Ressourcenmanagement im Projektmanagement – So kann’s gelingen.

Viele Unternehmen sind aktuell in der glĂŒcklichen Lage, mehr Projekte durchfĂŒhren zu können, als dies die Ressourcensituation erlaubt. Entsprechend groß ist hĂ€ufig der Kampf um KapazitĂ€ten und die „besten Köpfe“.

Nebenbei erwĂ€hnt: NatĂŒrlich ist der Begriff Ressourcenmanagement nicht schön, denn Menschen sind keine Ressourcen. Da wir aber keinen besseren und vor allem in der PM Disziplin gĂ€ngigen Begriff dafĂŒr haben, werden wir weiterhin Ressourcenmanagement verwenden.

Warum ist Ressourcenmanagement so schwierig?

Einige Aspekte, warum die Planung und Steuerung von Ressourcen in vielen Unternehmen nur unzufriedenstellend gelöst ist:

  • Ein aussagekrĂ€ftiger und aktueller Überblick ĂŒber die aktuelle und kĂŒnftige Ressourcensituation erfordert eine saubere und disziplinierte Datenerfassung und Planung auf der Ebene ALLER Projekte.
  • Gleichzeitig hat die Dynamik des ProjektgeschĂ€fts in vielen Bereichen stark zugenommen. Eine stabile Planung ist vielfach schwierig bis unmöglich.
  • Das bedeutet aber nicht, dass Planung und Steuerung generell nicht möglich wĂ€re. Umgekehrt: Das, was wir einigermaßen stabil planen können, MÜSSEN wir planen.
  • FĂŒr die schwer oder nicht planbaren Anteile gilt es, KapazitĂ€ten und Puffer einzuplanen.

Die Kombination dieser Punkte macht vielen Unternehmen zu schaffen, da wir mit einem klassischen, auf StabilitÀt ausgelegten ManagementverstÀndnis nicht mehr weiter kommen.

Kostenloses E-Book

Die Kollegen von TPG – The Project Group haben mit viel Erfahrung und Akribie ein kostenloses E-Book erstellt: Taktische Ressourcenplanung zwischen Projekt und Linie

Ich durfte die 11 Kapitel bereits im Vorfeld lesen und kann bestÀtigen: Es lohnt sich!

Was mir besonders wichtig erscheint: Das Thema wird im E-Book am Beispiel der Microsoft Tools veranschaulicht. Die Erkenntnisse können aber grundsÀtzlich mit allen den meisten modernen PM Tools umgesetzt werden.

Umfrage: Vorgehensmodelle im IT Projektmanagement

Christoph Albers von der UniversitĂ€t Duisburg fĂŒhrt aktuell eine Expertenbefragung zum Thema IT Vorgehensmodelle durch. Teilnehmer/innen sollten EINES der folgenden Kriterien erfĂŒllen:

  • Umfassende Erfahrung als Projektleiter unter der Verwendung eines oder mehrerer gĂ€ngiger Vorgehensmodelle,
  • Projektleiter mit Zertifizierung fĂŒr eines oder mehrere Vorgehensmodelle (z.B. PMI, IPMA, PRINCE2, CSPO, CSSM, TKP etc.),
  • Lehrender im Umfeld des IT-Projektmanagements, IT-Managements, Prozessmanagements, Vorgehensmodelle oder Ă€hnlich,
  • aktive Mitgliedschaft oder nahestehende Angehörigkeit zu einschlĂ€gigen Usergroups, Communities oder Forschungsgruppen (z.B. Gesellschaft fĂŒr Informatik, Agile Alliance, P2UG, Best Practice User Group, Limited WIP Society, etc.).

Den Fragebogen finden Sie unter: https://www.soscisurvey.de/vm-it-pm/.

Durch die Teilnahme an diesem Fragebogen tragen Sie einen wertvollen Beitrag zu meiner Arbeit bei. Die Beantwortung des Fragebogens wird in etwa 20 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Reichen die diese Einladung gerne an Kollegen aus dem Umfeld des IT-Projektmanagement weiter.

Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen stehe ich Ihnen gerne unter christoph.albers@stud.uni-due.de zur VerfĂŒgung.

Masterstudium im Projektmanagement – Lohnt sich das?

