Schlagwort-Archive: Studie

PPM Software Studie 2016

bildschirmfoto-2016-10-17-um-20-26-20Projekte sind als Arbeits- und Organisationsform nach wie vor im Vormarsch. Immer mehr und immer komplexere Projektvorhaben werden initiiert und abgewickelt, um auf die Anforderungen des Umfeldes effektiv und effizient zu reagieren.

Niemand wird ernsthaft behaupten, dass eine IT Lösung per se Probleme löst. Aber umgekehrt gilt auch: Ohne leistungsfähige und akzeptierte Projekt- und Portfolio Management Software sind Planungs-, Controlling- und Abstimmungsprozesse häufig mühsam, fehlerhaft und ineffizient.

Durch die PPM ToolstudieStatus Quo von Projekt- und Portfoliomanagement (PPM) Software im deutschsprachigen Raum“ sollen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Auswahl, Implementierung und dem laufenden Einsatz einer Projekt- und Portfoliomanagement Software erforscht werden.

Ihr Nutzen, wenn Sie daran teilnehmen (ca. 25 Minuten):

  • Auf Wunsch erhalten Sie die Studienergebnisse nach Fertigstellung zugeschickt.
  • Zudem werden diverse Sachpreise unter allen Teilnehmer/innen verlost.

Link zur Studie: http://ppm-toolstudie.com/#teilnahme

Ihr Beitrag ist ein wertvoller Baustein in der weiteren Erforschung des Themas Softwareakzeptanz von Projekt und Portfoliomanagement Software.
Herzlichen Dank!

Umfrage: Status Quo Agile 2014

Viele Unternehmen stellen sich (immer noch) die Frage, ob agile Frameworks wie Scrum, Kanban, Scrumban oder Extreme Programming eine relevante Alternative zu planungsgetriebenen, klassischen Projektmanagement-Ansätzen sind.

Diese Frage, nämlich die Bedeutung agiler Ansätze, hat auch Prof. Dr. Ayelt Komus vom BPM-Labor der Hochschule Koblenz vor knapp zwei Jahren erstmals mittels einer Studie „Status Quo Agile“ gestellt. Diese Studie wird nun erneut durchgeführt.  Weiterlesen

PM Tools Test – Zusammenarbeit organisieren.

Springtest hat kürzlich die ersten Ergebnisse des „Projektmanagement Tool Tests“ veröffentlicht. Insgesamt wurden 65 Tools getestet, die Liste der ersten 10 Testergebnisse ist nun onlineWeiterlesen

Studie: SwissQ Agile Trends & Benchmarks

Die wachsende Bedeutung agiler Prinzipien, Vorgehensweisen und Methoden kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass fast wöchentlich neue Studien und Untersuchungsergebnisse zu dem Thema publiziert werden. Dieses Mal bin ich auf eine Studie von SwissQ (Studie als PDF-Download) gestoßen, in der „Agile Trends & Benchmarks“ für 2012 untersucht wurden.

Ergebnisse

Einige Erkenntnisse von SwissQ sind:

  • Über 50% der Unternehmen sind mit der Einführung agiler Praktiken nicht zufrieden.
  • IT Tools: Ca. 2/3 der befragten Unternehmen setzen MS Office Produkte ein, 31% Jira und 28% HPQC.
  • 73% der Befragten schätzen sich selbst als „erfahren“ in der Anwendung agiler Methoden ein.
  • Während die bekannten agilen Ansätze wie Scrum bereits von 70% der Unternehmen genutzt werden, gibt es bei TDD, ATDD, Kanban oder die Definition of Done Aufholbedarf.
  • Argumente für den Einsatz agiler Methoden sind u.a. Besserer Umgang mit sich ändernden Prioritäten, höhere Produktivität, Time-to-Market.
  • In über 50% der Unternehmen kommen agile Methoden zum Einsatz – hier wiederum ist Scrum der mit Abstand am meisten angewendete agile Ansatz (84%).
  • Das Top-Management hat nach wie vor große Vorbehalte gegenüber den agilen Praktiken.
  • Die größte Hürde ist der Veränderungsbedarf in der Organisation, der sich durch den Einsatz agiler Ansätze ergibt.
  • Scheiterungsgründe agiler Projekte sind fehlende Erfahrung (52%) und die Unvereinbarkeit agiler Werte mit der Unternehmenskultur (42%).

IBM 2012 CEO Study: Die vernetzte Welt ist bereits Realität.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den regelmäßig erscheinenden Studien von IBM. Besonders die IBM CEO Study hat es mir angetan. Jährlich werden über 1.500 CEO’s von international agierenden Unternehmen über aktuelle Trends und Entwicklungen befragt. In der IBM CEO Study 2010 waren „Komplexität“ das große Thema. In der aktuellen Studie – die bislang erst in englischer Sprache erschienen ist – wurde die fortschreitende Vernetzung als DAS Top-Thema der CEO’s identifiziert.

Die vernetzte Welt

Die Verwendung von Begriffen wie Vernetzung, Globalisierung, Komplexität, Unsicherheit, Agilität, Kollaboration, Systeme oder Dynamik hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen. Zugegebenermaßen kann man es teilweise schon nicht mehr hören, weil die Themen häufig oberflächlich und phrasenhaft behandelt werden.

