Projektantrag

Projekte können exogen (z.B. durch Kunden) oder endogen (durch Führungskräfte, Mitarbeiter/innen) initiiert werden. Insbesondere bei der endogenen Projektinitiierung ist es in vielen Organisationen üblich, so genannte „Projektanträge“ zu verfassen. Diese dienen dann als Grundlage für die Projektentscheidung.

Den Begriff „Projektantrag“ verbinden viele mit Bürokratismus, Schwerfälligkeit und unnötigen Formalismen. So sollte und darf ein Projektantrag aber nicht verstanden werden. In innovativen, modernen und mitarbeiterorientierten Unternehmen mit einer ausgeprägten Projektkultur jedoch wird dieses Instrument als wichtige Quelle für Innovation, Ideenmanagement und Erneuerung verstanden.

Eine ausgeprägte Projektkultur zeichnet sich übrigens auch dadurch aus, dass nicht alle Projektanträge (= Projektideen) auch in die Tat umgesetzt werden. Vielmehr geht es darum, die Chancen aber auch die Risiken, die mit einem Projekt in Verbindung stehen, möglichst objektiv zu bewerten. Zusätzlich sollte mit Hilfe des Projektantrags auch die strategische (z.B. Technologieführerschaft, Marktführerschaft, Hochleistungsorganisation etc.) und operative Relevanz (z.B. Umsatz, Ertrag, Kundenbindung, Prozessoptimierung etc.) beleuchtet werden.

Ich habe mal versucht, die aus meiner Sicht wesentlichen Inhalte eines Projektantrages in Form eines MindMaps zusammen zu fassen. Hoffe, Sie können was damit anfangen…

Projektantrag (MindMap)

Webbasierte Open Source Kollaborationsplattformen

Univers hat sich kürzlich einen Beitrag zum Thema Onlineprojektmanagement gewünscht. Diesen Wunsch möchte ich ihm/ihr nun erfüllen 🙂

Ich habe auf dem work.innovation Blog von Alexander Greisle nun einen Link zu einer Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation gefunden, in der webbasierte Open Source Kollaborationsplattformen fundiert analysiert, beschrieben und bewertet wurden. Für jene, die sich wirklich intensiv mit dem Thema auseinander setzen möchten, eine wirklich tolle Lektüre. Allerdings müssen Sie beim Download Ihren Namen und Ihre e-Mailadresse angeben.

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Beschreibung der Studie (Quelle):

Webbasierte Open Source-Kollaborationsplattformen

Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Kooperationsmodelle von Unternehmen: Strategische Allianzen, regionale Netzwerke, virtuelle Fabriken, und Joint-Ventures sind nur einige Beispiele. Interessierten fällt es dabei immer schwerer, die Übersicht zu behalten. Die neue Studie

Messeprojekte erfolgreich planen, umsetzen und abschließen

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Messen sind nach wie vor für viele Unternehmen ein zentral wichtiges Marketinginstrument. Und obwohl diese Unternehmen regelmäßig auf Messen ausstellen, hat man doch häufig den Eindruck, dass jedes einzelne Messeprojekt wieder gleich chaotisch abläuft wie das letzte.

Doch dagegen kann man etwas tun. Denn Messen sind eigentlich keine wirklich schwierigen, komplexen Projekte, sondern eigentlich in vielen Unternehmen schon eher Routineprozesse.

Ich habe für Sie mal 3 aus meiner Sicht hilfreiche Checklisten zusammen getragen, mit denen Sie Struktur und System in Ihre Messeprojekte bekommen:

Die erfolgreiche Messe. Messeleitfaden der Messe Bozen. (2,4 MB)

Checkliste Ablauf einer Messeplanung, STS Marketing & Training (23 KB)

Checkliste Messeauftritt. Daytona Event. (HIER als PDF, 50 KB)

Noch ein letzter Kommentar: Aus meiner Sicht wird bei vielen Messeprojekten der Fokus viel zu sehr auf die „Hardware“ (Messestand etc.) gelegt und viel zu wenig auf die „Software“ (Verhalten des Messepersonals etc.). Eine Messe ist aber erst dann erfolgreich, wenn Hard- und Software perfekt zusammen spielen.

Organisations- und Kulturveränderungen "auf den Boden bringen"

Projektmanagement ist eine Organisationsform, die häufig auch zur Strukturierung und gezielten Umsetzung interner Veränderungsprozesse herangezogen wird – zu Recht. Doch die Erfolgsfaktoren, um (KULTUR)VERÄNDERUNGEN in Organisationen wirklich „auf den Boden zu bringen“, gehen weit über die „harten“ PM Methoden hinaus.

Es geht auch darum, Veränderungsprozesse in ihrer Komplexität, Vielschichtigkeit und Menschlichkeit zu begreifen, zu verstehen und entsprechend wirkungsvolle Lösungsstrategien zu entwickeln. Dieses Know-How finden wir in Diziplinen wie z.B.

  • Organisationsentwicklung
  • Personalentwicklung
  • Change Management
  • Organisationales Lernen – Die Lernende Organisation
  • Systemische Intervention
  • etc.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen den Change Guide von Winfried Berner wärmstens empfehlen. Ich kenne keine andere (kostenlose) Wissensquelle im Internet, die das Thema in ähnlicher Qualität und in ähnlicher Tiefe behandelt. Sensationell.