Ein viel diskutiertes Thema im Projektmanagement ist die Frage nach geeigneten und sinnvollen Aus- und Weiterbildungsangeboten. Firmeninterne oder -externe Trainings? Eine Zertifizierung bei einem der großen PM VerbĂ€nde? Oder gleich ein Hochschulstudium?

NatĂŒrlich kann es auf die Fragen keine allgemein gĂŒltige Antwort geben. FĂŒr mich ist aber klar:

  • Wir brauchen eine gemeinsame Sprache im Projektmanagement – so wie in jeder anderen Disziplin. Hier orientiere ich mich vor allem an den großen PM VerbĂ€nden (PMI, IPMA) und Normenorganisationen.
  • Auf dieser Grundlage braucht es ein fundiertes konzeptionelles und theoretisches VerstĂ€ndnis von Themen wie KomplexitĂ€t, Systemen, Organisation und Projektmanagement.
  • Erst danach sehe ich die konkreten Methoden und Werkzeuge, die notwendig sind, um Projekte strukturiert abzuwickeln.
  • Last but not least: DER entscheidende Faktor ist natĂŒrlich immer wieder die Frage, ob die jeweilige Person das Talent mitbringt, Projekte und Teams zu fĂŒhren.

Klar ist: Es gibt nicht DAS Patentrezept fĂŒr erfolgreiches Projektmanagement. Sehr wohl aber braucht es eine bewusste und möglichst vielfĂ€ltige Auseinandersetzung mit der Frage, wie komplexe Projekte gelingen können?

Lohnt sich ein akademisches Studium?

Heute möchte ich kurz auf die formal höchste Ausbildungsebene eingehen – nĂ€mlich die Stufe des Hochschulstudiums. Macht sowas Sinn? Oder lernt man Projektmanagement besser in der Praxis?

Sowohl als auch. NatĂŒrlich braucht es die praktischen Erfahrungen, um zu lernen und sich zu entwickeln. Gleichzeitig wird der Wert guter Theorien und Konzepte vielfach unterschĂ€tzt. Denn wir brauchen in einer zunehmend dynamischen Welt ein stabiles theoretisches GrundgerĂŒst, um wirksam mit KomplexitĂ€t und Kompliziertheit umgehen zu können.

Studiengang Projektmanagement (Master of Arts)

Neulich wurde ich auf das Angebot der Management Akademie Heidelberg (kurz MAH) hingewiesen. In der Studiendauer von 21 Monaten kann man hier berufsbegleitend zum Master of Arts in Project Management kommen. Zielgruppe sind Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte mit PM-Erfahrung.

  • Fact Sheet Master of Arts im Studiengang Projektmanagement (PDF)
  • BroschĂŒre Master of Arts im Studiengang Projektmanagement (PDF)

Dieses erfahrene Team steht hinter dem Lehrgang:

Ein interessantes Studienangebot, das sich gute und motivierte Teilnehmer/innen verdient hat!

PS: Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich diesen Beitrag aus der Überzeugung heraus geschrieben habe, dass es sich hier um ein gutes und fundiertes Angebot handelt (siehe hierzu den Social Media Kodex des PM Blog).

PM Camp Dornbirn – das war’s…

2011 haben wir in Dornbirn das erste PM Camp durchgefĂŒhrt. Aus einer Idee ist eine internationale Erfolgsgeschichte geworden. Das PM Camp ist heute die grĂ¶ĂŸte Unkonferenz in Europa im Themenfeld Projekte und Projektmanagement.

FĂŒr mich ist die Zeit gekommen, meine Rolle in der PM Camp Bewegung zurĂŒck zu legen – das Staffelholz zu ĂŒbergeben. Damit ist auch die Entscheidung verbunden, dass es vorerst kein weiteres PM Camp Dornbirn geben wird.

Die PM Camp Bewegung ist und bleibt aber lebendig und aktiv. Die anderen 9 PM Camps werden weiter machen – eventuell kommen in den nĂ€chsten Jahren noch weitere Standorte dazu.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmer/innen und besonders bei meinen Orga-Kolleg/innen fĂŒr den Weg, den wir gemeinsam gegangen sind. Das PM Camp hat mein Leben verĂ€ndert und bereichert. Ich durfte hunderte wertvolle Menschen persönlich kennen lernen, von und mit ihnen lernen und ĂŒber die Zukunft der Projektarbeit nachdenken und philosophieren.

