PROJEKTMANAGEMENT BLOG

Simplify your Projects!

Archive for the ‘Persönliches, Sonstiges’ tag

Projektmanagement in Vorarlberg (Studienergebnisse)

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Projektpartner: startup euregio Management GmbH | PMI Chapters Austria | Fachhochschule Vorarlberg

PS: Wenn Sie auf den “on SlideShare” Link klicken, können Sie die Präsentation als PDF herunter laden.

Written by SH

November 24th, 2007 um 9:52 Uhr nachmittags

Danke

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Vor einigen Wochen ist die Besucheranzahl dieses Blogs sprunghaft angestiegen. Und seitdem gehen die Zugriffe kontinuierlich weiter nach oben.

Ich möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern recht herzlich für das Interesse bedanken. Über kritisches Feedback und Verbesserungsvorschläge freue ich mich jederzeit!

Simplify your Projects!

Ihr Stefan Hagen

Written by SH

November 11th, 2007 um 11:41 Uhr nachmittags

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Links- oder rechtshirnig veranlagt?

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Seit einigen Wochen ist dieses animierte Bild auf immer mehr Blogs zu finden. Erst wollte ich mich diesem “Mini-Hype” nicht auch noch anschließen, doch nun mache ich doch mit. Ist schließlich ein wirklich interessantes Experiment und passt auch zu diesem älteren PM-Blog-Artikel: “Wozu haben wir zwei Gehirnhälften?“.

Wenn sich die Tänzerin im Urzeigersinn dreht, sind Sie eher rechtshirnig veranlagt. Dreht sie sich gegen den Urzeigersinn, sind Sie linkshirnig dominiert.

Hier finden Sie weitere Posts zu dem Thema:

Übrigens: Bis gerade eben hat sich die Tänzerin in meiner Wahrnehmung immer gegen den Urzeigersinn gedreht. Jetzt plötzlich im Urzeigersinn. Juhu, endlich bin ich kreativ! :-)

Written by SH

Oktober 24th, 2007 um 8:52 Uhr nachmittags

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Projektmanagement in der Kreativwirtschaft / in kreativen Berufen

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(Flickr Bilderquelle)

Diese Woche war ich wieder als externer Lehrbeauftragter an der FH Vorarlberg tätig. Unter anderem habe ich mit angehenden Mediengestalter/innen (5. Semester) das Thema “Unternehmensführung und -strategien” erarbeitet. Zugegebenermaßen war es nicht ganz einfach, die 45 kreativen Köpfe für diese Materie zu begeistern interessieren.

Unter anderem haben wir auch “Projektmanagement in der Kreativwirtschaft gestreift”. Hier meine persönlichen Thesen hierzu:

These 1: Die meisten kreativen Berufe (Werber, Web-Designer, Grafiker, Mediengestalter…) arbeiten stark projektorientiert - der Großteil der Wertschöpfung wird in Projekten erbracht. Trotzdem legen sie in der Praxis oft nur wenig Wert auf systematisches Projektmanagement. Typische Vorurteile sind:

  • Planung ist sinnlos, denn es kommt eh immer anders.
  • Projektmanagement behindert meine Kreativität.
  • Der Weg ist das Ziel.

These 2: Kreative, die Projektmanagement sinnvoll und pragmatisch einsetzen, arbeiten um ein Vielfaches effizienter UND effektiver. Dadurch kann die Kundenzufriedenheit erhöht werden.

These 3: Wahre Professionalität in kreativen Berufen zeichnet sich dadurch aus, höchst kreative und innovative Lösungen hervor zu bringen und den Arbeitsprozess trotzdem (oder gerade deswegen) sauber zu strukturieren, zu kontrollieren und zu dokumentieren.

These 4: Messbare Zielsetzungen und Kreativität sind kein Widerspruch. Jedes Kreativprojekt braucht klare und vor allem messbare Ziele. Eine aus meiner sicht geeignete Zielsetzungs-Systematik für Kreativprojekte sieht wie folgt aus:

  • Output: Welche konkreten Ergebnisse / Produkte sind zu erstellen? –> Werbespot, Kunstwerk, Logo etc.
  • Outcome: Welchen unmittelbaren Nutzen erwartet sich der Auftraggeber? –> Umsatzsteigerungen, höhere Kundenzufriedenheit, Marktanteile etc.
  • Impact: Welchen Beitrag zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele leistet das Projekt? –> Wachstum, klare Positionierung am Markt etc.

