Die Auftraggeber sind Schuld!

In der Nachbetrachtung von Projekten kommt man häufig zum Schluss, dass die Zielvorgaben, Rahmenbedingungen und das Verhalten des Auftraggebers (= Führungskraft, Kunde etc.) nicht gerade zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Oder etwas weniger diplomatisch formuliert: Die Projektauftraggeber sind für Misserfolge häufig hauptverantwortlich!

In der Ausgabe 01/08 des Projektmagazins findet sich zu diesem Thema ein sehr guter „aktueller Tipp“ von Klaus D. Tumuscheit (Bild) – erfolgreicher Berater, Trainer und Buchautor im Bereich Projektmanagment. Hier der Tipp als PDF zum Download.

Ich empfehle Ihnen folgende Bücher von Hr. Tumuscheit:

Die läppischen EUR 9,90 sind eine gute Investition!

Das Buch hält wirklich das, was es verspricht (bei Amazon derzeit aber offensichtlich leider vergriffen).

Multi-Projektmanagement 2008

PM-Blog.com empfiehlt:

03-7013_mpjm2008_fsize.gif

Multi-Projektmanagement 2008
5. Management Circle Jahrestagung für Projektmanager in München

Der Trend zu mehr Projektorientierung im Unternehmen hält an. Dabei nehmen die Anzahl und der Komplexitätsgrad der Projekte sowie die Anforderungen an die Projektplanung und -abwicklung stetig zu. Vor diesem Hintergrund versammelt Management Circle am 3. und 4. März 2008 Projektleiter, Projektmanager und Projektcontroller auf der Jahrestagung

Make change happen: Leadership & Passion!

Kürzlich bin ich auf einige Videos von Dr. Patrick Dixon, Managementberater, gestoßen. Gefällt mir sehr gut, was er da erzählt. Er beschreibt recht eindrücklich, praxisorientiert und leidenschaftlich, worauf es bei Veränderungsprozessen ankommt.

Wenn Sie demnächst mal 10 Minuten Zeit für etwas Inspiration haben, dann sollten Sie sich dieses Video „rein ziehen“.

(Projekt)Management ist keine Wissenschaft!

pmwissenschaft.jpg

Management ist keine Wissenschaft“ – dies ist der Titel eines Artikels von Christoph Mandl in der aktuellen Samstagsausgabe der Österreichischen Wirtschaftszeitung DerStandard. Einige seiner Thesen lauten wie folgt:

  • Zu wenig Praxis in der Führungskräfteausbildung.
  • „Managementpraxis besteht aus einer Menge Handwerk, einer Prise Kunst und ein bisschen Wissenschaft.“
  • „… mit der Macht von Fakten und Logik ist es nicht getan.“
  • Erreicht werden könne dies, wenn die betriebliche Ausbildung mit der Theorie gleichberechtigt sei, etwa indem im Rahmen eines Führungskräftetrainings Projekte im eigenen Unternehmen durchgeführt werden müssen. Vor allem Innovationsprojekte, bei denen Rückgrat und Kreativität gefordert seien, hätten sich bewährt. Zum einen werde dabei Führungskompetenz erworben, zum anderen sei durch das Lernsetting auch die Reflexion gewährleistet…“

Dem kann ich nur zustimmen. Insbesondere auch seine Meinung, Projekte als „Lernfelder“ zur gezielten Förderung und Entwicklung von Führungs- und Managementkompetenzen zu nutzen, teile ich vollinhaltlich.

Lesen Sie ergänzend hierzu auch diesen früheren Beitrag: Projektmanagement als PE-Instrument

Organisations- und Kulturveränderungen "auf den Boden bringen"

Projektmanagement ist eine Organisationsform, die häufig auch zur Strukturierung und gezielten Umsetzung interner Veränderungsprozesse herangezogen wird – zu Recht. Doch die Erfolgsfaktoren, um (KULTUR)VERÄNDERUNGEN in Organisationen wirklich „auf den Boden zu bringen“, gehen weit über die „harten“ PM Methoden hinaus.

Es geht auch darum, Veränderungsprozesse in ihrer Komplexität, Vielschichtigkeit und Menschlichkeit zu begreifen, zu verstehen und entsprechend wirkungsvolle Lösungsstrategien zu entwickeln. Dieses Know-How finden wir in Diziplinen wie z.B.