Vor allem aber war und ist das PM Camp ein Experiment, wie Selbstorganisation und -verantwortung gelingen kann.

Danke.

RĂŒckblick: Das war das 6. PM Camp Dornbirn

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Puh, das war wieder mal intensiv. Aber wieder gut. Irgendwie noch besser als in den letzten Jahren. Ich wĂŒrde sogar sagen: Die Teilnehmer/innen haben das PM Camp Format in diesem Jahr ziemlich ausgereizt – im positiven Sinne.

Aber Schritt fĂŒr Schritt.

Vorfreude ist die schönste Freude…

Immer wieder toll ist es mitzuerleben, dass sich die Vorfreude bei uns und auch bei den Teilnehmer/innen ĂŒber Wochen hinweg aufbaut. Auch dieses Jahr war’s wieder so. Es wurde schon im Vorfeld viel gewittert und geschrieben – u.a. auch im Rahmen der Blogparade, in der Sich diverse Blogger/innen Gedanken ĂŒber das diesjĂ€hrige Motto machten: „Unterscheide, ohne zu trennen.“

Tag 1

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PM Camp DOR live

pm_dornbirn_rgbAm 18. und 19. November findet in Dornbirn bereits das sechste PM Camp statt. Wir sind stolz, dass das PM Camp zur wichtigsten Unkonferenz im deutschsprachigen Raum in Sachen Projekte und Projektmanagement geworden ist. Der Ursprung war 2011 in Dornbirn.

Hier bekommen Sie einen Eindruck, was JETZT GERADE auf dem PM Camp so los ist 😉

5 Strategien fĂŒr das postfaktische Zeitalter

5-strategien-fu%cc%88rdas-postfaktischezeitalterIn letzter Zeit bin ich immer wieder ĂŒber die Formulierung „postfaktisches Zeitalter“ gestolpert. Sie auch?

Die PopularitĂ€t dieser Redewendung haben wir wohl Frau Merkel zu verdanken. Aber die deutsche Kanzlerin hat recht: ZustĂ€nde, Situationen und Probleme werden immer widersprĂŒchlicher, immer schwerer (be)greifbar, immer diffuser. Dies gilt natĂŒrlich fĂŒr Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gleichermaßen.

Deshalb habe ich mich kurzerhand entschlossen, einige fĂŒr mich wichtige Gedanken in diesem Zusammenhang zusammen zu tragen und in einer Infografik darzustellen. Gedanken, die in 15 Jahren Unternehmensberatung und 10 Jahren Blogger-Praxis zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Gedanken, die zu persönlichen Prinzipien und Überzeugungen reiften.

Aber Schritt fĂŒr Schritt.  Weiterlesen

PPM Software Studie 2016

bildschirmfoto-2016-10-17-um-20-26-20Projekte sind als Arbeits- und Organisationsform nach wie vor im Vormarsch. Immer mehr und immer komplexere Projektvorhaben werden initiiert und abgewickelt, um auf die Anforderungen des Umfeldes effektiv und effizient zu reagieren.

Niemand wird ernsthaft behaupten, dass eine IT Lösung per se Probleme löst. Aber umgekehrt gilt auch: Ohne leistungsfĂ€hige und akzeptierte Projekt- und Portfolio Management Software sind Planungs-, Controlling- und Abstimmungsprozesse hĂ€ufig mĂŒhsam, fehlerhaft und ineffizient.

Durch die PPM Toolstudie „Status Quo von Projekt- und Portfoliomanagement (PPM) Software im deutschsprachigen Raum“ sollen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Auswahl, Implementierung und dem laufenden Einsatz einer Projekt- und Portfoliomanagement Software erforscht werden.

Ihr Nutzen, wenn Sie daran teilnehmen (ca. 25 Minuten):

  • Auf Wunsch erhalten Sie die Studienergebnisse nach Fertigstellung zugeschickt.
  • Zudem werden diverse Sachpreise unter allen Teilnehmer/innen verlost.

Link zur Studie: http://ppm-toolstudie.com/#teilnahme

Ihr Beitrag ist ein wertvoller Baustein in der weiteren Erforschung des Themas Softwareakzeptanz von Projekt und Portfoliomanagement Software.
Herzlichen Dank!