FORTUNE Magazine: 10 Most Admired for Innovation

Ein systematisches, flexibles und dynamisches Projektmanagement ermöglicht Innovationen. Das heißt nicht, dass man ohne PM nicht auch innovativ sein könnte. Aber in der Regel geht’s mit entsprechenden PM Methoden und Systematiken weitaus effizienter und häufig auch effektiver.

Zu diesem Thema habe ich auf der Seite des FORTUNE Magazine einen interessanten Link gefunden (in der Kategorie “ Most Admired Companies 2008„): Nämlich die 10 am meisten bewunderten Innovationen des letzten Jahres („10 Most Admired for innovation“). Über das Ergebnis lässt sich natürlich durchaus streiten – aber beurteilen Sie selbst…

Sehr interessant sind übrigens auch einige andere Artikel und Rankings in der Kategorie „Most Admired Companies 2008“.

managing talent
companies (in general)
The trouble with Steve Jobs

Projektblogs als pragmatische Kommunikationsplattformen nützen

Kommunikation ist DER wichtigste Erfolgsfaktor in den meisten allen Projekten. Als Projektmanager/in müssen Sie dafür sorgen, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Sie sollten proaktiv kommunizieren und den Informationsfluss zwischen Ihnen und dem Team, innerhalb des Teams und natürlich auch zu sonstigen Stakeholdern (Auftraggeber, Kunden, Partner etc.) gezielt gestalten.

Mögliche Kommunikationsformen in Projekten:

– persönliche Gespräche
– Projektsitzungen, Workshops etc.
– Telefon, Skype, Video-Conferencing …
– e-Mail, Schriftverkehr
– professionelle PM Software Tools (EPM von Microsoft, Primavera, CA Clarity…)
– Web Collaboration Platforms (wie z.B. Projectplace, teamspace, Basecam…)
– Projektblogs

    Auf letzteres möchte ich heute kurz eingehen, nämlich auf Projektblogs. Diese bieten nämlich für Unternehmen oder einzelne Projekte eine wirklich effektive, kostengünstige und vor allem pragmatische Möglichkeit, „in touch“ mit den Projekt-Stakeholders zu bleiben. Ich persönlich nutze die WordPress-Technologie, aber natürlich eignet sich auch jeder andere Blog-Anbieter.

    Und so funktioniert’s:

    1. User anlegen
    2. Blog anlegen
    3. Skin auswählen, grundsätzliche Einstellungen –> einfach etwas „herumprobieren“, ist eigentlich intuitiv bedienbar
    4. Teammitglieder einladen
    5. Und los geht’s!

      Vorteile:

      – Sie führen ein Projekttagebuch, in dem relevante Projektinformationen chronologisch dokumentiert werden.
      – Sie gehen weg vom reinen Push-, hin zum Pull-Prinzip. „Die Info steht auf dem Blog – schau nach…“
      – Sie können auch große Informationsmengen durch das Vergeben von Kategorien/Tags gut strukturieren.
      – Wenn Sie als Projektleiter/in das Tool proaktiv verwenden, können Sie Informationsdefizite im Team minimieren.
      – Auch Ihre Teammitglieder können Beiträge posten. So bleiben alle Beteiligten auf demselben Stand.
      – Natürlich können Sie auch Dokumente, Bilder etc. online stellen.

        Nachteile:

        – Wenn Sie die Plattform vor dem öffentlichen Zutritt schützen möchten, müssen alle Teammitglieder einen Account anlegen. Zusätzlich können diese Security Maßnahmen mit weiteren technischen „Problemchen“ (wie z.B. Cookies müssen akzeptiert werden) verbunden sein. Daran kann’s dann schon scheitern (wie ich auch aus eigenen Erfahrungen weiß).
        – Wenn Sie in einem Unternehmen sehr viele und sehr komplexe Projekte machen, eignen sich solche „selbstgestrickten“ Lösungen nur sehr bedingt.
        – Zudem ist natürlich auch der Speicherplatz zum Ablegen von Dokumenten begrenzt.

          Fazit: Probieren sie’s einfach mal aus, dann wissen Sie, ob Sie mit Projektblogs weiter kommen…

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          Hier ein aktuelles Beispiel einer Lehrveranstaltung, die in an der FH Vorarlberg mittels Projektblog etwas koordiniere.

          Ergänzender Beitrag: Einsatzmöglichkeiten von Blogs im Projektmanagement (Daimler Blog)

          CeBIT 2008 – Projektmanagement immer wieder ein Thema

          Anlässlich der CeBIT „schießen“ die teilnehmenden Unternehmen ja immer wieder etliche Pressemeldungen raus. Eine interessante Meldung scheint mir diese hier zu sein: Integriertes Projektmanagement mit SemTalk, Process Suite und Blue Ant

          Ein Auszug aus der Pressemeldung:

          MindMapping aus dem Hause Weilgut

          Gerade bin ich über eine Presseaussendung gestolpert, in der die Software-Schmiede „Haus Weilgut“ ihre neue kombinierte MindMapping und Projektmanagement Software anpreist (MindPlan 3.0). Besonders interessant soll das Tool für jene Unternehmen sein, die Lotus Notes im Einsatz haben.

          Mit der MindPlan hat das Unternehmen offensichtlich schon mehrere Preise abgesahnt, unter anderem auch den Lotus Award.

          Auf der Webseite wird auch eine kostenlose Personal Edition des Tools angeboten:

          Was mich aber spontan sehr stört ist die Tatsache, dass sie einem dafür gleich die vollständigen Kontaktdaten „abluchsen“ möchten.

          Ansonsten sieht die Lösung aber recht übersichtlich und interessant aus – ein Test lohnt sich allemal. Super wäre, wenn ein/e Leser/in dieses Blogs seine/ihre Testergebnisse hier als Kommentar posten könnte.

          interPM 2008: Innovationen durch Projektmanagement – oder?!

          Am 18. und 19. April 2008 findet in Glashütten im Taunus ein (möglicherweise) interessantes PM-Event statt: interPM 2008. Das Leitthema ist aus meiner Sicht eines der „hot topics“ im Projektmanagement überhaupt, nämlich Innovation durch Projektmanagement.

          Innovations- und Projektmanagement sind zwei Themenfelder, die viele Überschneidungen und Anknüpfungspunkte haben. Innovationsvorhaben lassen sich (in der Regel) durch Projektmanagement weit effizienter und effektiver realisieren. Umgekehrt ist die Zielsetzung vieler Projekte klar auf Innovation ausgelegt.

          Der Keynote Speaker der Veranstaltung, die übrigens von der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) und der Gesellschaft für Informatik e.V. organisiert wird, ist Prof. Dr. Gerd Gigerenzer (Bild), Direktor des Forschungsbereichs Adaptives Verhalten und Kognition (ABC) am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin.

          Nähere Informationen zur Veranstaltung sind dem Programm zu entnehmen.