Bestandteile eines Projektplans

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“

In manchen Projekten mag diese Weisheit dieser Ausspruch zutreffen, doch in den allermeisten Projekten ist eine systematische, pragmatische und dynamische Projektplanung von größter Bedeutung für den späteren Erfolg.

Ich habe deshalb mal versucht, überblicksmäßig die wesentlichen Bestandteile eines Projektplans zu skizzieren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und universale Richtigkeit.


ZUM DOWNLOADEN DES PDF’S KLICKEN SIE BITTE AUF DAS SLIDESHARE-LOGO RECHTS UNTEN.

Ich hoffe, dass diese Übersicht für den Einen oder die Andere eine Orientierungshilfe für die Praxis darstellt.

Don’t forget:

  • Simplify your projects!
  • Weniger ist mehr.
  • Soviel Planung wie nötig, nicht soviel wie möglich.

Kostenloses Handbuch: Öffentlichkeitsbeteiligung

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Projektmanagement ist eine Arbeits- und Organisationsform, die gerade auch im öffentlichen Bereich stetig und rasant an Bedeutung zunimmt. Denn insbesondere auf internationaler, nationaler, regionaler oder kommunaler Ebene gibt es eine Vielzahl von projektwürdigen (weil komplexen, neuartigen und zeitlich begrenzten) Aufgabenstellungen, die mit den starren Linienstrukturen kaum nicht effizient und effektiv zu bewältigen sind.

Zugegebenermaßen ist die Projektkultur in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung noch ausbaufähig, um es mal diplomatisch zu formulieren. Andererseits gibt es auch eine laufend zunehmende Zahl von „gold nuggets“, nämlich hervorragend strukturierten und abgewickelten Projekten im öffentlichen Bereich.

Meine persönliche These (auf Erfahrungswerten basierend 🙂 ):

Die Komplexität von öffentlichen Projekten wird insbesondere durch die Komplexität des sozialen Kontextes bestimmt (Anspruchsgruppen, Stakeholder). Genau hier muss das Management öffentlicher Projekte auch einen gezielten Fokus setzen, nämlich in der systematischen Beteiligung der Anspruchsgruppen sowie im Informations- und Kommunikationsmanagement.

Zur systematischen Einbindung der und Kommunikation mit den Anspruchsgruppen bietet uns die Theorie etliche Methoden, Verfahren und Techniken der (Bürger/innen)Beteiligung. Vor kurzem bin ich auf eine hervorragende Seite zu diesem Thema gestoßen, nämlich www.Partizipation.at.

Die Seite bietet:

  • qualitativ hochwertige Informationen – völlig kostenlos
  • pdf2.gifDas Handbuch Öffentlichkeitsbeteiligung zum kostenlosen Download (in D und E; 3MB)
  • Beschreibung von Methoden und Basiswissen zum Thema
  • Praxisbeispiele
  • Tipps & Tricks
  • und vieles mehr…

Für Projektmanager/innen im öffentlichen Bereich wirklich ein wahrer Fundus an hochwertigen Informationen und Hilfsmitteln! Die Seite zählt wirklich zum Besten, was es in dem Bereich im Internet gibt – und das auch noch kostenlos.

(Project) Risk Management – Nützliche Links und Tools

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Cosmo hat kürzlich in einem Kommentar nachgefragt, ob im kostenlosen PM-Tool OpenProj auch ein Modul für Risikomanagement integriert ist. Leider lautet die Antwort darauf „Nein“. Ich habe zumindest bisher noch keine RM-Funktionalität gefunden.

Diese Frage habe ich aber zum Anlass genommen, einige nützliche Ressourcen zum Thema (Project) Risk Management zusammen zu suchen.

1) Risk Management Tools

Beim „Risk Doctor“, Dr. David Hillson, habe ich zwei Listen mit RM Tools gefunden – eine von der Risk Management SIG (Specific Interest Group) der APM (The Association for Project Management) und eine von der Risk Management SIG von PMI (Project Management Institute):

pdf2.gifAPM Risk SIG tools list

PMI Risk SIG tools list

In den beiden Listen sind so ziemlich alle Produkte und Hersteller enthalten, die im Bereich RM Rang und Namen haben. Zugegebenermaßen handelt es sich aber meist um recht umfangreiche und teilweise auch teure Profi-Lösungen.

2) Risk Management Links

Bereits seit einigen Jahren ist Dr. David Hillson im Bereich Risk Management sehr erfolgreich als Berater, Referent und Experte unterwegs. Den RM-Interessierten empfehle ich einerseits, seinen Newsletter zu abonnieren und andererseits seine Link-Empfehlungen. Wirklich gut!

3) Risikomanagement Informationssysteme (RMIS)

Wenn für Ihr Unternehmen die Einführung eines unternehmensweiten Risikomanagement Informationssystems in Frage kommt, dann empfehle ich dieses White Paper von Dr. Roland F. Erben und Frank Romeike:

pdf2.gifRisk-Management-Informationssysteme: Potentiale einer umfassenden IT-Unterstützung des Risk Managements

4) (Hervorragendes) Praxisbeispiel: Risikomanagement in der Automobilindustrie (BMW)

pdf2.gifRouven Enz (2006): Risikomanagement in ERP-Projekten (429 KB)

5) Pragmatisches Excel-Tool

Risikoinventar und Risikomatrix von Thorsten Müller (PMBS Unternehmensberatung)

Viel Spaß beim Risiken-Bekämpfen und Chancen-Ausnützen 🙂

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