Testbericht: Wunderkit

Mein Grazer Blogger-Kollege Thomas Mathoi hat gestern auf Google Plus einen Testbericht zu Wunderlist / Wunderkit verlinkt. Marcus Raitner hat den Beitrag prompt kritisch kommentiert. Da ich Wunderkit bereits seit einigen Wochen im Produktiveinsatz habe, möchte ich unsere Erfahrungswerte mit dem Tool hier kurz darlegen.

6Wunderkinder

Die Tools Wunderlist („easy-to-use task manager„) und Wunderkit (collaborative task management, simple project management) sind jeweils für Windows, Mac, iPhone, iPad, Android und als Web-Applikation verfügbar. Auf den ersten Blick denkt man sofort an ein weiteres Start-Up aus Silicon Valley, doch erfreulicherweise kommen die „6Wunderkinder“ aus Berlin. Die ganze Story (inkl. Testbericht) können Sie HIER nachlesen.

Soviel vorab: Die Technologie und vor allem die professionelle grafische Umsetzung kann es mit den Besten der Branche aufnehmen. Absolut top!

Wunderkit: Pros & Cons

Die Grundfunktionalitäten sind denkbar einfach:

  • Teammitglieder anlegen / einladen
  • Projekte / Workspaces anlegen
  • Aufgaben anlegen
  • Aufgaben taggen
  • Verantwortlichkeiten zuordnen
  • Prioritäten verteilen
  • Deadlines vergeben
  • Kurzinformationen im Team verteilen (im Twitter-Style)
  • Notizen schreiben

Wunderkit bietet alles, was man für pragmatisches, modernes Projekt- und Teammanagement braucht. Fast alles: Die Dokumentenfunktion geht mir persönlich ab, aber da kann man sich mit Google Drive (ehemalig Google Docs) oder Dropbox leicht behelfen.

Positiv hervorzuheben sind folgende Aspekte:

  • Wunderkit ist sofort einsetzbar. Dies ist gerade für verteilte Teams ein großer Vorteil.
  • Wunderkit ist (noch) kostenlos.
  • Wunderkit ist einfach anwendbar und leicht verständlich.
  • Wunderkit ist für Mac, iPhone, iPad und als Web-Applikation verfügbar. (derzeit allerdings noch nicht als Windows-Client bzw. Android App)
  • Wunderkit konzentriert sich auf die „DNA“ erfolgreicher Projekte: Aufgaben, Termine, Verantwortlichkeiten, Kommunikation. That’s it!

Hier die negativen Punkte bzw. die Einschränkungen:

  • Wunderkit eignet sich vor allem für kleine und mittlere Projektvorhaben.
  • Wunderkit bietet keine Multiprojekt-Funktionalitäten.
  • Wunderkit kennt keine Dokumenten-Funktionalitäten.

Fazit: Ich mag Wunderkit, da es sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert, technologisch „up to date“ ist und optisch sehr ansprechend ist. Zugegebenermaßen habe ich es bislang aber nur für kleinere Projektvorhaben eingesetzt. Den Einsatz als unternehmensweites PM-Tool kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen.

Ich freue mich, wenn Sie Ihre Erfahrungswerte hier teilen.