Wenn Ziele für Kreativprojekte auf diese oder ähnliche Art und Weise geplant werden, dann wird für alle Beteiligten unmissverständlich klar, dass es im Kern um die Erreichung der Kundenziele - in der Regel um die Maximierung des Kundenerfolgs geht. Wenn sich die Kreativen dabei auch noch selbst verwirklichen können - umso besser. Aber dieses Ziel steht nicht im Vordergrund :-)

These 5: Kreative müssen ihre Auftraggeber professionell beraten und von Zeit zu Zeit auch disziplinieren. Denn Auftraggeber können meist nicht abschätzen, welche Konsequenzen vermeintlich “kleine Änderungen” für die Arbeit der Kreativen haben. Umso mehr ist es sehr wichtig, sich schrittweise und iterativ an eine für beide Seiten gute Lösung heran zu tasten. Beispielsweise so:

  1. Beispiele sammeln und gemeinsam besprechen –> Was ist gut, was ist schlecht? Warum?
  2. Erstes Briefing-Gespräch: Der Kunde beschreibt seine Ziele, Anforderungen und Vorstellungen. Der Kreative versucht, die Punkte möglichst lückenlos aufzunehmen.
  3. Erstes Grobkonzept mit möglichst vielen (> 10) Grob-Entwürfen - äquivalent Rapid Prototyping. Der Kreative versucht, möglichst wenig Zeit für die einzelnen Entwürfe aufzuwenden.
  4. Re-Briefing: Besprechung des Grobkonzepts und der Entwürfe. In welche Richtung könnte es gehen?
  5. Die Punkte 3 und 4 werden mehrere Male wiederholt. Die Anzahl der Entwürfe sinkt bei jedem Durchlauf, der Kreative arbeitet erst an der Detaillösung, wenn für beide Seiten klar ist, dass die Lösung funktioniert und den Zielsetzungen entspricht.

Abschließende Bemerkung: Unser Leben besteht immer mehr aus Widersprüchen, Spannungsfelder und Paradoxien.

  • Komplexität vs. Einfachheit.
  • Null-Fehler-Prinzip vs. Zeitdruck.
  • Flexibilität vs. Standards.
  • Kreativität vs. Struktur.
  • etc. etc.

Wirksame und erfolgreiche Menschen können mit diesen Widersprüchen umgehen und sind vor allem offen dafür, ihre mentalen Landkarten laufend zu hinterfragen und gegebenenfalls zu adaptieren.

Written by SH

Oktober 6th, 2007 um 7:45 Uhr nachmittags

Studieren und leben in Hong Kong

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Susanne Schuler, Betriebswirtschafts-Studentin an der FH Vorarlberg, verbringt derzeit ihr Auslandssemester in Hong Kong. Sie hat mir den Link zu ihrem Hong-Kong-Blog geschickt. Hier finden Sie einige interessante Geschichten, Eindrücke, Fotos und sogar kurze Videos über das Studieren und Leben in Hong Kong. Sehr interessant…

Written by SH

September 10th, 2007 um 8:55 Uhr vormittags

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Information ist Trumpf / Wissen ist Macht

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Information und Wissen sind der wertvollste “Rohstoff” unserer Zeit. Einige Beispiele:

  • aktuelle Markt- und Technologieinformationen sind für den Erfolg von Innovations-/Produktentwicklungsprojekten von entscheidender Bedeutung
  • differenzierte Standortinformationen, -kennzahlen und -prognosen sind für die Wahl des richtigen Standortes wichtig
  • aktuelle Wettbewerbsinformationen sind wichtig, um die Strategien der Wettbewerber laufend zu beobachten und die eigene Strategie gegebenenfalls danach auszurichten

Schlussendlich geht es darum, im Dschungel an Informationen den Überblick zu behalten und effektiv nach den richtigen und relevanten Informationen zu suchen und auch danach zu entscheiden (Effektivität = Die richtigen Dinge tun).

Hierzu gibt es im Internet ein einfaches und gleichzeitig auch effektives Werkzeug: GOOGLE ALERTS. Wenn Sie auf der Google-Startseite einen Suchbegriff eingeben, dann können Sie in der Leiste über der Sucheingabe auch nach “News” suchen. Hier stoßen Sie in der Regel auf interessante und auch relevante Nachrichten von PR-Portalen, Unternehmensseiten oder auch großen Nachrichtenportalen.

Zusätzlich können Sie auch - sofern Sie einen Google Account angelegt haben - einzelne Suchbegriffe in Ihre persönlichen Google Alerts aufnehmen. So werden Sie, je nach Wunsch, unmittelbar, täglich oder wöchentlich informiert, wenn es “News” zu einen Ihrer Suchbegriffe gibt. Eine absolut geniale Funktion, um in verschiedenen Themenfeldern einigermaßen informiert zu bleiben. Vor allem geht die Informationssuche weg von (mühsamem) “pull”, hin zu “push” (sprich automatisiert).

Simplify your information research! :-)

Written by SH

September 3rd, 2007 um 7:23 Uhr vormittags

Abkehr vom US-Managementparadigma

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(c) mm.de

Vermeintliche “Management-Vordenker” wie Fredmund Malik, Henry Mintzberg oder auch Tom Peters stehen der anglo-amerikanisch geprägten Managerausbildung MBA überaus kritisch gegenüber. Sie sind - wie auch andere Experten - davon überzeugt, dass MBA-Programme oft überbewertet sind. Malik (MM-Artikel: “Abkehr vom US-Paradigma.“):

“Ein guter Manager muss nicht Fallstudien lösen, sondern Gefahren und Möglichkeiten frühzeitig erkennen.”

