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PMI = Projektmanagement?

Gerade habe ich eine interessante Meldung gelesen: „Project Management Institute (PMI) [
] meldete heute die Übernahme von ProjectManagement.com und ProjectsAtWork.com, zwei der grĂ¶ĂŸten Internetressourcen fĂŒr Projektmanager und Fachberater.“

Dabei gehen mir spontan zwei Gedanken durch den Kopf:

  • Das Project Management Institute hat, wie auch die anderen großen PM VerbĂ€nde, nach wie vor eine wichtige Funktion, um die Profession des Projektmanagements voran zu bringen und grundsĂ€tzliche Standards (besonders in puncto Terminologie) zu definieren und zu deren Weiterentwicklung beizutragen.
  • Andererseits widerstrebt mir die Grundhaltung, die ich hĂ€ufig hinter großen PM VerbĂ€nden vermute, zutiefst. Damit meine ich den Anspruch: „Wir sind Projektmanagement.“

Die beiden GedankengĂ€nge werde ich nun etwas detaillierter ausfĂŒhren.  Weiterlesen

GPM-Studie: Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement

misserfolgsfaktoren_pm

Die GPM – die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Projektmanagement – hat kĂŒrzlich eine Untersuchung zum Thema „Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement“ durchgefĂŒhrt. Bewusst wurde von den Erstellern der Studie die negative Perspektive eingenommen. Angesichts der nach wie vor hohen Quote an gescheiterten Projektvorhaben erscheint mir dieser Ansatz sehr legitim und auch sinnvoll. Weiterlesen

PM Forum 2013 – Call for papers.

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Das 30. internationale PM Forum der GPM – Gesellschaft fĂŒr Projektmanagement – findet in diesem Jahr vom 29.-30.10.2013 in NĂŒrnberg statt. Aktuell lĂ€uft der Call for Papers. Vielleicht hat jemand von Ihnen Interesse, einen Beitrag einzureichen?

Interaktive Projektmanagement Landkarte

Neulich habe ich Wolfgang Frank von Volkswagen kennen gelernt. Dabei habe ich u.a. auch erfahren, dass sich VW bei der Gestaltung und Umsetzung ihres Projektmanagement-Systems an der „Project Roadmap“ (kostenloser Download) von IPMA (bzw. GPM) orientiert.

Wir alle brauchen „Landkarten“ und Modelle, an denen wir unser Denken und Handeln ausrichten können. Uns muss natĂŒrlich stets bewusst sein, dass die Landkarte niemals die RealitĂ€t abbilden kann. Sie ist lediglich der Versuch, ein stark vereinfachtes Abbild einer möglichen RealitĂ€t wiederzugeben. In diesem Sinne können Landkarten die Kommunikation erleichtern, unser Bewusstsein fĂŒr Wichtiges schĂ€rfen oder Kommunikation erleichtern.

Kernpunkt dieses Blogbeitrages: Die IPMA Project Roadmap gibt es nun auch als interaktives Tool mit Beschreibungen zu den einzelnen „hard facts“ und „soft facts“. Coole Sache.

PS: DemnÀchst wird es dieses Online-Tool auch als App geben.

PPS: Zugegebenermaßen sind die Beschreibungen der einzelnen hard und soft facts sehr rudimentĂ€r, und auch inhaltlich stimme ich nicht immer zu 100% zu. Aber als Orientierungshilfe ist die Project Roadmap allemal geeignet. Sie können dann ja immer noch selbst entscheiden, welche Aspekte Sie ĂŒbernehmen möchten und welche nicht.

PM Forum 2012 in NĂŒrnberg (23. + 24. Oktober 2012)

Das PM Forum der GPM (Gesellschaft fĂŒr Projektmanagement) ist das grĂ¶ĂŸte und wichtigste Event der Projektmanagement-Branche. In diesem Jahr stellt man sich der Frage, wie Projektmanagement in Unternehmen einen Beitrag leisten kann, damit diese „Auf Kurs bleiben“ können (Download: Veranstaltungsprogramm). Denn die weltwirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen fĂŒr Unternehmen werden immer dynamischer. Da kann es zur Überlebensfrage werden, die richtigen Projekte auszuwĂ€hlen und diese auch noch richtig abzuwickeln.

Ich habe mir fest vorgenommen, in diesem Jahr am PM Forum in NĂŒrnberg teilzunehmen. Denn einerseits ist der PM Blog zum wiederholten mal Medienpartner des PM Forums und andererseits möchte ich wieder mal an einer „klassischen“ PM Konferenz teilnehmen.

