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PM Camp 2013 in Dornbirn: Der Countdown läuft.

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Das PM Camp ist mittlerweile die wichtigste „Un-Konferenz“ zum Thema Projektmanagement im deutschsprachigen Raum. Darauf sind wir stolz. Wir, das sind Eileen Höreiter, Roland Dürre, Eberhard Huber, Marcus Raitner und ich. Wir, das sind aber auch viele Mitstreiter aus Wien, Stuttgart, dem Raum Frankfurt, Berlin und Zürich. Denn in all diesen Städten fanden bzw. finden ebenfalls PM Camps statt. Und die Bewegung wächst hoffentlich weiter.

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PM Camp 12 – Ein Rückblick.

Roland Dürre, Jens Hoffmann, Eileen Hörtreiter, Eberhard Huber, Marcus Raitner und ich sind letztes Jahr mit der Vision angetreten, mit dem PM Camp DIE Unkonferenz zum Thema Projektmanagement ins Leben zu rufen. Es handelte sich von Beginn an um ein großes (soziales) Experiment. Denn wir hatten zwar „Barcamp-Erfahrung“, allerdings konnte keiner von uns vorhersehen, wie dieses innovative Veranstaltungsformat bei Projektmanager/innen und PM Interessierten ankommen würde. Um es kurz zu machen: Das PM Camp kommt hervorragend an.

Warum ein PM Camp?

Mir ist es immer wieder ein Anliegen, den formulierten Auftrag des PM Camps als Ausgangspunkt anzuführen:

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements.

Es geht uns im Kern um die Weiterentwicklung der PM Profession. Allerdings haben wir nicht die Haltung, dass einige wenige diese Aufgabe meistern können. Wir brauchen einen respektvollen und vielfältigen Diskurs möglichst vieler Menschen, die in Projekten arbeiten, sie leiten oder von ihnen betroffen sind.

Wie lief das PM Camp 12 ab?

Auch dieses Jahr fand das PM Camp für die DACH-Region wieder inmitten des Dreiländerecks, nämlich an der FH Vorarlberg in Dornbirn statt. An dieser Stelle danke ich Hannelore Nagel vom FHV Veranstaltungsmanagement und ihrem Team für die tolle Arbeit! Ohne die organisatorische Unterstützung und die kostenlose Bereitstellung der Top-Räumlichkeiten durch die FHV wäre das PM Camp in dieser Form niemals möglich.

So sah der Lageplan des PM Camps 12 aus:

Donnerstag, 8.11.2012: Das traditionelle Get-Together startete um 18 Uhr. Ehrlich gesagt hatten wir an das Get-Together keine allzu großen Erwartungen, denn letztes Jahr war die Stimmung eher zurückhaltend und abwartend. Umso größer war die Überraschung, wie es dieses Jahr verlief. Die Stimmung war von Anfang an toll. Bekanntschaften aus dem letzten Jahr begrüßten sich freudig, aber auch alle „neuen“ PM Camp’ler wurden herzlich aufgenommen und willkommen geheißen. Kurz: Das Get-Together hatte fast schon den Charakter der PM Party. Diese folgte allerdings erst am Freitag.

Freitag, 9.11.2012: Die ca. 120 Teilnehmer/innen trafen pünktlich ein. Im Kaffee-Raum „Aberdeen“ begann schon vor der offiziellen Eröffnung ein reger Austausch. In der Eröffnung wiederholten wir kurz die Entstehungsgeschichte sowie die strategische Konzeption des PM Camps. Danach folge der Vortrag von Olaf Hinz, der viele Anregungen und Ideen für die weiteren Barcamp Sessions lieferte. Die darauf folgende Session Planung wurde dankenswerterweise vom erfahrenen „Barcamper“ Sven Tiffe übernommen.

Um es kurz zu machen: Die Barcamp Sessions wurden von den Teilnehmer/innen mit großem Engagement vorgeschlagen und abgehalten. Am Nachmittag folgte ein gemeinsames Closing, in dem die wichtigsten Eindrücke des Tages kurz gemeinsam verarbeitet wurden.

Abends fand dann die „PM Party“ statt, die sich mit fortlaufender Dauer zu einem rauschenden Fest entwickelt hat.

Samstag, 10.11.2012: Der letzte Tag des PM Camps startete mit einer kurzen Vorstellung der PM Camp Philosophie, Mission, Vision und Strategie. Unser erklärtes Ziel ist es, das Format weiter zu öffnen und Interessenten anzubieten, PM Camps an anderen Standorten zu organisieren. Derzeit sieht es so aus, dass 2013 Camps in Wien, Aberdeen, Stuttgart, Zürich, Frankfurt und eventuell auch Berlin stattfinden werden. Natürlich wird es im November auch wieder ein PM Camp im DACH-Dreiländereck geben.

