-Organisationsbüro hat seinen Sitz in Nyon, Schweiz.

Der Etat für die Organisation der Fußball-Europameisterschaft 2008 wird 235 Millionen Schweizer Franken (rund 147 Millionen Euro) betragen. Der bedeutendste Teil der Einnahmen wird aus dem Verkauf der eine Million Eintrittskarten resultieren, bei denen mit einem Erlös von 138 Millionen Euro kalkuliert wird. Den acht Ausrichterstädten werden Sach- und Finanzleistungen im Wert von insgesamt 18,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zudem erhält jede Stadt von der UEFA einen Zuschuss über 375000 Euro, um die Kosten für die Organisation der Fanzonen zu bestreiten.

Bei der Organisation des Turniers will man sich stark an der hochgelobten Fußball-Weltmeisterschaft 2006 orientieren. Es sind also erneut zahlreiche Partymeilen, Public-Viewing-Leinwände etc. zu erwarten.”

Die vorbereitenden Planungen und diversen Infrastrukturprojekte wurden natürlich bereits vor etlichen Jahren in Angriff genommen. Das Gesamtprojekt wurde - auf schweizer Seite - in 4 Teilprojekte unterteilt:

TP 01 Sicherheit
TP 02 Infrastruktur und Verkehr
TP 03 Standortmarketing
TP 04 Projekte und Maßnahmen in der Schweiz

In dieser publizierten Rede von Benedict Weibel, dem Delegierten für die EURO 2008 des Schweizer Bundesrates, finden Sie einige wirklich interessante Infos zur projektmäßigen Organisation.

Zur Projektorganisation auf österreichischer Seite habe ich auf die Schnelle keine detaillierten Informationen im Internet gefunden. Allerdings gibt’s einen sehr amüsanten Blogpost von Hans Christian Voigt (Blog kellerabteil), in dem er die schweizer Gründlichkeit und Genauigkeit bei der EM etwas auf die Schippe nimmt. Außerdem finden Sie hier auch ein Interview des Projektleiters Benedikt Weibel, natürlich in charmant-schweizerischem Dialekt gesprochen. :-)

Auch sehr interessant: Die Schweizer haben sich einen 4-Stufen-Plan zurecht gelegt, um die Millionen Fans und Zuschauer in den Gastgeberländern und auf der ganzen Welt zu begeistern. Wörtliches Zitat von Benedikt Weibel:

Die EM solle die Schweiz in Vibration bringen!

Und noch ein letzter Lese-Tipp: Auf dem Mindjet.de Blog kann man nachlesen, dass die EURO unter anderem auch mittels MindMapping geplant und koordiniert wird. Gute Entscheidung, denn zur Komplexitätsreduktion und -bewältigung gibt’s meines Erachtens kaum ein besseres Werkzeug. Wenn man weiß, wie es einzusetzen ist…

Und nun noch etwas Frust-Bewältigung:

(Bilderquelle: UEFA)

Posted by: SH | Juni 6, 2008

Balkenplan-Erstellung mit MS Excel 2007

Very interesting… (but only for MS Office 2007 Users)

Posted by: SH | Juni 3, 2008

Management von Innovationen: Klare Rollen

Unternehmen müssen heutzutage kontinuierlich Innovationen hervor bringen (bzw. innovativ sein), um in globalisierten Märkten bestehen zu können. Allerdings beschränken sich Innovationen nicht nur auf Produkte, sondern immer mehr auch auf Services, Geschäftsprozesse, Unternehmensstrukturen - ja, sogar ganze Business Models, wie die aktuelle IBM CEO Study wieder einmal heraus gefunden hat.

Die Übergeordnete Managementdisziplin, die sich in Unternehmen mit Innovationen beschäftigt, wird häufig (logischerweise) als Innovationsmanagement bezeichnet. Allerdings gibt es nicht DAS Innovationsmanagement, sondern jedes Unternehmen interpretiert das Thema etwas anders.

Mir persönlich erscheint in diesem Zusammenhang absolut wesentlich, die Begriffe Produkt, Projekt und Prozess im Unternehmen ganz klar zu definieren! Denn daraus leiten sich auch die Rollen und Funktionen eines Produktmanagers, Projektmanagers und Prozessmanagers ab. Ich hatte kürzlich schon mal einen Blog-Post zu diesem Thema verfasst: Prozesse - Projekte - Produkte.

Bei Leica Geosystems habe ich mal eine bildhafte Erklärung der unterschiedlichen Rollen im Innovationsmanagement gesehen, die mir sehr gut gefallen hat. Die ging in etwa so:

Dass die Projektmitglieder Fahrgäste sind, sollte nicht so interpretiert werden, dass sie lediglich eine passive Rolle einnehmen. Ansonsten finde ich die Zug-Metapher sehr gut.

 

« Newer Posts - Ältere Posts »

Kategorien