Thema? „Auf Kurs bleiben mit Projektmanagement – Kompass in bewegten Zeiten“
Wann und wo? 23. und 24. Oktober in NĂŒrnberg

CU in NĂŒrnberg 😉

PM Forum 2012 – Call for Papers!

Diese Pressemeldung könnte fĂŒr den einen oder die andere von Ihnen relevant sein:

Das PM Forum 2012 findet unter dem Motto „Auf Kurs bleiben mit Projektmanagement – Kompass in bewegten Zeiten“ vom 23.-24. Oktober in NĂŒrnberg statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen trotz rauem Wetters durch Projektmanagement Kurs halten können.

Ausgeschrieben sind neun Themenstreams, u.a.zu

  • Multiprojektmanagement, 
  • Agiles PM, 
  • Web 2.0 und Social Media,
  • Teamentwicklung, 
  • Implementierung von PM,
  • Internationales PM, 
  • Aus- und Weiterbildung im PM, 
  • Werkzeuge und Methoden und 
  • Trends und Visionen im PM.

Gesucht sind v.a. PraxisbeitrĂ€ge von Praktikern fĂŒr Praktiker. In diesem Jahr muss zum ersten Mal kein Vollbeitrag fĂŒr den Tagungsband eingereicht werden! Dadurch wird es fĂŒr Praktiker noch einfacher, ihr Projekt am PM Forum zu prĂ€sentieren.

Referenten winkt freier Eintritt zum PM Forum. DarĂŒber hinaus ist ein Vortrag am PM Forum, der grĂ¶ĂŸten Veranstaltung im Projektmanagement in Europa, eine hervorragende Gelegenheit, sich direktes Feedback von fachkundigen Teilnehmern zu holen und eigene Erfahrungen zu diskutieren. So können sich Unternehmen gut im boomenden Projektmanagement-Markt positionieren, ihr Image verbessern und ihren Bekanntheitsgrad steigern.

Alle Informationen: www.pm-forum.de

Interview mit dem Projektmagazin

In der heute erschienenen Ausgabe des Projektmagazins ist auch ein Interview enthalten, das die Herausgeberin, Petra Berleb, anlĂ€sslich des PM Camp 2011 mit mir gefĂŒhrt hat.

Ich habe auf meinem Blog ja schon öfters Kritik (hier, hier oder hier) an den großen PM VerbĂ€nden geĂŒbt, insbesondere an PMIÂź (da ich jahrelang PMI Mitglied war). Dabei geht es mir im Kern um Folgendes:

  • Wenn sich VerbĂ€nde tatsĂ€chlich der Weiterentwicklung und der Professionalisierung des Projektmanagements verpflichtet fĂŒhlen (siehe die entsprechenden Missions von PMI und IPMA), sollten sie sich meines Erachtens wesentlich stĂ€rker öffnen. Insbesondere sollten sie meines Erachtens als Wissens-Plattformen dienen, die mit Know-How und Standards sehr offen umgehen. Denn die Frage soll erlaubt sein: Warum sollen eigentlich nur Mitglieder vom Wissen profitieren?
  • Unbestritten ist, dass auch ein Verband ein GeschĂ€ftsmodell benötigt, um lebensfĂ€hig zu sein. Ich sehe in den Bereichen Zertifizierung, Aus- und Weiterbildung sowie Veranstaltungen genug wirtschaftliches Potenzial.
  • Von einer stĂ€rkeren Öffnung der VerbĂ€nde wĂŒrden aus meiner Sicht alle profitieren. Praktiker, Experten, Studierende und Lernende des Projektmanagements könnten sich mit den verschiedenen Themen auseinander setzen und sich vor allem auch in die Weiterentwicklung einschalten. Denn schon jetzt finden wichtige Weiterentwicklungen im Projektmanagement zu einem erheblichen Teil abseits der großen VerbĂ€nde statt – beispielsweise jene in der „Agilen Community“.

Ich wĂŒrde mich freuen, wenn das Thema innerhalb und außerhalb der VerbĂ€nde kritisch und konstruktiv diskutiert wird.

Übrigens: Mein Blogger-Kollege Marcus Raitner hat genau aus diesem Grund die „OpenPM Initiative“ gestartet (weitere Infos hier). Ziel ist es, relevantes PM Wissen gemeinsam zu dokumentieren, zu entwickeln und zu teilen. Von der Praxis, fĂŒr die Praxis. Es bleibt spannend!