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PM Camp 2013 in Dornbirn: Der Countdown läuft.

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Das PM Camp ist mittlerweile die wichtigste „Un-Konferenz“ zum Thema Projektmanagement im deutschsprachigen Raum. Darauf sind wir stolz. Wir, das sind Eileen Höreiter, Roland Dürre, Eberhard Huber, Marcus Raitner und ich. Wir, das sind aber auch viele Mitstreiter aus Wien, Stuttgart, dem Raum Frankfurt, Berlin und Zürich. Denn in all diesen Städten fanden bzw. finden ebenfalls PM Camps statt. Und die Bewegung wächst hoffentlich weiter.

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PM Camp 2013 in Dornbirn – DIE Unkonferenz in D-A-CH.

Wir Projektmanager/innen schmoren leider viel zu häufig im eigenen Saft. Wir beschäftigen uns mit immer denselben Themen – Methoden, Vorgehensmodelle, Tools, Reifegradmodelle etc. pp. Mehr desselben, lautet häufig die Devise.

Was wir aber brauchen ist ein neues „Mindset„, einen Blick über den Tellerrand und gemeinsame, interdisziplinäre Lernprozesse. Das war einer der Grundgedanken, als 2009 erstmals die Idee auftauchte, eine „Unkonferenz“ – ein Barcamp – zum Thema Projektmanagement zu organisieren.

Das daraus entstandene PM Camp hat sich zu einem Erfolgsformat entwickelt, das mittlerweile an mehreren Standorten organisiert wird. Vom 14. bis 16. November 2013 kehrt das PM Camp bereits zum 3. Mal zum „Ursprung“ zurück, nämlich an die FH Vorarlberg in Dornbirn (AUT). Weiterlesen

PM Camps in Wien, Bad Homburg und Berlin – Jetzt anmelden!

Die Disziplin Projektmanagement ist in vielen Bereichen in einer Sackgasse angekommen. Schlechte Ergebnisse, unzufriedene Auftraggeber und überforderte Projektteams wohin man blickt. Wir brauchen ein neues Bewusstsein, wie Projekte in einer komplexen und häufig unsicheren Welt gelingen können. Genau aus dieser Motivation heraus haben einige PM Kollegen und ich im Jahr 2011 das Veranstaltungsformat „PM Camp“ ins Leben gerufen.

Wozu ein PM Camp? Weiterlesen

The Spirit of PM Camps

Das, was vor ca. 2,5 Jahren mit einer Idee begann, ist letztes Jahr Realität geworden: Eine Unkonferenz (ein Barcamp) zum Thema Projektmanagement.

An den Standorten Dornbirn und Wien fanden insgesamt drei PM Camps statt. In 2013 sind weitere Camps in Aberdeen, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Wien, Zürich, eventuell auch in Barcelona und natürlich wieder in Dornbirn geplant.

Es gibt doch schon Dutzende PM Veranstaltungen, Kongresse und Symposien. Warum noch ein zusätzliches Format?

Darum!

PM Camp 12 – Ein Rückblick.

Roland Dürre, Jens Hoffmann, Eileen Hörtreiter, Eberhard Huber, Marcus Raitner und ich sind letztes Jahr mit der Vision angetreten, mit dem PM Camp DIE Unkonferenz zum Thema Projektmanagement ins Leben zu rufen. Es handelte sich von Beginn an um ein großes (soziales) Experiment. Denn wir hatten zwar „Barcamp-Erfahrung“, allerdings konnte keiner von uns vorhersehen, wie dieses innovative Veranstaltungsformat bei Projektmanager/innen und PM Interessierten ankommen würde. Um es kurz zu machen: Das PM Camp kommt hervorragend an.

Warum ein PM Camp?

Mir ist es immer wieder ein Anliegen, den formulierten Auftrag des PM Camps als Ausgangspunkt anzuführen:

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements.

Es geht uns im Kern um die Weiterentwicklung der PM Profession. Allerdings haben wir nicht die Haltung, dass einige wenige diese Aufgabe meistern können. Wir brauchen einen respektvollen und vielfältigen Diskurs möglichst vieler Menschen, die in Projekten arbeiten, sie leiten oder von ihnen betroffen sind.

Wie lief das PM Camp 12 ab?

Auch dieses Jahr fand das PM Camp für die DACH-Region wieder inmitten des Dreiländerecks, nämlich an der FH Vorarlberg in Dornbirn statt. An dieser Stelle danke ich Hannelore Nagel vom FHV Veranstaltungsmanagement und ihrem Team für die tolle Arbeit! Ohne die organisatorische Unterstützung und die kostenlose Bereitstellung der Top-Räumlichkeiten durch die FHV wäre das PM Camp in dieser Form niemals möglich.

So sah der Lageplan des PM Camps 12 aus:

Donnerstag, 8.11.2012: Das traditionelle Get-Together startete um 18 Uhr. Ehrlich gesagt hatten wir an das Get-Together keine allzu großen Erwartungen, denn letztes Jahr war die Stimmung eher zurückhaltend und abwartend. Umso größer war die Überraschung, wie es dieses Jahr verlief. Die Stimmung war von Anfang an toll. Bekanntschaften aus dem letzten Jahr begrüßten sich freudig, aber auch alle „neuen“ PM Camp’ler wurden herzlich aufgenommen und willkommen geheißen. Kurz: Das Get-Together hatte fast schon den Charakter der PM Party. Diese folgte allerdings erst am Freitag.