  • Organisationsentwicklung
  • Personalentwicklung
  • Change Management
  • Organisationales Lernen – Die Lernende Organisation
  • Systemische Intervention
  • etc.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen den Change Guide von Winfried Berner wärmstens empfehlen. Ich kenne keine andere (kostenlose) Wissensquelle im Internet, die das Thema in ähnlicher Qualität und in ähnlicher Tiefe behandelt. Sensationell.

Bestandteile eines Projektplans

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“

In manchen Projekten mag diese Weisheit dieser Ausspruch zutreffen, doch in den allermeisten Projekten ist eine systematische, pragmatische und dynamische Projektplanung von größter Bedeutung für den späteren Erfolg.

Ich habe deshalb mal versucht, überblicksmäßig die wesentlichen Bestandteile eines Projektplans zu skizzieren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und universale Richtigkeit.


ZUM DOWNLOADEN DES PDF’S KLICKEN SIE BITTE AUF DAS SLIDESHARE-LOGO RECHTS UNTEN.

Ich hoffe, dass diese Übersicht für den Einen oder die Andere eine Orientierungshilfe für die Praxis darstellt.

Don’t forget:

  • Simplify your projects!
  • Weniger ist mehr.
  • Soviel Planung wie nötig, nicht soviel wie möglich.

Kostenloses Handbuch: Öffentlichkeitsbeteiligung

oeffentlichkeitsbeteiligung.jpg

Projektmanagement ist eine Arbeits- und Organisationsform, die gerade auch im öffentlichen Bereich stetig und rasant an Bedeutung zunimmt. Denn insbesondere auf internationaler, nationaler, regionaler oder kommunaler Ebene gibt es eine Vielzahl von projektwürdigen (weil komplexen, neuartigen und zeitlich begrenzten) Aufgabenstellungen, die mit den starren Linienstrukturen kaum nicht effizient und effektiv zu bewältigen sind.

Zugegebenermaßen ist die Projektkultur in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung noch ausbaufähig, um es mal diplomatisch zu formulieren. Andererseits gibt es auch eine laufend zunehmende Zahl von „gold nuggets“, nämlich hervorragend strukturierten und abgewickelten Projekten im öffentlichen Bereich.

Meine persönliche These (auf Erfahrungswerten basierend 🙂 ):

Die Komplexität von öffentlichen Projekten wird insbesondere durch die Komplexität des sozialen Kontextes bestimmt (Anspruchsgruppen, Stakeholder). Genau hier muss das Management öffentlicher Projekte auch einen gezielten Fokus setzen, nämlich in der systematischen Beteiligung der Anspruchsgruppen sowie im Informations- und Kommunikationsmanagement.

Zur systematischen Einbindung der und Kommunikation mit den Anspruchsgruppen bietet uns die Theorie etliche Methoden, Verfahren und Techniken der (Bürger/innen)Beteiligung. Vor kurzem bin ich auf eine hervorragende Seite zu diesem Thema gestoßen, nämlich www.Partizipation.at.

Die Seite bietet:

  • qualitativ hochwertige Informationen – völlig kostenlos
  • pdf2.gifDas Handbuch Öffentlichkeitsbeteiligung zum kostenlosen Download (in D und E; 3MB)
  • Beschreibung von Methoden und Basiswissen zum Thema
  • Praxisbeispiele
  • Tipps & Tricks
  • und vieles mehr…

Für Projektmanager/innen im öffentlichen Bereich wirklich ein wahrer Fundus an hochwertigen Informationen und Hilfsmitteln! Die Seite zählt wirklich zum Besten, was es in dem Bereich im Internet gibt – und das auch noch kostenlos.

And the winner is…

[slideshow id=720575940392094548&w=426&h=320]

1. Preis: Thomas Lettenbauer (Lizenz PMPrepCast)
2. Preis: Andreas Splett (Buch von Tom Peters)
3. Preis: Ulrike Reuß (Buch von Fredmund Malik)

Wir gratulieren!

Die Gewinner/innen werden persönlich von uns benachrichtigt. Die Preise werden in den nächsten Tagen verschickt.