Im Impulsvortrag des 2. Tages präsentierte Wolfram Müller mit „Reliable Scrum, Ultimate Scrum, agile Enterprise“ einige kontroverse Thesen, welche die Diskussionen weiter anheizten.

Aufgrund der Tatsache, dass wir dem Zeitplan etwas voran waren, wurden die anschließenden Sessions um 30 Minuten vorverlegt. Rückblickend betrachtet würde ich dies heute nicht mehr so machen – denn diese (demokratisch entstandene) Orga-Änderung sorgte kurzfristig für Unruhe.

Fazit

Aus meiner ganz persönlichen Sicht war das PM Camp 12 ein großer Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung, um die „Idee“ und Philosophie der Veranstaltung weiter zu in die Breite zu tragen. Der Zwischenstand des standardisiert erhobenen Teilnehmer/innen-Feedbacks zeigt ebenfalls ein sehr positives Bild. Der Gesamteindruck aller Rückmeldungen liegt bei 1,21 (nach dem Schulnotenprinzip).

Wir konnten das Format und die gesamte Organisation dazu weiter festigen und teilweise standardisieren. Besonders positiv ist auch die stärkere Verschränkung mit openPM zu sehen – denn in diesem Jahr wurde ein erheblicher Teil der Sessions auf openPM dokumentiert.

Gleichzeitig gibt es auch wieder diverse Punkte, die wir bei der nächsten Durchführung verbessern möchten. Ich sehe spontan vor allem folgende Entwicklungspotenziale und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem PM Camp:

  • Die Grundwerte der Veranstaltung müssen weiter thematisiert und geschärft werden. Vor allem muss es gelingen, die Werte auch in allen „regionalen“ PM Camps zu etablieren. Dies passiert vor allem durch die jeweiligen Organisator/innen.
  • Der Auftrag des PM Camps, aus dem sich der Sinn & Zweck für die Organisator/innen und Teilnehmer/innen ergibt, muss weiter konkretisiert werden. Auch die Abstimmung mit openPM ist in diesem Zusammenhang ein Thema.
  • Weiters stellt sich für mich die Frage, wie die Vielfalt der Teilnehmer/innen noch weiter gesteigert werden kann? Denn das Format lebt davon, dass sich Teilnehmer/innen unterschiedlicher PM Anwendungsbereiche, Branchen, Altersstufen, Geschlechter mit entsprechend heterogenem Wissens- und Erfahrungshintergrund auf Augenhöhe austauschen.

Danke an alle, die einen Beitrag zum PM Camp 12 geleistet haben!

Projektmanagement an der FH Vorarlberg

Heute hat das Sommersemester 2012 für mich begonnen – als externer Dozent für Projektmanagement an der FH Vorarlberg. Die PM Lehre im Studiengang „Internationale Betriebswirtschaft“ ist auf zwei Semester aufgeteilt. Zuerst operatives und dann strategisches Projektmanagement. Die Logik dieses Studienkonzepts habe ich hier bereits kurz erläutert.

Auch in diesem Jahr habe ich die Inhalte wieder etwas angepasst und weiter entwickelt. Ich werde einen größeren Schwerpunkt auf den ganzen Kontext des Projektmanagements legen – konkret, welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Einflüsse für „modernes“ Projektmanagement zu beachten sind. Zudem werde ich noch stärker versuchen, die Studierenden emotional und gedanklich in die zukünftige Führungs- und Managementrolle zu versetzen.

Nach der heutigen ersten Vorlesung habe ich ein gutes Gefühl, dass dieser Plan aufgehen kann.

Noch eine Ergänzung: Auf der Folie 38 ist das Ergebnis einer kurzen Teamarbeit sichtbar, das ich in der letzten Viertelstunde des heutigen Vorlesungsmoduls mit den Studierenden gemacht habe. Ich wollte wissen, welche Assoziationen sie mit dem Begriff „Projektmanagement“ haben. Das Ergebnis war für mich durchaus beeindruckend, denn intuitiv kennen die Studis offensichtlich schon sehr viel von dem, was es braucht, damit Projektmanagement gelingen kann.

PM Camp 2011: Morgen Abend geht’s los!

