"RUP – Rational Unified Process" in der Praxis

Die objektorientierte Projektmanagement Methodik „Rational Unified Process“ von Rational Software (seit 2003 eine Division von IBM) wird im IT Projektmanagement sehr häufig angewendet. Zu Recht! Denn das Vorgehensmodell und die dahinter stehende Philosophie ist nach wie vor absolut „state of the art“.

Die mehrdimensionale Systematik des RUP Modells kann übrigens auch hervorragend auf andere Projektarten übertragen werden.

Kürzlich habe ich ein kostenloses White Paper der IT Firma „eFORCE Global, Inc.“ entdeckt, das ein aus meiner Sicht hervorragendes Beispiel einer konkreten Umsetzung des RUP Modells (wie auch des PMBOK von PMI

Die PS auf den Boden bringen…

In den vergangenen Monaten fanden in den meisten Unternehmen Projekte, Workshops und Sitzungen mit bedeutsam klingenden Titeln wie „Strategie 2010“ (oder so ähnlich) statt. Wo stehen wir? Was macht der Wettbewerb? Wo entwickelt sich der Markt hin? Wo könnten Marktchancen bestehen? Wie müssen wir uns am Markt positionieren, um auch zukünftig erfolgreich sein zu können?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen suchen wir im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung. Doch auch die allerbeste Strategie ist ziemlich nutzlos, wenn sie nicht konsequent in die Praxis umgesetzt wird. Ich persönlich mag die Metapher „PS auf den Boden bringen“ in dem Zusammenhang, da sie so einfach und pragmatisch ausdrückt, was im Alltag oftmals so schwer fällt. Denn in der Theorie ist die richtige (Markt)Strategie klar – aber mit der Umsetzung hapert es gewaltig.

Viele Unternehmen haben nämlich keine Strategie-, sondern eine Umsetzungskrise. Sie bringen die PS einfach nicht auf den Boden.

Ich bin davon überzeugt, dass im (strategischen und operativen) Projektmanagement ein Schlüssel zur Bewältigung der weitverbreiteten Umsetzungskrise zitierten liegt. Ich möchte mich an dieser Stelle aber nicht (endlos) über das Thema auslassen, um diese These zu belegen. Ich möchte lediglich auf zwei Kernmodelle aus dem entsprechenden PMI

ICB 3.0 nun auch in deutscher Sprache

icb.jpg

Projekt Management Austria (pma) stellt seit kurzem die Draft-Version der ICB 3.0 zum Download zur Verfügung. Im Kern beschreibt das ICB Kompetenzfelder, über die ein/e Projektmanager/in verfügen sollte. Sehr umfangreich, aber als Nachschlagewerk brauchbar und wertvoll.

pdf2.gifICB IPMA-Kompetenzrichtlinie Version 3.0 deutsch DRAFT (pdf, ~1 MB)

(via: jahooda.org)

Projektmanager: Die Alleskönner im Unternehmen

pmi.jpg

(Foto: Focus Online)

Von FOCUS-Online-Redakteurin Julia Kleine

PROJEKTMANAGER – DIE ALLESKÖNNER IM UNTERNEHMEN

Zeitungen und Jobbörsen sind voll von Stellenanzeigen für Projektmanager. Gregory Balestrero, CEO des Project Management Institute (PMI), skizziert im Gespräch mit FOCUS Online das Berufsprofil.

FOCUS Online: In welchem Bereich arbeiten Projektmanager?

Gregory Balestrero: Projektmanager arbeiten in allen Bereichen der Industrie, in der Raumfahrt, in der Finanzbranche und im Gesundheitswesen. Heutzutage sind Komplexität und Geschwindigkeit selbstverständlich. Um eine klare Richtung, Effizienz und qualitative Ergebnisse zu schaffen, benötigt man Projektmanager, die sich in allen Geschäftsbereichen auskennen.

FOCUS Online: In Stellenanzeigen werden kontinuierlich Projektmanager mit ganz unterschiedlichen Anforderungen gesucht. Was haben alle Projektmanager gemeinsam?

Balestrero: Ein erfolgreicher Projektmanager vereint technisches Wissen mit Führungsstärke und Kommunikationsfähigkeiten. Projekte haben verschiedene Größen und Anforderungen. Gute Projektmanager können ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in allen Situationen anwenden. Sie wissen, wie man verfügbare Ressourcen auf effiziente Art und Weise nutzt, und gleichzeitig die erwarteten Ergebnisse rechtzeitig liefert.

FOCUS Online: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag eines Projektmanagers aus?

Balestrero: Es ist schwer zu pauschalisieren, wie ein

Projektmanagement bei bwin

bwin ist einer der größten Sportwettenanbieter in Europa. Man mag das Geschäftsmodell durchaus kritisch sehen, doch was man bwin wahrscheinlich NICHT vorwerfen kann, wäre unprofessionelles Management. Denn sonst hätten sie es nicht geschafft, innerhalb weniger Jahre (in einem höchst dynamischen und wettbewerbsintensiven) so stark zu wachsen und einen global bekannten Markennamen zu kreiren.

Auf der News-Seite von next level Consulting findet sich ein Interview mit Georg Herberth von bwin. Er leitet dort seit 2001 IT-Projekte im internationalen Telekommunikationsumfeld (u.a. in London, Prag, Chicago, Seattle). Besonders interessant finde ich den Mix an verschiedenen Standards und Instrumenten (ITIL –> Incidentmanagement, Change-Management, CMMI –> PPQA, ReqM, PP und PMC und Scrum), die bei bwin in ein eigenes Vorgehensmodell einfließen:

Gut gefällt mir auch die Projektphilosophie (hört sich zumindest gut an 🙂 ):

Georg Herberth: bwin ist ein sehr zielorientiertes Unternehmen, bei dem das Kundenerlebnis im Vordergrund steht. Ein Projekt ist erst dann erfolgreich, wennes sich am Markt bewiesen hat. Dies kann genauso durch erhöhte Systemverfügbarkeit als Ergebnis eines Infrastrukturprojektes geschehen, wie natürlich durch Umsatz- oder Nutzerzahlen nach Einführung eines neuen Produktes. Wichtig hierbei ist, dass alle Projektteammitglieder diese Ziele kennen und sich damit identifizieren, denn nur so kann der Erfolg bestmöglich garantiert werden.

Kostenloses Know-How: Produktentwicklung und Stage-Gate(r)

Bei Jahooda – danke Patrick 🙂 – bin ich auf einen interessanten Link gestoßen: Kostenloses Know-How: Produktentwicklung und Stage-Gate

Wenn Sie sich wirklich ausführlich mit dem Thema beschäftigen möchten, liegen Sie hier genau richtig.

Schönes Wochenende!

(Quelle Grafik)

Open Innovation in Innovations- und Produktentwicklungsprojekten

Gastbeitrag Thomas Müllner

Das Open Innovation Konzept hat in den letzten Jahren in Innovations- und Produktentwicklungsprojekten stark an Bedeutung zugenommen. Kunden, Lieferanten und auch sonstige Partner werden aktiv in die Entwicklungsvorhaben eingebunden. In dieser Präsentation erhalten Sie einen Überblick über das Open Innovation Konzept:


Weitere Links zu dem Thema: