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Das 5. PM Camp in Dornbirn ist Geschichte. Was ich bislang gelernt habe…

Vor genau einer Woche fand das bereits 5. PM Camp in Dornbirn unter dem Motto „Muster brechen“ statt. FĂŒr uns Initiatoren kam das 5-jĂ€hrige JubilĂ€um durchaus einem kleinen Meilenstein gleich. Umso gespannter waren wir im Vorfeld, wie es dieses Jahr ablaufen wĂŒrde.

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© Stephan List, 2015

Vorab: Ich glaube, dass das diesjÀhrige PM Camp unser bislang bestes war. Das beste Camp im Sinne unseres Leitbildes:

Das PM Camp bringt Menschen auf Augenhöhe zusammen, um von- und miteinander zu lernen und gemeinsam die Zukunft im Projektmanagement zu gestalten.

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PM Camp 12: Jetzt anmelden!

Im November 2011 fand das erste PM Camp fĂŒr die D-A-CH Region im Herzen des DreilĂ€nderecks in Dornbirn (AUT) statt. Es war eine tolle Un-Konferenz, und deshalb war schon damals klar: Es wird auch 2012 wieder ein PM Camp geben!

Im Juni 2012 hat in Wien das PM Camp Vienna stattgefunden – weitere sollen in ganz Europa (und vielleicht irgendwann auf der ganzen Welt?) folgen. Denn unsere Vision ist: Das PM Camp soll die bedeutendste Un-Konferenz zum Thema Projektmanagement werden!

Was ist das PM Camp?

Wichtige Werte und Prinzipien des PM Camps sind (Auszug aus unserem internen Strategiedokument, das gerade noch final ĂŒberarbeitet wird):

  • Wir wollen Menschen zum Thema Projektmanagement zusammen bringen, BrĂŒcken bauen zwischen klassisch und agil, analog und digital, alt und jung.
  • Es geht uns um die gemeinsame Weiterentwicklung der Projektmanagement-Disziplin. Dabei möchten wir neue Wege gehen.
  • Wir wollen Emotionen zulassen, wecken und entwickeln. Die AtmosphĂ€re im PM Camp soll zu gegenseitigem Verstehen fĂŒhren, alle Teilnehmer sollen etwas mitnehmen und vieles einbringen, so dass gemeinsam neue Impulse geschaffen werden.
  • Unsere Werte: Augenhöhe, Austausch, Commitment, Dialog, Emphatie, Ethik, Gleichberechtigung, HeterogenitĂ€t, kategorischer Imperativ, Liebe, Pluralismus, verbale Hygenie, Respekt, Verbindlichkeit

Jetzt anmelden!

Das PM Camp 12 fĂŒr die D-A-CH Region findet vom 8. – 10. November 2012 an der FH Vorarlberg in Dornbirn statt. Wenn Sie mit dabei sein möchten, dann sollten Sie sich bald anmelden. Denn in nicht einmal 24 Stunden wurden schon sensationelle 31 Tickets (!) verkauft.

Noch einige zusÀtzliche Informationen:

  • Im Preis von EUR 99 (zzgl. 20 % österr. USt.) sind die Teilnahme am PM Camp sowie die Verpflegung wĂ€hrend des Camps enthalten.
  • Anreise und Übernachtung werden von den Teilnehmer/innen selbst organisiert.
  • Am Donnerstag, den 8.11.2012 findet (wie auch letztes Jahr schon) das „Get together“ statt. Das eigentliche PM Camp startet am 9.11.2012 ab 9 Uhr und endet am Samstag, den 10.11. gegen 15:30 Uhr.
  • Weiters findet am Freitag wieder die bewĂ€hrte PM Party statt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer offiziellen PM Camp Webseite.

PS: BeitrĂ€ge meiner PM Camp Kernteam-Kollegen Marcus und Eberhard finden Sie hier und hier – und auch Agile Rescue (Felix RĂŒssel) hat schon berichtet.

Nachtrag 8.7.2012: Schon 43 Anmeldungen und nur noch 47 PlĂ€tze verfĂŒgbar. Vielleicht sollten wir das Kontingent erhöhen?

Interview mit GPM Vorstand Reinhard Wagner

Marc Widmann ist ein sehr erfahrener PM Coach, Projektportfolio- und Programmmanager. Er hat mich gestern auf ein Interview aufmerksam gemacht, das er vergangene Woche mit GPM Vorstand Reinhard Wagner gefĂŒhrt hat. In dem Interview sprechen die beiden auch ĂŒber das PM Camp (ab Min. 7:25 im Video).

