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Archive for the ‘Emotion’ tag

Motivation & Motivationskultur - Kann man das überhaupt beeinflussen?

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Das österreichische Online-Portal und PDF-Magazin BildungAktuell zählt zu meinen Lieblings-Seiten im Internet. Übersichtlich und sympathisch gestaltet, modern, innovativ und vor allem inhaltlich absolut top. (Hier finden Sie eine Beschreibung von BildungAktuell.)

In der August-Ausgabe des PDF-Magazins waren einige interessante aber auch nicht ganz widerspruchsfreie Inhalte zum Thema Motivation und Motivationskultur. Ich habe die Seiten für Sie “extrahiert” und über SlideShare zur Verfügung gestellt. Viel Spaß damit.

Wie immer können Sie die Slides als PDF herunter laden, wenn Sie auf “on SlideShare” klicken.

Written by SH

November 25th, 2007 um 9:08 Uhr nachmittags

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Projektmarketing - altes und neues Verständnis

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In den vergangenen Jahren eine Teildisziplin im Projektmanagement stark an Bedeutung zugenommen - nämlich das Projektmarketing. Ich behaupte, dass in vielen Bereichen immer noch ein (aus meiner Sicht) veraltetes Verständnis von Projektmarketing herrscht. Diese These möchte ich im Folgenden kurz erläutern.

Ein Beispiel: Im (ansonsten hervorragenden) Glossar des Projektmagazins wird Projektmarketing wie folgt beschrieben:

Projektmarketing ist die Präsentation und werbende Darstellung des Projekts innerhalb der beteiligten Unternehmen und ggf. in der Öffentlichkeit. Wichtigstes Ziel des Projektmarketings ist die Sicherung von Finanzmitteln und Ressourcen zur Projektabwicklung und die Vorbereitung der anschließenden Vermarktung des erzielten Ergebnisses.

Vergleichen wir diese Definition mit dem alten und dem neuen Verständnis von Marketing (generell):

  1. Veraltetes Marketing-Verständnis: Absatz- und produktorientiertes Denken, Massenmarketing, Produkt und Absatz stehen im Zentrum, Kommunikation als Einbahnstraße, alle Kunden werden bedient, standardisierte Angebote…
  2. Modernes Marketing-Verständnis: Markt- und kundenorientiertes Denken, One-to-One Kommunikation, Kundenzufriedenzeit als Maxime, Aufbau von nachhaltigen Kundenbeziehungen, intensive Kommunikation in beide Richtungen, Pflege bestehender Kunden, Konzentration auf attraktive Kunden, maßgeschneiderte Produkte und Lösungen…

Erkennen Sie die Parallelen?

Ich würde ein “modernes” Projektmarketing wie folgt skizzieren:

  1. Intensive Umfeld- und Kontextanalyse: Welche Anspruchsgruppen (Stakeholder) hat das Projekt? Wie stehen die einzelnen Stakeholder dem Projekt gegenüber? Welche Anspruchsgruppen sind am mächtigesten?
  2. Bedürfnis-Analyse: Gleich wie im Marketing muss man sich darüber klar werden, welche Bedürfnisse, Anforderungen und Ziele die einzelnen Anspruchsgruppen haben. Welche Bedürfnisse möchten / können wir befriedigen? Welche nicht?
  3. Zufriedenheit der Anspruchsgruppen / Stakeholder Satisfaction: Wie erreichen wir Kunden-, Unternehmens- UND Mitarbeiternutzen? Wann ist unser Kunde zufrieden? Wann die Geschäftsleitung? Wann unsere Mitarbeiter/innen?
  4. Projektumfangsmanagement / Project Scope Management: Wie müssen die Projektziele, -inhalte und -lösungen gestaltet sein, um die Zufriedenheit der Anspruchsgruppen (Punkt 3) sicher zu stellen? –> kontinuierlicher Prozess über den gesamten Projektverlauf hinweg!!!
  5. Definition des Marketing-Mix: Welche Anreizinstrumente haben wir im Projekt zur Verfügung, um unsere Stakeholder nachhaltig zu befriedigen? –> 7 P’s of Marketing: Product (Projektergebnisse) - Price (Projektkosten) - Place (Lieferung der Projektergebnisse) - Promotion (Kommunikationsmanagement) - People (Projektkultur) - Processes (Projektabwicklung) - Physical Evidence (Projekträumlichkeiten und -orte) –> Gleich wie im Marketing haben Sie auch in Projekten mehrere Möglichkeiten, um “Stakeholder Satisfaction” (siehe Punkt 3) zu erreichen.

Ich hoffe, dass durch diese Punkte deutlich geworden ist, dass Projektmarketing weit mehr als “nur” das bewerben von Projektergebnissen ist. Modernes Projektmarketing ist die Maximierung des Kunden-, Unternehmens- und Mitarbeiternutzens in Projekten.

