Posted by: SH | Mai 9, 2008

ZCOPE Aktion für PM-Blog Leser

Wenn Sie bereit sind, eingetretene Pfade zu verlassen und mal was wirklich Neues auszuprobieren, dann habe ich heute vielleicht das Richtige für Sie. Die ersten 50 Leser/innen, die sich unter zcope@pm-blog.com melden, erhalten nächste Woche einen kostenlosen Beta-Zugang zur ZCOPE PM Software. (siehe Bild oben)

ZCOPE? Was ist das? Kürzlich habe ich berichtet

Aber ich möchte Sie gleich vorwarnen: Wenn Sie ein passionierter MS Project Anwender sind, dann wird ZCOPE eventuell nicht Ihrem Verständnis einer PM Software entsprechen. ZCOPE ist radikal anders und basiert konzeptionell auf Ansätzen wie “Agiles Projektmanagement”, “Social Project Management” oder auch SCRUM. Kennen Sie Basecamp? ZCOPE geht in diese Richtung - nur ist es noch besser.

Und um mögliche kritische Einwände gleich zu beantworten:

  • Nein, hier handelt es sich nicht um eine bezahlte Anzeige. Ich erhalte keinen müden Cent für diesen Eintrag oder für irgendwelche anderen Beiträge, die ich zu ZCOPE veröffentliche.
  • Ja, ich habe in der letzten Phase der ZCOPE Entwicklung einige Inputs zur Verfeinerung des Produktkonzepts gegeben. Drum ist die Software ja so cool geworden :-)

Also nochmal: Die ersten 50 PM-Blog-Leser/innen, die mir eine Mail an zcope@pm-blog.com schreiben, erhalten Anfang nächster Woche die Zugangsdaten zum ZCOPE Beta-Test.

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Posted by: SH | Mai 9, 2008

Skype - radikal innovativ

Innovations- und Projektmanagement sind zwei Managementdisziplinen, die große Schnittmengen und gegenseitige Synergiepotenziale in sich bergen. Denn durch ein systematisches, zielgerichtetes Projektmanagement können Wirkungsgrad und Effizienz von Produktentwicklungs- und Innovationsprojekten wesentlich optimiert werden.

Niemals aber darf die PM Methodik die für bahnbrechende Innovationen notwendige Kreativität und Flexibilität behindern oder einschränken. Im Gegenteil: Projektmanagement muss einfach, kreativitäts- und somit innovationsfördernd sein. Ein Widerspruch in sich? Ich denke nicht!

Ein Unternehmen, das eine für damalige Verhältnisse radikale Innovationen hervor gebracht hat, ist Skype. In diesem knapp 5-minütigen Video erfahren Sie einige interessante Details zu Skype.

Ich bin ein großer Freund der Ansichten, Konzepte und Publikationen von Förster&Kreuz. Sie machen anhand plakaiver Beispiele deutlich, was es heutzutage heißt, quer zu denken, innovativ zu sein, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, alte Glaubenssätze aufzugeben. I love it!

Tipp: Abonnieren Sie den Querdenk-Cast von Förster&Kreuz. Es lohnt sich.

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Gerade habe ich folgende Pressemeldung erhalten, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Anfang Januar stellte ProjectWizards die netzwerkfähige Version 2.5
ihrer mac-kompatiblen Projektmanagement-Software Merlin vor. Genau
vier Monate später präsentiert das Unternehmen aus Melle die
öffentliche Beta-Version von Merlin 2.6. Jetzt wird Projektmanagement
noch effizienter, globaler und plattformunabhängiger.

Melle, 8. Mai 2008 - Mit der Beta-Version von Merlin 2.6 erreicht
ProjectWizards eine neue Dimension seiner preisgekrönten
Projektmanagement-Software für den Apple Macintosh. Mit dem in Merlin
integrierten Webmodul lassen sich Projekte ab sofort mit wenigen
Mausklicks für Internetanwender freigeben und anschließend
Projektmitgliedern die passende URL via E-Mail zusenden. Diese kann in
Safari, Firefox oder dem Internet Explorer 7 geöffnet werden.
Wahlweise lassen sich Projekte auch als statische Webseite
veröffentlichen, auf die authentifizierte Anwender zugreifen können.

Dazu Frank Blome, Geschäftsführer der ProjectWizards: “Endlich kommen
auch Windows-Anwender in den Genuss unserer einfach zu bedienenden
Software für professionelles Projektmanagement. Das wird uns einen
ganz neuen Anwenderkreis außerhalb der Mac-Welt erschließen.”

