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5 Strategien für das postfaktische Zeitalter

5-strategien-fu%cc%88rdas-postfaktischezeitalterIn letzter Zeit bin ich immer wieder über die Formulierung „postfaktisches Zeitalter“ gestolpert. Sie auch?

Die Popularität dieser Redewendung haben wir wohl Frau Merkel zu verdanken. Aber die deutsche Kanzlerin hat recht: Zustände, Situationen und Probleme werden immer widersprüchlicher, immer schwerer (be)greifbar, immer diffuser. Dies gilt natürlich für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gleichermaßen.

Deshalb habe ich mich kurzerhand entschlossen, einige für mich wichtige Gedanken in diesem Zusammenhang zusammen zu tragen und in einer Infografik darzustellen. Gedanken, die in 15 Jahren Unternehmensberatung und 10 Jahren Blogger-Praxis zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Gedanken, die zu persönlichen Prinzipien und Überzeugungen reiften.

Aber Schritt für Schritt.  Weiterlesen

PM Camp Dornbirn: Die Einheit der Unterscheidung.

wohlandUnsere Welt wird immer schneller, komplexer und vor allem widersprüchlicher. Wir müssen wieder lernen, gut hinzuschauen, hinzuhören und zu differenzieren. Denn (fast) nichts ist per se gut oder schlecht, sondern vielmehr im jeweiligen Kontext zweckmäßig oder nicht.

Unterscheide, ohne zu trennen.

Vor dem Hintergrund dieser Überzeugung haben wir Dr. Gerhard Wohland als Impulsgeber zum diesjährigen „PM Camp Dornbirn“ (18.-19. November) eingeladen. Und es ist uns eine große Freude und Ehre, dass er unserer Einladung nachgekommen ist.

Ich durfte Dr. Wohland vor einigen Monaten in Ulm kennenlernen. Bereits einige Zeit zuvor hatte ich seine Publikationen und Videomitschnitte mit großem Interesse und Genuss konsumiert. Denn Gerhard schafft es mit einfachen und klaren Worten und Modellen, komplizierte Sachverhalte aus der System- und Organisationstheorie verständlich zu erklären.

Kompliziert vs. komplex

Große Popularität hat seine Unterscheidung zwischen blau und rot (= tot und lebendig, Chaos und Dynamik) erlangt. Worum geht es? (Quelle: www.dynamikrobust.comWeiterlesen

Vom Wissen zum Können: 10 Thesen für dynamikrobuste Projekte.

Neulich bin ich auf eine empirische Studie von Dr. Gerhard Wohland (u.a.) mit dem Titel „Vom Wissen zum Können – Merkmale dynamikrobuster Höchstleistung“ (PDF Download) gestoßen. Bereits vor über 10 Jahren zeigten die Studienautoren auf, wie Organisation in einer zunehmend komplexen, dynamischen und unsicheren Welt gelingen kann (Stichwort: VUCA). Eine tolle Lektüre!

Die in der Studie beschriebenen Thesen (= Merkmale dynamikrobuster Höchstleistung) können auch auf Projekte und Projektmanagement übertragen werden. Dies möchte ich heute mit 10 Thesen für dynamikrobuste Projekte tun und diese damit hier zur Diskussion stellen.

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Das Ende der Planbarkeit? Beyond Project Management.

Es dürfte mittlerweile außer Zweifel stehen, dass die Welt in den letzten 20-30 Jahren komplexer und schneller geworden ist. Dramatisch komplexer und schneller.

Die eigentliche Ursache hierfür liegt in den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (Mobile, Internet, Web 2.0…), welche globale Informations-, Waren- und Finanzströme erst in dieser Form möglich gemacht haben.

Fluch oder Segen? Wahrscheinlich von beidem ein bisschen. Klar sollte uns aber sein: Die Entwicklung hin zur „vernetzten Gesellschaft“ (vgl. IBM CEO Study 2010 / Prof. Dirk Baecker) wird weiter gehen. Was aber bedeutet das für Unternehmen? Was für das Projektmanagement?

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