Freitag, 9.11.2012: Die ca. 120 Teilnehmer/innen trafen pünktlich ein. Im Kaffee-Raum „Aberdeen“ begann schon vor der offiziellen Eröffnung ein reger Austausch. In der Eröffnung wiederholten wir kurz die Entstehungsgeschichte sowie die strategische Konzeption des PM Camps. Danach folge der Vortrag von Olaf Hinz, der viele Anregungen und Ideen für die weiteren Barcamp Sessions lieferte. Die darauf folgende Session Planung wurde dankenswerterweise vom erfahrenen „Barcamper“ Sven Tiffe übernommen.

Um es kurz zu machen: Die Barcamp Sessions wurden von den Teilnehmer/innen mit großem Engagement vorgeschlagen und abgehalten. Am Nachmittag folgte ein gemeinsames Closing, in dem die wichtigsten Eindrücke des Tages kurz gemeinsam verarbeitet wurden.

Abends fand dann die „PM Party“ statt, die sich mit fortlaufender Dauer zu einem rauschenden Fest entwickelt hat.

Samstag, 10.11.2012: Der letzte Tag des PM Camps startete mit einer kurzen Vorstellung der PM Camp Philosophie, Mission, Vision und Strategie. Unser erklärtes Ziel ist es, das Format weiter zu öffnen und Interessenten anzubieten, PM Camps an anderen Standorten zu organisieren. Derzeit sieht es so aus, dass 2013 Camps in Wien, Aberdeen, Stuttgart, Zürich, Frankfurt und eventuell auch Berlin stattfinden werden. Natürlich wird es im November auch wieder ein PM Camp im DACH-Dreiländereck geben.

Im Impulsvortrag des 2. Tages präsentierte Wolfram Müller mit „Reliable Scrum, Ultimate Scrum, agile Enterprise“ einige kontroverse Thesen, welche die Diskussionen weiter anheizten.

Aufgrund der Tatsache, dass wir dem Zeitplan etwas voran waren, wurden die anschließenden Sessions um 30 Minuten vorverlegt. Rückblickend betrachtet würde ich dies heute nicht mehr so machen – denn diese (demokratisch entstandene) Orga-Änderung sorgte kurzfristig für Unruhe.

Fazit

Aus meiner ganz persönlichen Sicht war das PM Camp 12 ein großer Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung, um die „Idee“ und Philosophie der Veranstaltung weiter zu in die Breite zu tragen. Der Zwischenstand des standardisiert erhobenen Teilnehmer/innen-Feedbacks zeigt ebenfalls ein sehr positives Bild. Der Gesamteindruck aller Rückmeldungen liegt bei 1,21 (nach dem Schulnotenprinzip).

Wir konnten das Format und die gesamte Organisation dazu weiter festigen und teilweise standardisieren. Besonders positiv ist auch die stärkere Verschränkung mit openPM zu sehen – denn in diesem Jahr wurde ein erheblicher Teil der Sessions auf openPM dokumentiert.

Gleichzeitig gibt es auch wieder diverse Punkte, die wir bei der nächsten Durchführung verbessern möchten. Ich sehe spontan vor allem folgende Entwicklungspotenziale und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem PM Camp:

  • Die Grundwerte der Veranstaltung müssen weiter thematisiert und geschärft werden. Vor allem muss es gelingen, die Werte auch in allen „regionalen“ PM Camps zu etablieren. Dies passiert vor allem durch die jeweiligen Organisator/innen.
  • Der Auftrag des PM Camps, aus dem sich der Sinn & Zweck für die Organisator/innen und Teilnehmer/innen ergibt, muss weiter konkretisiert werden. Auch die Abstimmung mit openPM ist in diesem Zusammenhang ein Thema.
  • Weiters stellt sich für mich die Frage, wie die Vielfalt der Teilnehmer/innen noch weiter gesteigert werden kann? Denn das Format lebt davon, dass sich Teilnehmer/innen unterschiedlicher PM Anwendungsbereiche, Branchen, Altersstufen, Geschlechter mit entsprechend heterogenem Wissens- und Erfahrungshintergrund auf Augenhöhe austauschen.

Danke an alle, die einen Beitrag zum PM Camp 12 geleistet haben!

Führung und Management – Zwei Seiten einer Medaille.

Organisationen (= Unternehmen, Non-Profit Organisationen, Projekte…) sind zweckorientierte, soziale Systeme. In einer komplexen und sich rasch verändernden Umwelt steigen die Herausforderungen an die Gestaltung, Entwicklung und Koordination von Organisationen kontinuierlich an.

Ich halte die Differenzierung von Führung und Management in diesem Zusammenhang für wichtig. Folgende Überzeugungen möchte ich deshalb hier zur Diskussion stellen:

  • Führung und Management bilden in sozialen Systemen zwei sich ergänzende Funktionen.
  • Führung = Wirken am System.
  • Management = Wirken im System.
  • Viele Organisationen sind „over-managed“ aber „under-led“.
  • Wir sollten stets versuchen, Menschen und Systeme zu selbstverantwortlichem, selbstorganisierten Verhalten anzuregen und den (individuellen und systemischen) Entwicklungs-/Reifeprozess zu unterstützen.
  • Führung und Management sollte aus einer dienenden Haltung erfolgen. Dies stellt keinen Widerspruch zu wichtigen Prinzipien wie Verbindlichkeit, Zielorientierung, Fokus.

Ich habe eine kleine Präsentation zu dem Thema erstellt. Vielleicht werde ich beim PM Camp diese Woche auch eine kleine Barcamp Session dazu anbieten.