Darüber hinaus konnten diverse Fehler behoben werden, die Merlin 2.6
stabiler, komfortabler und damit noch leistungsfähiger machen. Weitere
technische Details zu Merlin 2.6 befinden sich auf www.merlin2.net.

Preis und Verfügbarkeit
Merlin 2.6 liegt ab sofort als öffentliche Beta-Version inklusive
Webmodul vor. Diese Version kann kostenlos von www.merlin2.net
geladen werden.

Über ProjectWizards
ProjectWizards GmbH ist ein deutsches Unternehmen, das seit 2003
strategisches und operatives Projektmanagement betreibt. Mit der
Erfahrung ihrer Projektmanager startete 2004 die Entwicklung von
Merlin auf dem Mac. Seitdem hat sich Merlin zu dem Standardwerkzeug
für Projektmanagement unter Mac OS X entwickelt. Dabei richtet sich
Merlin sowohl an Neulinge als auch an erfahrene Projektmanager.
Weitere Informationen über ProjectWizards und Merlin sind unter www.merlin2.net
erhältlich.

Ansprechpartner

Unternehmenskontakt:
ProjectWizards GmbH
Frank Blome
Lichtenrader Straße 11
49324 Melle
Telefon: +49-5422-95 92 08
E-Mail: frank@projectwizards.net

 

Projekte benötigen, auch (oder gerade) wenn sie vermeintlich unplanbar und unberechenbar sind, ein Minimum an Strukturen. Denn gerade in einer hyper-dynamischen Welt brauchen Menschen Fixpunkte, an denen sie sich orientieren können - auch in Projekten.

Eine Methode, die ich hierzu gerne und häufig verwende, ist ein einfacher, pragmatischer Meilenstein- und Phasenplan. Dieser bildet die Vorstufe für eine detaillierte Aufgaben- und Terminplanung.

Wie geht man vor?

  1. Meilensteine (wesentliche Zwischenergebnisse) definieren
  2. Ziel-Termine der Meilensteine festlegen
  3. daraus Projektphasen ableiten

Das Ganze kann dann beispielsweise wie folgt aussehen:


Nichts wirklich Neues, aber nach wie vor hilfreich und wertvoll.

Lesen Sie hierzu auch: Fokus auf die Ziele (Denn Meilensteine sind Zwischenziele. Erst, wenn diese klar definiert, spezifiziert und terminisiert sind, ergeben sich die Phasen und Aufgaben, die notwendig sind, um die Ziele systematisch zu erreichen.)
 

Posted by: SH | Mai 7, 2008

Spannungsmanagement in Projekten

Projektmanager/innen sind auch Spannungsmanager/innen. Denn Spannungen bestehen in jedem Projekt. Unterschiedliche Interessen und Ziele, widersprüchliche Auffassungen, Termin- und Kostendruck, hinein-funkende Linienmanager etc. etc. etc.

Ich nenne das bewusst Spannungen und nicht “Konflikte”. Denn eine Spannung ist grundsätzlich neutral und kann sich in “positive aber auch negative Energie” verwandeln. Spannung ist Leben! Das sagt auch Prof. DDDr. Buno Buchberger, den ich bereits vor einigen Jahren als Referent zum Thema Spannungsmanagement genießen konnte.

Entscheidend ist, dass Spannungen konstruktiv, offen und lösungsorientiert bearbeitet werden.

Winfried Berner, der Mann hinter dem sensationellen Change Guide, schreibt in seinem aktuellen Newsletter über “Streitkultur: Kultivierung des respektvollen Streitens“. Hier schlägt er in genau die gleiche Kerbe.

Ein kleiner Auszug:

(Bilderquelle)

Wir brauchen Projektmanager/innen (und auch Führungskräfte),

  • die mit Spannungen umgehen können,
  • die Spannungen aushalten können,
  • die diese bewusst herbei führen und kanalisieren können,
  • die negative in positive Spannungen verwandeln können,
  • die negative, destruktive Spannungen (und Einstellungen) offen legen und verurteilen.

.
Es lebe das Spannungsmanagement!

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Posted by: SH | Mai 7, 2008

PMPOD: Grundlagen zum PMBOK … und mehr

Seit einigen Wochen höre ich den wirklich informativen und gut gemachten Podcast von Sebastian Stücker zum Thema Projektmanagement - den PMPOD. Ein echter Hör-Tipp!

Sebastian behandelt vor allem die Inhalte des PMBOK - des Project Management Body of Knowlege von PMI. Gerade für jene, die noch PMBOK-Neulinge sind, stellt dieser Podcast eine hervorragende und verständliche Einführung dar.