Da könnte etwas dran sein. In die gleiche Kerbe schlägt Johannes von Schmettow, Partner der Personalberatung Egon Zehnder (MM-Artikel: “Ein Harvard-MBA ist nicht alles.“):

“In Deutschland nimmt die Fixierung auf Titel und die Art der Ausbildung schon seit einigen Jahren ab. Deutsche Unternehmen sind durchlässiger geworden, die Mischung wird bunter.”

Mein Fazit: Ein Titel (egal ob BA, MA, PhD oder auch MBA) kann maximal eine Eintrittskarte für hochkarätige Jobs sein. Entscheidend ist aber schlussendlich immer die individuelle Leistung, die man in der jeweiligen Position erbringen kann. Und ein “Low-Performer” wird sich langfristig auch mit einem Doktortitel nicht durchsetzen können - es sein denn, er oder sie arbeitet in einem “geschützten Bereich”. Ja, auch das soll es immer noch geben.

Written by SH

August 30th, 2007 um 12:17 Uhr nachmittags

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1 Jahr PM-Blog.com

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Am 30. August 2006 habe ich den ersten Post dieses PM-Blogs geschrieben.

Auf mein erstes Blogging-Jahr blicke ich positiv überrascht zurück. PM-Blog.com wird mittlerweile von knapp 450 Menschen täglich gelesen - Tendenz weiter steigend. Damit gehört der PM-Blog zu den Top 10 % der meistgelesenen Blogs im deutschsprachigen Raum. Auch in der WordPress-Rangliste konnten wir uns unter den Top 100 Blogs dauerhaft etablieren (jetzt gerade Rang 30: wordpress_topblogs.jpg).

Mein Dank gilt all den treuen Leserinnen und Lesern, die diesen Erfolg durch ihr Interesse möglich gemacht haben!

Für das nächste Jahr habe habe ich schon diverse Neuerungen und Verbesserungen im Kopf, die ich gerne umsetzen möchte. Re-Design, Podcast-Serie, eventuell eine Video-Podcast-Serie, Slidecasts, noch mehr Downloads, Zusammenlegung von PM-Handbuch.com und PM-Blog.com usw. Und natürlich bleibt alles weiterhin zu 100 % kostenlos!

Simplify your Projects! Ihr Stefan Hagen

Written by SH

August 30th, 2007 um 9:53 Uhr vormittags

Emotionalität im Management

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Ich liebe (positiv) emotionale Menschen, die es schaffen, andere mit ihrer Energie und Begeisterung anzustecken. Allzuoft vermisse ich genau diese Eigenschaft bei Führungskräften und auch bei Projektmanager/innen. Doch was Steve Ballmer da aufführt, ist doch etwas “too much”, finden Sie nicht auch?

Oder auch, wie er damals Windows 1.0 verkauft hat :-)

Vielleicht denken Sie jetzt: “Typisch amerikanisch.” Aber was man den Amis lassen muss: Sie schaffen es wie kaum eine andere Nation, Menschen für eine Sache zu begeistern - auch wenn diese Sache oft “bullshit” ist.

Noch ein kurzer Nachsatz: Was Steve definitiv schafft ist, dass man über seine öffentlichen Auftritte spricht.

Written by SH

August 29th, 2007 um 7:54 Uhr vormittags

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Leidenschaftlich, erfrischend, innovativ

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Tom Peters ist einer meiner Lieblings-Autoren. Warum? Weil seine Bücher weitaus leidenschaftlicher, erfrischender und zukunftsweisender sind als 99 % der restlichen Managementliteratur. In seinem neusten Werk “Re-imagine - Spitzenleistungen in Chaotischen Zeiten” propagiert Peters ein völlig neues Denken, eine neue Herangehensweise an aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Wenn Sie die teilweise theoretische und nichtssagende Managementliteratur satt haben, dann ist das genau das Richtige für Sie.

Schon beim Durchblättern wird klar, dass dieses Buch unkonventionell und einfach anders ist. Bunt, unterschiedlichste Schriftgrößen und Arten, reich bebildert und voll bepackt mit Beispielen. Zugegebenermaßen muss man sich erst an dieses ungewöhnliche Design gewöhnen, doch dann ist das Buch ein wahrer Genuss.

Als kleiner Vorgeschmack einige auf Peters’ (teilweise provokante) Thesen:

  • Frühes Scheitern ermöglicht frühen Erfolg.
  • Zerstörung ist natürlich.
  • Die Büroarbeit, wie wir sie kennen, ist tot. Es bleiben maximal 15 Jahre, um Ihren Beruf neu zu erfinden.
  • Das Internet verändert ALLES.
  • Die - qualitativ hochwertige - Kopie ist zur Norm geworden.
  • Kundenzufriedenheit ist out - Kundenerfolg ist in.
  • Projektmanager, die funktionsübergreifende Projekte leiten, kontrollieren … den Geldbeute. Sie kontrollieren … Mitarbeiterbewertung. Sie kontrollieren … alles.

pdf2.gif HIER können Sie ein Beispielkapitel des Buches kostenlos herunter laden (in English, 2,77 MB).

Written by SH

August 12th, 2007 um 8:35 Uhr nachmittags