Der dahinter liegende Trend zeigt sich meines Erachtens aber mittlerweile mehr als deutlich: Wir befinden uns mitten im Übergang von der modernen zur vernetzten Gesellschaft. Prof. Dr. Dirk Baecker hat diese Formulierung geprägt – u.a. durch folgendes Interview:

Meine tiefe Überzeugung ist: Die vernetzte Welt / Gesellschaft ist bereits mehr als eine reine Hypothese – wir befinden uns bereits mittendrin! (weiterführender Text dazu von Heiko Kleve)

Kernthese der IBM CEO Study 2012

Zurück zur CEO Study (kostenloser Download hier). IBM stellt eine durchaus provokante These in den Raum: Unternehmen mit „Social CEO’s“ werden in In Zukunft erfolgreicher sein! Gemeint ist, dass das Top-Management soziale Technologien und Medien versteht, aktiv nützt und proaktiv im Unternehmen verankert (strategisch, strukturell und kulturell). Das ist soweit nichts Neues, denn unter dem Stichwort „Enterprise 2.0“ oder „Business 2.0“ geistern diese Konzepte und Thesen schon lange durch die Medien bzw. die Netze-Community.

Was hingegen mittlerweile schon eine neue Dimension angenommen hat – auch durch Studien wie die aktuelle von IBM – ist die Relevanz, die Expert/innen verschiedener Fachrichtungen (IT, Soziologie, Systemtheorie, Ökonomie…) der fortschreitenden Vernetzung der Welt beimessen.

Die Kernergebnisse können Sie in kurzer Form bei forbes.com nachlesen.

Appell

Liebe Unternehmer/innen, Führungskräfte und Entscheidungsträger/innen da draußen: Bitte beschäftigen Sie sich mit diesen Themen – es könnte für die mittel- bis langfristige Überlebensfähigkeit Ihres Unternehmens entscheidend sein!

PS: Übrigens, wir begleiten Unternehmen im Veränderungsprozess hin zum „Enterprise 2.0“. 😉

 

Karriere- und Gehaltsstudie für Projektpersonal 2011

Projekte erfolgreich zu managen ist eine Aufgabe, die ein hohes Maß an Professionalität erfordert. Deshalb ist es aus meiner Sicht unvermeidlich, die Profession „Projektmanager/in“ bzw. „Projektleiter/in“ kontinuierlich zu fördern, zu schärfen und in den Unternehmen zu etablieren.

Die Gehaltsstudie der GPM, welche bereits in 2009 und 2010 durchgeführt wurde, soll in diesem Zusammenhang zur Sensibilisierung beitragen. Deshalb unterstütze ich das Vorhaben.

Worum geht es?

Ziel der Studie ist es, genauere Informationen darüber zu erhalten, welche Möglichkeiten Projektmanager zur eigenen Karriereentwicklung haben und welche Gehälter bei welchen Rahmenbedingungen – Branche, Unternehmensgröße, Erfahrung, Ausbildung etc. – üblicherweise bezahlt werden. Darüber hinaus gibt die Studie einen guten Einblick in die Arbeitsbedingungen der Projektmanager sowie das Nebeneinander von Projektmanagement und Linienfunktion.

Ein weiterer Schwerpunkt der Befragung liegt im Bereich der Aus- und Weiterbildung im Projektmanagement. Gerade in diesem Bereich ergaben sich bei der letzten Gehaltsstudie im Jahr 2009 sehr interessante Ergebnisse. Damals wurde deutlich, dass Praxis in Projekten, ein wesentlicher Faktor für die Karriereentwicklung, durch eine hochwertige Weiterbildung ersetzt werden konnte.“

Vielleicht nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, um an der Studie teilzunehmen? Würde mich und die GPM-Verantwortlichen freuen 😉

Studie „Project Management Software Systems“ (6. Aufl.)

Im November 2010 ist die nunmehr 6. Auflage der Studie „Project Management Software Systems“ erschienen. Dr. Mark Mey Meyer und Dr. Frederik Ahlemann geben darin einen umfassenden und fundierten Überblick über die Lösungen von 24 Anbieter von PM Softwaresystemen. Die Inhalte der Studie sowie die getesteten Systeme können Sie dieser Leseprobe (PDF) entnehmen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die Studie mit einen Preis von 595 € (636,65 € inkl. MwSt.) relativ teuer ist. Für projektorientierte Unternehmen lohnt sich die Investition aber allemal, da die Auswahl eines geeigneten Systems für den Gesamterfolg des Projektmanagements nicht unerheblich ist.

Die Studie kann übrigens hier bestellt werden.

Studie: Komplexität in Beratungsprojekten

Bastian Hanisch arbeitet derzeit am Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship an seiner Promotion. Thema: Komplexität in Beratungsprojekten. Den Hintergrund seines Formschungsprojekts beschreibt er folgendermaßen:

„Warum ist diese Studie von Bedeutung?
Die effiziente und effektive Durchführung von Projekten stellt für Unternehmen einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Untersuchungen zeigen, dass Komplexität die Projektarbeit stark beeinflusst; beispielsweise kann die fachliche Komplexität des Projektinhalts Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Projektteams haben. Projekte, an denen Unternehmensberater beteiligt sind, weisen durch die Beteiligung externer Kräfte in Bezug auf Komplexität spezielle Charakteristika auf. […] Die Studie richtet sich an Unternehmen aller Branchen, die Beratungsprojekte durchführen, sowie an Unternehmensberatungen, es wird sowohl die Kunden- als auch die Auftragnehmer-Perspektive untersucht.“

Der Zeitaufwand beträgt ca. 15. Minuten. Ich würde mich freuen, wenn der Eine oder die Andere an der Umfrage teilnimmt. Die Ergebnisse werde ich dann – sobald die Studie fertig ist – auf dem PM-Blog veröffentlichen.