Wenn Sie sich das PMBOK kaufen möchten, so empfehle ich stets die englischsprachige Originalversion. Einerseits finde ich die deutsche Übersetzung nicht wirklich gut gelungen, andererseits macht’s für jede/n Projektmanager/in meines Erachtens Sinn, die wichtigsten Begriffe und Konzepte auch in Englisch “auf dem Kasten” zu haben.

Übrigens: Wenn Sie PMI Mitglied werden, so erhalten Sie sämtliche PMI Standards (u.a. auch das PMBOK) kostenlos in elektronsicher Form. Weiters erhalten PMI Mitglieder einen kostenlosen Zugang auf eine riesige PM Knowledge Base (in English). Die jährliche Mitgliedschaft kostet US$ 129 - ein Schnäppchen beim derzeitigen Dollarkurs.

 

 

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Posted by: SH | Mai 6, 2008

Serviceorientierte (PM) Software

In der Online-Ausgabe des ManagerMagazin erschien gestern ein interessanter Artikel mit dem Titel “IT Management - Ohne Service läuft nichts“.

Ein Zitat aus dem Artikel von R. Heinrich (Ernst & Young) halte ich für besondere wichtig:

Nur sie [moderne Softwarearchitekturen] erschließen ein flexibles Geschäftsmodell und eine flexible Anpassung der Arbeitsabläufe an sich immer kurzfristiger verändernde Strategien und Rahmenbedingungen”

Wir brauchen transformationsfähige, agile Unternehmen. Diese Transformationsfähigkeit wird im Wesentlichen durch die Anpassung der Prozesse, der Strukturen und in weiterer Folge der Unternehmenskultur (organisationales Lernen) determiniert. In diesem Zusammenhang spielt auch eine anpassungsfähige und vor allem serviceorientierte IT (Architektur, Infrastruktur) eine zentrale Rolle. Die IT muss sich nach den Prozessen und Strukturen des Unternehmens richten, nicht umgekehrt.

Dieses Prinzip der Serviceorientierung in der IT (auch unter SOA Service-oriented Architecture oder ITIL IT Infrastructure Library bekannt) lässt sich auch 1:1 auf das Projektmanagement übertragen. Auch hier muss es das Ziel von Unternehmen sein, möglichst stabile und trotzdem anpassbare Prozesse (PM-Prozesse und Projektprozesse) zu definieren und diese durch flexible, einfache und ansprechende PM Software und Tools zu unterstützen.

Entsprechend möchte ich meinen Beitrag von gestern ergänzen:

PM Software follows Methodology follows Project.

Posted by: SH | Mai 6, 2008

Innovation at Google

Interessanter Vortrag - allerdings mit 50 Min. ziemlich lang.

Verwandte Artikel auf dem PM-Blog:

Google’s Innovationsprozess und -prinzipien

How Google Innovates

Run meetings like Google

Posted by: SH | Mai 5, 2008

Metholology follows Project

Bilderquelle

Kürzlich habe ich hier über das Thema PM Methodik(en) geschrieben. Ergänzend möchte ich heute nochmal ein paar Gedanken zu dem Thema loswerden.

Sehr komprimiert betrachtet sehe ich zwei große PM Philosophien (auch Paradigmen, Richtungen, Zugänge) da draußen.

1) Planungsorientiertes, traditionelles Projektmanagement

Die Methode, die am stärksten für diese PM Philosophie steht, ist das GANTT Chart (Balkenplan), welches meist in MS Project erstellt wird. Die Ausgangssituation wird analysiert, Anforderungen werden aufgenommen und spezifiziert, das Projekt wird inhaltlich beschrieben, daraus wiederum ergibt sich eine logische Aufgaben- und Terminstruktur, die wiederum im Balkenplan abgebildet wird. Personen und Zuständigkeiten werden zugeordnet, Aufwände und Kosten geschätzt und vor allem auch Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen (Meilensteine, Phasen, Arbeitspakete) definiert. Daraus ergibt sich ein umfangreicher Projektplan, der wiederum aus verschiedenen Teilplänen besteht.