Es ist mir ein Anliegen, zu einigen Punkten des Interviews kurz Stellung zu nehmen:

  • Das PM Camp ist nicht als Konkurrenzveranstaltung zu jenen der PM VerbĂ€nde konzipiert – vielmehr als ErgĂ€nzung.
  • Ebenso möchten die Initiatoren des PM Camps nicht die Funktion der PM VerbĂ€nde (insbesondere IPMA mit seinen nationalen VerbĂ€nden bzw. PMI) ersetzen – wĂ€re ja auch ein absurder Gedanke. Es ist unbestritten, dass PM VerbĂ€nde eine wichtige Funktion wahrnehmen (vgl. hierzu eine Umfrage auf dem PM Blog aus dem Jahr 2009).
  • Eines der Themen, welches von Marcus Raitner als Vortrag zum PM Camp eingereicht wurde, ist „Open-PM„. Es ist aber nicht das Hauptziel des PM Camps, ĂŒber einen offenen PM Standard zu sprechen (sondern wie gesagt eines von vielen Themen).
  • Marc Widmann stellt in dem Interview die Frage: „Planen Sie, die dort [beim PM Camp] gewonnenen Erkenntnisse in die Arbeit der GPM einfließen zu lassen?“ –> Das ist natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht unser mein Anspruch. Es wĂ€re vermessen zu glauben, dass die GPM mit ihren vielen Expert/innen und Mitgliedern inhaltlichen Aufholbedarf im „engeren Wissensfeld des Projektmanagements“ hat. Vielmehr möchten wir mit einem anderen Zugang und vielleicht auch mit einer anderen Haltung an das Thema heran gehen. Hierzu zwei Gedanken:
    • Innovative Entwicklungen benötigen einen offenen, interdisziplinĂ€ren Rahmen. Obwohl die großen VerbĂ€nde – allen voran die GPM – in den letzten Jahren einige Schritte in Richtung einer Öffnung gemacht haben, agieren VerbĂ€nde in Teilbereichen nach wie vor als „geschlossene Systeme„.
    • Die Arbeit der VerbĂ€nde muss finanziert werden – ganz klar. In den letzten Jahren hat sich bei mir zunehmend der Verdacht verstĂ€rkt, dass finanzielle InteressenÂ ĂŒber jene der Mitglieder und der gesamten PM Community gestellt werden. Zugegebenermaßen bezieht sich meine Kritik aber nicht auf die GPM sondern primĂ€r auf PMI, denn ich war lange Jahre PMI Mitglied, bis ich die Mitgliedschaft dieses Jahr nicht mehr verlĂ€ngert habe (Kritik und BegrĂŒndungen sind hier, hier und hier nachzulesen).

Fazit: Das PM Camp möchte weder die Arbeit der PM VerbÀnde ersetzen noch diese kritisieren. PM VerbÀnde haben eine wichtige Funktion. Trotzdem glauben wir, dass es als ErgÀnzung zur Arbeit der VerbÀnde freie, offene und interdisziplinÀre Plattformen und Entwicklungsformen braucht. Hier positioniert sich das PM Camp (und die Projekte und Initiativen, die möglicherweise daraus entstehen werden).

Wir verfolgen mit unserer Initiative keinerlei wirtschaftliche, sondern rein inhaltliche Interessen. Uns geht es einzig und allein um die (aus unserer Sicht) notwendige inhaltliche Weiterentwicklung und Öffnung der Projektmanagementdisziplin. Oder wie es Olaf Hinz ausdrĂŒcken wĂŒrde: „Wider die zunehmende Verdosung im Projektmanagement.“

PS: Lieber Marc Widmann, das PM Camp findet nicht – wie im Video erwĂ€hnt – in Oberösterreich sondern in Vorarlberg (im DreilĂ€ndereck D-A-CH) statt 😉

Zukunft des Projektmanagements – Welche Fragen sind spannend?

Kommende Woche findet das erste PM Camp der D-A-CH Region statt. Neben 10 vorbereiteten VortrÀgen wird es jeweils am Nachmittag des Camps Barcamp-Sessions geben. Dort sollen spannende und relevante Fragen zur Zukunft des Projektmanagements diskutiert werden.

Was aber sind die spannenden Fragen im Projektmanagement?

Ihre Meinung ist gefragt. Einfach mit abstimmen oder selber eine Idee hinzufĂŒgen:


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PS: Die Idee zur Formulierung konkreter Fragestellungen habe ich mir ĂŒbrigens beim JamCamp von IBM abgeschaut 🙂