English skills

In internationalen Projekten spricht man in der Regel Englisch. Als ProjektleiterIn eines solchen Projekts sollten Sie fließend Englisch sprechen und auch projektspezifische Termini beherrschen. Andernfalls könnte es Ihnen in Ihren Projekten so gehen wie diesem jungen Herrn an seinem ersten Arbeitstag:

Auch dieses Beispiel verdeutlicht – allerdings auf etwas derbere Art und Weise, was passieren kann, wenn man der englischen Sprache nicht mächtig ist.

Ihr Stefan Hagen 😉

Einfach = leicht?

mar-m.jpgBilderquelle: www.iller-marathon.de

Wenn Sie an einem Marathon teilnehmen, so ist diese Aufgabe verhältnismäßig einfach. Sie müssen „nur“ 42,195 km in möglichst kurzer Zeit laufen. Ist diese Herausforderung deswegen aber auch leicht? Wohl eher nicht. (Dieses Beispiel stammt übrigens aus dem Buch „Die Kunst des IT-Projektmanagements“ von Scott Berkun – sehr empfehlenswert!).

Fassen wir zusammen: Einfach bedeutet nicht gleichzeitig auch leicht. Im Gegenteil. Und eine Sache zu vereinfachen ist schon gar nicht leicht. Es ist vielmehr die Königsklasse des (Projekt)Managements!

MindMapping ist mein persönlicher Favorit zur Komplexitätsreduktion und Vereinfachung. Doch nicht jedes komplexe Problem löst man mit dieser Methode. In den kommenden Wochen werde ich auf weitere Methoden und Techniken zur Vereinfachung eingehen. Aber auch über Kommentare und Erfahrungswerte von Leserinnen und Lesern dieses Blogs würde ich mich sehr freuen!

Simplify your Projects!

Ihr Stefan Hagen

Teammanagement und -rollen

b4_17.jpgBilderquelle: www.tombattye.com

Die „weichen Faktoren“ sind in praktisch allen Projekten erfolgsentscheidend. Ein sehr wichtiger Bereich in diesem Zusammenhang sind das Teammanagement und die jeweiligen Teamrollen.

Wenn Sie sich etwas in das Thema einlesen möchten, empfehle ich dieses Skriptum (PDF, 474 KB). Zusätzlich ist auch der Beitrag zu Teamrollen auf Wikipedia ganz interessant.

Eines der bekanntesten Teamrollen-Konzepte ist jenes von Belbin. Hier finden Sie „Belbins Teamrollen“ im Überblick.

Wenn Sie herausfinden möchten, welche Teamrolle am ehesten auf Sie bzw. auf Ihre Teammitglieder zutrifft, empfehle ich folgende kostenlose TESTS:

  1. Rollen in der Gruppe: Basiert nicht auf den Belbin’s Team Roles, ist aber auch ganz interessant.
  2. Team Roles Test: Kostenlos, allerdings auf Englisch.

Viel Spaß bei der Teamarbeit!

Einstein & Co.

einstein.jpgBilderquelle: www.norbertkasper.de

Meinen heutigen Blogeintrag möchte ich mit einigen Arbeitsthesen beginnen:

  • Die Komplexität der Problemstellungen, mit denen Organisationen konfrontiert werden, nimmt permanent und unaufhörlich zu.
  • Gleichzeitig haben Organisationen immer weniger Zeit, um diese Problemstellungen zu lösen.
  • Die Art und Weise, wie Organisationen mit Komplexität umgehen, wird zukünftig noch mehr über deren Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.
  • Projektmanagement ist die wichtigste Arbeits- und Organisationsform zur systematischen und gezielten Lösung komplexer Aufgabenstellungen.

Wie aber können und sollen wir mit Komplexität umgehen? Große Denker haben uns Methoden, Wege und Erfolgsprinzipien aufgezeigt. Ich möchte heute auf zwei aus meiner Sicht zentrale Prinzipien zur Komplexitätsbewältigung eingehen:

1) Albert Einstein: „Alles sollte so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher.“
2) W. Ross Ashby: „Only variety can destroy variety.“ (frei übersetzt: Komplexität kann nur mit Komplexität bezwungen werden.)

Das Einstein-Zitat kann so interpretiert werden, dass komplexe Situationen so lange vereinfacht werden sollen, bis die entscheidenden „Hebel“ zur Problemlösung gefunden sind. Dies entspricht exakt unserer „Simplify your Projects!“ Philosophie. „Ashby’s Law“ hingegen besagt, dass eine Lösung ählich komplex sein muss wie das Problem selbst. Diese beiden Strategien stehen sich auf den ersten blick diametral gegenüber – aber eben nur auf den ersten Blick.

Der Schlüssel zum Erfolg besteht oftmals darin, die beiden Prinzipien von Einstein und Ashby miteinander zu kombinieren. Einfach UND differenziert. Simpel UND ganzheitlich. Aber was bedeutet das für die Praxis?

Einerseits, dass Sie komplexe Sachverhalte so einfach wie möglich darstellen und nicht im Detail versinken sollten. Vereinfachen, visualisieren, reduzieren.

Andererseits bedeutet es aber auch, komplexe Situationen in ihrer Differenziertheit zu begreifen. Analysieren, simulieren, berechnen.

Good luck!

Ihr Stefan Hagen

Einflussreichste und wertvollste Marken

352_top5_global.gifIn der Österreichischen Zeitung DerStandard (Ausg. vom 27./28. Januar 2007, S. 20) stand am Wochenende zu lesen: „Angriff der Internet-Marken“. Der Inhalt des Artikels war für mich recht erstaunlich. Laut DerStandard hat das Beratungsunternehmen Interbrand die weltweit einflussreichsten Marken erhoben. Hier das Ranking:

  1. Google
  2. Apple
  3. YouTube
  4. Wikipedia
  5. Starbucks

Einschränkend muss man dazu sagen, dass es sich hier um das Ergebnis einer Internet-Befragung von Interbrand über das eigene Portal brandchannel.com handelt. Die jährliche Interbrand-Studie der wertvollsten Marken zeigt ein ganz anderes Bild:

  1. Coca Cola
  2. Microsoft
  3. IBM
  4. GE
  5. Intel
  6. Nokia
  7. Toyota
  8. Disney
  9. McDonald’s
  10. Mercedes

Hier finden Sie weitere interessante Infos zu dem Thema.

Das Thema Branding wird in den nächsten Jahren weiter stark an Bedeutung zunehmen – dessen bin ich mir ganz sicher. In einer Welt der überschäumenden Informationen („information overflow“) kann man die Wahrnehmung der Menschen oft nur noch durch kurze aber besonders einprägsame Botschaften erreichen. Und eine Marke stellt in diesem Sinne die „Pfeilspitze“ der (Unternehmens)Kommunikation dar.

Dieses Prinzip kann übrigens auch auf Projekte übertragen werden. Bei großen, riskanten und öffentlichkeitswirksamen Projekten bietet es sich an, dem Projektmarketing eine besondere Bedeutung zu schenken und auch über ein Projekt-Brand und Projekt-Logo nachzudenken

Ihr Stefan Hagen