2) Kommunikationsorientiertes, agiles Projektmanagement

Gerade in den letzten Jahren hat diese Form des Projektmanagements an Bedeutung zugenommen. Diesem PM Paradigma werden neuere Ansätze wie Agiles Projektmanagement (APM), SCRUM oder auch Social Project Management zugeordnet - um nur einige zu nennen. Starre, sequenzielle Prozesse und Methoden rücken in den Hintergrund. Flexible, iterative Prozesse und Herangehensweise rücken ins Zentrum. Es wird versucht, das Projektmanagement so weit wie möglich zu vereinfachen und wenn möglich auf das Wesentliche zu reduzieren. Vor allem wird auch bewusst auf aufwändige Pläne (wie beispielsweise Balkenpläne mit unzähligen Vorgängen und Verknüpfungen) verzichtet. Umgekehrt wird der Kommunikation und Zusammenarbeit (Collaboration) mehr Bedeutung beigemessen. Flexible, meist webbasierende Tools und Web 2.0 Technologien werden als unterstützende Kommunikations-Plattformen angewendet.

Klar, diese Aufzählung ist keinesfalls vollständig und schon gar nicht wissenschaftlich. Ich denke aber, dass “zwischen” diesen beiden Extremen so ziemlich alles am PM Ansätzen und PM Methodiken unter gebracht werden kann.

Und welche PM Methodik ist nun die bessere, die erfolgsversprechendere? Diese Frage kann man so eben genau nicht stellen und schon gar nicht beantworten.

Denn die PM Methodik muss sich immer nach der spezifischen Ausprägung und Art des jeweiligen Projekts richten, nicht umgekehrt! Methodology follows Project!

Kriterien, die für die Auswahl der Methodik relevant sein können, sind:

- Projektinhalt / Projektkategorie
- Größenordnung, Budget
- Anzahl der Beteiligten / Stakeholder
- Änderungsdynamik
- Projektdauer
- Neuartigkeit, Innovationsgrad
- etc.

Dem planungsorientierten, traditionellen Projektmanagement würde ich tendenziell folgende Projektarten zuordnen (Auszug):

- Bauprojekte
- Anlagenbauprojekte
- teilweise standardisierbare Kundenprojekte

Dem kommunikationsorientierten, agilen Projektmanagement würde ich tendenziell folgende Projektarten zuordnen (Auszug):

- IT Projekte
- Organisationsprojekte / Veränderungsprojekte
- Innovationsprojekte

Nochmal: Die gewählte PM Methodik muss sich nach dem Projekt richten, nicht umgekehrt! Weder die eine noch die andere PM Philosophie ist grundsätzlich die bessere. Gleich wie ein Mac nicht grundsätzlich besser ist als ein PC :-)

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Posted by: SH | April 30, 2008

Projektmanagement-Karriere

Dies ist der Titel eines  Artikels, den ich heute im Magazin des Vorarlberger Wirtschaftsbundes aufgeschnappt habe. Ich stimme dem Autor, Michael Schmid, vollinhaltlich zu.

Ergänzend möchte ich einige Gedanken loswerden, die mir im Zusammenhang mit “horizontalen Karriereperspektiven” (wie z.B. für Projektmanager/innen) wichtig sind:

  • Karrierepfade sind immer noch stark geprägt von vertikalen, hierarchischen Karrierestufen. (”Fachkarriere”, “Expertenkarriere”)
  • Wir brauchen aber vermehrt auch horizontale Karriereperspektiven, da auch die Anzahl und Bedeutung horizontal orientierter Jobs zunimmt (Produktmanager/in, Projektmanager/in, Prozessmanager/in, Innovationsmanager/in etc.).
  • Speziell im Projektmanagement benötigen wir attraktive Karrierepfade. Beispiel: Junior Projektspezialist (Project Associate), Projektspezialist (Project Specialist), Projektleiter (Project Manager), Senior Projektleiter (Senior Project Manager), Projektdirektor (Program Manager, Project Director)
  • Die Stufen eines PM-Karrierepfades müssen gekoppelt sein an Erfahrung, Qualifikation & Eignung (fachlich, methodisch, persönlich etc.), Verantwortung aber natürlich auch an die Entlohnung.
  • Wenn Sie die Arbeits- und Organisationsform Projektmanagement wirklich nachhaltig und im Sinne des Gesamterfolges des Unternehmens implementieren möchten, so ist ein professionell geplanter und konsequent umgesetzter PM-Karrierepfad unablässig. Denn nur so erhalten die Projektmanager/innen auch die formale Rückendeckung und Anerkennung, die sie für die erfolgreiche Führung von Projektteams brauchen.

 

Laut GPM kann folgendes Grundmodell zur Errechnung des Gehalts eines/einer Projektmanager/in heran gezogen werden:

(Quelle:  GPM Gehaltsstudie 2005)

Buch-Tipp (für Entscheidungsträger unbedingt zu empfehlen!):

 

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