(Bilderquelle: www.projekt-marketing.ch)

Written by SH

November 11th, 2007 um 8:17 Uhr nachmittags

Die Honigglas-Metapher

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(Bilderquelle Flickr)

Die Bereiche Organisations- (OE) und Personalentwicklung (PE) werden in vielen Unternehmen völlig getrennt betrachtet und organisiert. Dies führt in der Regel zu suboptimalen Ergebnissen - insbesondere auch bei der Professionalisierung des Projektmanagements. Denn organisatorische Veränderungsprozesse oder auch organisationales Lernen (OE) sind ohne individuelles Lernen (PE) kaum möglich. Umgekehrt ist der Nutzen von Trainings, Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen sehr begrenzt, wenn die Inhalte organisatorisch (und kulturell) nicht verankert sind. Ein konkretes Beispiel:

  • In ihren Kundenprojekten “knallt” es immer wieder gewaltig. Der Kunde hat bis zum Ende Änderungswünsche, der Verkauf “prügelt” ständig auf die technischen Abteilungen ein, der interne Projektleiter ist ohnehin maßlos überfordert, und der Geschäftsführer muss die wütenden Kunden besänftigen, da Projekte der Reihe nach ihre Terminziele verfehlen und qualitativ mangelhaft sind.
  • Die Lösung des Problems? Die Projektleiter/innen des Unternehmens (zumindest steht diese Jobbezeichnung auf der Visitenkarte) werden auf einen 1-wöchigen Projektmanagement-Lehrgang geschickt. Dann muss es doch klappen, schlussendlich kostet die Aktion ein kleines Vermögen.
  • Die Weiterbildungsmaßnahme ist hervorragend, der Trainer ein erfahrener Experte und die Teilnehmer/innen sind begeistert. Die Projektleiter lernen erstmals, wie man Projekte systematisch und professionell initiiert, plant, abwickelt, steuert und abschließt. Sie nehmen einen umfangreichen Methodenkoffer und etliche eindrückliche Erfahrungen mit. Endlich ist das Problem gelöst!
  • Zurück im Unternehmen müssen sie bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass die Probleme nicht wirklich gelöst sind - im Gegenteil. Warum? Sie arbeiten immer noch im selben Unternehmen. Insbesondere die Kultur der Projektbearbeitung ist dieselbe geblieben.
  • Die Frustration ist groß.

Diesen Sachverhalt habe ich kürzlich mit dem Senior Technical Director eines wachsenden Technologieunternehmens hier in Vorarlberg besprochen. Er hat darauf folgende treffende Metapher verwendet (sinngemäß):

Isolierte Personal- und Organisationsentwicklung stellt sich dar, wie wenn die Mitarbeiter in einem Honigglas schwimmen würden. Jede Bewegung fällt schwer - eine im wahrsten Sinne des Wortes “zähe” Angelegenheit. Dann ziehen Sie einzelne Mitarbeiter aus dem Glas heraus, sie “dürfen” auf eine Weiterbildung. Dort erleben Sie schon nach kurzer Zeit, wie leicht die Bewegungen außerhalb des Honigglases fallen. Sie strampeln wie wild. Danach müssen sie aber wieder zurück ins Honigglas - und es ist praktisch gleich mühsam wie zuvor.

Eine wirklich hervorragende Metapher - sie drückt genau das aus, was ich meinen Kunden schon seit Jahren “predige”. Trainings alleine sind in der Regel nicht nachhaltig wirkungsvoll. Sie müssen integriert sein in einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die organisatorischen Rahmenbedingungen, die Methodik und auch die unterstützenden IT-Strukturen beleuchtet werden.

Im Bereich Projektmanagement sprechen wir von ganzheitlichen PM Systemen. Hier finden Sie entsprechende Beiträge auf PM-Blog.com.

Noch ein abschließender Kommentar: Beginnen Sie möglichst einfach - nach dem Motto “verstehen - vereinfachen - verändern”. Erst wenn die einfachen Spielregeln gelebt werden, können Sie Schritt für Schritt auch die Detailprobleme lösen.

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Written by SH

September 27th, 2007 um 4:47 Uhr nachmittags

Vitalisierung von Unternehmen

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Unter diesem Titel hat Jürgen Fuchs von CSC Ploenske einen interessanten Beitrag im Sammelband “Management Consulting” von Unternehmensberatungs-Experte Prof. Dr. Dietmar Fink veröffentlicht. Hier findet sich auch eine wertvolle Grafik zum Thema “Wirkungskreisläufe”:

In welchem Kreislauf befindet sich Ihr Unternehmen?

Written by SH

September 10th, 2007 um 11:30 Uhr vormittags

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Emotionalität im Management

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Ich liebe (positiv) emotionale Menschen, die es schaffen, andere mit ihrer Energie und Begeisterung anzustecken. Allzuoft vermisse ich genau diese Eigenschaft bei Führungskräften und auch bei Projektmanager/innen. Doch was Steve Ballmer da aufführt, ist doch etwas “too much”, finden Sie nicht auch?

Oder auch, wie er damals Windows 1.0 verkauft hat :-)

Vielleicht denken Sie jetzt: “Typisch amerikanisch.” Aber was man den Amis lassen muss: Sie schaffen es wie kaum eine andere Nation, Menschen für eine Sache zu begeistern - auch wenn diese Sache oft “bullshit” ist.

Noch ein kurzer Nachsatz: Was Steve definitiv schafft ist, dass man über seine öffentlichen Auftritte spricht.

Written by SH

August 29th, 2007 um 7:54 Uhr vormittags

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