Seit einigen Wochen sind wir – das Orga-Team des PM Camp 2011 – mit großem Engagement dabei, einen professionellen Rahmen für spannende Gespräche, Vorträge, Barcamp-Sessions etc. vorzubereiten. Es ist alles pünktlich fertig geworden, und dank unserer Sponsoren konnten wir das erste PM Camp auch zu einem sehr günstigen Preis (99 EUR zzgl. USt.) anbieten.

Das eigentliche PM Camp startet am Freitag. Morgen wird’s aber bereits ein kleines Get Together geben (ab 19 Uhr). Wir freuen uns sehr, dass sich 70 Menschen aus unterschiedlichen Bereichen angemeldet haben. Dies hat unsere Erwartungen übertroffen, da wir ja voll und ganz auf Internet-Vermarktung gesetzt haben.

Hier einige erste Impressionen des Veranstaltungsortes, der FH Vorarlberg (Orientierungshilfe für die Teilnehmer/innen gibt’s übrigens hier):

3 Freikarten für virtuelle SCRUM-Konferenz

Neulich habe ich darüber berichtet, dass von der Pionierbasis, einem Spin-Off der Fachhochschule Vorarlberg, eine virtuelle SCRUM-Konferenz veranstaltet wird. Mit folgenden 8 Praktikern wurden Video-Interviews geführt:

Zusätzlich zu den Videos, die natürlich rund um die Uhr abgerufen werden können, besteht die Möglichkeit, mit den Referent/innen über das „WorkNet“ direkt in Verbindung zu treten und offene Punkte zu diskutieren. Ein gutes und innovatives Konzept, wie ich finde.

Und das Beste ist: SIE KÖNNEN NUN EINE VON 3 FREIKARTEN GEWINNEN!

Schreiben Sie einfach eine e-Mail an info@pionierbasis.com und geben Sie in der Betreffzeile „PM-Blog.com“ an. Patrick Fritz von der Pionierbasis wird alle Einsendungen, die bis zum 24.1.2011 eintreffen, sammeln und daraus den/die Gewinner/in ziehen. Wert eines Konferenz-Tickets: EUR 300.

Lehre: Strategisches Projektmanagement (2)

Die Disziplin Projektmanagement sollte meines Erachtens in zwei Ebenen differenziert werden:

A) Strategisches Projektmanagement („Führung und Steuerung aller Projekte“)

  • PM als (ergänzende) Organisationsform in Unternehmen
  • Projektorientiertes Unternehmen (POU)
  • PM als Instrument zur Strategieumsetzung
  • Projektportfoliomanagement / Multiprojektmanagement
  • Etablierung einer professionellen PM Kultur

B) Operatives Projektmanagement („Führung und Steuerung eines Projekts“)

  • PM als Methodik zur Bewältigung komplexer Aufgaben
  • Initiierung, Planung, Steuerung, Überwachung und Abschluss von Projekten
  • PM als anspruchsvolle Führungs- und Managementaufgabe
  • Umgang mit Komplexität
  • Teamarbeit

Fazit: Projektmanagement ist gleichermaßen eine Organisationsform (strategisches PM) als auch eine Arbeitsform (operatives PM).

Nach dieser Logik ist – wie bereits in einem früheren Blogbeitrag kurz ausgeführt – die Lehre im Bereich Projektmanagement an der Fachhochschule Vorarlberg strukturiert. Ich halte diese Unterscheidung in mehrfacher Hinsicht für sinnvoll, besonders aber in der Aus- und Weiterbildung. Denn einerseits müssen wirkungsvolle Projektmanager/innen die Prinzipien, Methoden und Fähigkeiten beherrschen, die zur Führung und Koordination eines Projektteams nötig sind. Und andererseits sind die strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen, die in Unternehmen im Zusammenhang mit projektorientiertem Arbeiten etabliert werden, für den Erfolg von Projekten von entscheidender Bedeutung.

Strategisches und operatives Projektmanagement sind folglich wie zwei Seiten ein und derselben Medaille zu betrachten.

Im Modul 2 der Vorlesung „Strategisches Projektmanagement“ habe ich mit den Studierenden die Themen PM Ansätze und Entstehungsgeschichte, PM Standards und PM Vorgehensmodelle behandelt. (Sie können den Foliensatz übrigens bei Slideshare herunter laden, wenn Sie auf das Slideshare-Logo klicken.)

Vorlesungsunterlagen: Operatives Projektmanagement

In 10 Minuten beginnt die erste Vorlesungseinheit im Modul „Operatives Projektmanagement“, welches ich auch dieses Jahr wieder an der Fachhochschule Vorarlberg als externer Dozent unterrichte. Hier ein kleiner Vorgeschmack, womit ich die Studierenden „quäle“: